Lotte (Westfalen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lotte
Lotte (Westfalen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lotte hervorgehoben
Koordinaten: 52° 17′ N, 7° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Steinfurt
Höhe: 66 m ü. NHN
Fläche: 37,71 km2
Einwohner: 14.148 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 375 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49504
Vorwahlen: 05404, 0541, 05405Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ST, BF, TE
Gemeindeschlüssel: 05 5 66 048
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Westerkappelner Straße 19
49504 Lotte
Webpräsenz: www.lotte.de
Bürgermeister: Rainer Lammers (SPD)
Lage der Gemeinde Lotte im Kreis Steinfurt
Nordrhein-WestfalenKreis BorkenKreis CoesfeldMünsterKreis WarendorfNiedersachsenGrevenSaerbeckLienenLengerichLaerAltenbergeHorstmarNordwaldeLadbergenMetelenHörstelWesterkappelnIbbenbürenSteinfurtWettringenNeuenkirchenMettingenLotteHopstenOchtrupRheineReckeTecklenburgEmsdettenKarte
Über dieses Bild

Lotte (plattdeutsch Luote) ist eine Gemeinde in der westfälischen Region Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt). In ihrer heutigen Ausdehnung entstand die Gemeinde am 1. Januar 1975 aus dem Amt Lotte, dem die bis dahin selbstständigen Gemeinden Lotte und Wersen angehörten.[2] Überregional ist die Gemeinde vor allem durch das Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück und den Fußballdrittligisten Sportfreunde Lotte bekannt. Durch die direkte Grenzlage zur niedersächsischen Großstadt Osnabrück zählt die Gemeinde zu deren Ballungsraum.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lotte liegt ganz im Norden des Landes Nordrhein-Westfalen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Gemeinde Lotte umfasst insgesamt vier Ortsteile:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet wird insgesamt von sechs Städten und Gemeinden umgeben. Im Süden und Westen grenzt Lotte an die Tecklenburger Landgemeinden Westerkappeln und Tecklenburg an. Im Norden und Osten grenzt das niedersächsische Osnabrücker Land an. Dabei handelt es sich um die Städte Osnabrück und Bramsche sowie die Gemeinden Wallenhorst und Hasbergen.

Wappen der Stadt Bramsche
Bramsche
15 km
Wappen der Gemeinde Wallenhorst
Wallenhorst
11 km
Wappen der Gemeinde Westerkappeln
Westerkappeln
5 km
Nachbargemeinden Wappen der Stadt Osnabrück
Osnabrück
9 km
Wappen Stadt Tecklenburg
Tecklenburg
9 km
Wappen der Gemeinde Hasbergen
Hasbergen
7 km

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde Lotte befinden sich drei Grabanlagen der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur, siehe Großsteingräber bei Wersen.

Mittelalter bis 1400[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelische Kirche in Alt-Lotte

Die Geschichte der Ortschaft Lotte (heute Alt-Lotte) und der Bauerschaft Osterberg ist eng verknüpft, dennoch sind beide Ortschaften nicht gemeinsam entstanden. Lotte gehörte einst zur Kirchengemeinde St. Marien in Osnabrück und Osterberg zum heutigen Tecklenburger Ortsteil Leeden.[3]

Osterberg wurde bereits 1251 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde schenkte der Ritter Hermann Hake dem Hof Osterberg den von ihm gestifteten Katharinenaltar zu Iburg. Lotte trat erstmals 1272 urkundlich in Erscheinung, als dem Kloster Gertrudenberg ein Besitz in villa Lothe dicta ac in Dhuthe (im Dorf Lotte und in Düte) von Bischof Konrad von Osnabrück übertragen wurde. Am 26. Februar 1312 gründete Graf Otto III. von Tecklenburg das Kirchspiel Lotte. Bereits am 4. Dezember 1315 konnte die neue Kirche in Lotte geweiht werden. Damit endete der sonntägliche Gang der Lotteraner zu St. Marien in Osnabrück, an den heute noch der Straßenname Lotter Kirchweg erinnert.

1400 bis 1600[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1410 fand ein Verkauf des Gutes Osterberg zur Errichtung eines Männerklosters der Fraterherren statt. Die kleine Klostergemeinschaft war offenbar nicht auf Dauer lebensfähig. 1427 übergaben die Fraterherren das Kloster Osterberg an das Generalkapitel der Kreuzherren, welches das Kloster mit Chorherren aus Köln besetzte. Über 200 Jahre stellte das Kloster eine wichtige Institution für die Gemeinde dar. Zu großen Auseinandersetzungen zwischen dem Kloster und dem Grafen Konrad von Tecklenburg kam es, als dieser zum evangelischen Glauben übertrat. Bis 1538 versuchten die Chorherren sich dem Willen des Grafen zu widersetzen. Dies gipfelte aber in der Vertreibung der Kreuzherren und der Aneignung der Klostergüter durch den Grafen. Erst 1552 gewannen die Kreuzherren langandauernde Rechtsstreitigkeiten um das Kloster und kehrten nach dem Tod von Graf Konrad 1557 zurück. 1574 kam es zur Einführung der Reformation in Lotte und 1580 wird die erste Schule in Lotte errichtet.[4]

1600 bis 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flotte Lotte vor dem Haus Hehwerth in Alt-Lotte

Im Jahre 1618 bemächtigte sich Graf Adolf von Tecklenburg des Klosters Osterberg und stellte es unter weltliche Verwaltung. Am 6. März 1629 verfügte Kaiser Ferdinand mit dem Restitutionsedikt die Rückgabe aller eingezogenen Güter und Stifte an die Katholiken. Im Dreißigjährigen Krieg besetzten 1633 schwedische Truppen das Kloster, woraufhin die Chorherren es endgültig verließen.

Die Gründung des gräflichen Schützenvereins Lotte datiert auf das Jahr 1659. Aus dieser Zeit sind bis heute ein Schild mit der Inschrift Lotte Anno 1659 und ein silberner Vogel an der Lotter Schützenkette erhalten geblieben. Mit dem Verkauf der Grafschaft Tecklenburg 1707 gelangte Lotte in preußischen Besitz.

Am 18. November 1810 wurde die erste Bürgermeisterei in Lotte eingerichtet. 1832 und 1850 kam es zu einer Auswanderungswelle im Tecklenburger Land. Aus Lotte wanderten zu dieser Zeit 147 Personen teils in die Niederlande, aber überwiegend nach Nordamerika aus. Am 6. Dezember 1844 kam es zur Einrichtung des Amtes Lotte, in dem die Gemeinden Lotte und Wersen zusammengefasst waren.[5]

1900 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1910 und 1911 entstand die neue Schule an der Osnabrücker Straße. Mit der Gebietsreform am 1. Januar 1975 bildeten fortan Lotte und Wersen die Einheitsgemeinde Lotte. Der Siedlungsschwerpunkt konzentrierte sich fortan im Bereich Wersen/Büren, aufgrund der besseren Lage zu Osnabrück. Dieses hatte die Verlagerung der Gemeindeverwaltung von Lotte nach Wersen zur Folge. Zur heutigen Gemeinde Lotte zählen die Ortsteile Alt-Lotte, Büren, Halen, Osterberg und Wersen, die einen Ortscharakter haben bzw. als geschlossene Ortschaft ausgezeichnet sind. Die Gemeinde Lotte ist nach wie vor sehr stark mit der Stadt Osnabrück verbunden und kann als Osnabrücker Vorort angesehen werden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl war auf den 25. Mai 2014 terminiert. Am gleichen Tag wurden neben dem Gemeinderat in Lotte ebenfalls das Europaparlament und der Kreistag neu gewählt. Das Amt des Bürgermeisters stand nicht wie in einigen Nachbarkommunen zur Wahl. Die Wahlbeteiligung an der Kommunalwahl lag bei 47,1 %.

Gemeinderat:

Kommunalwahl 2014[6]
Wahlbeteiligung: 47,1 % (2009: 44 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,0 %
35,5 %
6,9 %
13,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+1,5 %p
+3,1 %p
-5,7 %p
+1,0 %p

Aktuelle Sitzverteilung im Gemeinderat:

  • SPD: 11 Sitze (±0)
  • CDU: 9 Sitze (±0)
  • FDP: 2 Sitze (−1)
  • GRÜNE: 4 Sitze (+1)

Kommunalwahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl fand am 30. August 2009 statt. Gewählt wurden der Landrat, der Kreistag, der Bürgermeister und der Gemeinderat. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,0 %.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde Lotte ist seit 2004 Rainer Lammers (SPD). Er wurde bei der Bürgermeisterwahl 2015 mit absoluter Mehrheit von 88 % im ersten Wahlgang direkt wiedergewählt[7]. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Die nächste Bürgermeisterwahl findet 2020 statt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[8]
Wahlbeteiligung: 44,0 % (2004: 51,1 %)
 %
50
40
30
20
10
0
42,5 %
32,4 %
12,6 %
12,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-0,2 %p
-4,8 %p
+3,0 %p
+2,1 %p

Sitzverteilung 2009–2014 im Gemeinderat:

*) Durch den Parteiaustritt eines Fraktionsmitgliedes verfügte die CDU-Fraktion über einen Sitz weniger, als ihr nach dem Wahlergebnis zustehen würde.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein silberner schräglinker Wellenbalken, oben ein gestürzter goldener Anker, unten ein silbernes Seerosenblatt.“

In diesem Wappen finden die Wappen der ehemaligen Gemeinden Lotte und Wersen ihren Niederschlag.

Der diagonal verlaufende Wellenbalken weist auf die Düte hin. Der gestürzte Anker stammt aus dem Wappen des Vogts des Landesherrn (Geschlecht von Harde), der im 16. Jahrhundert in Lotte gewohnt hat. Das Seerosenblatt versinnbildlicht die Zugehörigkeit zum Tecklenburger Land.

Wappen bis 1975:

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht seit dem Jahre 1991 eine Partnerschaft mit dem französischen Lys-lez-Lannoy. Dies ist eine Nachbargemeinde der Stadt Roubaix im Norden Frankreichs. Momentan besuchen sich vor allem Vereinsvertreter aus beiden Kommunen (besonders die Mitglieder des Kunstkreises, die Motorradfreunde und Vertreter der Sportvereine) sowie Gemeindevertreter im jährlichen Wechsel.

Evangelische Kirche Lotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirche ist ein typisches Baudenkmal der Dorfgotik in der Region. Sie wurde zwischen 1312 und 1315 erbaut.[9] Hauptmerkmale des Kirchenbaues sind

  • Domikalgewölbe mit zwei seitlichen Nischen an der Westseite
  • stilisierte Dornenkrone als Rundfenster
  • frühgotischer Rechtecksaal mit Jugendstilfenstern in der Südwand
  • barocker Orgelprospekt aus dem Jahr 1684
  • flämischer Leuchter aus dem Jahr 1777.

Eine Besonderheit stellt der schiefe, nach Westen geneigte Turm dar, kurios ist der Abdruck einer Hand mit sechs Fingern in einem Pfeiler der Nordwand.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Familie des späteren Bischofs der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau, Pastor Martin Niemöller, stammt aus (dem heutigen Lotter Ortsteil) Wersen. Pastor Martin Niemöller lebte in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Wersen und wurde dort auch beigesetzt. Nachdem er zunächst eine sehr deutsch-kaisertreue Einstellung hatte, geriet er in der Zeit des Nationalsozialismus in den Widerstand und war dort aktiv in der „Bekennenden Kirche“.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Lotte liegt verkehrsgünstig am Kreuzungspunkt der Autobahnen A 1 und A 30.

Die Bahnstrecke Löhne–Rheine (Hannover–Amsterdam) durchquert die Gemeinde, es gibt allerdings an dieser Strecke keinen Bahnhof mehr auf dem Gemeindegebiet. Der einzige aktive Haltepunkt liegt im Ortsteil Halen an der Bahnstrecke Osnabrück–Oldenburg.

Der Flughafen Münster/Osnabrück befindet sich in etwa 25 Kilometer Entfernung und ist über die Autobahn gut zu erreichen.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück, an dem sich die Bundesautobahnen A 1 (Europastraße E 37) und A 30 (E 30) kreuzen, liegt auf Gemeindegrund. Es wurde 1968 eröffnet und bietet seitdem einen schnellen Anschluss an das bundesdeutsche und europäische Autobahnnetz.

Die Gemeinde Lotte ist über die nachfolgend aufgeführten Autobahnen und Anschlussstellen an das Fernstraßennetz angebunden:

  • A 1 Bremen – Osnabrück – Münster (Anschlussstelle 71 Osnabrück-Hafen)
  • A 30 Hengelo – Osnabrück – Bad Oeynhausen (Anschlussstellen 13 Lotte und 15 Hasbergen-Gaste).

Außerdem verlaufen folgende Landesstraßen durch das Gemeindegebiet und stellen so die Verbindung zu den Nachbargemeinden her:

  • L 501 Rheine – Ibbenbüren – Lotte – Osnabrück
  • L 589 Lengerich – Tecklenburg-Leeden – Lotte
  • L 597 Ladbergen – Tecklenburg – Lotte
  • L 595 Hopsten – Recke – Westerkappeln – Lotte – Osnabrück

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haltepunkt Halen

In Lotte gibt es ein Nahverkehrsnetz, das den Hauptfokus auf Verbindungen in Richtung Osnabrück legt. Von 1949 bis 1968 gab es eine Anbindung an die Oberleitungsbusse der Stadtwerke Osnabrück, die aus Richtung Osnabrück (Rißmüllerplatz) nach Eversburg-Büren fuhren. Seit der Aufgabe des Oberleitungsbetriebs verkehrt hier eine Stadtbuslinie.

Das Gemeindegebiet wird zudem von drei Bahnstrecken durchquert. Der Betriebsbahnhof Lotte (Kr Tecklenburg) liegt an der Bahnstrecke Löhne–Rheine, wird aber von sämtlichen Züge ohne Halt passiert. Es gibt jedoch Überlegungen, den Bahnhof zu reaktivieren bzw. ihn an einen günstigeren Standort zu verlagern.

Im Ortsteil Wersen gab es ebenfalls einen Bahnhof an der Tecklenburger Nordbahn (Osnabrück – Recke – Rheine). Diese wird seit 1967 nicht mehr durch regelmäßig verkehrende Personenzüge, aber durch Museumszüge bedient. Im Rahmen einer geplanten Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn zwischen Recke und Osnabrück sollen auch in Wersen wieder planmäßig Regionalzüge halten.

Der einzige derzeit betriebene Haltepunkt befindet sich im Ortsteil Halen an der Bahnstrecke Osnabrück–Oldenburg. Dort hält im Stundentakt die RB 58 (Osnabrück–Vechta–Bremen).

Pendler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lotte ist eine klassische Auspendlergemeinde, in der wesentlich mehr Personen aus- als einpendeln[10]. Die Zahl der Auspendler betrug im Jahr 2015 6228 Personen, die der Einpendler 3534. Die wichtigsten Arbeitsorte der Lotter Bevölkerung sind Osnabrück, Westerkappeln und Ibbenbüren. Innerörtlich sind neben den Einpendlern auch 1421 Lotter Bürger im Ort beschäftig, was eine Gesamtzahl von 4955 Sozialversicherungsbeschäftigten ergibt.

Auspendler

Arbeitsort 2013 2014 2015
Osnabrück 3167 3193 3122
Westerkappeln 276 346 405
Ibbenbüren 234 244 247
Wallenhorst 195 198 218
Georgsmarienhütte 204 209 211
Hasbergen 183 190 183
Bramsche 132 139 135
Münster 112 112 111
Tecklenburg 104 102 99
Mettingen 99 96 95

Einpendler

Wohnort 2013 2014 2015
Osnabrück 836 864 904
Westerkappeln 411 409 404
Ibbenbüren 285 273 276
Wallenhorst 169 173 171
Mettingen 157 143 155
Bramsche 127 123 127
Georgsmarienhütte 96 115 112
Hasbergen 81 89 89
Recke 88 85 84
Tecklenburg k. A. 61 61
Lengerich 65 k. A. k. A.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PGW Arena der Sportfreunde Lotte

Wichtige Firmen sind zum Beispiel Elster Kromschröder, VEDES-Spielwaren und Lekkerland mit ihrem Profitcenter. Weiter befindet sich die Firmenzentrale des Werkzeug- und Anlagenbauers FRIMO in Alt-Lotte. Des Weiteren hat das Familienunternehmen Wulff GmbH u. Co. KG, Großhändler für Autolacke, Schiffslacke und Baufarben sowie Hersteller von Klebstoffen und Spachtelmassen, seit über 120 Jahren seinen Stammsitz am Bahnhof Lotte.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Lotte ist eine flächendeckende Grundversorgung mit Ärzten, Zahnärzten, Einkaufsstellen, Ver- und Entsorgungsbetrieben, Schulen, Kindergärten, Büchereien, Sportanlagen etc. sichergestellt. Es gibt sieben Kindergärten in den Ortsteilen der Gemeinde Lotte. Die drei Grundschulen in den Ortsteilen Büren, Wersen und Alt-Lotte bieten offene Ganztagsbetreuung. Im Ortsteil Wersen befindet sich die Gemeinschaftshauptschule Lotte mit gebundenem Ganztagsbetrieb. Ebenso befindet sich hier die private Schule Krüger (Internat) mit Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung. Sonstige weiterführende Schulen sind in den Nachbarkommunen Westerkappeln, Mettingen, Tecklenburg und Osnabrück vorhanden.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 gibt es die fünfzügige Gesamtschule Lotte-Westerkappeln, die an den Standorten Westerkappeln und Wersen angesiedelt ist. Im Schuljahr 2017/2018 besuchen die Jahrgänge 5 und 6 den Standort Wersen, in Westerkappeln sind die Jahrgänge 7 und 8 untergebracht. Die Gesamtschule befindet sich im Aufbau.

Für die ältere Generation stehen zahlreiche Begegnungsstätten, eine Service-Wohnanlage für betreutes Wohnen sowie das Seniorenwohnheim „Zwei Eichen“ zur Verfügung. Jugendzentren in Alt-Lotte und Wersen bieten umfangreiche Angebote in der offenen Jugendarbeit. Die Gemeindebücherei ist auf drei Örtlichkeiten in Wersen, Lotte und Büren verteilt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lotte (Westfalen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Lotte – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 24. Februar 2018. (Hilfe dazu)
  2. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  3. http://www.lwl.org/geko-download/SuG/Steinfurt/Lotte.pdf LWL - Die Gemeinde Lotte
  4. http://www.gemeinde-lotte.de/startseite/ueber-lotte.html Internetseite der Gemeinde Lotte - Über Lotte
  5. http://www.te-gen.de/index.php?id=160 Familienforschung Tecklenburger Land - Ortschaft Lotte
  6. wahlergebnisse.nrw.de
  7. Wahlergebnis Bürgermeisterwahl 2015 Website Gemeinde Lotte, abgerufen am 18. September 2015
  8. wahlergebnisse.nrw.de
  9. Internetauftritt der evangelischen Kirchengemeinde Lotte
  10. https://www.pendleratlas.nrw.de/ Daten der Gemeinde Lotte