Hohenbucko

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Hohenbucko führt kein Wappen
Hohenbucko
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenbucko hervorgehoben
51.76666666666713.466666666667131Koordinaten: 51° 46′ N, 13° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Elbe-Elster
Amt: Schlieben
Höhe: 131 m ü. NHN
Fläche: 43,04 km²
Einwohner: 655 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04936
Vorwahl: 035364
Kfz-Kennzeichen: EE, FI, LIB
Gemeindeschlüssel: 12 0 62 237
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Herzberger Straße 7
04936 Schlieben
Bürgermeister: Andreas Polz (parteilos)
Lage der Gemeinde Hohenbucko im Landkreis Elbe-Elster
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Über dieses Bild

Hohenbucko ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Die Gemeinde Hohenbucko gehört seit 1992 dem Amt Schlieben mit Sitz in der Stadt Schlieben an.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile der Gemeinde sind Hohenbucko und Proßmarke.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche

Der Ort wurde 1346 im Meißner Bistumsmatrikel als Hoenbockaw erstmals urkundlich erwähnt.[2] 1419 wird der Ort als Buckow bei Schlieben genannt. Der Name ist eine sorbisch-deutsche Mischung Hohen- weil auf einer Anhöhe gelegen, -bucko (von Bukowina) bedeutet Rotbuche, Rotbuchenwald.[3]

Hohenbucko lag an einer alten Handelsstraße. Die Bewohner lebten von Ackerbau und Holzwirtschaft. Um 1512 führte der Schenk von Landsberg räuberische Überfälle gegen das Dorf und ließ es niederbrennen. Auch im Dreißigjährigen Krieg erlitten die Bewohner von Hohenbucko viele Grausamkeiten abwechselnd von kaiserlichen (1631) und schwedischen Truppen (1637). Im Jahr 1634 wütete die Pest im Ort.[4]

Zum 31. Dezember 2001 wurde aus den Gemeinden Hohenbucko und Proßmarke die neue Gemeinde Hohenbucko gebildet.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 500
1890 500
1910 520
1925 532
1933 538
1939 501
1946 756
1950 797
1964 720
1971 699
Jahr Einwohner
1981 687
1985 681
1989 654
1990 628
1991 614
1992 601
1993 604
1994 594
1995 586
1996 580
Jahr Einwohner
1997 558
1998 548
1999 527
2000 530
2001 777
2002 778
2003 749
2004 738
2005 727
2006 712
Jahr Einwohner
2007 709
2008 696
2009 691
2010 686
2011 683
2012 674
2013 663
2014 655

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[6][7], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Hohenbucko besteht aus 8 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

  • Wählergemeinschaft Bürger für die Gemeinde 7 Sitze
  • Einzelbewerber Michael Lehmann 1 Sitz

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Postmeilensäule in Hohenbucko

Bauwerke[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Hohenbucko stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

  • Dorfkirche, ein rechteckiger Findlingsbau aus dem 13. Jahrhundert.
  • Kursächsische Postmeilensäule von 1750, die Poststraßen von Leipzig nach Frankfurt (Oder) und von Dahme nach Sonnewalde und Kirchhain verliefen durch Hohenbucko.
  • Proßmarker Kirche ebenfalls Feldsteinbau

Museen[Bearbeiten]

Auf dem Dachboden des einstigen Dorfkonsums befindet sich mit dem „Dachboden der Erinnerungen“ eine private Ausstellung, welche an die Zeit der Konsum-Läden in der DDR erinnert und viele Ausstellungsstücke aus dieser Zeit präsentiert.[9][10]


Verkehr[Bearbeiten]

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[11] 443 449 453 448 435 424 430
PKW je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 625 645 656 653 637 629 649

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Märkische Oderzeitung. 13. Juli 2006, S. 9.
  3. A. Richter: Der Kreis Schweinitz. In: Eine kleine Heimatkunde für die Schulen des Kreises. 1912.
  4. Hans-Dieter Lehmann: Bilder aus dem Schliebener Amtsbereich, Hohenbucko. In: Schliebener Amtsnachrichten. 19. Mai 1995.
  5. Bildung einer neuen Gemeinde Hohenbucko Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 19. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 47, Potsdam, den 21. November 2001, S. 786 PDF
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Elbe-Elster. S. 18–21
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  8. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014
  9. Homepage des „Dachbodens der Erinnerung“
  10. Erinnerungen gibt es gratis. In: Lausitzer Rundschau. Region: Herzberg, 26. Mai 2009.
  11. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hohenbucko – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien