Li Na (Fechterin)

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Li Na (Fechterin)
Medaillenspiegel

Fechten

China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Bronze0 AustralienAustralien 2000 Sydney Degen-Mannschaft
0Gold0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 2012 London Degen-Mannschaft
Fechten Weltmeisterschaften
0Silber0 Korea SudSüdkorea 1999 Seoul Degen-Mannschaft
0Bronze0 PortugalPortugal 2002 Lissabon Degen-Mannschaft
0Bronze0 KubaKuba 2003 Havanna Degen
0Gold0 ItalienItalien 2006 Turin Degen-Mannschaft
0Silber0 RusslandRussland 2007 St. Petersburg Degen
0Silber0 China VolksrepublikVolksrepublik China 2008 Peking Degen-Mannschaft
0Gold0 ItalienItalien 2011 Catania Degen
0Silber0 ItalienItalien 2011 Catania Degen-Mannschaft

Li Na (chinesisch 李娜, Pinyin Lǐ Nà; * 9. März 1981[1] in Dandong) ist eine chinesische Degen-Fechterin.

Schon im Jahr 2000 startete Li bei den Olympischen Spielen in Sydney, dort gewann sie mit dem Degenteam um Liang Qin, Liu Yingqing und Yang Shaoqi die Bronzemedaille, die dritte Fecht-Olympiamedaille überhaupt für China. Im Einzel wurde Li Na dagegen 30. Bei den Spielen vier Jahre später nahm Li zum zweiten Mal teil, diesmal verpasste sie jedoch sowohl im Einzel als Neunte als auch im Team als Sechste eine Medaille. Die Fechtweltmeisterschaften 2006 in Turin endeten für Li gemeinsam mit den Mannschaftskameraden Luo Xiaojuan, Zhang Li und Zhong Weiping mit der Goldmedaille, nachdem sie das französische Team im Finale geschlagen hatten.

2007 in Nantong und 2008 in Bangkok wurde sie Asienmeisterin im Einzel.

Auch 2008 in Peking nahm Li Na, an Nummer vier gesetzt, erneut an Olympischen Spielen teil. Nachdem sie die Schweizerin Sophie Lamon sowie die Franzosin Laura Flessel-Colovic im Achtel- und Viertelfinale bezwungen hatte, scheiterte sie an der befreundeten Britta Heidemann im Halbfinale, obwohl sie bereits in Führung gegangen war. Auch das Gefecht um Bronze gegen Ildikó Mincza-Nébald verlor Li, sodass sie auch bei ihren dritten olympischen Spielen ohne Einzelmedaille blieb. 2008 gab es keinen Degen-Teamwettbewerb.

Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Catania wurde Li Na zum ersten Mal Einzelweltmeisterin, hinzu kam eine Silbermedaille mit dem Team. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London scheiterte sie im Einzel in der dritten Runde erneut an Britta Heidemann, dafür gelang ihr mit der Mannschaft der Olympiasieg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://2012teamchina.olympic.cn/index.php/personview/persons/16201
Chinesische Personennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Das ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Li ist hier somit der Familienname, Na ist der Vorname.