Großer Preis von Brasilien 2014

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Flag of Brazil.svg Großer Preis von Brasilien 2014
Renndaten
18. von 19 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2014
Streckenprofil
Name: Formula 1 Grande Prêmio do Brasil 2014
Datum: 9. November 2014
Ort: São Paulo
Kurs: Autódromo José Carlos Pace
Länge: 305,909 km in 71 Runden à 4,309 km
Pole-Position
Fahrer: DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:10,023 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:13,555 min (Runde 62)
Podium
Erster: DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes
Zweiter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Dritter: BrasilienBrasilien Felipe Massa Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes

Der Große Preis von Brasilien 2014 (offiziell Formula 1 Grande Prêmio do Brasil 2014) fand am 9. November auf dem Autódromo José Carlos Pace in São Paulo statt und war das 18. Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2014.

Berichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Großen Preis der USA führte Lewis Hamilton die Fahrerwertung mit 24 Punkten vor Nico Rosberg und 102 Punkten vor Daniel Ricciardo an. Mercedes führte in der Konstrukteurswertung mit 245 Punkten vor Red Bull-Renault und mit 370 Punkten vor Williams. Aufgrund der Tatsache, dass beim letzten Saisonrennen, dem Großen Preis von Abu Dhabi, doppelte Punkte vergeben werden, ist erstmals in der Geschichte der Formel-1-Weltmeisterschaft eine Entscheidung der Fahrer-Weltmeisterschaft im vorletzten Rennen aufgrund der Punkte-Konstellation nicht möglich. Unabhängig vom Rennausgang werden Hamilton und Rosberg beim letzten Rennen noch Chancen auf den WM-Titel haben.

Beim Großen Preis von Brasilien stellte Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Medium (weiß) und P Zero Soft (gelb) sowie für Nässe Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung. Ursprünglich hatte Pirelli geplant, die Reifenmischungen und P Zero Hard (orange) und P Zero Medium (weiß) zu verwenden, dies war jedoch aufgrund von Sicherheitsbedenken auf Kritik mehrerer Piloten gestoßen.[1]

Es wurden einige Veränderungen an der Strecke vorgenommen. Die komplette Strecke, inklusive der Boxengasse wurde neu asphaltiert und es wurden Rillen eingefräst, sodass Regenwasser besser abfließen kann. Die Einfahrt in die Boxengasse, die nun aus einer Schikane besteht, wurde einige Meter nach links verlegt, die Boxenmauer wurde in Kurve 15 aus Sicherheitsgründen weiter weg von der Ideallinie verschoben. Zudem wurde in dieser Kurve ein flacher Curb auf der Innenseite montiert, um ein Abkürzen der Kurve zu verhindern. Auch die Ausfahrt aus der Boxengasse wurde nach links verlegt, um auf der Außenseite von Kurve 2 Platz für eine Auslaufzone schaffen zu können.[2]

Die beiden DRS-Zonen blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die erste Zone begann 20 Meter nach dem Senna-S, der Messpunkt lag im Scheitelpunkt von Kurve 2, der Rechtskurve des Senna-S. Der Messpunkt für die zweite DRS-Zone, die sich auf der Start-Ziel-Geraden befand, lag 30 Meter nach der Junção, aktiviert werden durfte das DRS dann 60 Meter nach Kurve 15, dem letzten Knick vor der Start-Ziel-Linie.[3]

Pastor Maldonado (fünf), Kevin Magnussen (vier), Jean-Éric Vergne (drei), Valtteri Bottas, Romain Grosjean, Sergio Pérez, Adrian Sutil (jeweils zwei) und Esteban Gutiérrez (einer) gingen mit Strafpunkten ins Rennwochenende.

Mit Felipe Massa, Sebastian Vettel (je zweimal), Kimi Räikkönen und Jenson Button (je einmal) traten vier ehemalige Sieger zu diesem Rennen an. Button, Massa und Vettel hatten nach ihrem letzten Sieg beim Großen Preis von Brasilien und diesem Rennen keinen weiteren Sieg erzielt.

Als Rennkommissare fungierten Silvia Bellot (ESP), Garry Connelly (AUS), Felipe Giaffone (BRA) und Andrew Mallalieu (BDS).[4]

Wie bereits beim Großen Preis der USA traten Caterham und Marussia bei diesem Rennen nicht an.[5][6] Marussia stellte während des Rennwochenendes den Betrieb ein.[7]

Training[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten freien Training erzielte Rosberg die Bestzeit vor Hamilton und Daniil Kwjat. Button und Gutiérrez setzten keine Zeit. Bei Button war ein Schaden des ERS, bei Gutiérrez elektrische Probleme im Bereich der Antriebseinheit für den Ausfall verantwortlich. In diesem Training kamen drei Testfahrer zum Einsatz. Felipe Nasr übernahm den Williams von Bottas, Max Verstappen den Toro Rosso von Vergne und Daniel Juncadella den Force India von Pérez. Magnussen testete in diesem Training Titan-Unterbodenstreifen, die für Funkenschlag sorgen und ab 2015 standardmäßig eingeführt werden.[8][9] Juncadella hatte einen Unfall in der Curva do Laranjihna, bei der das Fahrzeug im Bereich des Motors so sehr beschädigt wurde, dass Pérez nicht wie geplant im zweiten freien Training fahren konnte. Juncadellas Unfall löste eine Unterbrechung aus.[10]

Im zweiten freien Training behielt Rosberg die Führung vor Hamilton. Räikkönen wurde Dritter. Das Training wurde dreimal unterbrochen. Vergne fiel zu Anfang des Trainings mit einem technischen Defekt aus. Die zweite Unterbrechung löste Alonso aus, dessen Motor einen Defekt erlitt und Feuer fing.[11][12] Im dritten freien Training blieben die ersten zwei Positionen erneut unverändert, Massa erreichte den dritten Platz.[13][14]

Qualifying[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Qualifying bestand aus drei Teilen mit einer Nettolaufzeit von 45 Minuten. Im ersten Qualifying-Segment (Q1) hatten die Fahrer 18 Minuten Zeit, um sich für das Rennen zu qualifizieren. Alle Fahrer, die im ersten Abschnitt eine Zeit erzielten, die maximal 107 Prozent der schnellsten Rundenzeit betrug, qualifizierten sich für den Grand Prix. Die besten 14 Fahrer erreichten den nächsten Teil. Rosberg fuhr die schnellste Runde. Die Lotus-Piloten sowie Pérez und Vergne schieden aus.

Der zweite Abschnitt (Q2) dauerte 15 Minuten. Die schnellsten zehn Piloten qualifizierten sich für den dritten Teil des Qualifyings. Rosberg war am Schnellsten. Die Sauber-Piloten sowie Kwjat und Nico Hülkenberg schieden aus.

Der finale Abschnitt (Q3) ging über eine Zeit von zwölf Minuten, in denen die ersten zehn Startpositionen vergeben wurden. Rosberg erzielte die Pole-Position schließlich vor Hamilton, Massa und Bottas. Während die ersten vier Piloten innerhalb von drei Zehntelsekunden lagen, hatten die restlichen sechs Fahrer, die innerhalb von zwei Zehntelsekunden lagen, einen Rückstand von etwa einer Sekunde auf die Pole-Zeit.

Pérez und Kwjat wurden wegen Startplatzstrafen, die beim Großen Preis der USA ausgesprochen wurden, um je sieben Positionen nach hinten versetzt.

Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sutil fuhr nicht in die Startaufstellung und startete aus der Boxengasse. Beim Start blieb Rosberg vor Hamilton. Vettel fiel nach einem Fahrfehler in der ersten Runde hinter Alonso und Ricciardo zurück. Bereits in der fünften Runde begann die Phase der ersten Boxenstopps. Aus der Spitzengruppe ging der drittplatzierte Massa zuerst an die Box. Er fuhr dabei zu schnell durch die Boxengasse, sodass er eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe erhielt. Rosberg ging in der siebten Runde an die Box und fiel hinter Grosjean zurück. Hamilton folgte eine Runde später und kam hinter Rosberg zurück auf die Strecke. Hülkenberg übernahm die Führung vor Kwjat und Grosjean, alle drei Fahrer waren auf der härteren Reifenmischung gestartet. Rosberg überholte innerhalb der nächsten Runde die drei Fahrer und baute dabei seinen Vorsprung vor Hamilton, der die drei Fahrer nicht so schnell überholte, etwas aus. Grosjean verlor noch einige Positionen. Er blieb bis zur 25. Runde auf der Strecke, bevor er als letzter Pilot zum ersten Stopp ging.[15]

In der 25. Runde begann Massa die Phase der zweiten Boxenstopps. Trotz der Zeitstrafe blieb er nach dem Boxenstopp von Bottas, der hinter ihm lag, vorn, da Bottas' Gurt beim Boxenstopp festgezogen wurde und er dabei rund zwölf Sekunden verlor. Rosberg ging erneut vor Hamilton an die Box. Hamilton versuchte, mit schnellen Runden so viel Polster auf Rosberg herauszufahren, dass er nach seinem eigenen Boxenstopp in Führung bleiben würde, und fuhr die bis dahin schnellste Runde des Rennens. Allerdings rutschte er in der darauffolgenden Runde in der Descida do Lago von der Strecke und verlor rund zehn Sekunden. Am Ende der Runde ging er zum Reifenwechsel in die Boxengasse, so dass Rosberg die Führung zurückerhielt und nun rund acht Sekunden Vorsprung vor Hamilton hatte. Auf den Plätzen drei und vier lagen nach dem Stopp Räikkönen und Hülkenberg, die eine andere Strategie gewählt hatten. Räikkönen verfolgte eine Zwei-Stopp-Strategie, Hülkenberg verwendete im Gegensatz zu den meisten anderen Fahrern zu Beginn ausschließlich die härteren Reifen. Bei der zweiten Boxenstopp-Phase war Pérez zu schnell in der Boxengasse und erhielt eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe.[15] Räikkönen verlor etwa sieben Sekunden, da sein Wagen vom vorderen Wagenheber rutschte, bevor das rechte Vorderrad montiert war.[16] Ricciardo schied in der 41. Runde mit einer gebrochenen Radaufhängung aus.[15]

Hamilton holte indes Runde um Runde auf Rosberg auf und reduzierte den Rückstand. Beim dritten und letzten Boxenstopp war Rosberg erneut der erste Mercedes-Fahrer an der Box und behielt seine Führung nach Hamiltons Stopp. Massa fuhr bei seinem dritten Stopp fälschlicherweise die McLaren-Box an, wo die Mechaniker auf Magnussen warteten. Da die Williams-Box jedoch direkt dahinter lag, verlor er nicht allzu viel Zeit.[15]

In der 62. Runde gab es einen Dreikampf zwischen Räikkönen, Button und Vettel. Dabei verlor Räikkönen beide Positionen gegen seine Kontrahenten, die einen Stopp mehr absolviert und dadurch frischere Reifen hatten. Während Grosjean mit einem Motorschaden ausgeschieden war, kam es in der Schlussphase zu einem Duell der Ferrari-Piloten Räikkönen und Alonso. Schließlich setzte sich Alonso mit frischeren Reifen in der DRS-Zone durch.[15] Hamilton war in den letzten 18 Runden des Rennens etwa eine Sekunde hinter Rosberg. Ein Überholversuch unternahm er jedoch nicht. Hamilton erzielte im ersten Sektor regelmäßig die schnellste Zeit, Rosberg war im Mittelsektor jedoch so schnell, dass er auf der Start-Ziel- und der Gegengeraden jeweils ausreichend viel Vorsprung auf Hamilton hatte.[17]

Rosberg gewann das Rennen vor Hamilton und Massa. Button wurde Vierter, Vettel Fünfter. Alonso, Räikkönen, Hülkenberg und Bottas komplettierten die Top-10.[17]

In beiden Wertungen blieben die ersten drei Positionen unverändert. Hamilton ging mit 17 Punkten Vorsprung auf Rosberg ins letzte Saisonrennen. Rosberg konnte somit zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aus eigener Kraft Weltmeister werden, da Hamilton ein zweiter Platz im letzten Rennen ausreichend würde. Der drittplatzierte Ricciardo war nach diesem Rennen der erste Fahrer, dessen Endplatzierung feststand. Die Konstrukteursweltmeisterschaft war bereits vor dem Rennen zu Gunsten von Mercedes entschieden. Red Bull stand nach diesem Rennen als Zweiter fest.

Meldeliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
OsterreichÖsterreich Infiniti Red Bull Racing 01 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull RB10 Renault 1.6 V6T P
03 AustralienAustralien Daniel Ricciardo
DeutschlandDeutschland Mercedes AMG Petronas F1 Team 06 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg Mercedes F1 W05 Mercedes-Benz 1.6 V6T P
44 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
ItalienItalien Scuderia Ferrari 07 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen Ferrari F14 T Ferrari 1.6 V6T P
14 SpanienSpanien Fernando Alonso
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus F1 Team 08 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Lotus E22 Renault 1.6 V6T P
13 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado
IndienIndien Sahara Force India F1 Team 11 MexikoMexiko Sergio Pérez[# 1] Force India VJM07 Mercedes-Benz 1.6 V6T P
27 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg
34 SpanienSpanien Daniel Juncadella[# 1]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams Martini Racing 19 BrasilienBrasilien Felipe Massa Williams FW36 Mercedes-Benz 1.6 V6T P
40 BrasilienBrasilien Felipe Nasr[# 2]
77 FinnlandFinnland Valtteri Bottas[# 2]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren Mercedes 20 DanemarkDänemark Kevin Magnussen McLaren MP4-29 Mercedes-Benz 1.6 V6T P
22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
SchweizSchweiz Sauber F1 Team 21 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez Sauber C33 Ferrari 1.6 V6T P
99 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil
ItalienItalien Scuderia Toro Rosso 25 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne[# 3] Toro Rosso STR9 Renault 1.6 V6T P
26 RusslandRussland Daniil Kwjat
38 NiederlandeNiederlande Max Verstappen[# 3]
Anmerkungen
  1. a b Der Force India mit der Startnummer 34 wurde im ersten freien Training für Juncadella eingesetzt. Pérez übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 11.
  2. a b Der Williams mit der Startnummer 40 wurde im ersten freien Training für Nasr eingesetzt. Bottas übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 77.
  3. a b Der Toro Rosso mit der Startnummer 38 wurde im ersten freien Training für Verstappen eingesetzt. Vergne übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 25.

Klassifikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes 1:10,347 1:10,303 1:10,023 01
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes 1:10,457 1:10,712 1:10,056 02
03 BrasilienBrasilien Felipe Massa Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 1:10,602 1:10,343 1:10,247 03
04 FinnlandFinnland Valtteri Bottas Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 1:10,832 1:10,421 1:10,305 04
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:11,097 1:11,127 1:10,930 05
06 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:11,880 1:11,129 1:10,938 06
07 DanemarkDänemark Kevin Magnussen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:11,134 1:11,211 1:10,969 07
08 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari 1:11,558 1:11,215 1:10,977 08
09 AustralienAustralien Daniel Ricciardo OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:11,593 1:11,208 1:11,075 09
10 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari 1:11,193 1:11,188 1:11,099 10
11 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 1:11,520 1:11,591 11
12 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg IndienIndien Force India-Mercedes 1:11,848 1:11,976 12
13 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 1:11,943 1:12,099 13
14 RusslandRussland Daniil Kwjat[# 1] ItalienItalien Toro Rosso-Renault 1:11,423 keine Zeit 17
15 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:12,037 14
16 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne ItalienItalien Toro Rosso-Renault 1:12,040 15
17 MexikoMexiko Sergio Pérez[# 2] IndienIndien Force India-Mercedes 1:12,076 18
18 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:12,233 16
107-Prozent-Zeit: 1:15,271 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:10:347 min)
Anmerkungen
  1. Daniil Kwjat wurde wegen einer noch nicht vollständig abgesessenen Startplatzstrafe vom Großen Preis der USA um sieben Positionen nach hinten versetzt.
  2. Sergio Pérez wurde wegen des Verursachens einer Kollision beim Großen Preis der USA um sieben Positionen nach hinten versetzt.

Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes 71 1:30:02,555 01 1:13,619 (62.)
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes 71 + 1,457 02 1:13,555 (62.)
03 BrasilienBrasilien Felipe Massa Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 71 + 41,031 03 1:14,101 (59.)
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 71 + 48,658 05 1:13,999 (68.)
05 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 71 + 51,420 06 1:14,018 (68.)
06 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari 71 + 1:01,906 08 1:14,313 (55.)
07 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari 71 + 1:03,730 10 1:14,963 (37.)
08 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg IndienIndien Force India-Mercedes 71 + 1:03,934 12 1:13,728 (70.)
09 DanemarkDänemark Kevin Magnussen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 71 + 1:10,085 07 1:14,544 (62.)
10 FinnlandFinnland Valtteri Bottas Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 70 + 1 Runde 04 1:14,229 (64.)
11 RusslandRussland Daniil Kwjat ItalienItalien Toro Rosso-Renault 70 + 1 Runde 17 1:14,144 (62.)
12 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 70 + 1 Runde 16 1:14,810 (47.)
13 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne ItalienItalien Toro Rosso-Renault 70 + 1 Runde 15 1:14,774 (65.)
14 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 70 + 1 Runde 11 1:14,875 (64.)
15 MexikoMexiko Sergio Pérez IndienIndien Force India-Mercedes 70 + 1 Runde 18 1:14,550 (70.)
16 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 70 + 1 Runde 13 1:14,834 (42.)
17 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 63 DNF 14 1:14,070 (63.)
AustralienAustralien Daniel Ricciardo OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 39 DNF 09 1:15,387 (30.)

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

Fahrerwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Mercedes 334
02 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg Mercedes 317
03 AustralienAustralien Daniel Ricciardo Red Bull-Renault 214
04 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull-Renault 159
05 SpanienSpanien Fernando Alonso Ferrari 157
06 FinnlandFinnland Valtteri Bottas Williams-Mercedes 156
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button McLaren-Mercedes 106
08 BrasilienBrasilien Felipe Massa Williams-Mercedes 98
09 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg Force India-Mercedes 80
10 DanemarkDänemark Kevin Magnussen McLaren-Mercedes 55
11 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen Ferrari 53
12 MexikoMexiko Sergio Pérez Force India-Mercedes 47
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
13 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Toro Rosso-Renault 22
14 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Lotus-Renault 8
15 RusslandRussland Daniil Kwjat Toro Rosso-Renault 8
16 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Lotus-Renault 2
17 FrankreichFrankreich Jules Bianchi Marussia-Ferrari 2
18 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil Sauber-Ferrari 0
19 SchwedenSchweden Marcus Ericsson Caterham-Renault 0
20 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez Sauber-Ferrari 0
21 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Chilton Marussia-Ferrari 0
22 JapanJapan Kamui Kobayashi Caterham-Renault 0
DeutschlandDeutschland André Lotterer Caterham-Renault 0

Konstrukteurswertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 DeutschlandDeutschland Mercedes 651
02 OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 373
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 254
04 ItalienItalien Ferrari 210
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 161
06 IndienIndien Force India-Mercedes 127
Pos. Konstrukteur Punkte
07 ItalienItalien Toro Rosso-Renault 30
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 10
09 RusslandRussland Marussia-Ferrari 2
10 SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 0
11 MalaysiaMalaysia Caterham-Renault 0

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sven Haidinger: „Nach Massa-Kritik: Pirelli ändert Reifenwahl für Sao Paulo“. Motorsport-Total.com, 17. Oktober 2014, abgerufen am 3. November 2014.
  2. Mario Fritsche: „Interlagos: Veränderungen im Zeichen der Sicherheit“. Motorsport-Total.com, 5. November 2014, abgerufen am 6. November 2014.
  3. Mario Fritsche: „Zwei DRS-Zonen in Interlagos“. Motorsport-Total.com, 5. November 2014, abgerufen am 6. November 2014.
  4. Mario Fritsche: „Wie in Belgien: Pirro unterstützt die Rennkommissare“. Motorsport-Total.com, 5. November 2014, abgerufen am 6. November 2014.
  5. Dominik Sharaf: „Ecclestone: Caterham und Marussia in Austin nicht am Start“. Motorsport-Total.com, 25. Oktober 2014, abgerufen am 25. Oktober 2014.
  6. Timo Pape: „Marussia ist insolvent“. Motorsport-Total.com, 27. Oktober 2014, abgerufen am 27. Oktober 2014.
  7. Robert Seiwert: „Formel 1 - Marussia pleite: Kein Start in Abu Dhabi“. Mitarbeiter des Teams arbeitslos. Motorsport-Total.com, 7. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  8. „GP Brasilien in Interlagos / 1. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 7. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  9. Fabian Hust, Christian Nimmervoll: „Rosberg legt vor: Mercedes dominiert zum Auftakt“. Motorsport-Total.com, 7. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  10. Philipp Schajer: „Formel 1 - Juncadella: Der seltsamste Unfall meiner Karriere“. Einschlag in die Mauern. Motorsport-Magazin.com, 7. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  11. „GP Brasilien in Interlagos / 2. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 7. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  12. Fabian Hust, Christian Nimmervoll: „Sao Paulo: Rosberg Tages-, Ricciardo Longrun-Schnellster“. Motorsport-Total.com, 7. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  13. „GP Brasilien in Interlagos / 3. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 8. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  14. Fabian Hust, Christian Nimmervoll: „Rosberg: Dritte Bestzeit im dritten Training“. Motorsport-Total.com, 8. November 2014, abgerufen am 8. November 2014.
  15. a b c d e „GP Brasilien in Interlagos / Rennen“. Motorsport-Total.com, 9. Oktober 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  16. Kerstin Hasenbichler: „Formel 1 - Mattiacci: Räikkönen fuhr großartiges Rennen“. Das Beste aus den Möglichkeiten gemacht. Motorsport-Magazin.com, 10. Oktober 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  17. a b Fabian Hust: „Druck standgehalten: Rosberg schlägt Hamilton in Brasilien“. Motorsport-Total.com, 9. Oktober 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.