Otzberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Otzberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Otzberg
Otzberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Otzberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 49′ N, 8° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Darmstadt-Dieburg
Höhe: 205 m ü. NHN
Fläche: 41,95 km²
Einwohner: 6342 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 64853,
64395 (Kohlbacher Hof)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 06162, 06163
Kfz-Kennzeichen: DA, DI
Gemeindeschlüssel: 06 4 32 017
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Otzbergstraße 13
64853 Otzberg
Webpräsenz: www.otzberg.de
Bürgermeister: Matthias Weber (Parteilos)
Lage der Gemeinde Otzberg im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Erzhausen Weiterstadt Griesheim Pfungstadt Bickenbach (Bergstraße) Alsbach-Hähnlein Seeheim-Jugenheim Modautal Mühltal Ober-Ramstadt Messel Eppertshausen Münster (bei Dieburg) Dieburg Roßdorf (bei Darmstadt) Fischbachtal Groß-Bieberau Reinheim Groß-Zimmern Otzberg Groß-Umstadt Schaafheim Babenhausen (Hessen) Darmstadt Bayern Odenwaldkreis Kreis Bergstraße Kreis Groß-Gerau Landkreis OffenbachKarte
Über dieses Bild

Otzberg ist eine Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg und liegt im Odenwald. Die Gemeinde Otzberg entstand am 31. Dezember 1971 durch Zusammenschluss von sechs ehemals selbstständigen Gemeinden im Rahmen der Gebietsreform in Hessen. Alle Ortsteile liegen am Otzberg, dem Namensgeber der Gemeinde, der von der Veste Otzberg gekrönt ist.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindekarte Otzberg

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Otzberg liegt im nördlichen Odenwald in Süd-Hessen, hin zum flach verlaufenden Dieburger Becken. Der Otzberg, ein erloschener Vulkan überragt mit 367 m ü. NN die Umgebung um 130 bis 200 Meter und wird bekrönt von der Veste Otzberg. Er stellt eine weithin sichtbare Landmarke im nördlichen Odenwald dar. Bei guten Sichtverhältnissen reicht der Blick von hier aus bis nach Frankfurt am Main und in den Taunus.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Siehe auch: Geologie des Odenwaldes

Der Otzberg ist ein Restvulkan im Umfeld des Böllsteiner Gneises. Er liegt – und das ist der Grund für seine Entstehung – auf einer alten Störungszone (Otzbergspalte), die sich nach Süden fortsetzt und den östlichen →Böllsteiner von dem ca. 50 Mio. Jahre jüngeren westlichen Bergsträßer Odenwald (u. a. die westlich angrenzende →Flasergranitoidzone) trennt.

Der Böllsteiner Gneis und der Basalt-Otzberg entstanden durch große Bewegungen der Erdkruste in zwei verschiedenen Erdzeitaltern[2]:

  • Im Erdaltertum (Paläozoikum) wanderte durch die Kontinentaldrift ein Südkontinent auf einen Nordkontinent zu.[3] Dadurch kollidierten dazwischenliegende Zwerg-Kontinente und in der Devon und Karbon-Zeit (vor etwa 380-320 Mio. Jahren) wurde das variszische Gebirge, zu dem der Odenwald zählt, aufgeschoben.[4] In der Vorgeschichte bildete sich bereits der Böllsteiner Gneis. Er ist aus granitischen Gesteinen hervorgegangen, die vor etwa 410 Mio. Jahren als Gesteinsschmelzen von unten in ältere sedimentäre Gesteine eingedrungen sind. Diese wurden gemeinsam – infolge der Zusammenschiebungen - in tiefere Bereiche der Erdkruste versenkt und dort bei hohem Temperatur-Druck zu Schiefern und Gneisen umgewandelt. An der Otzbergspalte verschweißten sich diese Gesteine – im weiteren Verlauf der Plattenkollision - mit denen des Bergsträßer Odenwaldes.
  • Viele Millionen Jahre später, das Gebirge war bereits weitgehend bis zu seinem Rumpf abgetragen und mächtige →Buntsandstein-, Muschelkalk-, Keuper und Jura[5] - Ablagerungen hatten das Landschaftsbild verändert, kam es in Mitteleuropa wieder zu starken Bewegungen in der Erdkruste: In Verbindung mit einer Rift-Zone vom Mittelmeer bis an die Nordsee brach – im Tertiär vor ca. 45 Mio. Jahren - der Oberrheingraben ein - und parallel dazu der Erbacher-Michelstädter Graben. Zu dem Senkungsgebiet im Rhein-Main-Raum gehört auch die Reinheimer- Bucht. In der Folge zerlegten viele Kreuz- und Querklüfte das Gebiet des heutigen Odenwaldes in Gebirgsblöcke und Gräben, so dass Magmamassen an die Oberfläche vordringen konnten. So entstanden im mittleren und nördlichen Odenwald vor ca. 35-20 Mio. Jahren Vulkane wie der Otzberg. Einige Spalten füllten sich mit erzführenden Quarz- und Schwerspatlösungen.
  • Die vulkanischen Decken sind inzwischen - ebenso wie die Buntsandstein-, Muschelkalk-, Keuper- und Jura - Ablagerungen - durch die Erosion abgetragen worden. Übrig geblieben sind die Basaltsäulen am Burgberg - als Reste der Kraterfüllung. Der kristalline Gebirgsrumpf wurde wieder freigelegt, Flüsse schnitten Täler ein und so bildete sich das heutige Landschaftsbild.

Zeugen der geologischen Vergangenheit sind Relikte der Steinbrüche und Bergwerke[6]:

  • Basaltsteinbruch zur Pflastersteingewinnung am Otzberg (sh. Basaltsäulen)
  • Feldspatabbau zur Porzellanherstellung: bei Hering (1880)
  • Schwerspatabbau (Baryt) östl. von Hering (1870)
  • Eisenerzbergbau ist seit 1472 urkundlich belegt: Abbau im Schwerspatgang bei Zipfen und Wiebelsbach (ab 1850) und in Quarz-Eisenglanzgängen südl. Hering.

Ausdehnung des Gemeindegebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Otzberg ist 41,95 km² groß und somit eine der größten Flächengemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Das Gemeindegebiet hat an den weitesten Stellen eine Ausdehnung von etwa 8 bzw. 9,2 Kilometer.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden und Osten grenzt Otzberg an die Stadt Groß-Umstadt, im Süden an die Gemeinden Höchst und Brensbach (beide Odenwaldkreis) und im Westen an die Stadt Reinheim und die Gemeinde Groß-Zimmern.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Habitzheim, Hering, Lengfeld (Sitz der Gemeindeverwaltung) mit Zipfen, Nieder-Klingen, Ober-Klingen und Ober-Nauses mit Schloß-Nauses.

Von den insgesamt 41,98 km² entfallen 4 % auf bebaute Flächen, 5,6 % auf Verkehrsflächen, 64,5 % auf Wiesen und Äcker, 24,7 % auf Waldflächen, 0,6 % auf Wasserflächen und 0,7 % auf sonstige Flächen.[7]

Panorama von der Veste Otzberg mit den Ortsteilen Hering, Zipfen und Lengfeld

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wahrzeichen und Namensgeber der Gemeinde Otzberg die Veste Otzberg

Die Besiedlung um Lengfeld reicht bis in die Jungsteinzeit (5500 bis 2500 v. Chr.) zurück. Dies beweisen unter anderem Funde, die im Jahr 2008 im Lengfelder Baugebiet Pfarrers Dreispitz (49° 50′ 16″ N, 8° 54′ 5″ O) gemacht wurden. Dort wurden jahrtausendalte Abfallgruben entdeckt, in denen sich unter anderem auch verzierte Tonscherben, deren Muster für die Rössener Kultur typisch sind, befanden.[8] Um 500 v. Chr. gehörten die Bewohner rund um Lengfeld zu den Kelten.

Auch die Römer hatten Siedlungen um den Otzberg. Man nimmt an, dass sie zusammen mit Resten verschiedener germanischer Stämme lebten. Die beherrschten die Gegend bis 260.

Der Otzberg gehörte zur villa autmundistat mit Zubehör (autmundistat=Umstadt, heute Groß-Umstadt), einem karolingischen Königshof, den Pippin 766 „mit Zubehör“ der Reichsabtei Fulda schenkte.

Vermutlich übte bereits Pfalzgraf Konrad die Vogtei über den fuldischen Besitz am Nordrand des Odenwalds aus. Sicher ist, dass 1214 die fuldische Obervogtei über Umstadt und Höchst an die Pfalzgrafen übergegangen ist.

In einer Urkunde aus dem Jahr 1231 bestätigt der Mainzer Erzbischof Siegfried III. als Treuhänder der Abtei Fulda dem Pfalzgrafen Otto II. eine Vereinbarung zur Mitbenutzung der Burg Otzberg.[9] Dies ist die erste urkundliche Erwähnung einer Burg auf dieser Bergkuppe. Endgültig gingen die Gebiete um den Otzberg 1390 an den Pfalzgraf Ruprecht II.

Im Zuge des Landshuter Erbfolgekriegs ging 1504 das Oberamt Otzberg an Landgraf Wilhelm II. von Hessen, der es militärisch einnahm. Er zog mit 20.000 Mann Fußvolk und 2.000 Reitern nach Südhessen und machte Hippenheim und Wächterstbach (beide sind heute Wüstungen) dem Erdboden gleich, auch die anderen Orte um den Otzberg sind hiervon nicht verschont geblieben. Schon 1507 kam das Oberamt wieder in den Besitz der Pfalz zurück.

Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges schenkte 1626 Kaiser Ferdinand II. das Oberamt dem Landgrafen Ludwig V. Bis zum Ende des Krieges blieb Lengfeld hessisch. Der Westfälische Friede von 1648 sprach dem neuen Pfalzgrafen Karl I. Ludwig die alten Gebiete wieder zu.

1690 heißt es in der Schilderung der Rheinischen Pfalz von Johann Christoph Wagner Der Pfaltz am Rhein. Staat= Land= Stædt= Und Geschicht= Spiegel:

Utzberg oder Otzberg
Ist ein Chur=Pfältzisch Ampt und Schloß disseit Rheins/ unfern Franck=furt gelegen/ nahe bey Umstatt/ in dem Odenwald. Wozu auch die Stadt Um=stadt gehöret. Im 30.Jährigen Teutschen Kriege hat der Landgraf zu Hessen Darmstadt die beede Aempter Utzberg und Umstatt an sich gebracht; nunmehro aber gehöret die Helffte an Chur=Pfaltz/ die andere Helffte an Hessen=Darmstadt.

Nach dem verheerenden Krieg betrieb die Kurpfalz auf ihrem Gebiet eine durch religiöse Toleranz geprägte Wiederansiedlungspolitik. Doch die in der unruhigen Folgezeit ausbrechenden Kriege wie der Pfälzische Erbfolgekrieg (1688–1697) und der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714) machte viele der Bemühungen wieder zunichte und Zehntausende Pfälzer emigrierten u. a. nach Nordamerika und Preußen.

Auch in religiöser Hinsicht war die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg von großer Unruhe geprägt. 1685 starb die reformierte Linie Pfalz-Simmern aus und die katholischen Vettern der Linie Pfalz-Neuburg traten mit Kurfürst Philipp Wilhelm die Regierung in der Kurpfalz an. Dieser ordnete die Gleichstellung des katholischen Glaubens, in der mehrheitlich evangelischen bevölkerten Pfalz, an. Schon während des Pfälzischen Erbfolgekriegs hatte Frankreich versucht, in den eroberten Gebieten die Gegenreformation voranzutreiben, und etliche katholische Pfarreien gegründet. Der Krieg endete 1697 mit dem Frieden von Rijswijk, der die Stellung des zu diesem Zeitpunkt regierenden katholischen Kurfürsten Johann Wilhelm stärkte. Dies führte am 26. Oktober 1698 zum Erlass des Simultaneum. Danach waren die Katholiken berechtigt alle reformierten Einrichtungen wie Kirchen, Schulen und Friedhöfe mitzunutzen, während dies umgekehrt nicht erlaubt wurde. Weiterhin wurde die bis dahin selbständige reformierte Kirchenverwaltung dem Landesherren unterstellt. Erst auf Betreiben Preußens kam es 1705 zur sogenannten Pfälzische Kirchenteilung in der das Simultanum rückgängig gemacht wurde und die Kirchen im Land wurden mitsamt Pfarrhäusern und Schulen zwischen den Reformierten und den Katholiken im Verhältnis fünf zu zwei aufgeteilt. Sonderregelungen gab es für die drei Hauptstädte Heidelberg, Mannheim und Frankenthal sowie die Oberamtsstädte Alzey, Kaiserslautern, Oppenheim, Bacharach und Weinheim. In den Städten mit zwei Kirchen sollte die eine den Protestanten und die andere den Katholiken zufallen; in den anderen, wo nur eine Kirche bestand, der Chor vom Langhaus durch eine Mauer geschieden, und jener den Katholiken, dieses den Protestanten eingeräumt werden. Den Lutheranern wurden nur jene Kirchen zugestanden, die sie im Jahr 1624 besaßen oder danach gebaut hatten.

Das Oberamt Otzberg blieb kurpfälzisch bis 1803, als der Landgraf von Hessen-Darmstadt durch den Reichsdeputationshauptschluss[10] die rechtsrheinischen Gebiete erhielt.

Die Gemeinde Otzberg wächst weiter, so wurden seit dem Zusammenschluss viele weitere Wohngebiete und nach langem Ringen, ein Gewerbegebiet erschlossen, um Otzberg finanziell besser abzusichern.

Ortsname und Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden Ortsnamen belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung)[11]:

Otzberg (1231) Oetsperg (1322) Oytsberg (1390)
Otsberg (1246, 1250, 1350, 1343, 1390) Odisberg (1338, 1443) Otisberg; Otzsperg (1399)
Othesberg (1251) Odsberg (1381) Otzberg; Oezberg; Otßberg, Otsberg, Otzsperg (1427)
Ottersberg (1257) Otzpperg (1383) Ottsburg (1608, 1632)

Die übergeordneten Verwaltungseinheiten sind wie folgt dokumentiert[11]:

  • 1305: Amt Otzberg
  • ab 1390: pfälzische Amtsburg (Oberamt Otzberg)
  • 1971 gehört die neu gegründete Gemeinde zum Landkreis Dieburg.
  • ab 1977: Landkreis Darmstadt-Dieburg, in den der Landkreis Dieburg im Zuge der Gebietsreform in Hessen aufgeht.

Erstnennung der Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurden die Orte rund um den Otzberg im 13. Jahrhundert genannt, beginnend mit der Veste Otzberg, die 1231 als Othesberg genannt wurde. Mit der Erwähnung der Burgmannen der Veste Otzberg 1244 wurde auch Lengfeld genannt. 1261 wurde Klingen als Clingin genannt, welches der beiden Klingen gemeint war, ist nicht bekannt. Erst 1357 wurde zwischen Nieder-Klingen (Nydern Clingen) und 1383 Ober-Klingen (Obern Clingen) unterschieden. Von Habitzheim ist erstmals im Jahr 1262 als Habuthisheim in einer Urkunde die Rede. 1322 wurde erstmals Hering als suburbium castri Oetsperg (Unterstadt der Veste Otzberg) genannt. Schon im 11. Jahrhundert war Nauses unter dem Namen Nyuusaze bekannt. 1357 wurde Ober-Nauses als Obern-Nauweseste und 1471 Schloß-Nauses als daz Sloßlin Nuwses genannt. Der jüngste Ort der Gemeinde Otzberg ist Zipfen, im Jahr 1784 als der Zipf erwähnt.[12]

Geschichte der Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Otzberg gibt es acht christliche Gotteshäuser, davon sind drei katholischer und fünf evangelischer Glaubensrichtung.

Evangelische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirchengemeinden in Habitzheim und Lengfeld sind pfarramtlich miteinander verbunden. So gut wie in jedem Ortsteil verfügt die Evangelische Kirche über eine Kirche. Circa 1786 Einwohner sind evangelischer Konfession.

Hering bildet mit Hassenroth (Gemeinde Höchst) eine Kirchengemeinde. In Hering steht ebenfalls eine evangelische Kirche, erbaut 1900. Etwa 420 Christen in Hering sind evangelisch.

Ober-Klingen und Nieder-Klingen bilden jeweils eine Kirchengemeinde und sind pfarramtlich verbunden. Während die Kirche in Ober-Klingen etliche Jahrhunderte alt ist wurde die Kirche in Nieder-Klingen 1907 eingeweiht. Ober-Klingen hat etwa 1000 Einwohner, davon sind etwa 700 Gemeindeglieder der evangelischen Kirchengemeinde. Nieder-Klingen hat etwa 750 Einwohner, davon sind etwa 600 evangelisch.

Die evangelischen Kirchengemeinden sind im Kirchspiel Otzberg zusammengefasst.

Katholische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006 wurde die Pfarrgruppe Otzberg aus den Pfarreien Hering und Habitzheim gegründet.

Zur Pfarrei St. Cyriakus Habitzheim gehören die Ortsteile Habitzheim, Nieder-Klingen, Ober-Klingen und der Groß-Umstädter Stadtteil Semd. In Habitzheim steht eine katholische Kirche.

Hering, Lengfeld, Ober-Nauses, Schloß-Nauses, sowie der Groß-Umstädter Stadtteil Wiebelsbach sind in der Pfarrei Maria Geburt verbunden. Sitz des Pfarramtes ist Hering.

In Hering und Lengfeld steht jeweils ein katholisches Gotteshaus.

Zusammenschluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1970 beschloss das Land Hessen eine seit 1969 diskutierte Neugliederung der Kreise und Gemeinden. Die Parlamentarier wussten, dass sie die vorhandenen Widerstände der betroffenen Bevölkerung nur durch gute Argumentation sowie interessante Zusagen brechen konnten. So war eine der Zusagen, dass Gemeinden, die sich bis Ende 1971 zusammengeschlossen hatten, erhöhte Schlüsselzuweisungen bis 1980 zu erwarten hatten.

Außer den sechs Gemeinden, die heute die Ortsteile der Gemeinde Otzberg bilden, saßen zunächst auch die Vertreter von Wiebelsbach am Verhandlungstisch. Im Laufe der Diskussionen wandte sich Wiebelsbach nach einem Bürgervotum der Stadt Groß-Umstadt zu.

Bereits im Mai 1971 war man sich im Ausschuss für die Gemeindezusammenlegung – Ortsgruppe Lengfeld vom Grundsatz her über einen Grenzänderungsvertrag einig. So konnte der Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Habitzheim, Hering, Lengfeld (mit Zipfen), Nieder-Klingen, Ober-Klingen, Ober-Nauses (mit Schloß-Nauses) am 31. Dezember 1971 erfolgen.[13]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stichtag Einwohner Stichtag Einwohner
31. Dezember 1971: 5.516 31. Dezember 1990: 6.414
31. Dezember 1975: 5.596 31. Dezember 1995: 6.687
31. Dezember 1980: 5.633 31. Dezember 2000: 6.684
31. Dezember 1985: 6.130 31. Dezember 2005: 6.940

Nebenstehende Tabelle zeigt die Einwohnerentwicklung in der Gemeinde Otzberg seit dem Zusammenschluss 1972.

Am 30. Juni 2006 hatte die Gemeinde insgesamt 6936 Einwohner in etwa 2885 Haushalten. Die Einwohner verteilen sich wie folgt: Lengfeld mit Zipfen: 2304 Einwohner, Habitzheim: 1529 Einwohner, Hering: 1025 Einwohner, Ober-Klingen: 994 Einwohner, Nieder-Klingen: 834 Einwohner, Ober-Nauses mit Schloß-Nauses: 250 Einwohner. Alle Angaben beziehen sich auf Einwohnerzahlen mit Nebenwohnungen.[14]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[15] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
    
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Wahl-
jahr
Wahl-
beteili-
gung
Es entfielen auf die Wahlvorschläge von
CDU SPD Grüne FDP WGO[16] GALOB [17] Insgesamt
 %  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze
2016 53,2 39,7 10 31,3 8 13,6 3 15,4 4 100 25
2011[18] 56,2 42,7 13 32,9 10 12,0 4 12,4 4 100 31
2006 54,5 48,5 15 32,4 10 11,2 4 7,9 2 100 31
2001[19] 60,6 51,7 16 35,4 11 6,2 2 6,7 2 100 31
1997 73,9 48,3 15 31,9 10 13,4 4 6,5 2 100 31

Von 1972 bis 1989 hatte die CDU die absolute Mehrheit der 31 Sitze in der Gemeindevertretung und stellte stets den Bürgermeister.

1989 verlor die CDU die absolute Mehrheit und ging mit der Grünen Alternativen Liste Otzberger Bürger (GALOB) eine der ersten schwarz-grünen Koalitionen ein.

1997 zog die Wählergemeinschaft Otzberg (WGO), die durch eine Abspaltung aus der SPD hervorging, in die Otzberger Gemeindevertretung ein, was an den Mehrheitsverhältnissen aber nichts änderte. Bei den Wahlen 2001 büßte die WGO die Hälfte ihrer Mandate wieder ein.

Seitdem hatte die CDU wieder die absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung bis 2006. Bis 2011 bildeten CDU und Grüne wieder eine schwarz-grüne Koalition am Otzberg. In der Legislaturperiode 2011–2016 kooperiert die CDU mit der WGO.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtierender Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Weber (Parteilos)

Ehemalige Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1972–1973 Johannes Saul, kommissarisch eingesetzt
  • 1973–1989 Karl-Heinz Leonhardt (CDU)
  • 1989–2000 Reinhard Müller (CDU), (2000 im Amt verstorben)
  • 2000–2001 Vera Baier (GALOB), (übernahm als Erste Beigeordnete kommissarisch das Amt des verstorbenen Bürgermeisters Müller)
  • 2001–2013 Karl Ohlemüller (CDU),

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Otzberger Gemeindewappen

Das Otzberger Gemeindewappen:

Vor dem von zwei Ringmauern umgebenen Bergfried auf blau-rotem Grund ist ein Kleinschild zu sehen, das nach dem Amtssiegel des pfälzischen Oberamts Otzberg blau-weiße Rauten als pfälzisches Herrschaftssymbol und den Buchstaben „O“ auf gelbem Grund zeigt.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmäler in Otzberg

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Museum für Odenwälder Volkskultur befindet sich seit 2009 im Alten Rathaus Lengfeld (geöffnet jeden ersten Sonntag im Monat)[20]
  • Das Automuseum „Galeria Auto d´Epoca“ befindet sich im historischen Feuerwehrhaus in Lengfeld.[21]
  • Das Museum Sammlung zur Volkskunde in Hessen – Museum Otzberg auf der Veste Otzberg möchte das Leben der einfachen Leute wieder ins Bewusstsein zu rücken.
  • Die Alte Schmiede befindet sich in Lengfeld. Zur Besichtigung sind Terminabsprachen nötig (Museum Sammlung zur Volkskunde in Hessen)

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Veste Otzberg in Hering

Veste Otzberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Veste Otzberg

Die Veste Otzberg wurde auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges in 368 m ü. NN errichtet. Erstmals wird das castrum Othesberg 1231 in einer Urkunde erwähnt. Die Veste dürfte Ende des 12. Jahrhunderts/Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut worden sein.

Die Gestalt der Festung wird geprägt durch die im 16. Jahrhundert errichteten doppelten Ringmauern, die eine ovale Form beschreiben, und den Bergfried, der romanischen Ursprungs ist. Der Charakter ist der einer Festung aus der Zeit nach Einführung der Artillerie, typische Burgeigenschaften wie Türme fehlen völlig.

Wasserburg Schloß-Nauses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teil des ehemaligen Waseerschloß Nauses
Hauptartikel: Wasserburg Schloß-Nauses

Die Wasserburg Schloß-Nauses befindet sich in einem Tal südöstlich des Otzbergs. Ursprünglich wurde das Schloss Nauses als Wasserburg angelegt, aber von den Wehranlagen und Gräben ist nichts mehr zu sehen. Nur das Haupthaus (Herrenhaus) und der Torturm sind erhalten. Die vorhandenen Nebengebäude wurden im 19. und 20. Jahrhundert errichtet.

Altes Rathaus in Lengfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das alte Rathaus in Lengfeld

Das Alte Rathaus, welches sich mitten auf der Straße befindet, wurde 1717 erbaut und unter Bürgermeister Johan Bastian Bauer eingeweiht. Das Rathaus ist seit 1905 denkmalgeschützt; es ist zweigeschossig, mit einem großen Speicher unter dem Krüppelwalmdach. Das Untergeschoss ist massiv aus Bruchsteinen mit Sandstein-Eckquaderung ausgeführt. Das Obergeschoss wurde in Fachwerkbauweise errichtet. Im Untergeschoss besteht eine Durchfahrt in nordsüdlicher Richtung. Bis 1973 wurde der Verkehr noch durch das Rathaus gelenkt und danach erst eine Umgehung des Rathauses gebaut. Ab 1974 befand sich das Museum zur Volkskunde Hessen in den Räumen des Rathauses, von 1984 bis etwa 1999 war dort das Spielzeugmuseum, eine Abteilung des Museums Otzberg, eingerichtet. Ab 2009 ist dort das Museum für Odenwälder Volkskultur beheimatet, dass ebenfalls von Gerd J. Grein geleitet wird.[20]

Bundenmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbauten „Bundenmühle“, etwa einen halben Kilometer außerhalb gelegen (Karte), wurde zwischen 1983 und 1993 die Fernsehserie Diese Drombuschs für das ZDF gedreht. Das Wohnhaus der Mühle ist inzwischen sehr baufällig.

Sonstige sehenswerte Bauwerke oder Anlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altes Rathaus in Nieder-Klingen
  • Ehemalige Wasserburg Habitzheim, heute Hofgut
  • Befestigte Friedhofsanlage Habitzheim
  • Die Katholische Kirche und das Burgmannenhaus in Hering
  • Ev. Kirche in Lengfeld

Parks und Naherholungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Anziehungspunkt für Familien und Kinder ist der Waldspielplatz Hering, welcher im Volksmund aufgrund der dort aufgestellten hölzernen Spielgeräte und Schutzhütten, welche Tipis ähneln, auch Indianerspielplatz genannt wird. Es gibt dort auch Grillplätze.

Der unten erwähnte Kuhgraben ist, ebenso wie der seit 1975 durch den Gesangsverein Nieder-Klingen erschlossene Hollergraben im Ortsteil Nieder-Klingen, ein beliebter Veranstaltungsort für öffentliche Grillfeste der örtlichen Vereine.

Der Jugendzeltplatz Junkerwald mit einem kleinen Bach bietet Kindern und Jugendlichen eine naturverbundene Freizeitgestaltung.

In Hering gibt es einen Minigolfplatz. Er liegt am Fuße des Otzbergs.

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstarrter Nephelin-Säulenbasalt am Otzberg

Auch zahlreiche Hohle wie der Kuhgraben in Lengfeld und Nieder-Klingen sowie die Hohle Kargenhölle, Kuhtränke, Mordkaute, Griesbusch, Gaulsgräben, Halde und Felswiese am Kalkofen in Ober-Klingen sind als Naturdenkmale ausgewiesen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ostermarkt und Weihnachtsmarkt in Hering und auf der Veste Otzberg.
  • Jeweils im September die Otzberger Sommerkonzerte, eine Kammermusikreihe mit jungen Interpreten auf der Veste Otzberg.
  • Alle drei Jahre Otzbergwoche in allen Ortsteilen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Otzberg-Lengfeld
Die Otzbergschule in Lengfeld
Die "Otzberg" Lokomotive der Hessischen Ludwigsbahn

In Otzberg gab es 2004 628 Beschäftigte, von denen die meisten im Produzierendem Gewerbe sowie Handel, Gastgewerbe, Verkehr und bei öffentlichen und privaten Dienstleister tätig waren. Nur 5,7 % der Beschäftigten waren in der Landwirtschaft tätig. 229 Unternehmen gab es 2004 in Otzberg.[22]

In Otzberg existiert, im Ortsteil Lengfeld, ein Gewerbegebiet von 150.000 m² Größe.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der in Fachkreisen bekannteste Betrieb dürfte die Firma „Eurokart“ von Adolf Neubert sein, der sich mit dem Vertrieb von Karts und Zubehör widmet. Für die Firma fuhren Motorsportgrößen wie Michael Schumacher, Stefan Bellof, Bernd Schneider sowie Timo Glock und konnten somit ihre erste berufliche Erfahrungen im Motorsport sammeln.[23]

Des Weiteren ist Otzberg heute hauptsächlich geprägt von Kleinbetrieben und mittelständischen sowie Landwirtschaftsbetrieben.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Gemeinde wird die Zeitung „Otzberg-Bote“ herausgegeben, eine wöchentliche Zeitung (Erscheinungstag jeweils Donnerstag), die über die Gemeinde und ihre Ortsteile berichtet. Ebenfalls werden darin Vereinsneuigkeiten und aktuelle Nachrichten veröffentlicht. Weiterhin fungiert sie als Amtsblatt der Gemeinde Otzberg.

Auch der Regionalteil des Darmstädter Echo berichtet unregelmäßig über Otzberg.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hasselbachschule in Habitzheim (Grundschule)
  • Otzbergschule in Lengfeld (Grund-, Förder-, Haupt- und Realschule)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Lokomotive der Hessischen Ludwigsbahn von etwa 1870 hatte den Namen Otzberg erhalten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Bathon, Georg Wittenberger: Die Naturdenkmale des Kreises Darmstadt-Dieburg. 1986, ISSN 0179-0722, (Schriftenreihe Landkreis Darmstadt-Dieburg, Band 3)
  • Horst Rauch: Otzberg. Im Spiegel alter Ansichtskarten. 1992, ISBN 3-89264-723-2
  • Horst Rauch: Ober-Klingen. Geliebtes Ober-Klingen. 1988
  • Horst Rauch: Ober-Klingen. Ein Archiv erzählt, Band 1–10.
  • Horst Rauch: Ober-Klingen, das Protokollbuch der Gemeinde Band 1–2.
  • Christine Vonderheid-Ebner: War es ein neuer Anfang? Der politische Neubeginn der Gemeinde Lengfeld 1945–1949. 1987, ISBN 3-88758-020-6
  • Kornelia Rossmann: Otzberg. 1980, (Kommunalwissenschaftliche Veröffentlichungen für den Bereich Darmstadt-Dieburg, Reihe A: Gemeinde-Soziogramme)
  • Axel W. Gleue: Otzberg Burg-Festung-Kaserne. 2003
  • Karl Georg Bundschuh, Annemarie Franz, Walter Gronwald, Jorden Jörns: Das Alte Lengfeld, Heft 1-10. 1998–2005

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Otzberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Eckardt Stein u. a: „Geologie des kristallinen Odenwalds – seine magmatische und metamorphe Entwicklung“. In: Jahresberichte und Mitteilungen, Oberrheinischer Geologischer Verein, N.F.83, S. 89–111, 2001.
  3. Wolfgang Franke: The mid-European segment of the Variscides: tectono-stratigraphic units, terrane boundaries and plate tectonic evolution. Geol.Soc.London Spec.Publ., 179, S. 35–61, 2000.
  4. R. Altherr u. a.: Plutonism in the Variscan Odenwald (Germany): from subduction to collision. Int. J. Earth Sci. 88, S. 422–443, 1999.
  5. G. Frenzel, G.: Die Nephelingesteinsparagenese des Katzenbuckels im Odenwald. Aufschluß Sonderband 27, 213-228, Heidelberg 1975.
  6. Erwin Nickel: „Odenwald - Vorderer Odenwald zwischen Darmstadt und Heidelberg“. Sammlung geologischer Führer (2. Aufl.) 65, Borntraeger Berlin 1985.
  7. Flächenerhebung der Gemeinde Otzberg 2005
  8. Bericht des Darmstädter Echos vom 13. März 2008
  9. Castrum Othesberg
  10. Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 – § 7
  11. a b Otzberg, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 16. Juli 2014, abgerufen am 3. November 2014.
  12. Siedlungsnamen zwischen Rhein, Main, Neckar und Itter
  13. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 355.
  14. Statistik der Gemeinde Otzberg
  15. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  16. Wählergemeinschaft Otzberg
  17. Grüne Alternative Liste Otzberger Bürger
  18. Hessisches Statistisches Landesamt: Wahlergebnisse 2011 und 2006
  19. Hessisches Statistisches Landesamt: Wahlergebnisse 2001 und 1997
  20. a b Bericht der FAZ.net vom 10. August 2009
  21. Bericht der DA-imnetz.de
  22. Gemeindesteckbrief der IHK Darmstadt
  23. Jahrestafel von der Firma Eurokart
  24. Programmheft „Saisonfinale Schaafheim 1986“ und VHS-Cassette der Fa. „Video-Maker“ von diesem Rennen