Morten Harket

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Morten Harket (2013)
Morten Harket (2013)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Wild Seed
  UK 89 16.09.1995 (1 Wo.)
  NO 1 37/1995 (33 Wo.)
Vogts Villa
  NO 21 49/1996 (5 Wo.)
Letter from Egypt
  DE 33 13.06.2008 (4 Wo.)
  NO 1 22/2008 (10 Wo.)
Out of My Hands
  DE 3 27.04.2012 (10 Wo.)
  AT 30 27.04.2012 (3 Wo.)
  CH 23 29.04.2012 (8 Wo.)
  UK 37 26.05.2012 (1 Wo.)
  NO 1 27.04.2012 (6 Wo.)
Brother
  DE 11 25.04.2014 (12 Wo.)
  CH 62 20.04.2014 (1 Wo.)
  UK 56 26.04.2014 (1 Wo.)
  NO 1 16/2014 (24 Wo.)
Singles[1]
A Kind of Christmas Card
  UK 53 19.08.1995 (2 Wo.)
  NO 1 32/1995 (19 Wo.)
Spanish Steps
  NO 14 46/1995 (7 Wo.)
Heaven’s Not for Saints (Let It Go)
  NO 9 23/1996 (9 Wo.)
Movies
  NO 3 47/2007 (10 Wo.)
Darkspace (You’re with Me)
  DE 73 30.05.2008 (3 Wo.)
  NO 5 15/2008 (6 Wo.)
Scared of Heights
  DE 48 13.04.2012 (6 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Morten Harket (* 14. September 1959 in Kongsberg) ist ein norwegischer Musiker, Sänger und Komponist. Er ist der Sänger und Frontmann der Popband a-ha.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Harket wuchs zusammen mit drei Brüdern und einer Schwester in Gullhella in Asker/Akershus auf. Er begann das Singen bei Ten Sing. Zusammen mit Magne Furuholmen und Pål Waaktaar-Savoy bildete er ab 1982 die Gruppe a-ha, die ab Mitte 1985 erfolgreich in den Charts vertreten war. Bevor er zu a-ha stieß, trat er für kurze Zeit mit der Bluesband Souldier Blue auf.

Als Solokünstler gewann er 1995 mit dem Album Wild Seed sowie der Single A Kind of Christmas Card bis dahin erstmals alle vier möglichen Preise des norwegischen Spellemannprisen. Darunter befand sich auch die Wandertrophäe Årets spellemann, die als einziger der Preise übergreifend nicht von einer Fachjury gewählt wird, sondern vom Spellemannkomitee selbst. Hierbei wird neben dem Plattenverkauf auch auf das gesamte Auftreten eines Künstlers Wert gelegt. Die anderen drei Preise gewann Harket als bester männlicher Künstler, für das Album des Jahres und den Song des Jahres – Letzteres gemeinsam mit dem Texter des Songs Håvard Rem, mit dem er als Solokünstler bereits viel zusammengearbeitet hatte. Außerdem gewann er mit a-ha 1985, 1986 und 1990 weitere sieben Spellemannpreise, wodurch er mit insgesamt elf Preisen der erfolgreichste Künstler bei diesen Preisverleihungen ist.

Am 18. Mai 1996 moderierte er zusammen mit der Journalistin Ingvild Bryn den 41. Eurovision Song Contest 1996 in Oslo.

Das Soloalbum Letter from Egypt erschien am 30. Mai 2008. Die erste Single des Albums wurde bereits Mitte November 2007 veröffentlicht und trägt den Titel Movies. Mitte Mai 2008 kam die zweite Single Darkspace – You’re with Me heraus.

Am 15. Oktober 2009 gaben a-ha das vorläufige Ende der Band bekannt. Harket beschloss wenig später, ein Soloalbum aufzunehmen. Im Herbst 2011 schrieb er zusammen mit Joakim Berg und Martin Sköld an Out of My Hands. Das Werk erschien am 13. April 2012. Im Frühjahr 2015 wurde die Reunion von a-ha publik und ein neues Studioalbum mit dem Titel Cast in Steel angekündigt.[2]

Im September 2013 war Morten Harket Gastsänger beim MTV-Unplugged Projekt der Scorpions im Athener Lykabettus-Theater und sang mit Klaus Meine Wind of Change.

Privates[Bearbeiten]

Von 1989 bis 1998 war Harket mit dem schwedischen Model Camilla Malmquist verheiratet. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor.

Bis Ende 2004 lebte er mit der norwegischen Sportlerin Anne Mette Undlien zusammen, welche 2003 eine Tochter zur Welt brachte.

Mit Inez Andersson, seiner langjährigen Assistentin, ist er seit Mitte 2005 liiert. Andersson brachte in die Beziehung einen Sohn mit ein. Im September 2008 kam die gemeinsame Tochter auf die Welt.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • Salome (1993) (norwegisch, über die tanzende Salome aus dem Neuen Testament)
  • Natten (1993) (norwegisch, „Die Nacht“, gemeint ist die heilige Nacht – Geburt von Jesus)
  • Can’t Take My Eyes off You (1993) (erschienen auf Coneheads, Film-Soundtrack)
  • A Kind of Christmas Card (1995)
  • Spanish Steps (1995)
  • Brodsky Tune (1995)
  • Los Angeles (1996)
  • Heaven’s Not for Saints (Let It Go) (1996)
  • Tilbake til livet (1996) (norwegisch, „Zurück ins Leben“)
  • Herre i drømmen (1996) (norwegisch, „Herr im Traum“)
  • Movies (2007)
  • Darkspace – You’re with Me (2008)
  • Scared of Heights (2012)
  • I’m the One (2012)
  • Brother (2014)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK NO
  2. A-ha sind wieder da bei Sueddeutsche.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Morten Harket und a-ha – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien