Grafling

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grafling
Grafling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grafling hervorgehoben
Koordinaten: 48° 54′ N, 12° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Höhe: 433 m ü. NHN
Fläche: 46,3 km2
Einwohner: 2768 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94539
Vorwahl: 0991
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 122
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 2
94539 Grafling
Webpräsenz: www.grafling.de
Bürgermeister: Willibald Zißlsberger (CSU)
Lage der Gemeinde Grafling im Landkreis Deggendorf
Landkreis Dingolfing-LandauLandkreis Freyung-GrafenauLandkreis PassauLandkreis RegenLandkreis Rottal-InnLandkreis Straubing-BogenAholmingAuerbach (Landkreis Deggendorf)AußernzellBernried (Niederbayern)BuchhofenDeggendorfGraflingGrattersdorfHengersbergHunding (Niederbayern)IggensbachKünzingLallingMettenMoos (Niederbayern)NiederalteichOberpöringOffenbergOsterhofenOtzingPlattlingSchauflingSchöllnachStephansposchingWallerfingWinzer (Niederbayern)Karte
Über dieses Bild
Grafling/Arzting, Blick zur Donauebene
Grafling/Arzting, Blick zum Vogelsang

Grafling ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafling liegt in der Region Donau-Wald. Der tiefste Punkt ist in Großtiefenbach auf 326 m ü. NN. Die höchsten Erhebungen im Gemeindegebiet sind der Steinberg (999 m), der Geißriegel (1043 m), der Dreitannenriegel (1090 m) und der Einödriegel (1121 m) und schließen das Graflinger Tal nach Osten ab. Nach Norden wird das Tal durch den Hochberg (727 m), im Westen durch die im Gemeindegebiet Bernrieds liegenden Butzen (775 m) und Vogelsang (1022 m) abgeschlossen. Nach Süden öffnet sich das Tal Richtung Deggendorf zur Donauebene, dem Gäuboden hin.

Zu den geografischen Besonderheiten der Gemeinde zählen die großen Höhenunterschiede. Während der Hauptort 546 m hoch liegt, beträgt der Höhenmeter im Ortsteil Klein- und Großtiefenbach nur 330 m, der Ortsteil Rohrmünz liegt aber 730 m hoch. Hochoberndorf befindet sich auf 775 m. Dadurch ergeben sich innerhalb der Gemeinde erhebliche klimatische Unterschiede: Während in den niedrigen Lagen häufig schon der Frühling eingekehrt ist, herrscht in den Höhenlagen noch strenger Winter.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafling hat 40 Ortsteile:[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Kommunen grenzen an die Gemeinde Grafling (Auflistung jeweils von West nach Ost):

Nördlich im Landkreis Regen:

Südlich im Landkreis Deggendorf:

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch seine Lage in Mitteleuropa befindet sich Grafling in der kühlgemäßigten Klimazone. Dabei liegt die Gemeinde im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen und dem trockenen Kontinentalklima.

Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgende Grafik gibt die Klimawerte des Landkreises Deggendorf wieder, die für Grafling aufgrund der großen Höhenunterschiede im Gemeindegebiet nur annähernd gelten können:

Durchschnittliche Temperatur- und Niederschlagswerte
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1 4 9 14 20 22 24 24 19 13 6 2 Ø 13,2
Min. Temperatur (°C) -4 -3 0 4 8 11 13 13 9 5 1 -2 Ø 4,6
Niederschlag (mm) 44,8 45,8 54,4 38,2 71,8 72,8 81,8 63,6 65,1 54,0 55,3 48,0 Σ 695,6
T
e
m
p
e
r
a
t
u
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1
-4
4
-3
9
0
14
4
20
8
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13
24
13
19
9
13
5
6
1
2
-2
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
44,8
45,8
54,4
38,2
71,8
72,8
81,8
63,6
65,1
54,0
55,3
48,0
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Schneechaos im Winter 2005/06[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonders getroffen wurde die Gemeinde Grafling durch das Schneechaos im Winter 2005/06, das insbesondere in den höher gelegenen Ortsteilen auch zum Einsturz von Wohnhäusern und von landwirtschaftlichen Gebäuden führte. Abgelegene Einzelanwesen waren zum Teil tagelang nicht mehr erreichbar. Erst schweres Räumgerät des THW und der Bundespolizei aus Deggendorf konnten die eingeschneiten Wege freischaufeln, da mit Räumpflügen die Schneemassen nicht mehr zu bewegen waren.

Der Katastrophenalarm im Landkreis Deggendorf wurde am 9. Februar 2006 um 11:20 Uhr durch Landrat Christian Bernreiter ausgerufen und erst am 14. Februar 2006 um 19:00 Uhr wieder aufgehoben.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafling gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Deggendorf des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Die Besiedelung des Graflinger Tales erfolgte vom Kloster Metten aus, das 790 n. Chr. mit der Kolonisation des Bayerischen Waldes betraut wurde. Im Jahr 805 wurde das Graflinger Tal erstmals geschichtlich erwähnt. In der Folgezeit erschlossen die bayerischen Herzöge das Tal. 1253 fiel das Gebiet unter die Herrschaft der Wittelsbacher. Im dreißigjährigen Krieg wurde die Region und auch Grafling mehrfach überfallen und geplündert. Zahlreiche Brandschatzungen fanden in dieser Zeit statt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemaligen Gemeinden Alberting (1970: 346 Einwohner) und Hirschberg (1970: 480 Einwohner) wurden am 1. Januar 1972 eingegliedert.[3] Bergern (1970: 461 Einwohner) folgte am 1. Mai 1978.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1900 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 1809 2142 2413 2524 2759 2781 2790 2785 2728 2749

Bevölkerungsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2014 betrug der Anteil der Senioren über 65 Lebensjahren annähernd 17 %, der Anteil der Minderjährigen lag knapp über 17 %. 51 % der Bevölkerung waren weiblich. Nahezu 94 % der Einwohner waren mit Erstwohnsitz in Grafling gemeldet.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CSU SPD Freie Wähler Grafling FWG Bergern FWG Alberting Junge Liste Gesamt
2002 4 2 4 2 2 - 14
2008 4 3 3 2 1 1 14
2014 5 1 3 2 2 1 14

(Bei den Kommunalwahlen 2008 und 2014 sind die Freien Wähler, FWG Bergern und FWG Alberting eine Listenverbindung eingegangen; ebenso ist die CSU und die Junge Liste eine Listenverbindung eingegangen.)

Gemeinderäte 2014–2020:

  • CSU 31,78 %, 5 Mandate: Martin Gürster, Anton Stettmer, Karl Schauer, Josef Ebner jun., Robert Kraus
  • FWG Grafling 22,71 %, 3 Mandate: Josef Schwarzbauer, Markus Haftner, Christian Gürster
  • FWG Bergern 13,58 %, 2 Mandate: Stephan Karl, Gerhard Robold
  • FWG Wähler Alberting 11,56 %, 2 Mandate: Johann Knogl, Günter Brem
  • SPD 10,40 %, 1 Mandat: Alfred Trumm
  • Junge Liste 9,96 %, 1 Mandat: Hans Günther Knogl
Rathaus von Grafling

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Bürgermeister ist Willibald Zißlsberger (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Hans Bügler (FWG), der aufgrund seines Ruhestandsalters nach zwölf Amtsjahren nicht mehr kandidierte. Im März 2008 wurde Zißlsberger ohne Gegenkandidat wiedergewählt, ebenso am 16. März 2014. Die ersten elf Dienstjahre war Zißlsberger als SPD-Bürgermeister tätig, im Mai 2013 wechselte er zur CSU.[6]

Anton Stettmer und Markus Haftner wurden in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates im Mai 2014 zu Zißlsbergers Stellvertretern gewählt.

Finanzen 2013 und 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verwaltungshaushalt betrug laut Plan 3,38 Millionen €, der Vermögenshaushalt 1,78 Millionen €. Die Verschuldung blieb 2013 im Vergleich zu 2012 bei 1,49 Millionen € konstant, dementsprechend 543 € je Einwohner.[7] 2014 konnten die Schulden auf 1,12 Millionen € gesenkt werden, entsprechend 404 € je Einwohner.[8]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Gemeinde Grafling
Blasonierung: „Unter dem grünen Schildhaupt, darin ein durchgehendes silbernes Andreaskreuz, gespalten von Blau und Silber, belegt mit einem gemauerten goldenen Balken.“[9]
Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 15. Mai 1981 von der Regierung von Niederbayern genehmigt. Für die Geschichte des Gemeindegebiets waren vor allem die bayerischen Landesherren und als Grundbesitzer auch das Kloster Gotteszell bedeutsam. Die Spaltung mit dem aufgelegten gemauerten Balken entspricht dem Wappen von Gotteszell, wobei das ursprünglich rote vordere Feld durch ein blaues Feld ersetzt wurde, um auf die vom Kastenamt Deggendorf aus verwaltete landesherrliche Grundherrschaft im Gemeindegebiet hinzuweisen. Das Andreaskreuz im Schildhaupt steht für die Pfarrkirche von Grafling, die dem hl. Andreas geweiht ist. Die Tingierung Grün symbolisiert die geographische Lage der Gemeinde im Bayerischen Wald.[10]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • PolenPolen Polen: Grafling unterhält seit 2000 eine Partnerschaft mit der Kleinstadt Pelplin.
  • TschechienTschechien Tschechien: Grafling ist mit Dolany im Jahr 2010 eine Partnerschaft eingegangen.[11]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 76 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 44 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 977. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 108 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1010 ha, davon waren 134 ha Ackerfläche und 875 ha Dauergrünfläche.

Am 18. Juni 2008 wies die Betriebedatenbank des Landkreises Deggendorf für Grafling 81 Betriebe aus, die überwiegend im handwerklichen, forstwirtschaftlichen und gastronomischen bzw. Herbergsbereich tätig waren.[12]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafling wird durch die Bundesstraße 11 (Europastraße 53) von Deggendorf nach Bayerisch Eisenstein durchquert. Für den Abschnitt Deggendorf-Grafling ist auf 4,5 km Länge eine Trassenverlegung und ein dreistreifiger Ausbau in Planung; die Verkehrsprognose für 2020 beträgt 12.600 Kfz pro Tag.[13] Entgegen bisheriger Absichten des staatlichen Bauamtes, den Abschnitt der B11 zwischen den Ortsteilen Datting und Hochbühl ebenfalls dreistreifig auszubauen, erfolgt dieser Ausbau nun aus naturschutzrechtlichen Gründen nur noch zweistreifig.[8]

Die Gemeinde ist durch Buslinien der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf an die Nachbarkommunen angeschlossen.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1877 durchquert die Bahnstrecke Plattling–Bayerisch Eisenstein das Gemeindegebiet. Dabei überwindet sie mittels einer doppelten Kehrschleife, der Ulrichsberger Doppelschleife, auf dem höchsten Naturbahndamms Deutschlands und in zwei Tunnel ungefähr 250 Höhenmeter.

Das Gemeindegebiet wurde ursprünglich durch den Bahnhof Grafling erschlossen. Nachdem der Bahnhof im Lauf der Zeit seine Aufgabe als Ausweichstelle verlor, wurde der Halt 1990 aufgegeben und das Bahnhofsgebäude später privatisiert. Mit der Einführung des Taktverkehrs Ende 2003 wurde ein Betriebsbahnhof ohne Bahnsteige auf dem Gemeindegebiet, abseits der Besiedelung errichtet. Da nach Aufgabe des Bahnhofs Grafling zwischen den nächstgelegenen Bahnhöfen Deggendorf Hbf und Gotteszell auf 23 km Streckenlänge kein Zustieg möglich war, bemühte sich die Gemeinde jahrelang, wieder eine Haltestelle zu erhalten. Erst durch die Beschleunigung der Bahnstrecke wurde es möglich, einen zusätzlichen Halt zu errichten. Am 15. Dezember 2013 erhielt die Gemeinde im Ortsteil Arzting einen neugebauten Haltepunkt unterhalb der B 11-Straßenbrücke über die Bahnstrecke. Er wird durch einen von der Gemeinde errichteten P + R-Parkplatz erschlossen und ist mit einem Fußweg an die Gemeinde angebunden.

Der Haltepunkt Grafling-Arzting wird von der Regentalbahn mit ihrer Marke Waldbahn im Stundentakt bedient.

Besonderen Ärger bereiten der Gemeinde Grafling die sieben Bahnbrücken, die 1993 Kraft Gesetzes in den Besitz der Gemeinde übergingen. Diese Brücken (meist unter Denkmalschutz stehend und deshalb trotz fehlender Nutzung ohne Abrissmöglichkeit) erfordern von der Gemeinde in der Sanierung und dem baulichen Unterhalt finanzielle Aufwendungen, die die Gemeinde gerne anderweitig und aus Sicht der Gemeinde sinnvoller einsetzen würde.[14]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: kath. Kindergarten St. Andreas Grafling (4 Gruppen)[8]
  • Schule: ein-/zweizügige Grundschule (bis 2004 Teilhauptschule)

Sendeanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafling, Pfarrhaus, Pfarrkirche St. Andreas mit Kapelle, Kindergarten (v. l.)

Grafling bietet neben der Andreaskapelle (erbaut 1475) in der Pfarrkirche Grafling die St. Florianskapelle in Wühn und die Kirche St. Ulrich (erbaut 1751) am Ulrichsberg.

Sehenswert ist für Eisenbahnliebhaber der höchste Naturbahndamm Deutschlands, auf dem die Waldbahn das Tal durchquert und die beiden Kehrschleifen miteinander verbindet. Der sogenannte Kohlbachdamm ist 390 m lang, 44 m hoch und 178 m breit, bei seinem Bau am Ende des 19. Jahrhunderts mussten 524.000 m³ Massen bewegt werden. Der Bahndamm ist heute ein durch die Denkmalpflege geschütztes Baudenkmal. Zweimal jährlich werden mit historischen Dampflokomotiven Sonderfahrten auf der Strecke durchgeführt.

Weitere Baudenkmäler und zusätzliche Beschreibungen der Vorgenannten sind in der Liste der Baudenkmäler in Grafling zusammengestellt.

Die vielen Forstwege im großenteils bewaldeten Tal und an den Hängen der umgebenden Berge erlauben auch im Hochsommer schattige Wanderungen. 14 Wanderwege mit insgesamt 100 km sind derzeit beschildert. Zwischen Grafling und Eidsberg befindet sich ein etwa zwei Kilometer langer Naturlehrpfad mit 15 Stationen.

Fünf Mountainbike-Strecken führen durch das Graflinger Gebiet.

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Grafling hat folgende Ehrenbürger ernannt. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Datum der Ernennung:

  1. Josef Fischer (am 22. April 1997)
  2. Rudi Schaft (am 13. März 2002)
  3. Josef Ebner sen. (am 28. Januar 2003)
  4. Siegfried Seitz (am 22. Februar 2004)
  5. Josef Gürster (am 5. Februar 2014)
  6. Hans Bügler (am 15. April 2014)

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Grafling sind 28 Vereine gemeldet (Stand Januar 2015). Dabei handelt es sich unter anderem um vier Sportvereine, vier Schützenvereine, vier kirchliche Vereine und um vier Freiwillige Feuerwehren. Die Freiwilligen Feuerwehren befinden sich in Grafling und in den bei der Gebietsreform eingemeindeten Ortsteilen Alberting, Bergern und Hirschberg.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betty Oberhofer: Das Graflinger Tal im Bayrischen Wald. Landschaft zwischen Deggendorf und Vogelsang.
  • Albert Wilhelm: Die Schnapphähne lassen grüßen. Ein Geschichts- und Geschichtenbuch aus und um Grafling.
  • Kirchenverwaltung Grafling: Kirchen und Kapellen der Pfarrei St. Andreas Grafling.
  • Brigitte Spies-Kimmig: Weihnachtsgebäck aus dem Graflinger Tal.

(Alle Bücher sind im Eigenverlag der Gemeindeverwaltung Grafling erschienen.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grafling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ortschaften im Gemeindegebiet. Gemeinde Grafling, abgerufen am 9. Februar 2014.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 444.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 605.
  5. Zahlen und Daten aus 2014. Gemeinde Grafling, 27. November 2014, abgerufen am 28. Dezember 2014.
  6. Deggendorfer Zeitung vom 7. Mai 2013
  7. Deggendorfer Zeitung vom 4. Mai 2013, Seite 31, Haushalt ohne Neuverschuldung
  8. a b c pö: Grafling senkt Pro-Kopf-Verschuldung auf 404 Euro. PNP, 1. Dezember 2014, abgerufen am 2. Dezember 2014.
  9. Eintrag zum Wappen von Grafling in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 6. September 2017.
  10. Gemeinde Grafling 2006, Seite 10: Wappenbeschreibung.
  11. Feuerwehr-Partnerschaft Dolany. Gemeinde Grafling, abgerufen am 1. Januar 2015.
  12. Landkreis Deggendorf@1@2Vorlage:Toter Link/www.landkreis-deggendorf.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Betriebedatenbank.
  13. Projektseite B11, Abgerufen am 28. Mai 2009.
  14. Gemeinde Grafling im "Brückendilemma". Passauer Neue Presse, 14. November 2014, abgerufen am 18. November 2014.