Inatsisartut

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Inatsisartut
Basisdaten
Sitz: Nuuk
Legislaturperiode: 4 Jahre
Erste Sitzung: 1979
Abgeordnete: 31
Aktuelle Legislaturperiode
Letzte Wahl: 24. April 2018
Vorsitz: Hans Enoksen
13. Legislaturperiode
(24. April 2018)[1]
       
Sitzverteilung:
  • Siumut 9
  • Inuit Ataqatigiit 8
  • Demokraatit 6
  • Partii Naleraq 4
  • Atassut 2
  • Suleqatigiissitsisut 1
  • Nunatta Qitornai 1
  • Website
    www.inatsisartut.gl

    Das Inatsisartut (vollständig grönländisch Kalaallit Nunaanni Inatsisartut, dänisch Grønlands Landsting) ist das Parlament Grönlands.

    Das Inatsisartut entstand 1979 mit der Einführung der beschränkten Autonomie Grönlands. Sein Vorläufer war der Grönländische Landesrat (dänisch Grønlands Landsråd), welcher 1950 aus den Landesräten für Nord- und Südgrönland (seit 1911) gebildet worden war.

    Verfassungsmäßige Stellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die 31 Abgeordneten im Inatsisartut werden in allgemeiner, direkter und geheimer Wahl auf vier Jahre gewählt (Gesetz über Parlament und Landesregierung,[2] § 2). Sie wählen aus ihren Reihen den Regierungschef, der dann seine Kabinettsliste en bloc zur Wahl stellt (§ 22). Entzieht das Parlament der Landesregierung (grönl. Naalakkersuisut, dän. landsstyre) oder dem Regierungschef das Vertrauen, muss die Regierung geschlossen zurücktreten (§ 27). In diesem Fall kann der Regierungschef sofortige Neuwahlen ausschreiben (§ 28). Die Regierung führt die Geschäfte weiter, bis ihre Nachfolgerin gewählt ist (§ 29).

    Die Verhandlungssprache im Inatsisartut ist Grönländisch; beherrscht ein Abgeordneter oder Minister diese Sprache nicht, wird eine Übersetzung ins und aus dem Dänischen garantiert (§ 9). Paragraf 13 verleiht jedem einzelnen Mitglied von Parlament und Regierung das Recht, einen Gesetzentwurf einzubringen.
    Das Parlament übt das Budgetrecht aus (§§ 16, 17).

    Präsidium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das Präsidium besteht aus dem Parlamentspräsidenten und vier Stellvertretern.

    Ombudsperson[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Medlemmer af Inatsisartut. Mitglieder des Parlaments, abgerufen am 27. April 2017 (grönländisch, dänisch)
    2. Lov om Inatsisartut og Naalakkersuisut. (PDF) Gesetz über Parlament und Landesregierung vom 18. November 2010 (dänisch)