Guderhandviertel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Guderhandviertel
Guderhandviertel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Guderhandviertel hervorgehoben
Koordinaten: 53° 33′ N, 9° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Samtgemeinde: Lühe
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 8,93 km²
Einwohner: 1130 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21720
Vorwahlen: 04142, 04163
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 021
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Huttfleth 18
21720 Steinkirchen
Webpräsenz: www.luehe-online.de
Bürgermeister: Marco Hartlef (CDU)
Lage der Gemeinde Guderhandviertel im Landkreis Stade
Balje Krummendeich Freiburg/Elbe Oederquart Wischhafen Drochtersen Großenwörden Engelschoff Hammah Düdenbüttel Himmelpforten Burweg Kranenburg Estorf Oldendorf Heinbockel Stade Deinste Fredenbeck Kutenholz Jork Buxtehude Apensen Beckdorf Sauensiek Ahlerstedt Brest Bargstedt Harsefeld Nottensdorf Bliedersdorf Horneburg Dollern Agathenburg Landkreis Stade Niedersachsen Landkreis Cuxhaven Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Harburg Hamburg Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein Grünendeich Mittelnkirchen Neuenkirchen Guderhandviertel Steinkirchen Hollern-TwielenflethKarte
Über dieses Bild

Guderhandviertel (plattdeutsch Goderhandveerdel) ist eine Gemeinde im Landkreis Stade in Niedersachsen. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Lühe an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Steinkirchen hat.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt westlich von Hamburg im Zentrum des Alten Landes, eines der größten Obstanbaugebiete in Europa. Die Lühe begrenzt das Gemeindegebiet zu den östlich gelegenen Nachbargemeinden Neuenkirchen und Mittelnkirchen.

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Guderhandviertel wurde erstmals 1524 erwähnt: Im Ghuderhandeverndeil. Aus dem Spätmittelalter wurde die Einteilung der großen Siedlungsgemeinde Lu (auch to der Lu und bi der Lu) in vier Viertel überliefert. Es gab drei Kirchviertel (Im Kerckverndeil): Steinkirchen, Mittelnkirchen und Neuenkirchen sowie ein Viertel ohne Kirche, das Guderhandviertel. Die Herkunft des Namens bleibt unklar. Hier zwei Theorien:

  1. Das Guderhandviertel liegt – von Steinkirchen aus betrachtet – zur guten rechten Hand oder
  2. die Siedlung ist – ohne Kirche mit Pfarrer – der guten Hand Gottes anvertraut

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat, setzt sich wie folgt zusammen:

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In blauem Schild übereinander drei silberne Messer mit goldenen Griffen; die Klingen belegt mit je einem goldenen Kreuzchen.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Guderhandviertel in der Fassung vom 10. Juli 1990

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Guderhandviertel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien