Goussainville (Val-d’Oise)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Goussainville
Wappen von Goussainville
Goussainville (Frankreich)
Goussainville
Region Île-de-France
Département Val-d’Oise
Arrondissement Sarcelles
Kanton Goussainville (Hauptort)
Gemeindeverband Roissy Pays de France
Koordinaten 49° 1′ N, 2° 28′ OKoordinaten: 49° 1′ N, 2° 28′ O
Höhe 56–109 m
Fläche 11,52 km2
Einwohner 30.948 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 2.686 Einw./km2
Postleitzahl 95190
INSEE-Code
Website http://www.ville-goussainville.fr/

Goussainville ist eine französische Gemeinde mit 30.948 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Val-d’Oise in der Region Île-de-France; sie gehört zum Arrondissement Sarcelles und zum Kanton Goussainville.

Nachbargemeinden von Goussainville sind Fontenay-en-Parisis im Norden, Louvres im Osten, Roissy-en-France im Südosten, Le Thillay im Süden, Gonesse im Südwesten und Bouqueval im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Juni 1973 stürzte während der Pariser Luftfahrtschau eine Maschine des sowjetischen Typs Tupolew Tu-144 über der Stadt ab und zerstörte 15 Gebäude – darunter eine Schule, die an diesem Tag glücklicherweise geschlossen war. Die sechs Besatzungsmitglieder an Bord sowie acht Personen am Boden wurden getötet.

Nach der Eröffnung des Flughafens Paris-Charles-de-Gaulle wurde die alte Stadt mehr und mehr verlassen und bekam weiter nördlich ein neues Zentrum.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2011
Einwohner 13.109 16.197 25.182 23.543 24.812 27.356 30.310 31.129

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Renaissance-Kirche Saint-Pierre-Saint-Paul (16. Jahrhundert, Monument historique), in schlechtem Zustand im zerfallenden Teil der alten Stadt; mit Altarretabel von 1608
  • Kellergewölbe des ehemaligen Schlosses (Monument historique)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Val-d'Oise. Flohic Éditions, Band 1, Paris 1999, ISBN 2-84234-056-6, S. 339–345.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Goussainville (Val-d'Oise) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://uk.news.yahoo.com/lightbox/french-ghost-town-deserted-for-40-years-after-airport-opened-two-miles-away-1379933487-slideshow/@1@2Vorlage:Toter Link/uk.news.yahoo.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.