InterContinental Hotels Group

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Holiday Inn ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum amerikanischen Film siehe Musik, Musik.
InterContinental Hotels Group plc (IHG)
Logo
Rechtsform Public limited company
ISIN GB00BYXK6398
Gründung 15. April 2003
Sitz Denham (South Bucks), Vereinigtes Königreich
Leitung Richard Solomons (CEO)[1]
Mitarbeiter 7.981 (2012)
Umsatz 1.835 Mio. USD[2]
Branche Hotel- und Gastgewerbe
Website www.ihgplc.com
InterContinental Hotel in Frankfurt am Main
Holiday Inn in Genua

Die InterContinental Hotels Group PLC ist ein britisches Unternehmen mit Sitz in Denham bei London und nach Zimmerzahl die größte Hotelkette der Welt.[3] Die größte Unternehmenssparte ist die Hotelkette Holiday Inn Express.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IHG betreibt die Marken (Stand September 2016):[4]

  • Holiday Inn Express – 2.469 Mittelklasse-Hotels mit eingeschränktem Service-Angebot
  • Holiday Inn – 1.155 Mittelklassehotels
  • Crowne Plaza Hotels & Resorts – 401 Hotels, gehobener Standard für Geschäftsreisende
  • Candlewood Suites – 354 Mittelklasse-Apartment-Hotels
  • Staybridge Suites – 231 gehobene Apartment-Hotels
  • InterContinental Hotels & Resorts – 186 Luxushotels
  • Hotel Indigo – 72 gehobene Boutique-Hotels
  • Kimpton Hotels & Restaurants – 63 individuelle Boutique-Hotels
  • Holiday Inn Resort – 44 Resorts
  • Holiday Inn Club Vacations – 22 Clubhotels
  • Even Hotels – 5 Hotels für Gäste mit Orientierung auf Fitness- und Umweltaspekte
  • Hualuxe Hotels & Resorts – 3 Luxushotels mit Fokus auf chinesische Gäste

In Deutschland betreibt die IHG 71 Hotels, darunter vier InterContinental Hotels & Resorts, fünf Crowne Plaza, sowie mehrere Holiday Inn und Holiday Inn Express.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen InterContinental Hotels & Resorts wurde 1946 als Tochter von Pan Am gegründet. Das erste Haus wurde in Belém gebaut. Die Holiday Corporation entstand aus dem ersten 1952 in Memphis (Tennessee) gegründeten Holiday Inn.

1989 wurde die Holiday Corporation von der britischen Bass PLC übernommen. Neun Jahre später kaufte Bass auch InterContinental und transformierte zur heutigen IHG.

Die Hotels der Marke Holiday Inn stellen mit fast 1350 Hotels und fast 250.000 Betten[6] den größten Anteil. Die Mehrzahl dieser Hotels wird im Franchising geführt, also selbständig geführt unter Nutzung des Markennamens und Vertriebssystems. Die IHG war bis zum Ausstieg im Dezember 2005 mit 47,5 % der Anteile der größte Gesellschafter des britischen Getränkeherstellers Britvic.[7]

Die IHG unterhält ein Kundenbindungsprogramm namens „Priority Club“, das im Juli 2013 unter dem Namen „IHG Rewards Club“ neu aufgelegt wurde.

2014 kündigte IHG an, Kimpton Hotels & Restaurants zu übernehmen.[8]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 erhielt die IHG für ihren Umgang mit Kundendaten zusammen mit zwei anderen Hotelketten den Big Brother Award.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: InterContinental Hotels Group – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.ihgplc.com/index.asp?pageid=35
  2. 2015 "Preliminary Results for the year to 31 December 2015" (PDF). InterContinental Hotels Group PLC.
  3. Hotels 325 - 2013. In: Hotels. Juli 2013, ISSN 1047-2975, S. 22.
  4. ihgplc.com - Our brands (englisch) abgerufen am 27. November 2016
  5. ndr.de - Hotel Intercontinental macht endgültig dicht (Memento vom 22. Februar 2013 im Internet Archive) 16. Januar 2013
  6. ihgplc.com: Datenüberblick Holiday Inn (PDF, englischsprachig, 17. Februar 2009)
  7. InterContinental Hotels Group announces disposal of up to 100 % of its interest in Britvic by way of initial public offering, Bekanntmachung der IHG vom 14. November 2005
  8. InterContinental Hotels Group PLC : Investors - News - IHG agrees to acquire Kimpton Hotels & Restaurants to create the world's largest boutique hotel business. ihgplc.com, 16. Dezember 2014, abgerufen am 18. Januar 2016.
  9. Laudatio zur Verleihung des Big Brother Award 2007, abgerufen am 15. Januar 2015