Izé

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Izé
Izé (Frankreich)
Izé
Region Pays de la Loire
Département Mayenne
Arrondissement Mayenne
Kanton Évron
Gemeindeverband Coëvrons
Koordinaten 48° 14′ N, 0° 18′ WKoordinaten: 48° 14′ N, 0° 18′ W
Höhe 217–354 m
Fläche 28,15 km2
Einwohner 458 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km2
Postleitzahl 53160
INSEE-Code

Rathaus (Mairie) von Izé

Izé ist eine französische Gemeinde mit 458 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Mayenne in der Region Pays de la Loire. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Mayenne und zum 2012 gegründeten Kommunalverband Communauté de communes des Coëvrons. Die Bewohner nennen sich Izéen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Izé liegt im Hügelland der Coëvrons, einem Teil des Armorikanischen Massivs, etwa 25 Kilometer südöstlich von Mayenne und 48 Kilometer nordwestlich von Le Mans. Äcker und Wiesen prägen das 20,15 km² große Gemeindegebiet, während Wälder rar sind. Am westlichen Rand des Gemeindeareals befindet sich mit 354 Metern über dem Meer der höchste Punkt der Gemeinde. Zur Gemeinde Izé gehören neben dem zentral gelegenen Dorf Izé unter anderem die Weiler und Dörfer:

  • Halcul
  • Le Bon Valet
  • Le Dolleray
  • la Meslerie
  • Le Vilant
  • Cordouan
  • Noire Fontaine
  • La Juliennière
  • L'Écluse
  • La Sourderie
  • Jenny
  • Les Chasseries
  • Morigné
  • la Retardière
  • Courcorbin
  • La Monnerie
  • Préhoudré

In Izé entspringen die Vaudelle und die Orthe, beides Nebenflüsse der Sarthe. Umgeben wird Izé von den Nachbargemeinden Trans im Norden, Saint-Thomas-de-Courceriers im Nordosten, Saint-Martin-de-Connée im Osten und Südosten, Saint-Georges-sur-Erve im Süden, Sainte-Gemmes-le-Robert im Westen sowie Bais im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
Einwohner 820 740 607 548 505 477 487 472
Quellen: Cassini[1] und INSEE[2]

Zwischen 1793 und 1936 wurden immer mehr als 1000 Einwohner gezählt. Den Höchstwert erreichte Izé im Jahr 1836 mit 2025 Bewohnern.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Peter und Paul (Église Saint-Pierre-Saint-Paul)
  • Kapelle Sainte-Rosalie
  • Kapelle Saint-André
  • Lavoir

Am Nachmittag des 13. Dezember 1978 verwüstete ein Tornado binnen weniger Sekunden einen Teil von Izé, einschließlich der Kirche. Der Pfarrer sammelte 1,2 Millionen Francs für die Rekonstruktion der Kirche. Die Bauarbeiten waren im Juli 1980 beendet und im Oktober 1981 wurden die Glasfenster eingesetzt, die von Glasermeister Van Guy stammten.[3]

Der Vorgängerbau der 1978 zerstörten Kirche ist bereits für das Jahr 989 bezeugt und verbrannte in den Wirren der Französischen Revolution.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Izé sind 46 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreideanbau, Rinderzucht, Milchviehhaltung).[5]

Izé liegt an der Fernstraße D 35 von Mayenne nach Le Mans. In der 25 Kilometer westlich gelegenen Stadt Mayenne besteht ein Anschluss an die autobahnartig ausgebaute RN 12 von Paris nach Rennes. Im zehn Kilometer entfernten Évron befindet sich der nächste Bahnhof.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Mayenne. Flohic Editions, Band 1, Paris 2002, ISBN 2-84234-135-X, S. 102–103.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Izé auf cassini.ehess.fr (französisch)
  2. Tieste-Uragnoux auf INSEE
  3. Kirche in Izé auf laval53000.fr (französisch)
  4. Kirche auf apeo-asso.fr (pdf-Datei, französisch)
  5. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Izé – Sammlung von Bildern