Lengfeld (Odenwald)

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49.8355555555568.9016666666667201Koordinaten: 49° 50′ 8″ N, 8° 54′ 6″ O

Lengfeld
Gemeinde Otzberg
Wappen von Lengfeld
Höhe: 201 m
Fläche: 13,2 km²
Einwohner: 2352 (30. Jun. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner je km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 64853
Vorwahl: 06162
Karte

Lage von Lengfeld in Otzberg

Lengfeld vom Feldweg Richtung Hering aus fotografiert

Lengfeld ist einer der sechs Ortsteile der Gemeinde Otzberg. Es liegt circa 200 Meter über dem Meeresspiegel an den nördlichen Ausläufern des hessischen Odenwaldes im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Lengfeld war bis zum freiwilligen Zusammenschluss am 31. Dezember 1971 mit fünf weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Otzberg im Zuge der Gebietsreform in Hessen eine selbständige Gemeinde[2]. Heute ist Lengfeld mit seinen rund 2300 Einwohnern der Verwaltungsmittelpunkt Otzbergs.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Idyllisches Lengfeld

Lengfeld liegt im Dieburger Becken, einem fruchtbaren Lössgebiet, nördlich am Fuß des Otzbergs in doppelseitig geschlossenen Tallage auf einer flachen Vorhöhe. Der Otzberg ist ein erloschener Vulkankegel, der weithin sichtbar die Landschaft beherrscht. Circa acht Kilometer südlich der ehemaligen Kreisstadt Dieburg liegt Lengfeld in den nördlichen Ausläufern des Odenwalds.

Dorfgliederung und Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Das Lengfelder Ortsbild zeigt sich als Haufendorf. Um den alten Ortskern herum wurden immer wieder neue Bebauungsgebiete erschlossen. Bis ins 19. Jahrhundert gab es kaum neue Bauplätze in Lengfeld, das hat sich erst mit der Chaussierung der Straßen nach Reinheim, Nieder-Klingen und Groß-Umstadt geändert. Auch der Bau des Bahnhofs brachte in Lengfeld vermehrt die Nachfrage nach Bauland. In der Nachkriegszeit war Wohnraum knapp, und so entstanden die größten Veränderungen in Lengfeld. Vor einigen Jahren entstand in Lengfeld das erste Otzberger Gewerbegebiet.

Von den insgesamt 13,21 km² entfallen 4,1 % auf bebaute Fläche, 6 % Verkehrsfläche, 60,6 % Wiesen und Äcker, 28,4 % auf Wald und je 0,4 % auf Wasserflächen und sonstige Flächen.[3]

Lengfeld bildet den räumlichen Mittelpunkt der Gemeinde Otzberg, ringsherum sind die anderen Ortsteile (Hering, Habitzheim, Nieder-Klingen, Ober-Klingen und Ober-Nauses) gelegen. Die Gemarkung von Lengfeld grenzt an die Städte Groß-Umstadt, Reinheim und die Gemeinde Höchst im Odenwald.

Geschichte[Bearbeiten]



Territoriale Zugehörigkeit von Lengfeld (H. = Hessen)

Die Lengfelder Dorfstruktur im Wandel der Zeit

Bis zum 13. Jahrhundert[Bearbeiten]

Tonscherben mit Mustern der Rössener Kultur

Die Besiedlung um Lengfeld reicht bis in die Jungsteinzeit (5500 bis 2500 v. Chr.) zurück. Dies beweisen unter anderem Funde, die im Jahr 2008 im Lengfelder Baugebiet Pfarrers Dreispitz (49° 50′ 16″ N, 8° 54′ 5″ O49.8377777777788.9013888888889) gemacht wurden. Dort wurden jahrtausendalte Abfallgruben entdeckt, in denen sich unter anderem auch verzierte Tonscherben, deren Muster für die Rössener Kultur typisch sind, befanden.[4]

Um 500 v. Chr. gehörten die Bewohner rund um Lengfeld zu den Kelten.

Auch die Römer hatten eine Siedlung an der Stelle, an der sich heute der Ort Lengfeld befindet. Man nimmt an, dass sie zusammen mit Resten verschiedener germanischer Stämme lebten. Zunächst waren es einzelne Hofreiten (Gehöfte), daraus entstand das Haufendorf mit ringsherum gelegenen Straßenzügen. Die Römer beherrschten die Gegend bis 260, zu diesem Zeitpunkt wurde der Limes vom Osten her von den Alemannen überwunden.

Um 750 gehörte das Gebiet zu Franken. 766 schenkte der Karolinger Pippin III., der Vater Karls des Großen, die villa autmundistat mit Zubehör der Reichsabtei Fulda (autmundistat=Umstadt, heute Groß-Umstadt). Lengfeld gehörte hierbei wohl zum „Zubehör“.

Vermutlich übte bereits Pfalzgraf Konrad die Vogtei über den fuldischen Besitz am Nordrand des Odenwalds aus. Sicher ist, dass 1214 die fuldische Obervogtei über Umstadt und Höchst an die Pfalzgrafen übergegangen ist.

Die Erstnennung Lengfeld datiert später. 1244 wird Lengfeld als fuldischer Pfarrort in einer Urkunde erstmals erwähnt. Die Urkunde bestätigt das Ende eines Streites zwischen der Pfarrgemeinde Lengfeld und dem Konvent des Klosters Höchst durch einen Vergleich. Der Text lautet im Auszug:

…,daß dem schwebenden Streit zwischen dem Konvent von Höchst und den Burgmannen von Otzberg namens der Pfarrgemeinde Lengfeld über gewisse, dieser Pfarrei gehörige Äcker folgenden Ausgleich zwischen den Parteien erzielt wurde:….[5]

14. bis 18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Wappen von Pfalz-Neuburg am Alten Rathaus

Anfang des 14. Jahrhunderts gingen dem Kloster Fulda die Mittel aus, und so verpfändete Fürstabt Heinrich VI. von Hohenberg 1332 Lengfeld an Werner von Anevelt und Engelhard von Frankenstein. Fulda löste das Gut 1374 wieder aus und verpfändete es noch im gleichen Jahr an Ulrich IV. von Hanau. Im Jahr 1390 verkaufte Friedrich I., Abt des Klosters Fulda, Otzberg und die Hälfte von Umstadt zusammen mit der Hanauer Pfandschaft an Pfalzgraf Ruprecht II.

Damit war Lengfeld kurpfälzisch und blieb es zunächst bis 1504. In diesem Jahr ging Lengfeld an den Landgrafen Wilhelm II. von Hessen. Im Streit um das Landshuter Erbe wurde von Kaiser Maximilian gegen den Pfalzgrafen Philipp wegen Landfriedensbruch die Reichsacht erklärt. Landgraf Wilhelm II. von Hessen nahm das Oberamt Otzberg militärisch ein. Er zog mit 20.000 Mann Fußvolk und 2.000 Reitern nach Südhessen und machte Hippenheim und Wächterstbach (beide sind heute Wüstungen) dem Erdboden gleich, auch Lengfeld wird dabei nicht verschont worden sein.

Schon 1507 kam Lengfeld wieder in den Besitz der Pfalz zurück.

Nachdem der Landesherr, Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, im Konflikt mit Kaiser Ferdinand II. um die böhmische Krone der Reichsacht verfiel (1621) und seine pfälzischen Erblande schließlich aufgeben musste, kam Lengfeld unter die Verwaltung von Hessen-Darmstadt und wurde 1626 dem Landgrafen Ludwig V. von Kaiser Ferdinand II. geschenkt.

Bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges blieb Lengfeld hessisch. Der Westfälische Friede sprach dem neuen Pfalzgrafen Karl I. Ludwig die alten Gebiete wieder zu.

1653 gehörte Lengfeld nach dem Aussterben der pfälzischen Linie, zur Herrschaft des Herzogtums Pfalz-Neuburg. Daran erinnert noch der Wappenstein mit dem Wappen von Pfalz-Neuburg am Alten Rathaus aus dem Jahre 1717.

19. und 20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im Volksmund wird der Abschlussstein am Alten Rathaus als Breilecker von der Burg Breuberg bezeichnet.

Lengfeld blieb kurpfälzisch bis 1803, als der Landgraf von Hessen-Darmstadt durch den Reichsdeputationshauptschluss[6] die rechtsrheinischen Gebiete erhielt.

Lengfeld war bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein überwiegend landwirtschaftlich geprägter Ort. Als 1871 die Odenwaldbahn in Betrieb genommen wurde, war das ein bedeutendes Ereignis, das Lengfeld zu einem wirtschaftlichen Aufschwung verhalf, wodurch auch die Einwohnerzahl in die Höhe ging.

Ein dunkler Fleck in der Geschichte von Lengfeld war, wie anderenorts auch, die extreme Judenfeindlichkeit im Dritten Reich. Während der Novemberpogrome 1938 zerstörte ein Kommando von 40 Personen das Inventar der Häuser von zwei noch in Lengfeld lebenden jüdischen Familien. Einen Tag später wurden die Familien ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht. Alle Familienmitglieder wurden dort umgebracht.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die landwirtschaftliche Produktion durch kriegsgefangene Zwangsarbeiter aus Polen, Italien und Frankreich aufrechterhalten.

Am 30. März 1945 trafen die Amerikaner von Reinheim her kommend in Lengfeld ein. Die geplanten Widerstandsaktionen des Volkssturms wurden nicht umgesetzt, da die Anführer geflohen waren.

1971 bis heute[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Lengfeld mit fünf weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Otzberg zusammengeschlossen.[7] Durch die geografische Lage innerhalb der Gemeinde hat Lengfeld eine besondere Stellung. So befinden sich die Gemeindeverwaltung und auch die Otzbergschule in Lengfeld. In den letzten Jahren wurde ein Gewerbegebiet mit 15 Hektar ausgewiesen, in dem sich verschiedene Firmen erfolgreich angesiedelt haben.

Verwaltung und Gerichte[Bearbeiten]

Die übergeordneten Verwaltungseinheiten sind wie folgt dokumentiert[8]
Bis 1820: Amt Otzberg, das ab 1806 zur Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen gehörte.
1821 bis 1832: Landratsbezirk Dieburg der Provinz Starkenburg.
1832 bis 1848: Kreis Dieburg, mit der Einführung von Kreisen im Großherzogtum Hessen.
1848 bis 1852: Regierungsbezirk Dieburg, während der Einteilung der Provinz Starkenburg in Regierungsbezirke.
1852 bis 1938: Kreis Dieburg mit der Wiedereinführung von Kreisen in der Provinz Starkenburg.
1938 bis 1977: Landkreis Dieburg. Im Zuge der Gebietsreform 1938 werden die drei hessischen Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen in Kreise aufgelöst.
ab 1977: Landkreis Darmstadt-Dieburg, in den der Landkreis Dieburg im Zuge der Gebietsreform in Hessen aufgeht
Die zuständige Gerichtsbarkeit war[8]
Zentgericht: Zunächst Umstadt, im 16. Jahrhundert eigene Zent
1821: Landgericht Umstadt
1879: Amtsgericht Groß-Umstadt
1970: Amtsgericht Dieburg

Die Geschichte des Weilers Zipfen[Bearbeiten]

Seine Entstehung verdankt Zipfen den Lagerstätten von Sandstein und Basalt in seiner Umgebung. Erstmals wurde es als Lengfelder Forsthof genannt, dann 1784 als der Zipf. Wirtschaftliche Interessen spielten bei seiner Gründung als Arbeitersiedlung die ausschlaggebende Rolle. Bis ins 18. Jahrhundert bestand der Weiler Zipfen lediglich aus der Oberförsterei, dem Lengfelder Forsthof. In Krisenzeiten mussten zum Schutz des Forstmeisters Soldaten aus der Garnison Otzberg abgestellt werden.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden bayerische Steinhauer von der kurpfälzisch-bayrischen Regierung nach Zipfen geschickt.

Die ehemalige Ziegelhütte von Zipfen ist ein für die Heimatgeschichte des gesamten Odenwaldes bedeutendes Denkmal. Im Vorderhaus, dem Gasthof Becker, trafen sich 1882 71 Vertreter aus allen Kreisen der Bevölkerung Hessens und gründeten den Odenwaldklub, einen der ersten deutschen Wandervereine.

Vor dem freiwilligen Zusammenschluss zur Gemeinde Otzberg (1972), gehörte der Weiler Zipfen zur Gemeinde Lengfeld.

Wüstungen um Lengfeld[Bearbeiten]

In der Umgebung Lengfelds liegen zwei Wüstungen:

Der Ort Hippenheim, der erstmals 1220 als Hufilheim genannt wurde, lag zwischen Lengfeld und Nieder-Klingen. Er wurde 1504 in der bayerisch-kurpfälzischen Fehde (Bairische Fehde) von den Truppen des Landgrafen Wilhelm II. von Hessen zerstört. Die Gemarkung von Huppelnheim (so 1438 bezeichnet) wurde zwischen Lengfeld und Nieder-Klingen aufgeteilt. Dieser Feldzug brachte dem Landgrafen den Beinamen „hessischer Brandmeister“ ein. Die Dörfer des Amtes Otzberg wurden niedergebrannt. Das Städtchen Hering hatte er in Schutt und Asche legen lassen, um die Burg zur Übergabe zu zwingen. 1507 kam das Amt Otzberg wieder zur Pfalz. Die zerstörten Dörfer wurden wieder aufgebaut – nur Hippenheim nicht.

Ein weiterer Ort namens Unrode wurde 1425 als Vnrade vnwige Oczberg erwähnt. Er war am Fuße des Otzbergs nahe Wiebelsbach gelegen und brannte im Dreißigjährigen Krieg ab. Seinen Namen im Dreißigjährigen Krieg dürfte wohl das um 1661 benutzte Wort Unterrodt sein. Später wurde es als Unterrod (1741) bezeichnet.

Bedeutung des Ortsnamens Lengfeld[Bearbeiten]

Der Ortsname Lengfeld setzt sich zusammen aus den Worten länge (Ausdehnung nach vorn und hinten) und feld (im Pflugbau genutztes Land)

Lange und schmale Felder ergaben sich durch den noch in römischer Zeit eingeführten neuen Pflug, der die Erde umdreht und nicht bloß aufreißt. Man brauchte also nur noch in eine Richtung zu pflügen. Mit dem alten Hakenpflug musste man kreuz und quer zackern. Das gab „breite“, quadratische Felder.[9]

Die erste urkundliche Erwähnung von Lengfeld fand im Jahr 1244 als Lengevelt statt. Weiter Erwähnungen waren 1327 als Lengenvelt, 1397 als Lengenfelt, 1414 als Lengefeldt sowie 1454 als Lengfelt.[10]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister in Lengfeld[Bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Lengfelder Bürgermeister

Das Lengfelder Wappen[Bearbeiten]

Wappen Lengfeld.jpg

Geschichte: Am 9. Oktober 1950 wurde das Wappen vom Innenministerium in Wiesbaden genehmigt. Der Brunnen im Wappen hat wiederum eine längere Tradition, schon im Jahr 1903 wurde ein Brunnen im Dienstsiegel des Bürgermeisters geführt.

Blasonierung: Schwarzer zweirohriger wasserspendender Brunnen im goldenen Feld.

Bedeutung: Die Farbe Schwarz und das Metall Gold spielen auf die langjährige Zugehörigkeit zur Kurpfalz an. Der Brunnen stellt den heute noch existierenden Borngassenbrunnen dar.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Lengfeld hatte vor 1500 in etwa 300 bis 350 Einwohner, durch einschneidende Ereignisse, wie den Einfall des Landgrafen von Hessen (1504) und das Auftreten der Beulenpest (1511, 1546 und 1563-1565) wurden die Einwohnerzahlen stark dezimiert.[11]

Einwohnerzahlen:[11]

Einwohnerentwicklung Otzberg-Lengfeld.svg
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1573 260 1829 895 1961 1.747
1608 320 1846 1.075 1979 1.855
1633 239 1879 1.165 1990 2.020
1636 6 1919 1.520 1996 2.156
1640 130 1925 1.473 2001 2.100
1671 183 1939 1.400 2005 2.318
1768 469 1946 1.969 2008 2.333
1814 863 1950 1.957 2011 2.374

1636 zählte Lengfeld nur noch sechs Einwohner. Das ist auf eine Besetzung durch das schwedische Heer während des Dreißigjährigen Krieges und das wiederholte Auftreten der Pest (1634–1635)[12] zurückzuführen, die in der Region sehr stark wütete. Schon 1633 hatte die Einwohnerzahl wegen des Krieges abgenommen.[11]

Während und nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der Einwohner Lengfelds stark an, eine Folge des Zuzugs von Ausgebombten, Evakuierten, Flüchtlingen und Vertriebenen.[11]

In den letzten Jahren des zweiten Jahrtausends ist die Einwohnerzahl um einige Dutzend zurückgegangen, doch diese Entwicklung stoppte, als man das Wohngebiet ,,Brühl" am Anfang des 21. Jahrhunderts erweiterte, welches heute mit knapp 40 Häusern voll bebaut ist. Auch die Bebauung des Lengfelder ,,Dreispitz" sorgt dafür, dass die Anzahl der Bewohner ständig wächst.

Religionen[Bearbeiten]

Katholische Kirche St. Maria Sieben Schmerzen
Evangelische Kirche St. Gallus

In Lengfeld gibt es zwei christliche Gemeinden: Etwa 1200 Einwohner gehören der evangelischen Gemeinde an. Die heutige evangelische Sankt-Gallus-Kirche wurde etwa im 11. Jahrhundert, vermutlich als Wehrkirche, erbaut. Für das hohe Alter ihres Turmes spricht die frühe Erwähnung in einer Urkunde um 1244. Das Kirchenschiff stammt in seiner heutigen Form von 1772. Aufgrund des Friedens von Rijswijk wurde die Kirche seit 1697 als Simultankirche von der katholischen und evangelischen Gemeinde benutzt. Erst 1963 wurde mit dem Bau einer eigenen katholischen Kirche begonnen, die 1965 geweiht wurde. Der katholischen Gemeinde, die auch eine Wallfahrtsgemeinde ist, gehören etwa 550 Einwohner an.

Die katholische Kirche gehört zur Pfarrei Hering, zusammen mit den Kirchen in Hering und Wiebelsbach. Die Pfarrei Hering gehört seit 2006 zur Pfarrgruppe Otzberg, die aus den Pfarreien Hering und Habitzheim (mit Nieder-Klingen und Ober-Klingen sowie Semd) besteht.

Auch die evangelischen Kirchengemeinden in Lengfeld und Habitzheim werden von einem Pfarrer betreut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altes Rathaus[Bearbeiten]

Altes Rathaus in Lengfeld; Erbaut 1717

Das Alte Rathaus, welches sich mitten auf der Straße befindet, wurde 1717 erbaut und unter Bürgermeister Johan Bastian Bauer eingeweiht. Das Rathaus ist seit 1905 denkmalgeschützt; es ist zweigeschossig, mit einem großen Speicher unter dem Krüppelwalmdach. Das Untergeschoss ist massiv aus Bruchsteinen mit Sandstein-Eckquaderung ausgeführt. Das Obergeschoss wurde in Fachwerkbauweise errichtet. Im Untergeschoss besteht eine Durchfahrt in nordsüdlicher Richtung. Bis 1973 wurde der Verkehr noch durch das Rathaus gelenkt und danach erst eine Umgehung des Rathauses gebaut. Ab 1974 befand sich das Museum zur Volkskunde Hessen in den Räumen des Rathauses, von 1984 bis circa 1999 war dort das Spielzeugmuseum, eine Abteilung des Museums Otzberg, eingerichtet. Seit 2009 ist dort das Museum für Odenwälder Volkskultur beheimatet, das ebenfalls von Gerd J. Grein geleitet wird.[13]


Zollhaus[Bearbeiten]

Zollhaus in Lengfeld; Erbaut 1521
Brunnen an der Borngasse, welcher auch im Wappen zu finden ist
Brunnen am ehemaligen katholischen Schulhaus (Pfarrhausstraße)

In direkter Nachbarschaft zum Alten Rathaus steht das ehemalige barocke Zollhaus (von 1521) mit auffälligem erkerartigem Vorbau, das sich heute in Privatbesitz befindet. Hier wurden Wegzölle erhoben, wenn aus dem Nachbarland Bayern Waren und andere Güter eingeführt wurden.

Brunnen[Bearbeiten]

Von den Lengfelder Wahrzeichen, den ursprünglich sechs Laufbrunnen, sind noch zwei erhalten, einer noch in seiner ursprünglichen Form. Der Borngassenbrunnen ist auf dem Lengfelder Wappen zu erkennen, er wurde wahrscheinlich zwischen 1755 und 1829 errichtet.

Der zweite Brunnen wurde 1950 nach Verlegung der Wasserleitung aus Abbruchstücken des Brunnen am katholischen Schulhaus erbaut. Nur noch ein Teil des Brunnenstocks ist von dem Brunnen erhalten, den alte Lengfelder den schönsten Brunnen nannten. Der Brunnen wurde 1846 erbaut und stand nur 100 Jahre.

Bundenmühle[Bearbeiten]

In der gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbauten „Bundenmühle“, etwa einen halben Kilometer außerhalb gelegen (49° 49′ 55″ N, 8° 53′ 18″ O49.8318277777788.8884333333333), wurde zwischen 1983 und 1993 die Fernsehserie „Diese Drombuschs“ für das ZDF gedreht. Das Wohnhaus der Mühle ist inzwischen sehr baufällig.[14]

Heydenmühle[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich wurde die Heydenmühle im Jahr 1220 als „Die Mühle im Tal des alten Mühlbaches“. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden die Wohn- und Wirtschaftsgebäude erneuert sowie im Jahr 1898 nach einem Brand im alten Mühlengebäude dieses neu errichtet. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde 1957 der Mühlenbetrieb eingestellt. Im Jahr 1996 erwarben die Vereine Dolmen e.V. und der Lebensgemeinschaft Christopherus e.V. die Mühle, um eine Wohngemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung zu gründen. Im gleichen Jahr brannte der Mühlenturm erneut ab. 1997 nahmen die Mitarbeiter ihre Tätigkeiten auf, heute leben hier etwa 80 Menschen mit und ohne Behinderung, die Heydenmühle e.V. ist Träger der sozialtherapeutischen Einrichtung mit Wohngruppen und einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Darüber hinaus dient die Heydenmühle als Veranstaltungszentrum mit Konzerten (Folk, Jazz und klassische Musik) und Ausstellungen.

Im Jahr 2004 wurde das Hofgut "Zur Rose" in Lengfeld erworben und zu Wohnungen umgebaut. Dort und in der Heydenmühle gibt es heute Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderungen.[15]

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Alte Schmiede im Ortskern von Lengfeld ist ein Museum, das nach Absprache besichtigt werden kann. Die Schmiede ist noch vollkommen so eingerichtet, wie der Schmied dort vor 20 Jahren gearbeitet hat.

Die am Ortsrand in Richtung Zipfen gelegene Kakteengärtnerei Andreae beherbergt eine große Kakteensammlung. Diese kann zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Kultur[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Alljährlich findet die Kerb am Sonntag nach dem 16. Oktober (St. Gallus, Patron der evangelischen Kirche) beim Turn- und Sportverein, der Freiwilligen Feuerwehr sowie den Lengfelder Kerbborsche statt. Am ersten Wochenende im August richtet der Schützenverein die „Lengfelder Vorderlader-Tage“ aus. An diesem Wochenende wird mit verschiedenen Kanonen geschossen auch ein Western-Markt findet dort statt. Der Turn- und Sportverein richtet alle Jahre das „Fußball-Wochenturnier“ aus. Die Freiwillige Feuerwehr lädt alle Jahre zum „Tag der offenen Tür“ ein. Ein weiterer Höhepunkt im Jahreskalender sind die drei Fastnachts-Sitzungen des Turn- und Sportvereins und des Schützenvereins.

Alle drei Jahre findet in Otzberg die „Otzberg-Woche“ statt. In Lengfeld ist der große Abschluss mit dem Odenwaldtag, hier gibt es eine große Vergnügungsstraße mit Speisen und Getränken. Am letzten Tag findet der große Festumzug statt, bei dem die Partnergemeinden Lencloître und Langenweißbach tatkräftig mitwirken.

Des Weiteren findet am Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag nach Pfingsten) die Lengfelder Wallfahrt der katholischen Kirchengemeinde St. Marien statt. Die Wallfahrt existiert seit ca. 280 Jahren. Sie ist der Schmerzhaften Mutter Gottes (Gedächtnis der Schmerzen Mariens) gewidmet, die auch die Patronin der Wallfahrtskirche in Lengfeld ist. Zurückzuführen ist die Marienwallfahrt jedoch auf eine Verlegung der Fronleichnamsprozession, daher findet am Wallfahrtstag auch eine sakramentale Prozession durch die Straßen von Lengfeld statt, bei der auch die alten Außenaltäre am alten Rathaus und an der Straßeneinmündung zur Hindenburgstraße benutzt werden.

In der Heydenmühle findet ein großes und abwechslungsreiches Kulturprogramm statt mit Folk, Jazz und klassischer Musik. Künstler stellen in der Heydenmühle ihre Arbeiten aus. Das Schnullkappe-Duo bietet humorvollen Gesang in Odenwälder Mundart dar.

Museen[Bearbeiten]

  • Das Museum für Odenwälder Volkskultur befindet sich seit 2009 im Alten Rathaus Lengfeld (geöffnet jeden ersten Sonntag im Monat)[13]
  • Das Automuseum „Galeria Auto d´Epoca“ befindet sich im historischen Feuerwehrhaus in Lengfeld.[16]
  • Die Alte Schmiede befindet sich in Lengfeld. Zur Besichtigung sind Terminabsprachen nötig (Museum Sammlung zur Volkskunde in Hessen)

Vereine und Vereinigungen[Bearbeiten]

Das deutsche Liedgut sowie der Drang nach Naturerlebnissen waren die ersten Anlässe für Vereinsgründungen in Lengfeld. So wurden 1864 der Gesangverein Frohsinn und 1882 der Odenwaldklub gegründet. Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1925 gegründet. Der älteste gefundene Hinweis, dass es in Lengfeld bereits früher eine Art Feuerwehr gab, stammt aus dem Jahr 1735. In diesem Jahr gab die Gemeindekasse 27 Kreuzer aus für Wein und Weck als Entschädigung für die Feuerläufer, die in der Nacht zum Löschen gelaufen sind.[17]

Heute gibt es in Lengfeld rund 20 Vereine und Vereinigungen.[18]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaftliche Bedeutung in Lengfeld[Bearbeiten]

Bevor 1871 die Odenwaldbahn fertiggestellt war, war Lengfeld ein hauptsächlich landwirtschaftlich geprägter Ort. Dies hat sich bis auf ein paar Ausnahmen (Sägewerk, etc.) bis zur Fertigstellung des Gewerbegebietes im Jahr 2000 nicht geändert. Dass ein großes Gewerbegebiet erschlossen wurde ist auf die Initiative des ehemaligen Bürgermeister Müller (2000 verstorben im Amt) zurückzuführen. Die Ringstraße im Gewerbegebiet trägt seinen Namen.

Im Gewerbegebiet hat sich unter anderem die Firma CEVA Logistics auf einer Fläche von ca. 43.000 Quadratmetern niedergelassen. Hier werden Reifen von Pirelli und Metzeler gelagert und weiterverteilt.[19]

Der in Fachkreisen bekannteste Betrieb dürfte die Firma Eurokart von Adolf Neubert sein, der sich mit dem Vertrieb von Karts und Zubehör widmet. Für die Firma fuhren spätere Motorsportgrößen wie Michael Schumacher, Stefan Bellof, Bernd Schneider sowie Timo Glock und konnten damit ihre ersten beruflichen Erfahrungen im Motorsport sammeln.[20]

Des Weiteren ist Lengfeld heute hauptsächlich geprägt von Klein- und Mittelbetrieben sowie der Landwirtschaft.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Straßenanbindung[Bearbeiten]

Haltepunkt Otzberg-Lengfeld

Durch Lengfeld führt die Bundesstraße 426 von Obernburg am Main über Darmstadt bis nach Riedstadt am Rhein. Diese Straße bietet sich für den LKW-Verkehr als Ost-West-Verkehrsachse durch den Landkreis Darmstadt-Dieburg als Alternative zu den längeren und mautpflichtigen Strecken der Bundesautobahnen 5 und 3 an. Dies bedeutet aber eine stärkere Belastung der Anwohner an der B 426.

In circa 5 Kilometer Entfernung verläuft die Bundesstraße 45, sie verbindet den Odenwald mit dem Frankfurter Raum. Über die Bundesstraße 45 kann man die Bundesautobahn 3, die Bundesautobahn 66 und die Bundesautobahn 45 erreichen. Die Bundesstraße 426 führt bei Pfungstadt an der Bundesautobahn 5 vorbei und kreuzt die Bundesautobahn 67. Alle Bundesautobahnen sind in circa 30 Minuten zu erreichen.

Bus- und Bahnanbindung[Bearbeiten]

In Lengfeld befindet sich der Haltepunkt Otzberg-Lengfeld der Odenwaldbahn. Dort bestehen regelmäßige Bahnverbindungen nach Frankfurt am Main über Darmstadt sowie nach Eberbach über Erbach sowie Busverbindungen nach Groß-Umstadt, Darmstadt und Reinheim und auch innerhalb der Otzberger Ortsteile.

Medien[Bearbeiten]

In Otzberg gibt es die Wochenzeitung Otzberg-Bote mit aktuellen Nachrichten über die Gemeinde und ihre Ortsteile. Sie ist gleichzeitig Amtsblatt der Gemeinde Otzberg.

Auch der Regionalteil des Darmstädter Echos berichtet unregelmäßig über Otzberg und Lengfeld.

Bildung[Bearbeiten]

Otzbergschule[Bearbeiten]

Die Otzbergschule

In Lengfeld ist die Mittelpunktschule der Gemeinde Otzberg mit einer Grundschule, Förderstufen der Klassen 5 und 6, sowie einer Haupt- und einer Realschule untergebracht.

1964 gründeten die Orte Lengfeld, Habitzheim, Nieder- und Ober-Klingen, Hering und Ober-Nauses einen Schulzweckverband. Der Unterricht konnte zu Beginn des Schuljahres 1970/1971 aufgenommen werde. Die Schülerinnen und Schüler aus den anderen Orten werden mit Bussen zur Otzbergschule gebracht. Seit der Grundsteinlegung wurde die Schule dreimal erweitert.

Das nächste Gymnasium ist das Max-Planck-Gymnasium in Groß-Umstadt.

Die Lengfelder Schulgeschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge der Schule in Lengfeld

Nach den evangelischen Kirchenakten von 1595 gab es schon in den siebziger Jahren des 16. Jahrhunderts eine Schule in Lengfeld. Die Schule war nach dem damaligen Landesherrn Kurfürst Ottheinrich reformiert. Ab 1598 bestand die allgemeine Schulpflicht durch die Straßburger Kirchenordnung; wann sie aber im ländlichen Lengfeld umgesetzt wurde, ist nicht bekannt. Schüler einer anderen Konfession als der reformierten musste auch die Möglichkeit gegeben werden, am Unterricht teilzunehmen. Die gemeinsame Nutzung der Kirchen und Schulen war für den streng katholischen Kurfürst Johann Wilhelm unbefriedigend, daraufhin wurde in Lengfeld um 1701 ein eigenes katholisches Schulhaus erbaut. Damit hatte Lengfeld zwei Schulen, die nebeneinander in der Nähe der Kirche standen.

Das reformierte Schulhaus

Bis 1629 wurde der Unterricht im Pfarrhaus abgehalten, was damals üblich war. Das ehemalige Beinhaus wurde zu diesem Zeitpunkt zum ersten Schulgebäude umgebaut. 1769 wurde dieses Gebäude vollständig abgerissen und im gleichen Jahr ein neues und größeres Schulgebäude errichtet. 1880 veräußerte die Großherzogliche reformierte Kollektur Umstadt die Schule an die Gemeinde Lengfeld. Die Gemeinde hatte schon seit 1832 mit dem Gedanken gespielt, ein neues Schulhaus zur errichten, aber es fehlte das notwendige Geld. Mit dem Erwerb des Schulhauses wurden der Gemeinde auch 26.000 Mark bar ausgezahlt. Heute befindet sich das Gebäude in privatem Besitz.

Das katholische Schulhaus

Etwa um 1701 wurde in Lengfeld ein katholisches Schulhaus gebaut. Auch katholische Kinder aus Hering besuchten diese Schule. Das Gebäude gehört heute noch der katholischen Kirche.

Die Simultanschule

1874 wurde die Bildung von Simultanschulen Pflicht. Wegen akuter Raumnot brauchte man ein neues Schulgebäude, wofür 1883 ein Grundstück in der Otzbergstraße erworben wurde. Im Herbst 1885 war das neue Gebäude fertiggestellt. 1904 wurde es um einen neuen Schulsaal erweitert. 1906 wurde der Anbau aufgestockt, um einen vierten Schulsaal zu erhalten. Die Schule hatte mit Beginn des Schuljahres 1970/1971 ausgedient. Von da an wurde der Unterricht in der neuen Otzbergschule gehalten. Im Gebäude der ehemaligen Simultanschule befindet sich heute das Rathaus der Gemeinde Otzberg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Die Lengfelder hießen und heißen immer noch Schnullkappe. Dies leitet sich aus einer damaligen Trachtengewohnheit ab, anscheinend trugen die Lengfelder gerne eine Schnullkappe.
  • Wohlhabende Bauern wurden scherzhaft Stehkrachebauern oder Rübegraf genannt.

Literatur und Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen im Internetauftritt der Gemeinde Otzberg
  2. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 238
  3. Flächenerhebung der Gemeinde Otzberg 2005
  4. Bericht des Darmstädter Echos vom 13. März 2008
  5. Urkunde aus dem Jahr 1244. Sie befindet sich im Staatsarchiv Wertheim (Abt. R. Best. Us.). Übersetzung von „Das Alten Lengfeld Nr.8“
  6. Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 - § 7
  7.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 355.
  8. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format„Hering, Landkreis Darmstadt-Dieburg“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 7. Januar 2013, abgerufen am 27. April 2013.
  9. Siedlungsnamen zwischen Rhein, Main, Neckar und Itter
  10. Lengfeld, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 1. Oktober 2012.
  11. a b c d Das Alte Lengfeld Heft 8- Die Entwicklung von Lengfelds Einwohnerzahlen
  12. Das Umstädter Pestbuch
  13. a b Bericht der FAZ.net vom 10. August 2009
  14. Drehorte der Serie „Diese Drombuschs“
  15. Homepage des Heydenmühlen e.V.
  16. Bericht der DA-imnetz.de
  17. Festschrift 75 Jahre Feuerwehr Lengfeld, Seite 79
  18. Vereinsliste der Gemeinde Otzberg
  19. Pressearchiv von TNT Logistics von 2006
  20. Jahrestafel von der Firma Eurokart

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Otzberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Dieser Artikel wurde am 13. Februar 2007 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.