Buensen

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Buensen
Stadt Einbeck
Wappen von Buensen
Koordinaten: 51° 45′ 11″ N, 9° 53′ 47″ O
Höhe: 141 m ü. NN
Einwohner: 76 (1. Nov. 2018)[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05561
Buensen (Niedersachsen)
Buensen

Lage von Buensen in Niedersachsen

Buensen vor dem Sülberg
Buensen vor dem Sülberg

Buensen ist ein Dorf und eine südliche Ortschaft der Stadt Einbeck im Landkreis Northeim in Niedersachsen etwas abgelegen am Fuße des Hundeberges und wird von der K506 durchquert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buensen, auch Buvensen, Bughenhusen und Buckenhusen genannt, lässt sich in schriftlicher Quelle bereits im Jahr 1142 nachweisen, als Gertrud dem Kloster FredelslohMansen schenkte.[2] 1270 schenkten die Grafen von Dassel demselben Kloster 6,5 Hufen.[3] Danach waren 2 Hufen bis 1307 im Lehensbesitz des Herzogs Heinrich von Braunschweig.[4] 1885 schlossen sich die Bauern aus Buensen mit denen aus Drüber, Stöckheim, Sülbeck, Immensen und Wickershausen zur Molkereigenossenschaft Drüber zusammen und erbauten im darauffolgenden Jahr eine Molkerei in Drüber.

Buensen wurde am 1. März 1974 durch Eingemeindung zum Ortsteil der Stadt Einbeck.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910[6] 1933[7] 1939[7] 2010[8] 2017[9] 2018[1]
Einwohner 105 75 73 87 75 76

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einbecker Ortschaften Buensen, Dörrigsen, Iber und Strodthagen wählen einen gemeinsamen Ortsrat und Ortsbürgermeister. Aktuell ist Gitta Kunzi (WG) Ortsbürgermeisterin (Stand März 2019).[10]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem blauen Wappenschild liegen gekreuzt eine silberne Axt nach schräg oben rechts und eine goldene Ähre nach schräg oben links.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Zahl der Einwohner. (PDF; 925 kB) Stadt Einbeck, abgerufen am 14. März 2019.
  2. Horst Gramatzki: Das Stift Fredelsloh von der Gründung bis zum Erlöschen seines Konvents. 2001, S. 30 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 14. März 2019]).
  3. Horst Gramatzki: Das Stift Fredelsloh von der Gründung bis zum Erlöschen seines Konvents. 2001, S. 30 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 14. März 2019]).
  4. Manfred Hamann: Urkundenbuch des Stifts Fredelsloh. 1983, S. 77 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 14. März 2019]).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 206.
  6. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. - Königreich Preußen – Provinz Hannover – Regierungsbezirk Hildesheim – Landkreis Einbeck. Uli Schubert, 2014, abgerufen am 13. April 2017.
  7. a b Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Einbeck. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  8. Einwohnerstatistik Oktober 2010. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Stadt Einbeck, August 2012, ehemals im Original; abgerufen am 22. März 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/einbeck.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  9. Zahl der Einwohner. (PDF) Stadt Einbeck, 2. Januar 2017, abgerufen am 13. April 2017.
  10. Ortschaften auf einen Blick. Stadt Einbeck, abgerufen am 14. März 2019.