Magnus Brunner

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Magnus Brunner (2020)

Magnus Oswald Brunner[1] (* 6. Mai 1972 in Höchst, Vorarlberg) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP). Brunner ist seit 7. Jänner 2020 Staatssekretär im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. Er war von 2009 bis 2020 aus dem Bundesland Vorarlberg entsandtes Mitglied des österreichischen Bundesrates sowie von 2007 bis 2020 Vorstandsvorsitzender der OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Absolvieren der Matura am Privatgymnasium Collegium Bernardi im Kloster Mehrerau in Bregenz studierte Magnus Brunner zunächst Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck. Er ist seit 1990 Mitglied der A.V Austria Innsbruck im ÖCV. Im Jahr 1996 promovierte er an der Innsbrucker Universität mit einer Dissertation zum Thema Die Reichweite der ärztlichen Schweigepflicht[1] zum Doktor der Rechte (Dr. iur.) und absolvierte anschließend ein Post Graduate Studium am King’s College London. Im Landtagswahlkampf zur Landtagswahl in Vorarlberg 1999 organisierte Brunner als Trainee der Industriellenvereinigung die Plattform „Vorarlberg für LH Sausgruber“. Anschließend daran war er drei Jahre lang bis 2002 Büroleiter und Pressesprecher des Landeshauptmanns. Während dieser Zeit war er in seiner Heimatgemeinde Höchst auch als Mitglied der Gemeindevertretung für die ÖVP tätig.

Nach seiner beruflichen Zeit in der Landespolitik wurde Brunner von 2002 bis 2006 zum politischen Direktor des österreichischen Wirtschaftsbundes bestellt. Anschließend daran wechselte er als Leiter der Unternehmensentwicklung und Konzernkommunikation zur Illwerke/VKW-Gruppe in Bregenz. Ab dem 1. Jänner 2007 war Magnus Brunner vor seiner Bestellung als Staatssekretär als Vorstand der OeMAG - Abwicklungsstelle für Ökostrom tätig.[2]

Bereits seit dem Jahr 2004 war Brunner zeitgleich mit seinen anderweitigen Aufgaben Ersatzmitglied des österreichischen Bundesrats. Am 8. Mai 2009 übernahm Brunner die Funktion als Vorarlberger Mitglied des Bundesrates von Alt-Bundesrat Jürgen Weiss, welcher mit 30. April aus diesem Amt ausschied.[3] Ab April 2018 war er Vizepräsident des Bundesrates.[4]

Im Jänner 2020 wurde Magnus Brunner als Staatssekretär im Infrastruktur- und Umweltministerium für die neue Bundesregierung Kurz II vorgeschlagen[5] und am 7. Jänner 2020 mit den Mitgliedern der Bundesregierung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt.[6] Im Oktober 2020 wurde er für drei Jahre zum Präsidenten des Österreichischen Tennisverbandes (ÖTV) gewählt, neben Jürgen Melzer als sportlichem Leiter des ÖTV.[7]

Im Februar 2021 übernahm Brunner die Leitung der ÖVP-Ortsgruppe in Vorarlbergs Landeshauptstadt Bregenz.[8]

Familienleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magnus Brunner ist verheiratet und Vater von drei Söhnen. Er wohnt in der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Magnus Brunner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Magnus O. Brunner: Die Reichweite der ärztlichen Schweigepflicht. Innsbruck 1996 (Dissertation).
  2. Kleinwasserkraft Österreich im Gespräch mit Staatssekretär Dr. Magnus Brunner. In: Website Kleinwasserkraft Österreich. Verein Kleinwasserkraft Österreich, 23. Dezember 2020, abgerufen am 16. März 2021.
  3. Brunner wurde als Bundesrat angelobt. ORF Vorarlberg, abgerufen am 8. Mai 2009.
  4. ÖVP stellt mit Dr. Magnus Brunner den neuen Vizepräsidenten im Bundesrat. OTS-Meldung vom 3. April 2018, abgerufen am 3. April 2018.
  5. Magnus Brunner wird Staatssekretär. In: vorarlberg.ORF.at. 1. Januar 2020, abgerufen am 4. Januar 2020.
  6. Brunner als Staatssekretär angelobt. In: vorarlberg.ORF.at. 7. Januar 2020, abgerufen am 7. Januar 2020.
  7. Neue ÖTV-Spitze mit Sportdirektor Melzer. In: ORF.at. 26. Oktober 2020, abgerufen am 26. Oktober 2020.
  8. Magnus Brunner übernimmt Bregenzer Volkspartei. In: vorarlberg.ORF.at. 18. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.