Laviana

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Gemeinde Laviana
Rathaus der Gemeinde
Rathaus der Gemeinde
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Laviana
Laviana (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: AsturienAsturien Asturien
Comarca: Nalón
Koordinaten 43° 15′ N, 5° 34′ WKoordinaten: 43° 15′ N, 5° 34′ W
Höhe: 292 msnm
Fläche: 130,99 km²
Einwohner: 13.087 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 99,91 Einw./km²
Postleitzahl: 33970–33980
Gemeindenummer (INE): 33032 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Asturias 78,3 km
Verwaltung
Bürgermeister: Adrián Barbón Rodríguez[2] (PSOE)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza Armando Palacio Valdés 1, 33980 Pola de Laviana, Tel.: +34 985 60 00 50
Website: ayto-laviana.es
Lage der Gemeinde
Llaviana Asturies map.svg

Laviana (asturisch Llaviana) ist eine Gemeinde in der autonomen Region Asturien, im Norden Spaniens.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist begrenzt von Nava und Bimenes im Norden, im Westen von San Martín del Rey Aurelio, Boal und Mieres, im Osten von Piloña und Sobrescobio im Süden von Aller.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • links oben: Wappen der Familie León > León
  • links Mitte: Wappen der Familie León > Frankreich
  • links unten: Wappen der Familie Quirós
  • rechts oben: Wappen der Familie León > Deutsches Reich (Österreich)
  • rechts Mitte: Wappen der Familie León > Kastilien
  • rechts unten: Wappen der Familie Alvarez de las Asturias
  • Mitte: das Siegeskreuz

Bis zum Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie beinahe überall in Asturien bestätigen Funde aus der Bronzezeit die frühe Besiedelung der Region.
Mehrere Wallburgen aus der Eisenzeit (Castro de El Cercu, El Prau in Castiello und La Corona in Boroñes) sind noch heute zu besichtigen.
Auch die Römer hatten hier eine bedeutende Straße gebaut, die entlang des Flusses Rio Navia verlief. Noch immer bestehen Brücken, die bis heute benutzt werden.

Bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name "Flaviana" tauchte das erste Mal 1115 in Unterlagen des Klosters "San Vicente de Oviedo" auf wo eine Gebietsabgrenzung niedergelegt wurde.
Im 18. Jahrhundert machte die Region während der spanischen Unabhängigkeitskrieges und der Carlistenaufstände wieder von sich reden.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grund und Boden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der überwiegend aus Kalk-, Schiefer und Sandstein bestehende Untergrund mit den Peña Mea (1.560 m), la Triguera (1.291 m), la Xamoca (1.288 m) und dem Tres Concejos (1.097 m) als größte Erhebungen sind typisch für diese Region.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wird vom Río Navia durchquert.
Die Flüsse Rio Xerra, Rio la Pontona, Rio Tisaña, Rio Soto, El Raigusu, Rio Villoría und Rimontán tragen zu der beeindruckenden Landschaftsformation bei.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie in weiten Teilen Asturiens herrscht durch die Nähe zum Golfstrom hier ein beinahe mediterranes Klima mit warmen, trockenen Sommern aber kalten Wintern vor, im Herbst kommt es mitunter zu relativ starken Stürmen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 17 Sitze des Gemeinderates werden alle 4 Jahre gewählt, und sind wie folgt vergeben:

Sitzverteilung im Gemeinderat von Laviana
Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011[3] 2015[4]
PSOE 8 10 7 7 7 8 8 8 8 8
AP / PP 3 1 2 4 4 4 5 3 2
PCE / IU / IU-BA / IU-Los Verdes 5 4 5 6 6 3 4 3 3 4
FAC 3 1
PAS / URAS-PAS 1 1
URAS / URAS-PAS 1 1
UCD / CDS 4 1 1
GIL 3 1
SLL 2
Total 17 17 17 17 17 17 17 17 17 17

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie in weiten Teilen Asturiens ist die Landwirtschaft hier ein schwindender Erwerbszweig. Die Forstwirtschaft hat hier derzeit noch den größten Anteil.
Durch die Lage am Rio Navia ist die Tourismusindustrie speziell für Naturliebhaber, Kanuten und Angler sehr stark im Wachstum begriffen.
Handel und Produktion findet nur in mittelständischen Betrieben statt.

Beschäftigungszahlen der Gemeinde Laviana in den Wirtschaftszweigen
Beschäftigte Anteil in Prozent
TOTAL 2.280 100
Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 96 4,21
Industrie 287 12,59
Bauwirtschaft 275 12,06
Dienstleistungsbetriebe 1.622 71,14
* Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien, Stand 2009 (PDF; 108 kB), SADEI

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: INE Grafische Aufarbeitung für Wikipedia

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Iglesia (Kirche) de San Nicolás (Grundsteinlegung im 12. Jahrhundert)
  • Iglesia de Nuestra Señora del Otero
  • La Casona de los Menéndez (Stadtpalast)
  • siehe dazu auch die Webseite der Stadt mit Bildern und Beschreibung unter dem Reiter Monumentos

Feste und Feiern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde finden jeden Monat mehrere Veranstaltungen statt, der aktuelle Veranstaltungskalender befindet sich auf der Webseite der Stadt unter dem Reiter Fiestas.[5]

Parroquias[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist in 9 Parroquias unterteilt.

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Infoseite der Gemeinde
  3. Wahl 2011 Spanisches Innenministerium
  4. Wahl 2015 Spanisches Innenministerium (Memento des Originals vom 14. Juni 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/elecciones.mir.es
  5. Fiestas. Ayuntamiento de Laviana, abgerufen am 27. Juli 2013 (asturianisch, englisch, spanisch).
  • Bevölkerungszahlen siehe INE
  • Postleitzahlen siehe [1]
  • Koordinaten und Höhenangaben siehe Google Earth

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laviana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien