Kohnsen

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51.8266666666679.8175138Koordinaten: 51° 49′ 36″ N, 9° 49′ 3″ O

Kohnsen
Stadt Einbeck
Wappen von Kohnsen
Höhe: 138 m ü. NN
Einwohner: 271 (Okt. 2010)[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05561

Kohnsen ist ein Dorf und westlicher Ortsteil der Stadt Einbeck in Niedersachsen, der über die L546 mit der Bundesstraße 3 verbunden ist.

Geschichte[Bearbeiten]

St. Johannis-Kirche

Der Name des Ortes entwickelte sich von "Chusinhausen" über "Cusinhausen", "Kosenhausen" und "Kosensen" zu Kohnsen.

Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort im Jahr 1063 in einer Bestätigung Kaiser Heinrichs IV.. Vom 13. bis in das 19. Jahrhundert besaß das Einbecker Marienstift in Kohnsen Zehntrechte.

Im Jahr 1446 wurde der südlich des Ortes liegende Klapperturm errichtet, der als Bestandteil der Einbecker Landwehr mit dem Stadtgebiet auch den von Kohnsen nach Lüthorst führenden Weg sicherte.

Kohnsen wurde am 1. März 1974 durch Eingemeindung zum Ortsteil der Stadt Einbeck.[2]

Politik[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Dr. Dietmar Kappey (WG) (Stand November 2011).

Wappen[Bearbeiten]

Auf dem rechts silbern und links grün geteilten Wappenschild ist rechts ein grüner Laubbaum und links ein silberner Turm abgebildet. Der Turm soll eine Verbindung zum Klapperturm, der außerhalb der eigentlichen Ortschaft liegt, darstellen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die am Kirchenschiff aus Bruchstein erbaute St.Johannis-Kirche aus dem Jahr 1652 steht im Mittelpunkt des ältesten Ortsteils, des Unterdorfes. In ihr findet sich die bereits im Jahre 1503 gegossenen Glocke. Der obere Turmaufbau wurde erst im Jahr 1865/66 errichtet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadt Einbeck: Einwohnerstatistik Oktober 2010 (PDF; 38 kB). Abgerufen am 22. März 2011.
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 207.

Weblinks[Bearbeiten]