Kippenheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kippenheim
Kippenheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kippenheim hervorgehoben
Koordinaten: 48° 18′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Höhe: 170 m ü. NHN
Fläche: 20,86 km²
Einwohner: 5327 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 255 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77971
Vorwahl: 07825
Kfz-Kennzeichen: OG, BH, KEL, LR, WOL
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 059
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Untere Hauptstraße 4
77971 Kippenheim
Webpräsenz: www.kippenheim.de
Bürgermeister: Matthias Gutbrod
Lage der Gemeinde Kippenheim im Ortenaukreis
Ill (Elsass) Ill (Elsass) Frankreich Landkreis Rastatt Baden-Baden Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Landkreis Freudenstadt Rheinau (Baden) Lauf (Baden) Sasbach Landkreis Rastatt Landkreis Rottweil Schwarzwald-Baar-Kreis Achern Achern Achern Appenweier Bad Peterstal-Griesbach Berghaupten Biberach (Baden) Durbach Ettenheim Fischerbach Friesenheim (Baden) Gengenbach Gutach (Schwarzwaldbahn) Haslach im Kinzigtal Hausach Hofstetten (Baden) Hohberg Hornberg Kappel-Grafenhausen Kappel-Grafenhausen Kappelrodeck Willstätt Kehl Kehl Kippenheim Kippenheim Kippenheim Lahr/Schwarzwald Lauf (Baden) Lauf (Baden) Lautenbach (Ortenaukreis) Mahlberg Mahlberg Mahlberg Meißenheim Mühlenbach (Schwarzwald) Neuried (Baden) Nordrach Oberharmersbach Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberwolfach Offenburg Ohlsbach Oppenau Ortenberg (Baden) Ottenhöfen im Schwarzwald Renchen Renchen Ringsheim Ringsheim Rust (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (gemeindefreies Gebiet) Sasbach Sasbach Sasbach Sasbachwalden Schuttertal Schutterwald Schwanau Seebach (Baden) Seelbach (Schutter) Steinach (Ortenaukreis) Willstätt Willstätt Wolfach Zell am Harmersbach RheinKarte
Über dieses Bild

Kippenheim ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kippenheim liegt an den Vorbergen des Schwarzwalds in der Oberrheinischen Tiefebene etwa 7 km südlich von Lahr.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Lahr/Schwarzwald, im Osten an Seelbach, im Süden an die Stadt Ettenheim und im Westen an die Stadt Mahlberg. Eine nordwestlich gelegene Exklave grenzt überdies an Schwanau.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Kippenheim gehört die ehemals selbstständige Gemeinde Schmieheim. Zur Gemeinde Kippenheim in den Grenzen von vor der Gemeindereform der 1970er Jahre gehören das Dorf Kippenheim, die Höfe Mittelmühle und Obermühle und die Wohnplätze Hasenbühl und Ziegelhof. Zur ehemaligen Gemeinde Schmieheim gehören das Dorf Schmieheim und der Wohnplatz Holzwarenfabrik. Im Gemeindeteil Kippenheim liegt die Wüstung Finkenweiler.[2]

Naturkatastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 9. September 1924 zog eine Windhose über Kippenheim und zerstörte am Bahnhof eine etwa 30 Meter lange und 15 Meter breite, massive Halle der Mehlgroßhandlung Wilhelm Wertheimer. An der Straße von Kippenheim nach Lahr wurden eine große Anzahl Telegraphenstangen umgestürzt und ca. 600 Obstbäume entwurzelt.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeine Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Es fehlt erstens die Geschichte „ der Juden“, die Anfang 1930 noch einen beträchtlichen Anteil an der Bevölkerung stllte und einen nicht unerheblichen Einfluss am Wirtschaftsleben hatten. Zweitens sollte der Nationsozialismus etwas besser dargestellt werden. Dazu siehe die Diskussionsseite
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Wie urkundlich im Generallandesarchiv Karlsruhe dokumentiert, wurde Kippenheim, damals Chippinheim, 762 erstmals erwähnt.

Die ersten sesshaften Menschen in Kippenheim dürften aber die Kelten gewesen sein. Die Macht der keltischen Stämme wurde gebrochen durch die aus dem Nordseeraum vordringenden Germanen und die Angriffe der Römer von Süden her.

Um das Jahr 250 nach Christus durchbrachen die Alemannen von Osten her den Grenzwall und besetzten das Grenzgebiet bis zum Rhein, wobei wahrscheinlich die meisten der alemannischen Dörfer entstanden sind und so vermutlich auch Kippenheim oder Chippinheim, wie es erstmals um die Jahrhundertwende heißt, das Heim des Chippo war, was den Alemannen Chippo vermuten lässt.

Dieses Dorf wird erstmals offiziell genannt, als der Papst Honorius III. im Jahr 1225 eine Schenkung bestätigte. Am 1. Dezember 1146 rief der bekannte Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux in der Kippenheimer Kirche zum zweiten Kreuzzug auf.

Wie aus einem Vertrag von 1367 hervorgeht, bildeten zu jener Zeit Kippenheim und Mahlberg ein Kirchspiel und eine Markgenossenschaft. Die heute vorhandene Kirche selbst, das heißt Chor und Grundmauern des Langhauses, welches Anfang des 18. Jahrhunderts durch Feuer zerstört und wieder aufgebaut wurde, stammen aus der Zeit um 1500. Der massige Turm ist wesentlich älter. Eine gewisse Bedeutung hatte Kippenheim kirchlich im 16. und 17. Jahrhundert, als es Vorort des Protestantismus in der Herrschaft von Mahlberg wurde.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) hatte der Ort Kippenheim vor allem durch die zahllosen Truppendurchzüge der Kaiserlichen wie auch der Protestanten zu leiden. Der wohl schwärzeste Tag in der Geschichte des Dorfes war im Jahr 1677 zu verzeichnen, als Kippenheim von den Franzosen zerstört wurde. Auch von den nachfolgenden Kriegen war Kippenheim betroffen.

Noch einmal gab es Unruhen im Lande, und zwar zur Zeit der Revolutionsjahre 1848/49, die auch die Gemüter der Kippenheimer erhitzten, jedoch ohne wesentliche Auswirkungen auf das Leben des Dorfes blieben. Schließlich erlebte Kippenheim nach dem Krieg von 1870/71 mit dem Aufschwung des Deutschen Reiches einen neuen Wohlstand. Doch der dauerte nur bis zum Jahre 1914. Es kam der Erste Weltkrieg mit all seinen Folgen. 51 Kippenheimer Bürgersöhne starben auf den Schlachtfeldern in Ost und West. Die Dorfbewohner hatten schwere Jahre zu bestehen, bis es langsam wieder aufwärtsging.

Die Zeit, die dem Zweiten Weltkrieg vorausgegangen war, war erfüllt von beispiellosen innenpolitischen Kämpfen und dem Emporkommen des Nationalsozialismus. Dies führte schließlich 1939 zum Krieg, der 1945 mit der totalen Niederlage endete. Auch in diesem Krieg musste Kippenheim seinen schmerzlichen Tribut bezahlen. Am 22. Oktober 1940 wurden die letzten Jüdinnen und Juden aus Kippenheim deportiert. Von unmittelbaren Kriegseinwirkungen blieb Kippenheim bis zum letzten Kriegsjahr verschont.

Im Februar sowie April 1945 wurden jedoch durch verschiedene Angriffe auch Gebäude in Kippenheim zerstört. Die Einwohner fanden Schutz in Bunkern und Unterständen im Leimental und in den Rebbergen, so dass es keine größeren Verluste gab. Aufgrund eines Versprechens wurde dann 1946 auf dem Hohbühl, inmitten des Weinbaugebietes, die Kapelle „Maria Frieden“ errichtet aufgrund der Tatsache, dass Kippenheim vor schweren Kriegsschäden bewahrt blieb.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Mauritius mit separatem Glockenturm

Kippenheim ist sowohl evangelisch als auch römisch-katholisch geprägt. Neben diesen Gemeinden gibt es auch eine neuapostolische Kirche im Ort.

Bis zur Shoa gab es in Kippenheim auch eine jüdische Gemeinde. Von hier stammt Albert Weill, der Vater des Komponisten Kurt Weill. Die ehemalige Synagoge Kippenheim, in der eine Gedenkstätte an die Geschichte der Jüdischen Gemeinde erinnert, ist bis heute zu besichtigen.[4] Die Erinnerung an die jüdische Geschichte Kippenheims hält der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim durch Veranstaltungen und Führungen durch Kippenheim, Schmieheim und die Kippenheimer Synagoge wach.

Seit 2009 beheimatet Kippenheim den Wat Phra Dhammakaya Schwarzwald, einen Tempel und Meditationszentrum der buddhistischen Dhammakaya-Sekte aus Thailand.[5]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markuskirche Schmieheim

Schmieheim Seit dem 1. Januar 1972 gehört zur Gemeinde Kippenheim die früher selbständige Gemeinde Schmieheim.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Lahr/Schwarzwald an.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Gemeinderat gehören der direkt gewählte Bürgermeister als Vorsitzender und weitere 14 Mitglieder an. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 49,8 % (− 5,1) zu folgendem Ergebnis (in Klammern die Abweichung zur vorigen Kommunalwahl 2009):[6]

Partei Stimmenanteil Sitze
CDU 38,2 % (− 4,0) 5 (− 1)
SPD 17,6 % (− 7,5) 3 (± 0)
FWV 28,4 % (− 4,3) 4 (− 1)
BLGR 15,8 % (+ 15,8) 2 (+ 2)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977–2009: Willi Mathis
  • 2009 bis heute: Matthias Gutbrod

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt in Rot eine goldene Pflugschar zwischen zwei abgewendeten silbernen Rebmessern mit schwarzem Griff. Das Siegel an einer Urkunde von 1495 zeigt im halbrunden Schild ein #Rebmesser, wie es unter anderem auch im Wappen von Ihringen am Kaiserstuhl vorkommt.

In einem Gerichtssiegel des Fleckens Kippenheim vom Ende des 17. Jahrhunderts finden wir in kartuschenförmigen Schild eine Pflugschar. Darüber befindet sich das Rebmesser, liegend mit nach rechts zeigender Klinge. Im 19. Jahrhundert treffen wir in rundem Siegelschild die Pflugschar und das Rebmesser nebeneinander.

Der Schild auf dem Torbogen des 1901 umgebauten Rathauses trägt die Pflugschar zwischen zwei nach außen gekehrten Rebmessern. Das gleiche Wappen ist am Erker der Nordseite unter der Jahreszahl 1610 zu sehen. Am 28. Februar 1961 verlieh das Innenministerium der Gemeinde auf Wunsch das Recht, das Wappen in der jetzigen Form zu führen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synagoge Kippenheim

Gedenkstätte Ehemalige Synagoge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Synagoge von Kippenheim, heute eine Gedenk-, Lern- und Begegnungsstätte, wurde in den Jahren 1850–1852 nach Plänen des Architekten Georg Jakob Schneider im neuromanischen Stil errichtet. Ihr repräsentatives Äußeres zeugt vom Selbstbewusstsein der jüdischen Gemeinde Kippenheims, die mit diesem Bau nicht zuletzt ihren neuerworbenen Status als Staatsbürger dokumentieren wollte. Die Synagoge wurde – wie viele andere auch – in der Pogromnacht im November 1938 von den Nationalsozialisten demoliert und entweiht. Spuren dieser Schändung sind heute noch zu erkennen. In der Nachkriegszeit wurde der Versuch unternommen das Gebäude an den Zentralrat der Juden zurückzugeben, dieser schlug dies jedoch aus. So nutzte letztendlich eine landwirtschaftliche Genossenschaft das Gebäude als Werkstatt und Warenlager. Hierbei kam es zu schwerwiegenden baulichen Eingriffen; so wurden unter anderem die beiden Türme und der Giebel mit seiner Rosette abgetragen. Aufgrund ihrer historischen und architekturgeschichtlichen Bedeutung wurde die Synagoge 1981 vom Innenministerium Baden-Württemberg als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ eingestuft. 1983 erwarb dann die Gemeinde Kippenheim das Gebäude und führte in den folgenden Jahren eine eingehende Außenrenovierung durch. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde auch die Fassade wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Im Jahr 1996 schließlich entwickelte der neugegründete „Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim e. V.“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kippenheim und dem Landesdenkmalamt ein Renovierungskonzept für das Gebäudeinnere, das in den Jahren 2002/03 umgesetzt wurde. Bereits 1998 wurde im Vorraum der Synagoge eine Gedenktafel für die Kippenheimer Opfer des Holocaust angebracht. Seither leistet die Gedenk-, Lern- und Begegnungsstätte Ehemalige Synagoge Kippenheim in der mittelbadischen Region einen wichtigen Beitrag zu mehr Dialogbereitschaft und Toleranz.

Jüdischer Friedhof Schmieheim

Jüdischer Friedhof Schmieheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jüdische Friedhof Schmieheim befindet sich an der Straße von Kippenheim/Schmieheim nach Wallburg, gegenüber dem Flugplatz Altdorf-Wallburg. Der Friedhof wurde nach Schätzungen 1682 angelegt, er ist der größte jüdische Verbandsfriedhof in Südbaden mit etwa 2500 Gräbern. Der Friedhof ist heute ein Kulturdenkmal.[7] Einer der ältesten Grabsteine wurde auf das Jahr 1701 datiert. Außerdem befindet sich auf dem Friedhof noch ein Kriegerdenkmal, das den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet ist, es soll die Verbundenheit der Juden zu ihrem deutschen Vaterland zeigen.

Auch der Friedhof blieb in den Pogromtagen nicht verschont und so wurden im November 1938 die Leichenhalle (Taharahaus) sowie viele Grabsteine zerstört oder umgestoßen. Bis in die 1980er Jahre kam es immer wieder zu Grabschändungen. Der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim bietet nach Anmeldung Führungen über den Friedhof an.

Rathaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Das Gebäude entstand 1610 im Renaissancestil mit hohen Staffelgiebeln und reich verzierten Eckerkern. Vor der Zeit um 1900, seitdem es als Gemeindeverwaltung dient, war das Haus unter anderem Markthalle, Gasthaus und Fuhrmannsherberge.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das unter Denkmalschutz stehende Schloss im Ortsteil Schmieheim, mit seinen drei Türmen, wurde in den Jahren 1606 bis 1609 durch Friedrich Bock von Gerstheim (1551–1645) und seine zweite Ehefrau Salomone von Fegersheim (1571–1630) im Renaissancestil erbaut.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit mehr als 50 Jahren findet am zweiten Septemberwochenende das Kippenheimer Weinfest statt; ebenfalls jährlich, vier Wochen nach Ostern, wird im Ortsteil Schmieheim die Kilwi veranstaltet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Bundesstraße 3 (BuxtehudeWeil am Rhein) ist Kippenheim an das überregionale Straßennetz angebunden.

Der Flugplatz Altdorf-Wallburg liegt im Bereich des Gemeindegebiets von Kippenheim.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gewerbegebiet sind zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen ansässig, Beispiele hierfür sind u. a. die Firmen Janoschka und Beck (beide Hersteller von Tiefdruckzylindern), Neugart (Antriebstechnik), Lanner (Anlagenbau), Jakob Schmid Söhne (Parkett).

Die Autofirma Fiat hat auf dem Gebiet der Gemeinde ihr Neuwagen-Zentrallager für Deutschland.

Im Ortsteil Schmieheim ist u. a. die mit der Firma Hiller einer der führenden Hersteller von Objektmöbeln ansässig. Regionale Bedeutung haben die in der Schlossbrauerei zu Schmieheim seit 1843 gebrauten Biere der Sorten Hieronymus, Geroldsecker, Schuss, Lager und Pils.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kippenheimer Freibad ist von Mitte Mai bis Mitte September täglich von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr bzw. 21.00 Uhr geöffnet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kippenheim gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, die über eine Außenstelle im Ortsteil Schmieheim verfügt. Für die Jüngsten gibt es zwei evangelische und einen römisch-katholischen Kindergarten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hedy Epstein, geb. Wachenheimer (1924–2016), deutsch-US-amerikanische Bürgerrechtlerin; wuchs in Kippenheim auf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Schellinger (Hrsg.): Gedächtnis aus Stein. Die Synagoge in Kippenheim 1852–2002. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2002, ISBN 978-3-89735-195-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kippenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg, Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 363–364
  3. Tornado bei Lahr am 9. September 1924: http://www.tornadoliste.de/19240909lahr.htm
  4. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 51, ISBN 3-89331-208-0
  5. Theo Weber: Den Weg zum inneren Frieden finden. Badische Zeitung, 5. Februar 2011.
  6. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
  7. Der jüdische Verbandsfriedhof Schmieheim