Großer Preis von Japan 2014

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Flag of Japan.svg Großer Preis von Japan 2014
Renndaten
15. von 19 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2014
Streckenprofil
Name: 2014 Formula 1 Japanese Grand Prix
Datum: 5. Oktober 2014
Ort: Suzuka
Kurs: Suzuka International Racing Course
Länge: 255,208 km in 44 Runden à 5,807 km
Geplant: 307,471 km in 53 Runden à 5,807 km
Pole-Position
Fahrer: DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:32,506 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:51,600 min (Runde 39)
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Zweiter: DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes
Dritter: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault

Der Große Preis von Japan 2014 (offiziell 2014 Formula 1 Japanese Grand Prix) fand am 5. Oktober auf dem Suzuka International Racing Course in Suzuka statt und war das 15. Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2014. Das Rennen wurde vom schweren Unfall Jules Bianchis überschattet, der neun Monate später seinen schweren Verletzungen erlag.

Berichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Großen Preis von Singapur führte Lewis Hamilton die Fahrerwertung mit drei Punkten vor Nico Rosberg und 60 Punkten vor Daniel Ricciardo an. Mercedes führte in der Konstrukteurswertung mit 174 Punkten vor Red Bull-Renault und mit 292 Punkten vor Williams.

Beim Großen Preis von Japan stellte Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Hard (orange) und P Zero Medium (weiß) sowie für Nässe Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung.[1]

Es gab lediglich eine DRS-Zone auf der Start-Ziel-Geraden, der Messpunkt befand sich 50 Meter vor der Casio Triangle.[2]

An der Strecke wurden im Vergleich zum Vorjahr nur Detailänderungen vorgenommen. Auf der Innenseite der 130R wurden TecPro-Barrieren zur Verbesserung der Sicherheit installiert, außerdem wurde der Bereich zwischen 130R und Casio Triangle neu asphaltiert. Zudem wurden die Straßenlaternen an der Außenseite der Spoon versetzt, sie stehen jetzt etwas weiter hinter den Fangzäunen.[2]

Marcus Ericsson (fünf), Jules Bianchi, Kevin Magnussen, Pastor Maldonado (jeweils vier), Valtteri Bottas, Adrian Sutil (jeweils zwei) und Jean-Éric Vergne (einer) gingen mit Strafpunkten ins Rennwochenende.

Mit Sebastian Vettel (viermal), Fernando Alonso (zweimal), Kimi Räikkönen, Hamilton und Jenson Button (jeweils einmal) traten fünf ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an. Alonso und Hamilton gewannen den Großen Preis von Japan jeweils einmal, als das Rennen 2007 und 2008 auf dem Fuji Speedway ausgetragen wurde.

Als Rennkommissare fungierten José Abed (MEX), Paul Gutjahr (CHE), Takashi Mitarashi (JPN) und Mika Salo (FIN).[3]

Training[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten freien Training war Rosberg am schnellsten vor Hamilton und Alonso. Bei Toro Rosso übernahm Max Verstappen das Cockpit von Vergne. Er kam erstmals an einem Formel-1-Wochenende zum Einsatz und wurde mit 17 Jahren und drei Tagen der jüngste Pilot, der jemals an einem Rennwochenende der Formel-1-Weltmeisterschaft teilgenommen hat.[4] Darüber hinaus übernahm Roberto Merhi den Caterham von Kamui Kobayashi. Verstappen schied kurz vor Trainingsende mit einem Motorschaden aus.[5][6] Ein ursprünglich geplanter Einsatz von Will Stevens bei Marussia scheiterte aus formellen Gründen.[7] Im zweiten freien Training übernahm Hamilton die Führung vor Rosberg. Bottas wurde Dritter. Es gab mehrere Zwischenfälle. Kobayashi verlor eingangs der S-Kurven die Kontrolle über sein Fahrzeug. Ricciardo schlug in der letzten Schikane in die Reifenstapel ein. Esteban Gutiérrez rutschte in der Spoon von der Strecke. Magnussen beschädigte den Rasenteppich in der Spoon. Aufgrund eines Elektrikdefekts an Vergnes Fahrzeug in den letzten Minuten wurde das Training vorzeitig beendet.[8][9]

Im dritten freien Training erzielte Rosberg die Bestzeit vor Hamilton und Alonso. Hamilton fiel durch einen Unfall in der Schlussphase des Trainings aus.[10][11]

Qualifying[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Qualifying bestand aus drei Teilen mit einer Nettolaufzeit von 45 Minuten. Im ersten Qualifying-Segment (Q1) hatten die Fahrer 18 Minuten Zeit, um sich für das Rennen zu qualifizieren. Alle Fahrer, die im ersten Abschnitt eine Zeit erzielten, die maximal 107 Prozent der schnellsten Rundenzeit betrug, qualifizierten sich für den Grand Prix. Die besten 16 Fahrer erreichten den nächsten Teil. Hamilton fuhr die schnellste Runde. Die Marussia-, Caterham- und Lotus-Piloten schieden aus.

Der zweite Abschnitt (Q2) dauerte 15 Minuten. Die schnellsten zehn Piloten qualifizierten sich für den dritten Teil des Qualifyings. Rosberg fuhr die schnellste Runde. Die Sauber-, Force-India und Toro-Rosso-Piloten schieden aus.

Der finale Abschnitt (Q3) ging über eine Zeit von zwölf Minuten, in denen die ersten zehn Startpositionen vergeben wurden. Rosberg erzielte die Pole-Position schließlich vor Hamilton und Bottas.

Maldonado wurde wegen der Verwendung des sechsten Verbrennungsmotors (Internal Combustion Engine, ICE) um zehn Positionen nach hinten versetzt. Da er nur um fünf Positionen zurückversetzt werden konnte, nahm er eine Strafversetzung von fünf Positionen mit ins nächste Rennen.[12]

Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Rennen regnete es stark, so dass Pérez bereits bei der Fahrt in die Startaufstellung von der Strecke abkam.

Das Rennen wurde wegen des starken Regens hinter dem Safety Car gestartet. Ericsson drehte sich in der letzten Kurve ins Kiesbett, konnte aber weiterfahren, nachdem ihn die Marshalls zurück auf die Strecke geschoben hatten. Am Ende der dritten Runde wurde das Rennen für etwa 15 Minuten unterbrochen, weil sich zu viel Wasser auf der Strecke befand. Während der Unterbrechung ließ der Regen nach, so dass das Rennen hinter dem Safety Car fortgesetzt wurde. Bereits nach wenigen hundert Metern musste Alonso sein Fahrzeug am Streckenrand abstellen. Während der folgenden Runden gab es widersprüchliche Aussagen der Fahrer über Funk. Hamilton bat mehrfach um die Freigabe des Rennens, da seiner Meinung nach die Strecke bereits so trocken war, dass ein Wechsel auf Intermediate-Reifen möglich sei. Vettel klagte hingegen bereits bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h über Aquaplaning. Als das Rennen in Runde zehn freigegeben wurde, behielt Rosberg die Führung. Button und Maldonado wechselten als erste Fahrer auf Intermediate-Reifen, als das Safety Car wieder hinein gekommen war. Die anderen Fahrer zogen in den nächsten Runden nach, Vettel ging durch einen späteren Boxenstopp an Magnussen und Ricciardo vorbei.

Nachdem alle Fahrer auf Intermediate-Reifen gewechselt hatten, lag Rosberg in Führung vor Hamilton, Button, Bottas, Massa, Vettel und Ricciardo. Vettel und Ricciardo konnten kurz darauf an Massa und Bottas vorbeigehen. In Runde 25 war die Strecke soweit abgetrocknet, dass die Rennleitung die Verwendung von DRS auf der Start-Ziel-Geraden freigab.

Hamilton setzte Rosberg schließlich unter Druck, überholte ihn in der 29. Runde und setzte sich ein paar Sekunden von ihm ab. Beide wechselten – wie alle Fahrer – ein weiteres Mal die Reifen, blieben aber auf Intermediates. Bei Buttons Boxenstopp gab es ein Problem, er verlor mehrere Sekunden, so dass Vettel vorbeigehen konnte.

Nachdem der Regen wieder stärker wurde, verlor Sutil in der 41. Runde in der siebten Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und schlug in die Begrenzung ein. Das Fahrzeug wurde geborgen, ohne das Safety Car auf die Strecke zu schicken. Während der Bergungsarbeiten verlor Bianchi an derselben Stelle die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte in das Bergungsfahrzeug. Dabei brach der Überrollbügel seines Fahrzeuges, Bianchi wurde schwer verletzt. Er wurde an der Strecke behandelt und mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Im Krankenhaus wurde er sofort notoperiert und anschließend auf die Intensivstation verlegt.[13] Neun Monate später verstarb Bianchi an den Folgen des Unfalls. Es war der erste Unfall mit tödlichem Ausgang für den Fahrer bei einem Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft seit dem Großen Preis von San Marino 1994, bei dem Ayrton Senna und Roland Ratzenberger tödlich verunglückten.

Das Rennen wurde währenddessen zunächst hinter dem Safety Car fortgesetzt. Einige Fahrer wechselten auf die Regenreifen und andere, wie der bis dahin drittplatzierte Vettel, auf neue Intermediates. Button hatte bereits unmittelbar nach dem Unfall von Sutil auf Regenreifen gewechselt und war deshalb hinter Ricciardo zurückgefallen. Hamilton und Rosberg blieben an der Spitze draußen. Hülkenberg blieb am Ende der Boxengasse stehen. In der 46. Runde wurde das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen. Als Ergebnis wurde der Stand nach der 44. Runde gewertet. Demnach gewann Hamilton vor Rosberg und Vettel. Ricciardo wurde Vierter, Button Fünfter. Bottas, Massa, Hülkenberg, Vergne und Pérez komplettierten die Top-10. Obwohl Pérez nicht ausgeschieden war, wurde er im offiziellen Endergebnis als nicht im Ziel geführt und auf Platz zehn gewertet. Der Grund dafür war, dass Pérez in der 45. Runde von Hamilton überrundet worden war und damit die 44. Runde nicht beendet hatte, bevor Hamilton seine 46. Runde begonnen hatte.

Maldonado erhielt wegen einer nicht angetretenen Durchfahrtsstrafe eine nachträgliche Zeitstrafe in der Höhe von 20 Sekunden. An seinem Ergebnis – Platz 16 – änderte dies jedoch nichts.

In der Weltmeisterschaft blieben die ersten drei Positionen in beiden Wertungen unverändert.

Meldeliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
OsterreichÖsterreich Infiniti Red Bull Racing 01 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull RB10 Renault 1.6 V6T P
03 AustralienAustralien Daniel Ricciardo
RusslandRussland Marussia F1 Team 04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Chilton Marussia MR03 Ferrari 1.6 V6T P
17 FrankreichFrankreich Jules Bianchi
DeutschlandDeutschland Mercedes AMG Petronas F1 Team 06 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg Mercedes F1 W05 Mercedes-Benz 1.6 V6T P
44 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
ItalienItalien Scuderia Ferrari 07 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen Ferrari F14 T Ferrari 1.6 V6T P
14 SpanienSpanien Fernando Alonso
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus F1 Team 08 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Lotus E22 Renault 1.6 V6T P
13 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado
MalaysiaMalaysia Caterham F1 Team 09 SchwedenSchweden Marcus Ericsson Caterham CT05 Renault 1.6 V6T P
10 JapanJapan Kamui Kobayashi[# 1]
45 SpanienSpanien Roberto Merhi[# 1]
IndienIndien Sahara Force India F1 Team 11 MexikoMexiko Sergio Pérez Force India VJM07 Mercedes-Benz 1.6 V6T P
27 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams Martini Racing 19 BrasilienBrasilien Felipe Massa Williams FW36 Mercedes-Benz 1.6 V6T P
77 FinnlandFinnland Valtteri Bottas
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren Mercedes 20 DanemarkDänemark Kevin Magnussen McLaren MP4-29 Mercedes-Benz 1.6 V6T P
22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
SchweizSchweiz Sauber F1 Team 21 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez Sauber C33 Ferrari 1.6 V6T P
99 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil
ItalienItalien Scuderia Toro Rosso 25 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne[# 2] Toro Rosso STR9 Renault 1.6 V6T P
26 RusslandRussland Daniil Kwjat
38 NiederlandeNiederlande Max Verstappen[# 2]
Anmerkungen
  1. a b Der Caterham mit der Startnummer 45 wurde im ersten freien Training für Merhi eingesetzt. Kobayashi übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 10.
  2. a b Der Toro Rosso mit der Startnummer 38 wurde im ersten freien Training für Verstappen eingesetzt. Vergne übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 25.

Klassifikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes 1:33,671 1:32,950 1:32,506 01
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes 1:33,611 1:32,982 1:32,703 02
03 FinnlandFinnland Valtteri Bottas Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 1:34,301 1:33,443 1:33,128 03
04 BrasilienBrasilien Felipe Massa Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 1:34,483 1:33,551 1:33,527 04
05 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari 1:34,497 1:33,675 1:33,740 05
06 AustralienAustralien Daniel Ricciardo OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:35,593 1:34,466 1:34,075 06
07 DanemarkDänemark Kevin Magnussen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:34,930 1:34,229 1:34,242 07
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:35,150 1:34,648 1:34,317 08
09 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:35,517 1:34,784 1:34,432 09
10 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari 1:34,984 1:34,771 1:34,548 10
11 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne[# 1] ItalienItalien Toro Rosso-Renault 1:35,155 1:34,984 20
12 MexikoMexiko Sergio Pérez IndienIndien Force India-Mercedes 1:35,439 1:35,089 11
13 RusslandRussland Daniil Kwjat ItalienItalien Toro Rosso-Renault 1:35,210 1:35,092 12
14 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg IndienIndien Force India-Mercedes 1:35,000 1:35,099 13
15 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 1:35,736 1:35,364 14
16 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 1:35,308 1:35,681 15
17 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado[# 2] Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:35,917 22
18 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:35,984 16
19 SchwedenSchweden Marcus Ericsson MalaysiaMalaysia Caterham-Renault 1:36,813 17
20 FrankreichFrankreich Jules Bianchi RusslandRussland Marussia-Ferrari 1:36,943 18
21 JapanJapan Kamui Kobayashi MalaysiaMalaysia Caterham-Renault 1:37,015 19
22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Chilton RusslandRussland Marussia-Ferrari 1:37,481 21
107-Prozent-Zeit: 1:40,163 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:33,611 min)
Anmerkungen
  1. Jean-Éric Vergne wurde wegen der Verwendung des sechsten Verbrennungsmotors (Internal Combustion Engine, ICE) um zehn Positionen nach hinten versetzt.
  2. Pastor Maldonado wurde wegen der Verwendung des sechsten Verbrennungsmotors (Internal Combustion Engine, ICE) um zehn Positionen nach hinten versetzt. Da er nur um fünf Positionen zurückversetzt werden konnte, wird er eine Strafversetzung von fünf Positionen mit ins nächste Rennen nehmen.

Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes 44 3 1:51:43,021 02 1:51,600 (39.)
02 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes 44 3 + 9,180 01 1:52,551 (15.)
03 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 44 3 + 29,122 09 1:51,915 (32.)
04 AustralienAustralien Daniel Ricciardo OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 44 3 + 38,818 06 1:52,231 (38.)
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 44 4 + 1:07,550 08 1:51,721 (33.)
06 FinnlandFinnland Valtteri Bottas Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 44 3 + 1:53,773 03 1:54,103 (41.)
07 BrasilienBrasilien Felipe Massa Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 44 3 + 1:55,126 04 1:53,450 (39.)
08 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg IndienIndien Force India-Mercedes 44 4 + 1:55,948 13 1:52,814 (28.)
09 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne ItalienItalien Toro Rosso-Renault 44 3 + 2:07,638 20 1:53,562 (35.)
10 MexikoMexiko Sergio Pérez IndienIndien Force India-Mercedes 43 4 DNF 11 1:53,556 (27.)
11 RusslandRussland Daniil Kwjat ItalienItalien Toro Rosso-Renault 43 4 + 1 Runde 12 1:54,021 (25.)
12 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari 43 5 + 1 Runde 10 1:52,426 (36.)
13 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 43 3 + 1 Runde 15 1:55,372 (40.)
14 DanemarkDänemark Kevin Magnussen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 43 5 + 1 Runde 07 1:53,510 (38.)
15 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 43 5 + 1 Runde 16 1:55,302 (28.)
16 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 43 4 + 1 Runde 22 1:54,702 (26.)
17 SchwedenSchweden Marcus Ericsson MalaysiaMalaysia Caterham-Renault 43 4 + 1 Runde 17 1:54,669 (27.)
18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Chilton RusslandRussland Marussia-Ferrari 43 3 + 1 Runde 21 1:56,472 (25.)
19 JapanJapan Kamui Kobayashi MalaysiaMalaysia Caterham-Renault 43 5 + 1 Runde 19 1:55,641 (29.)
20 FrankreichFrankreich Jules Bianchi RusslandRussland Marussia-Ferrari 41 3 DNF 18 1:55,985 (27.)
21 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 40 4 DNF 14 1:55,753 (25.)
SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari 02 DNF 05

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

Fahrerwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Mercedes 266
02 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg Mercedes 256
03 AustralienAustralien Daniel Ricciardo Red Bull-Renault 193
04 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull-Renault 139
05 SpanienSpanien Fernando Alonso Ferrari 133
06 FinnlandFinnland Valtteri Bottas Williams-Mercedes 130
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button McLaren-Mercedes 82
08 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg Force India-Mercedes 76
09 BrasilienBrasilien Felipe Massa Williams-Mercedes 71
10 MexikoMexiko Sergio Pérez Force India-Mercedes 46
11 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen Ferrari 45
12 DanemarkDänemark Kevin Magnussen McLaren-Mercedes 39
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
13 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Toro Rosso-Renault 21
14 FrankreichFrankreich Romain Grosjean Lotus-Renault 8
15 RusslandRussland Daniil Kwjat Toro Rosso-Renault 8
16 FrankreichFrankreich Jules Bianchi Marussia-Ferrari 2
17 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil Sauber-Ferrari 0
18 SchwedenSchweden Marcus Ericsson Caterham-Renault 0
19 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Lotus-Renault 0
20 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez Sauber-Ferrari 0
21 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Chilton Marussia-Ferrari 0
22 JapanJapan Kamui Kobayashi Caterham-Renault 0
DeutschlandDeutschland André Lotterer Caterham-Renault 0

Konstrukteurswertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 DeutschlandDeutschland Mercedes 522
02 OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 332
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Mercedes 201
04 ItalienItalien Ferrari 178
05 IndienIndien Force India-Mercedes 122
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 121
Pos. Konstrukteur Punkte
07 ItalienItalien Toro Rosso-Renault 29
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 8
09 RusslandRussland Marussia-Ferrari 2
10 SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 0
11 MalaysiaMalaysia Caterham-Renault 0

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Norman Fischer: „Sotschi-Debüt mit Soft- und Medium-Reifen“. Motorsport-Total.com, 11. September 2014, abgerufen am 11. September 2014.
  2. a b Timo Pape: „Suzuka: DRS-Zone und Streckenveränderungen“. Motorsport-Total.com, 1. Oktober 2014, abgerufen am 1. Oktober 2014.
  3. Timo Pape: „Ex-Fahrer Salo unterstützt Rennkommissare in Suzuka“. Motorsport-Total.com, 1. Oktober 2014, abgerufen am 1. Oktober 2014.
  4. Marcus Lüttgens: „Toro Rosso bestätigt: Verstappen debütiert in Suzuka“. Motorsport-Total.com, 29. September 2014, abgerufen am 30. September 2014.
  5. „GP Japan in Suzuka / 1. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 3. Oktober 2014, abgerufen am 3. Oktober 2014.
  6. Christian Nimmervoll: „Rosberg fährt Bestzeit, Qualm bei Rookie Verstappen“. Motorsport-Total.com, 3. Oktober 2014, abgerufen am 3. Oktober 2014.
  7. Roman Wittemeier: „Marussia: Neuzugang Stevens darf vorerst nicht fahren“. Motorsport-Total.com, 3. Oktober 2014, abgerufen am 3. Oktober 2014.
  8. „GP Japan in Suzuka / 2. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 3. Oktober 2014, abgerufen am 3. Oktober 2014.
  9. Fabian Hust, Christian Nimmervoll: „Hamilton-Bestzeit bei Crashorgie in Suzuka“. Motorsport-Total.com, 3. Oktober 2014, abgerufen am 3. Oktober 2014.
  10. „GP Japan in Suzuka / 3. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 4. Oktober 2014, abgerufen am 4. Oktober 2014.
  11. Christian Nimmervoll: „Trotz Hamilton-Crash: Mercedes dominiert in Suzuka“. Motorsport-Total.com, 4. Oktober 2014, abgerufen am 4. Oktober 2014.
  12. “2014 Japanese Grand Prix – Document 9”. fia.com, 3. Oktober 2014, abgerufen am 4. Oktober 2014 (englisch).
  13. Marcus Lüttgens: „Update: Bianchi nach Not-OP auf der Intensivstation“. Motorsport-Total.com, 5. Oktober 2014, abgerufen am 6. Oktober 2014.