Aéroport Brest-Bretagne

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Aéroport Brest Bretagne
Flughafen Brest Logo.svg
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Kenndaten
ICAO-Code LFRB
IATA-Code BES
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 10 km nordöstlich von Brest
Basisdaten
Fläche 306 ha
Terminals 1
Passagiere 985.447 (2014) [1]
Start- und Landebahnen
07R/25L 3100 m × 45 m Asphalt
07L/25R 700 m × 18 m Asphalt

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Der Aéroport Brest-Bretagne (IATA-Code BES, ICAO-Code LFRB) liegt in der Kommune Guipavas im Département Finistère rund 12 km nordöstlich von Brest. Gemeinsam mit dem Flughafen Rennes ist er der wichtigste Flughafen in der Bretagne. Die Gesamtfläche des Flughafenareals beträgt 255 Hektar. Er hat 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

während des Ersten Weltkriegs errichtete die amerikanische Marine in der Nähe der «Hauteurs de Guipavas» einen Hangar. Die Handelskammer Brest richtete in den 1930er Jahren ein Flugfeld ein, dessen Nutzungsrecht sie bis 1939 behielt.

Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die Luftwaffe den Flugplatz Brest-Guipavas, sie bezeichnete ihn als Brest-Nord. Hier lagen kurzzeitig verschiedene Staffeln des Jagdgeschwaders 2 u.a. zum Schutz von Einheiten der Kriegsmarine während ihrer Liegezeit in der Marinebasis Brest.

1947 wurde die Landebahn von 1050 auf 1800 Meter verlängert. In der Zeit bis 1961 erhielt die IHK Brest die Konzession für einen Flughafen, allerdings mit wenig kommerziellen Aktivitäten, abgesehen von einigen Flügen nach Großbritannien. Bis 1966 wurde in einen neuen Kontrollturm investiert. 1992 wurde die Start/Landebahn auf 3100 Meter erweitert, um auch große Maschinen empfangen zu können. Gleichzeitig wurde ein Instrumentenlandesystem der Cat III eingerichtet. 1993 entstand ein neues Flughafengebäude und ein Frachtlager. Ein weiterer Ausbau des Flughafengebäudes auf 4300 m² ermöglichte eine Kapazität von 800.000 Passagieren. 2007 wurde ein komplett neues Flughafengebäude gebaut. Verbesserungen der Landebahn ermöglichen heute eine Landung der A380 in Brest.

Fluggesellschaften und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem deutschen Sprachraum wird Brest 2010 täglich durch Air France via Paris-Orly, Lyon sowie Paris CDG angeflogen. Die bretonische Insel Ouessant wird durch Finist'air zweimal täglich erreicht.

Andere Fluggesellschaften sind Airlinair, flybe, Jetairfly und Ryanair. Deren Flugziele sind u. a. Southampton, Toulon, Bordeaux, Marseille, Nizza, London, Birmingham, Bordeaux, Exeter und Manchester. Zudem wird der Flughafen von den Flugfrachtunternehmen Handlair, Air France cargo, Saga air und Fauved’air angeflogen.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine regelmäßige Busverbindung vom Flughafen nach Brest. Zudem stehen am Flughafenterminal Taxis bereit. Mit dem Auto ist der Flughafen über die E 50 und E 60 erreichbar.

Technik am Flughafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Flughafen kann JET A1 AVGAS getankt werden. Auf einer Fläche von 22.200 m² können 1,4–1,8 Millionen Passagiere jährlich abgefertigt werden. Das Flughafenterminal ist 3-geschossig mit einer Gesamthöhe von 19 m. PAPI auf Landebahn 07R und 25L. Befeuerungen: HI/BI ILS Cat III ist vorhanden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik auf der Website des Ministère de l'écologie, du développement durable et de l'énergie (Memento vom 30. September 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 6. Februar 2016)