Måns Zelmerlöw

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Måns Zelmerlöw
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Stand By For …
  SE 1 Gold 31.05.2007 (29 Wo.)
MZW
  SE 1 Gold 03.04.2009 (15 Wo.)
Barcelona Sessions
  SE 3 14.02.2014 (2 Wo.)
Perfectly Damaged
  SE 1 Platin 11.06.2015 (… Wo.)
  DE 46 12.06.2015 (1 Wo.)
  AT 21 19.06.2015 (1 Wo.)
  CH 24 14.06.2015 (2 Wo.)
Chameleon
  SE 6 09.12.2016 (… Wo.)
Singles[1][2]
Cara mia
  SE 1 Doppelplatin 08.03.2007 (36 Wo.)
Work of Art (Da Vinci)
  SE 16 28.06.2007 (11 Wo.)
Brother Oh Brother
  SE 7 18.10.2007 (21 Wo.)
All I Want for Christmas Is You (mit Agnes Carlsson)
  SE 3 Gold 13.12.2007 (5 Wo.)
Miss America
  SE 47 15.05.2008 (2 Wo.)
Impossible
  SE 48 20.02.2009 (1 Wo.)
Hope & Glory
  SE 2 06.03.2009 (14 Wo.)
Hold On
  SE 22 12.06.2009 (11 Wo.)
Heroes
  SE 1 5-fach-Platin 06.03.2015 (34 Wo.)
  DE 3 29.05.2015 (13 Wo.)
  AT 1 Gold 05.06.2015 (13 Wo.)
  CH 1 31.05.2015 (8 Wo.)
  UK 11 06.06.2015 (4 Wo.)
Should’ve Gone Home
  SE 27 28.08.2015 (18 Wo.)
Fire in the Rain
  SE 31 13.05.2016 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Måns Petter Albert Sahlén Zelmerlöw (* 13. Juni 1986[3] in Lund) ist ein schwedischer Popsänger, Model und Moderator. Als Interpret des Liedes Heroes gewann er am 23. Mai 2015 den 60. Eurovision Song Contest und errang damit den sechsten Sieg für Schweden bei diesem Wettbewerb. Den darauffolgenden Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm moderierte er zudem zusammen mit Petra Mede nach seinem Sieg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Måns Zelmerlöw ist der Sohn von Brigitta Sahlén, einer Professorin für Logopädie an der Universität Lund, und Sven-Olof Zelmerlöw, einem Facharzt für Chirurgie. Zelmerlöw besuchte auf der Lars-Erik-Larsson-Schule in Lund einen musikorientierten Zweig, der sich vor allem auf Chorgesang konzentrierte. Bereits 2002 spielte er einen von Josephs elf Brüdern in einer Produktion von Andrew Lloyd Webbers Musical Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat, die im Slagthuset in Malmö gezeigt wurde.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zelmerlöw hat eine jüngere Schwester. Zu Zelmerlöws Hobbys zählen Fußball, Tennis und Golfspiel. Am 26. Dezember 2004 überlebten Zelmerlöw und seine Familie den Tsunami während eines Aufenthalts in Khao Lak, Thailand.

Von 2008 bis 2011 hatte er eine Beziehung mit der schwedischen Sängerin Marie Serneholt, einem früheren Mitglied der schwedischen Popband A*Teens.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zelmerlöw nahm 2005 an der schwedischen Ausgabe von Idols teil, der nationalen Ausgabe von Pop Idol. Er wurde schließlich Fünfter. Im selben Jahr nahm Zelmerlöw an der schwedischen Version von Let’s Dance teil und gewann.

Zelmerlöw spielte in den schwedischen Versionen von Grease (2006, in Malmö) und Footloose (2007/2008, in Göteborg und Stockholm) mit.

Teilnahme am Melodifestivalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Februar 2007 nahm Zelmerlöw mit dem Lied Cara Mia in einer der Vorrunden des Melodifestivalen 2007 teil. Er zog ins Finale ein und belegte dort den dritten Platz. In den schwedischen Charts erreichte Cara Mia später die Topposition. Auch sein Album Stand By For … kletterte auf Platz 1 der schwedischen Hitparade. Weitere Single-Auskopplungen waren Brother oh Brother, Work of Art (Da Vinci) und Miss America.

Am 14. Februar 2009 präsentierte Zelmerlöw das Lied Hope & Glory in der 2. Vorrunde des Melodifestivalen 2009. Im Finale am 14. März 2009 endete er auf dem 4. Platz, nachdem er zwischenzeitlich geführt hatte. Die Jury-Wertung hatte Hope & Glory auf Platz 1 gehoben, doch im Televoting erreichte das Lied nur den 5. Rang. Am 25. März 2009 erschien das zweite Studioalbum MZW.

Beim Melodifestivalen 2010 führte Zelmerlöw gemeinsam mit Christine Meltzer und Dolph Lundgren als Moderator durch das Programm.

Moderation von Allsång på Skansen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zelmerlöw moderierte drei Sommer von 2011 bis 2013 Allsång på Skansen, eine populäre Musikveranstaltung, die seit 1990 jeden Sommer (davor seit 1979 unregelmäßig) einmal wöchentlich im Freiluftmuseum Skansen auf Djurgården in Stockholm stattfindet und live im Fernsehen (SVT) übertragen wird. Bei dieser Sendung treten nationale und internationale Musiker aus ganz unterschiedlichen Genres auf und singen nach ihrem Auftritt ein „Allsång“-Lied aus einem festen Liederbuch, bei dem die Zuschauer mitsingen und der Text für die Fernsehzuschauer eingeblendet wird.

Sieg beim Eurovision Song Contest 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zelmerlöw beim Eurovision Song Contest 2015

Zelmerlöw gelang beim vierten Halbfinale des Melodifestivalen 2015 am 28. Februar mit dem Titel Heroes der Einzug in das Finale des schwedischen Vorentscheids am 14. März 2015, welches er gewann. Am 23. Mai 2015 vertrat er das Land beim Finale des Eurovision Song Contest 2015 in Wien, aus welchem er ebenfalls als Sieger hervorging, nachdem er bereits im Vorfeld als aussichtsreichster Favorit gehandelt worden war.[4]

Moderation des Eurovision Song Contest 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Dezember 2015 wurde bekannt, dass Zelmerlöw zusammen mit Petra Mede, die bereits den Eurovision Song Contest 2013 moderierte, die Moderation des Eurovision Song Contest 2016 übernimmt.[5]

Diskussion über seine Äußerungen zur Homosexualität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zelmerlöw als Teilnehmer am Stockholm Pride 2007

Im März 2014 äußerte Zelmerlöw als Teilnehmer einer schwedischen Kochshow, dass Homosexualität „avvikelse“ (in etwa „abweichend [der Norm]“) sei. Zelmerlöw entschuldigte sich mehrfach für seine Äußerungen und gab an, an dem Abend stark angetrunken gewesen zu sein. Im Zuge seiner Nominierung für den Eurovision Song Contest kam die Debatte um seine Äußerungen erneut auf,[6] jedoch wurde der Künstler von zahlreichen schwedischen, schwulen und Eurovisions-nahen Medien verteidigt.[7][8][9][10] Ronny Larsson, der Herausgeber des schwedischen LGBT-Magazins QX, hat für PinkNews ausführlich zu der Angelegenheit Stellung bezogen.[11]

Nach seinem Sieg beim ESC bezog er auf der Bühne Stellung zu diesem Thema: „Ich möchte nur sagen, wir sind alle Helden, egal wen wir lieben, wer wir sind oder was wir glauben.“[12]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zelmerlöw bezeichnete sich in Anspielung auf die Beliebtheit der gleichnamigen Wiener Süßspeise nach seinem Sieg selbst als Schwedenbombe.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Måns Zelmerlöw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: SchwedenÖsterreichSchweizUK
  2. Auszeichnungen: AT SE
  3. Sök personer.
  4. Wettquoten ESC März 2015 Abgerufen am 29. April 2015.
  5. Sieger Mans Zelmerlöw moderiert Song Contest auf orf.at. Abgerufen am 15. Mai 2016.
  6. Eurovision Song Contest 2015: Sweden selects singer who made anti-gay remarks. In: The Independent. Abgerufen am 16. März 2015. 
  7. Ronny Larsson: En sund reaktion på ett osunt uttalande. In: QX. 22. März 2015, abgerufen am 24. Mai 2015.
  8. Is Måns Zelmerlöw A Homophobe FAQ!. In: DN.se, 16. März 2015. Abgerufen am 20. März 2015. 
  9. Comment: Swedish Eurovision star shouldn’t get nul points for his comments about gays. In: Pink News, 18. März 2015. Abgerufen am 24. Mai 2015. 
  10. William Lee Adams: Måns Zelmerlöw: Melodifestivalen winner is not a homophobe MÅNS ZELMERLÖW: MELODIFESTIVALEN WINNER IS NOT A HOMOPHOBE. Wiwibloggs. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  11. Tune in here to watch the PinkNews Debate with Evan Davis
  12. a b Reaktionen auf die "Schwedenbombe". Abgerufen am 2. Juni 2015.