Iran Air

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Iran Air
ایران ایر
Logo der Iran Air
Boeing 747-200 der Iran Air
IATA-Code: IR
ICAO-Code: IRA
Rufzeichen: IRANAIR
Gründung: 1946 (als Iranian Airways)
Sitz: Teheran, IranIran Iran
Drehkreuz:
Heimatflughafen:

Teheran-Imam Chomeini

Unternehmensform: Staatsunternehmen
IATA-Prefixcode: 096
Leitung: Farzaneh Sharafbafi[1] (CEO)
Vielfliegerprogramm: SkyGift
Flottenstärke: 47 (+ 109 Bestellungen)
Ziele: national und international
Website: www.iranair.de

Iran Air (persisch ایران ایر) ist die staatliche Fluggesellschaft des Iran mit Sitz in Teheran und Basis auf dem Flughafen Teheran-Imam Chomeini.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Douglas C-47B der Iranian Airways im Jahr 1954 in Manchester

Im Mai 1944 wurde die Iranian Airways Company gegründet. 1954 wurde eine zweite private Fluggesellschaft, Persian Air Services gegründet.[2] Während der Aufbauphase leistete die US-amerikanische Transocean Air Lines Unterstützung und führte Pilotenschulungen durch. Den ersten gemischten internationalen Passagier- und Frachtverkehr nahm Iranian Airways im Jahre 1958 zwischen Teheran und Frankfurt auf. 1961 wurde die Gründung einer Fluggesellschaft in Staatsbesitz beschlossen. Am 24. Februar 1961 fusionierten die beiden Fluggesellschaften zur Iran National Airlines Corporation zusammen. Seit 1964 ist Iran Air Mitglied des internationalen Fluggesellschaften-Verbandes IATA. Als Iran Air im Jahr 1965 ihre erste Boeing 727 zum Einsatz bringen konnte, wurde das Streckennetz unter anderem nach London erweitert. In den 1970er Jahren erhielt Iran Air eine neue Flotte von Boeing, darunter 707, 727, 737 und 747. Es war auch der Kauf des Überschallflugzeugs Concorde geplant. 1976 fand der erste Flug Teheran–New York mit einer Boeing 747-SP statt. Danach wurden auch Airbus A300 gekauft.

Nach der Islamischen Revolution stockte die Versorgung mit neuen Flugzeugen und es bestand aufgrund politischer Streitigkeiten bis Januar 2016 ein Handelsembargo gegen den Iran, der eine grundlegende Modernisierung der Flotte unmöglich machte. Bis auf einige weitere Airbus A300 und A310 aus erster und zuletzt zweiter Hand von Turkish Airlines, Emirates und Olympic Airlines sowie Fokker 100 für den Inlandsverkehr gab es keinen weiteren Flottenausbau. Durch das Embargo war es auch nicht möglich, Original-Ersatzteile zu beschaffen. Das Durchschnittsalter der Flotte ist dadurch mit über 24 Jahren im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften überdurchschnittlich hoch. Insbesondere die Boeing-747-Flotte war mit einem Durchschnittsalter von über 36 Jahren sehr betagt, aber auch aufgrund der Seltenheit der Modelle -100, -200 und -SP ein beliebtes Motiv für Planespotter. Iran Air ist Mitglied der IATA und hat das IATA Operational Safety Audit (IOSA) bestanden.[3]

Sitz der Iran Air in Teheran

Am 20. März 2009 gab die iranische Regierung bekannt, Iran Air solle privatisiert werden.[4] Sie betreibt mehrere Tochterunternehmen, darunter Iran Airtour mit Basis in Mashad für ergänzende Inlands- und Charterflüge sowie Iran Air Cargo für den Transport von Fracht.

Im März 2010 wurde der Flugbetrieb in Länder der Europäischen Union eingeschränkt; diese dürfen wegen Sicherheitsmängeln nur noch von bestimmten Flugzeugen der Iran Air angeflogen werden.[5] Im Juli 2010 wurden die Beschränkungen für Iran Air auf weitere Flugzeugtypen wie etwa Boeing 747 erweitert.[6]

Im Januar 2014 musterte Iran Air die weltweit letzte noch betriebene Boeing 747-100 aus; sie hatte sie 1979 neu erhalten.[7] Im November 2014 wurden zudem einige der verbliebenen 747-SP ausgemustert, die Iran Air als eine der letzten Gesellschaften der Welt ebenfalls noch betrieb.[8]

Im November 2014 wurde bekannt, dass Iran erstmals seit 1979 wieder direkt von Boeing beliefert wird. Bei der ersten Lieferung handelte es sich um Handbücher, Zeichnungen und Navigationsmittel im Wert von ungefähr 120.000 US-Dollar.[9]

Aufgrund der Beendigung des Handelsembargos im Januar 2016 bestellte Iran Air im selben Monat 20 Flugzeuge bei ATR sowie im Dezember 2016 100 bei Airbus.[10][11] Vorausgegangen war eine Absichtserklärung für 21 Flugzeuge der A320- und 24 der A320neo-Familie sowie 27 A330 und 18 A330-900neo, 16 A350-1000 und zwölf A380-800 im Januar 2016.[12] Die Idee zum Kauf der A380 wurde jedoch fallen gelassen.[13]

Bei Boeing wurde ebenfalls im Dezember 2016 eine Absichtserklärung für 80 Flugzeuge unterzeichnet. Diese beinhaltet 50 737 MAX 8 sowie jeweils 15 777-300ER und 777-9.[14] Es steht zu befürchten, dass der Handel nach der Amtsübernahme des neuen US-Präsidenten Donald Trump durch ein US-amerikanisches Ausfuhrverbot unmöglich werden könnte.[15]

Von der Europäischen Kommission wurde im Juni 2016 beschlossen, die Einschränkungen für den Betrieb von Iran Air im europäischen Luftraum größtenteils wieder aufzuheben.[16]

Anfang Juli 2016 beschloss die iranische Regierung, dass bis Juli 2017 alle Flugzeuge mit einem Alter von 24 Jahren und höher ausgemustert werden müssen. Kurz darauf stellte Iran Air ihre letzte Boeing 747-SP außer Dienst.[17]

Am 11. Januar 2017 übernahm Iran Air nach 37 Jahren erstmals wieder ein neues Flugzeug ab Werk. Es handelt sich dabei um einen Airbus A321-200 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-IFA.[18]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iran Air betreibt ein dichtes Netz an nationalen Verbindungen und fliegt Ziele im Nahen Osten, Europa und Asien an. Im deutschsprachigen Raum werden Frankfurt am Main, Hamburg, Köln/Bonn und Wien bedient.[19]

Codesharing

Codeshare-Abkommen bestehen mit Aeroflot, Air France, Austrian Airlines, Conviasa, Lufthansa und Saudia.[20]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Airbus A300B2-200 der Iran Air
Airbus A320-200 der Iran Air
Boeing 747-SP der Iran Air
Fokker 100 der Iran Air

Aktuelle Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand Oktober 2017 besteht die Flotte der Iran Air aus 47 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 21,6 Jahren:[21]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt[22][11] Anmerkungen Sitzplätze[23]
(Business/Economy)
Airbus A300B2-200 01 277 (-/277)
Airbus A300B4-200 03 254 (17/237)
287 (-/287)
294 (-/294)
Airbus A300B4-200F 01 Frachtflugzeug der Iran Air Cargo
Airbus A300-600R 04 257 (17/240)
263 (27/236)
Airbus A310-300 02 1 inaktiv 185 (17/168)
200 (17/183)
Airbus A320-200 06 006 144 (11/133)
145 (11/134)
146 (11/135)
Airbus A320neo 032 - offen -
Airbus A321-200 01 007 mit Sharklets ausgestattet; erste Auslieferung am 11. Januar 2017[24] 194 (12/182)
Airbus A330-200 02 006 238 (32/206)
Airbus A330-900neo 028 - offen -
Airbus A350-1000 016
ATR 72-600 06 014 + 20 Optionen 68 (-/68)
Boeing 747-200M 01 Frachtflugzeug der Iran Air Cargo
Fokker 100 16 12 inaktiv 104 (-/104)
McDonnell Douglas MD-82 04 betrieben durch Bukovyna Airlines 140 (7/133)
145 (12/133)
147 (-/147)
Gesamt 47 109

Zuvor eingesetzte Flugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 707-300C der Iran Air im Jahr 1974

In der Vergangenheit setzte Iran Air unter anderem folgende Flugzeuge ein:[21][25][26]

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1980 verunglückte Boeing 727-86 der Iran Air im Jahr 1977

Iran Air verzeichnet in ihrer Geschichte zwölf Zwischenfälle mit Todesopfern:[3]

  • Am 14. September 1950 verunglückte eine Douglas DC-3 (C-47A) mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-AAG kurz nach dem Start zu einem Inlandsflug vom Flughafen Teheran-Mehrabad. Alle acht Menschen an Bord kamen ums Leben.[27]
  • Am 1. Dezember 1950 kollidierte eine weitere Douglas C-47A (EP-AAJ) auf einem Flug von Täbris nach Teheran mit einem Berg, wobei alle acht Menschen an Bord starben.[28]
  • Am 25. Dezember 1952 stürzte eine weitere Douglas C-47A (EP-ACJ) aus Abadan kommend bei Teheran ab, 27 der 29 Insassen kamen dabei ums Leben.[29]
  • Am 21. Januar 1980 geriet eine Boeing 727-86 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-IRD aus Maschhad kommend beim Anflug auf den Flughafen Teheran-Mehrabad in einen Schneesturm. Die Maschine flog 29 km nördlich der Stadt in das Elburs-Gebirge, nachdem die Besatzung vom vorgegebenen Kurs abgewichen war. Alle 120 Passagiere und acht Crewmitglieder verloren dabei ihr Leben.[30]
  • Am 15. Oktober 1986 wurde während eines Luftangriffs des Irak auf den Shiraz International Airport eine Boeing 737-200 (EP-IRD) auf dem Vorfeld zerstört. Hierbei starben drei Passagiere, die das zuvor dort gelandete Flugzeug verlassen wollten.[31]
  • Am 3. Juli 1988 ereignete sich das schwerste Unglück in der Geschichte der Iran Air. Ein mit 290 Menschen vollbesetzter Airbus A300B2-200 (Luftfahrzeugkennzeichen EP-IBU) auf dem Iran-Air-Flug 655 von Bandar Abbas nach Dubai wurde über der Straße von Hormus durch die Besatzung des US-amerikanischen Kriegsschiffs USS Vincennes abgeschossen. Alle 290 Insassen kamen ums Leben. Als Ursache gab die US-Regierung die Verwechslung mit einem Kampfflugzeug vom Typ F-14 Tomcat an.[32]
  • Am 9. Juni 1996 verunglückte eine Boeing 727-86 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-IRU während eines Trainingsflugs nahe Rascht. Nach dem fünfzehn Mal ein Touch-and-Go durchgeführt wurde, landete das Flugzeug mit eingefahrenem Fahrwerk und startete dennoch wieder durch. Das entstandene Feuer führte zu einer Bruchlandung im Gelände, bei der vier der sieben Besatzungsmitglieder getötet wurden.[33]
  • Am 2. Februar 2000 wurde ein Airbus A300B2-200 der Iran Air (EP-IBR) zerstört, als die Crew einer Lockheed C-130 Hercules der Iranischen Luftwaffe während des Starts in Teheran-Mehrabad die Kontrolle verlor und ihre Maschine mit dem Airbus kollidierte, der gerade zu einem Hangar geschleppt wurde. Die acht Insassen der Hercules kamen dabei ums Leben.[34][35]
  • Am 9. Januar 2011 stürzte eine Boeing 727-200 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-IRP auf Iran-Air-Flug 277 aus Teheran kommend mit 105 Menschen an Bord nahe der Stadt Urmia ab. Sie befand sich bei äußerst schlechten Wetterbedingungen im Landeanflug, als die Crew durchstartete und das Flugzeug kurz darauf mit einem nahen Berghang kollidierte. Dabei kamen 77 Menschen an Bord ums Leben.[36][37]

Darüber hinaus war Iran Air im August 1985,[38] im Dezember 1985[39] und im Januar 1990[40] von Flugzeugentführungen betroffen, bei denen insgesamt sechs Entführer erschossen wurden, ansonsten aber niemand zu Schaden kam.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Logo der Iran Air ist der „Homa“, ein Vogel aus der persischen Mythologie, der Glück und Freude schenken soll. Nach ihm wird auch die Business-Klasse der Gesellschaft als Homa-Class bezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Iran Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wer ist die neue Chefin von Iran Air?, abgerufen am 10. Juli 2017
  2. iranair.com – Iran Air History (englisch)
  3. a b Daten über die Fluggesellschaft Iran Air im Aviation Safety Network
  4. Arian Faal: Iran Air steht vor der Privatisierung. In: Wiener Zeitung. 24. März 2009, abgerufen am 21. Dezember 2014.
  5. tagesschauEU erweitert „Schwarze Liste“ 30. März 2010
  6. airliners.de – EU legt neue «Schwarze Liste» vor, 6. Juli 2010
  7. ch-aviationIran Air retires the world’s last active B747-100 from revenue service (englisch), 13. Januar 2014
  8. aero.de – Iran Air: Abschied von der Boeing 747SP 15. September 2014
  9. ch-aviationBoeing in first official transaction with Iran since 1979 (englisch), abgerufen am 28. Oktober 2014
  10. Iran Air and Airbus seal historic aircraft order. In: airbus.com. Airbus, 22. Dezember 2016, abgerufen am 13. Januar 2017.
  11. a b ATRATR signs a major agreement with Iran Air for 40 ATR 72-600s, 1. Februar 2016 (englisch), abgerufen am 11. Juni 2016
  12. AirbusFrom the A320 to A380: Iran Air selects the full Airbus jetliner portfolio for its fleet modernisation, 28. Januar 2016 (englisch), abgerufen am 12. Januar 2017
  13. Air Transport World, Ausgabe Februar 2017, Seite 10
  14. BoeingIran Air Announce Agreement for 80 Airplanes, 11. Dezember 2016 abgerufen am 12. Januar 2017
  15. CNNTrump's move on Iran could cost jobs at Boeing, 3. Februar 2017 (englisch), abgerufen am 12. Februar 2017
  16. airliners.de – EU-Kommission lässt Fluglinie Iran Air weitgehend wieder zu abgerufen am 20. Juni 2016
  17. aerotelegraph.com – Alte Flugzeuge: Iran muss rund 150 alte Flugzeuge ausmustern. 27. Juni 2016, abgerufen am 10. Juli 2016.
  18. aerotelegraph.com - Iran Air hat ersten neuen Airbus übernommen abgerufen am 10. Januar 2017
  19. iranair.de – Reiseziele abgerufen am 12. Januar 2017
  20. iranair.com – Codeshare Agreement between IranAir & Lufthansa, 17. Januar 2017 (englisch), abgerufen am 11. März 2017
  21. a b planespotters.net – Iran Air Fleet Details and History (englisch), abgerufen am 25. Oktober 2017
  22. AirbusOrders & deliveries (englisch), abgerufen am 1. Juni 2017
  23. ch-aviationIran Air (englisch), abgerufen am 18. Mai 2017
  24. AirbusIran Air takes delivery of its first of 100 Airbus aircraft, 11. Januar 2017 (englisch), abgerufen am 12. Januar 2017
  25. Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Zürich-Airport 1967–2007.
  26. rzjets.net – Iran Air (englisch), abgerufen am 11. März 2017
  27. Flugunfalldaten und -bericht DC-3 EP-AAG im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  28. Flugunfalldaten und -bericht DC-3 EP-AAJ im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  29. Flugunfalldaten und -bericht DC-3 EP-ACJ im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  30. Flugunfalldaten und -bericht B-727-86 EP-IRD im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  31. Flugunfalldaten und -bericht B-737-200 EP-IRG im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  32. Flugunfalldaten und -bericht A300 EP-IBU im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  33. Flugunfalldaten und -bericht B-727-86 EP-IRU im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  34. Flugunfalldaten und -bericht A300 EP-IBR im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  35. Flugunfalldaten und -bericht C-130 IrAF im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  36. The Aviation HeraldCrash: Iran Air B722 near Uromiyeh on Jan 9th 2011, impacted terrain during go-around (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  37. Flugunfalldaten und -bericht B-727-200 EP-IRP im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 11. März 2017.
  38. Flugunfalldaten und -bericht der Entführung vom 5. August 1985 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 8. September 2016
  39. Flugunfalldaten und -bericht der Entführung vom 23. Dezember 1985 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 8. September 2016
  40. Flugunfalldaten und -bericht der Entführung vom 26. Januar 1990 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 8. September 2016