Laura Pausini

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Laura Pausini (2009)
Unterschrift von Laura Pausini

Laura Pausini (italienische Aussprache: [pauˈziːni]) (* 16. Mai 1974 in Faenza) ist eine italienische Pop-Sängerin und Grammy-Preisträgerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1993 wurde Pausini erstmals einem größeren Publikum bekannt, als sie beim Sanremo-Festival den Preis in der Kategorie Nachwuchs mit dem Song La Solitudine gewann. Ein Jahr später trat sie bei den Stars an und wurde Dritte. Meistens singt sie auf Italienisch, daneben auch Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Unter anderem arbeitete sie mit Luciano Pavarotti, Andrea Bocelli, Ray Charles, Phil Collins, Kylie Minogue, James Blunt, Hélène Segara, Raf, Nek, Juanes und Gianna Nannini zusammen.

Von Pausini wurden bis heute mehr als 45 Millionen Tonträger verkauft. Neben den vielen Gold-Album- und 16 Platin-Album-Auszeichnungen erhielt sie eine Diamant-Album-Auszeichnung. Zudem erhielt sie mehrere Musikauszeichnungen von internationaler Bedeutung, darunter je einen World Music Award 1994 und 2003. Nachdem sie 2005 mit ihrem spanischsprachigen 2004er-Album Escucha einen Latin Grammy in der Kategorie Best Female Pop Vocal Album gewann, wurde sie dafür auch 2006 mit dem jährlich vergebenen Grammy in der Kategorie Best Latin Pop Album ausgezeichnet. Damit war sie die erste weibliche italienische Staatsangehörige, die jemals einen Grammy erhielt, was ihr die schriftlichen Glückwünsche des italienischen Staatspräsidenten Carlo Azeglio Ciampi einbrachte.

Pausini in Viareggio (2007)

2007 trat sie im Giuseppe-Meazza-Stadion in Mailand vor mehr als 70.000 Fans auf. Am 30. November 2007 erschien Laura Pausini Live – San Siro 2007 auf CD. Ein Jahr später erschien das Album Primavera in Anticipo mit bisher unveröffentlichten Songs; durch den im Duett mit James Blunt gesungenen Titelsong wurde sie auch in Deutschland stärker wahrgenommen als in den Jahren zuvor. 2009 absolvierte sie eine Welt-Tournee. In diesem Rahmen gab sie am 27. Mai 2009 in Dortmund das einzige Deutschland-Konzert. Auf dem CD/DVD Album Laura Live – World Tour 09 veröffentlichte sie am 27. November 2009 eine Auswahl der Live-Aufnahmen. Im November 2011 erschien ihr elftes Album Inedito. Im Rahmen einer Welttournee trat sie im Mai 2012 u. a. in Düsseldorf und Stuttgart auf. Ende 2013 erschien anlässlich ihres zwanzigjährigen Bühnenjubiläums das Greatest-Hits-Album 20 – The Greatest Hits. Die erste Single daraus ist Limpido, die sie zusammen mit Kylie Minogue aufnahm.

2014 war Pausini als Jurorin in der vierten Staffel bei der mexikanischen Ausgabe von The Voice vertreten; ein Jahr später in der dritten Staffel bei deren spanischen Ausgabe.

Pausini ist mit dem italienischen Musiker Paolo Carta liiert, mit dem sie eine Tochter (* 2013) hat.[1]

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Laura Pausini/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
ItalienItalien IT DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH SpanienSpanien ES FrankreichFrankreich FR Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Latin
1993 Laura Pausini 6
(30 Wo.)
300! 300! 300! 1
(70 Wo.)
300! 31
(17 Wo.)
CH: Gold Gold (25.000+); ES: Elffachplatin 11× Platin (1.100.000+)
1994 Laura 2
(29 Wo.)
300! 300! 4
(36 Wo.)
300! CH: Zweifachplatin 2× Platin (100.000+)
1996 Le cose che vivi / Las cosas que vives 2
(32 Wo.)
300! 300! 1
(29 Wo.)
2
(53 Wo.)
16
(4 Wo.)
15
(38 Wo.)
CH: Platin Platin (50.000+); ES: Vierfachplatin 4× Platin (400.000+)
1998 La mia risposta / Mi respuesta 1
(32 Wo.)
66
(4 Wo.)
300! 3
(20 Wo.)
8
(19 Wo.)
64
(2 Wo.)
23
(9 Wo.)
CH: Gold Gold (25.000+); ES: Zweifachplatin 2× Platin (200.000+)
2000 Tra te e il mare / Entre tú y mil mares 2
(48 Wo.)
34
(5 Wo.)
300! 2
(27 Wo.)
3
(15 Wo.)
300! 26
(23 Wo.)
CH: Platin Platin (50.000+); ES: Platin Platin (100.000+)
2002 From the Inside 3
(19 Wo.)
55
(3 Wo.)
300! 4
(24 Wo.)
12[4]
(19 Wo.)
34
(27 Wo.)
300! CH: Gold Gold (20.000+); ES: Gold Gold (50.000+)
2004 Resta in ascolto / Escucha 1
(88 Wo.)
84
(1 Wo.)
300! 2
(48 Wo.)
3[5]
(19 Wo.)
7
(44 Wo.)
20
(42 Wo.)
CH: Zweifachplatin 2× Platin (80.000+); ES: Platin Platin (100.000+)[5]
2006 Io canto / Yo canto 1
(107 Wo.)
300! 300! 1
(46 Wo.)
15
(19 Wo.)
15
(17 Wo.)
22
(8 Wo.)
IT (2011): Gold Gold (30.000+); CH: Platin Platin (30.000+)
2008 Primavera in anticipo / Primavera anticipada 1
(80 Wo.)
34
(29 Wo.)
7
(21 Wo.)
4
(38 Wo.)
10
(23 Wo.)
27
(18 Wo.)
15
(40 Wo.)
CH: Gold Gold (20.000+)
2011 Inedito / Inédito 1
(87 Wo.)
47
(1 Wo.)
59
(1 Wo.)
2
(25 Wo.)
4
(27 Wo.)
63
(4 Wo.)
17
(7 Wo.)
IT: Sechsfachplatin 6× Platin (360.000+); CH: Gold Gold (10.000+)
2015 Simili / Similares 1
(73 Wo.)
58
(1 Wo.)
300! 4
(18 Wo.)
7
(32 Wo.)
46[6]
(9[7] Wo.)
6
(3 Wo.)
IT: Dreifachplatin 3× Platin (150.000+)
2016 Laura Xmas / Laura Navidad 1
(11 Wo.)
300! 300! 19
(8 Wo.)
15
(10 Wo.)
199[8]
(1 Wo.)
300! (mit Patrick Williams Orchestra)
IT: Zweifachplatin 2× Platin (100.000+)


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie in der IMDb
  2. Chartquellen (Alben):
  3. Auszeichnungsarchiv. FIMI, abgerufen am 28. Juni 2017.
  4. http://www.promusicae.es/listas/semana/3-%C3%81lbumes-semana-4-2004
  5. a b Álbumes semana 10/2005. Promusicae, abgerufen am 5. Juli 2017 (PDF, spanisch).
  6. Top albums fusionnes 45/2015. SNEP, abgerufen am 5. Juli 2017 (französisch).
  7. Top albums fusionnes 1/2016. SNEP, abgerufen am 5. Juli 2017 (französisch).
  8. Top albums fusionnes 45/2016. SNEP, abgerufen am 5. Juli 2017 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laura Pausini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien