Kulmain

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kulmain
Kulmain
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kulmain hervorgehoben
Koordinaten: 49° 53′ N, 11° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Tirschenreuth
Höhe: 485 m ü. NHN
Fläche: 35,55 km2
Einwohner: 2272 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95508
Vorwahl: 09642
Kfz-Kennzeichen: TIR, KEM
Gemeindeschlüssel: 09 3 77 133
Gemeindegliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 28
95508 Kulmain
Webpräsenz: www.kulmain.de
Bürgermeister: Günter Kopp (CSU)
Lage der Gemeinde Kulmain im Landkreis Tirschenreuth
Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Bayreuth Landkreis Neustadt an der Waldnaab Erbendorf Pullenreuth Kastl (bei Kemnath) Waldershof Kemnath Wiesau Waldsassen Tirschenreuth Reuth bei Erbendorf Plößberg Pechbrunn Neusorg Neualbenreuth Mitterteich Mähring Leonberg (Oberpfalz) Kulmain Krummennaab Konnersreuth Fuchsmühl Friedenfels Falkenberg (Oberpfalz) Ebnath Brand (Oberpfalz) Bärnau Immenreuth TschechienKarte
Über dieses Bild

Kulmain ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth und liegt zwischen Steinwald und Fichtelgebirge.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulmain grenzt an Kemnath, Immenreuth, Brand, Ebnath, Neusorg und Pullenreuth.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulmain hat 19 Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname Kulmain stammt vom slawischen Cholmina oder Chomane und bedeutet Hügelbewohner.[3]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulmain gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Waldeck des Kurfürstentums Bayern. In Kulmain existierten zwei Landsassengüter mit einer Jurisdiktion wie bei offenen Hofmarken: Kulmain an der Kirche der Freiherren von Gobel und Kulmain am Weiher der Freiherren von Ponzelin. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1945 oder 1946 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Oberbruck eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Zinst hinzu.[4] Am 1. Januar 1978 folgten Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Lenau und Oberwappenöst.[5] Zum 1. Januar 2017 kamen Teile des aufgelösten gemeindefreien Gebiets Lenauer Forst zur Gemeinde.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter blauem Schildhaupt, darin drei mit einer schwarzen Leiste überdeckte silberne Spitzen, in Rot ein dreiteiliges silbernes Rundkirchengebäude (Armesberg).“

Die Gemeinde führt das Wappen seit 1976.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1988 besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Purbach am Neusiedler See.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname liefert einen Hinweis auf die Kulmen, die sich unweit der Gemeinde erheben (vergleiche Rauher Kulm). Unweit des Dorfes befindet sich der Armesberg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111108/094819&attr=OBJ&val=1087
  3. Ulrich Kinder: Der Befestigungsbau im Landkreis Tirschenreuth. Aus der Reihe: Arbeiten zur Archäologie Süddeutschlands, Band 28. Verlag Dr. Faustus, Büchenbach 2013, ISBN 978-3-933474-82-7, S. 56.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 495.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 663.
  6. Größtes Stück vom Kuchen, www.onetz.de vom 10. April 2014
  7. Denkmalliste für Kulmain beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulmain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien