Kim Basinger

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Kim Basinger 1990 bei den Academy Awards

Kimila „Kim“ Anna Basinger [ˈbeɪsɪŋɡəɹ] (* 8. Dezember 1953 in Athens, Georgia) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim Basinger bewirbt eine Fernsehserie (1977)

Basinger wurde als drittes von fünf Kindern des Jazzmusikers Don Basinger und seiner Frau Ann, einer Synchronschwimmerin, die in Esther-Williams-Filmen mitwirkte, geboren. So war ihr das Showbusiness von Kindheit an vertraut. Als junge Frau erhielt sie Ballettunterricht und gewann Schönheitskonkurrenzen in Georgia. Anfang der 1970er Jahre ging sie nach New York. Neben der Arbeit als gut verdienendes Fotomodell nahm sie privaten Schauspielunterricht und spielte an kleinen Bühnen in Greenwich Village Theater.

1976 ging Basinger nach Hollywood und trat zunächst in einigen Fernsehserien wie Drei Engel für Charlie auf. Der Durchbruch als Schauspielerin gelang ihr 1983 als Bond-Girl Domino Petachi in dem James-Bond-Streifen Sag niemals nie und an der Seite von Mickey Rourke in 9½ Wochen.

1992 schlug sie die Hauptrolle in Basic Instinct aus, die dann Sharon Stone übernahm. 1997 kam sie mit dem Film L.A. Confidential zurück, für den sie einen Oscar erhielt. Damit war sie das erste ehemalige Bond-Girl, das diesen Preis gewann. Sie gehörte zu den bestbezahlten Hollywoodstars. Für den Film Ich träumte von Afrika erhielt sie eine Gage von 5 Millionen US-Dollar.

2010 spielte sie an der Seite von Jungdarsteller Zac Efron in dem Drama Wie durch ein Wunder.

Kim Basinger mit ihrem damaligen Mann Alec Baldwin beim französischen César (1994)

Sie war von 1980 bis 1989 mit dem Visagisten Ron Snyder verheiratet, den sie 1980 bei Dreharbeiten zu dem Film Jodie – Irgendwo in Texas kennengelernt hatte, und von 1993 bis 2002 mit dem US-amerikanischen Schauspieler Alec Baldwin; mit ihm hat sie die Tochter Ireland Baldwin (* 1995), die in den USA ein bekanntes Model ist.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oscar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

British Academy Film Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golden Globe Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Himbeere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1987: nominiert als „schlechteste Schauspielerin“ in 9½ Wochen
  • 1992: nominiert als „schlechteste Schauspielerin“ in Die blonde Versuchung
  • 1993: nominiert als „schlechteste Schauspielerin“ in Cool World und Eiskalte Leidenschaft
  • 1995: nominiert als „schlechteste Schauspielerin“ in Getaway
  • 2001: nominiert als „schlechteste Schauspielerin“ in Die Prophezeiung und Ich träumte von Afrika
  • 2005: nominiert als „schlechteste Verliererin der letzten 25 Jahre“ mit insgesamt sechs erfolglosen Nominierungen

Jupiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: Beste Darstellerin in 9½ Wochen

MTV Movie Awards[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: nominiert als „Begehrenswerteste Schauspielerin“ in Eiskalte Leidenschaft
  • 1993: nominiert als „Begehrenswerteste Schauspielerin“ in Cool World
  • 1994: nominiert für den besten Filmkuss mit Dana Carvey in Wayne's World 2
  • 1994: nominiert als „Begehrenswerteste Schauspielerin“ in Getaway

Saturn Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: nominiert als beste Hauptdarstellerin in Meine Stiefmutter ist ein Alien
  • 1991: nominiert als beste Nebendarstellerin in Batman
  • 2005: nominiert als beste Nebendarstellerin in Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben

Screen Actors Guild Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: Beste Nebendarstellerin in L.A. Confidential
  • 1998: „Teil des besten Schauspielensembles“ in L.A. Confidential

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kim Basinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien