Max Eberl

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Max Eberl

Max Eberl (2008)

Spielerinformationen
Geburtstag 21. September 1973
Geburtsort BogenDeutschland
Größe 174 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
1979–1991 FC Bayern München
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1991–1994
1991
1994–1997
1997–1998
1999–2005
FC Bayern München (Am.)
FC Bayern München
VfL Bochum
SpVgg Greuther Fürth
Borussia Mönchengladbach
48 (0)
1 (0)
42 (0)
35 (0)
137 (0)
Nationalmannschaft
1992–1993
1993–1995
Deutschland U-20
Deutschland U-21
8 (0)
12 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

1 Stand:

Max Eberl (* 21. September 1973 in Bogen, Niederbayern) ist ein deutscher Fußballfunktionär und ehemaliger Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Aus der Jugend des FC Bayern München hervorgegangen, mit denen er in der B-Jugend 1989 Deutscher Meister wurde, rückte Eberl 1991 in die Amateurmannschaft auf, die in der Regionalliga Süd spielte. Bis 1994 absolvierte er 48 Spiele. Der Profi-Mannschaft gehörte er in der Saison 1991/92 an, kam aber einzig in der Bundesligabegegnung am 19. Oktober 1991 (14. Spieltag) bei der 2:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart zum Einsatz.

Nach sechs Spielzeiten für den VfL Bochum und die SpVgg Greuther Fürth in der ersten und zweiten Bundesliga kam Max Eberl am 1.1.1999 zu Borussia Mönchengladbach. Am 17. April 2004 (29. Spieltag) absolvierte er beim 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen Hertha BSC sein letztes von 215 Ligaspielen.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Eberl bestritt sein erstes Spiel für die U-20-Nationalmannschaft am 20. Oktober 1992 beim 1:1-Unentschieden gegen die Auswahl Mexikos. Sieben weitere Länderspiele folgten, darunter zwei bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1993 in Australien, bei der die U-20-Auswahlmannschaft bereits in der Vorrunde aus dem Turnier ausschied.

Für die U-21-Nationalmannschaft kam er zwölfmal zum Einsatz, wobei er am 16. November 1993 in Koblenz bei der Auswechslung von Christian Nerlinger auch die Kapitänsbinde von ihm übernahm; das Spiel gegen die Auswahlmannschaft Luxemburgs wurde mit 2:0 gewonnen. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 10. Oktober 1995 in Cardiff beim 5:1-Sieg gegen die Auswahlmannschaft von Wales.

Sportfunktionär[Bearbeiten]

Offiziell gehörte er dem Kader noch zur Spielzeit 2004/05 an, doch seit Anfang 2005 war er als Nachwuchskoordinator bei Borussia Mönchengladbach tätig. Nach der Entlassung von Cheftrainer Jos Luhukay übernahmen Eberl sowie Steffen Korell dann die Hauptrolle bei der Findung eines neuen Trainers, da der eigentliche Sportdirektor Christian Ziege durch die Doppelbelastung als Interimstrainer auch noch die Profimannschaft betreuen musste.

Mit dem Amtsantritt von Hans Meyer als Cheftrainer übernahm Max Eberl am 19. Oktober 2008 den Posten des Sportdirektors von Christian Ziege.[1] Am 24. Juni 2010 rückte er zudem gemeinsam mit Stephan Schippers in die Geschäftsführung der Borussia Mönchengladbach GmbH auf.[2]

Nach dem Rücktritt von Hans Meyer verpflichtete er Michael Frontzeck, an dem er trotz Abstiegssorgen 2011 lange festhielt. Doch nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen direkte Konkurrenten (2:3 gegen VfB Stuttgart am 21. und 1:3 beim FC St. Pauli am 22. Spieltag) erfolgte die Entlassung und einen Tag später wurde Lucien Favre als neuer Trainer verpflichtet. Damit wurde eine furiose Aufholjagd eingeleitet, an deren Ende mit 31 die wenigsten Punkte standen, die seit Einführung der Drei-Punkte-Regel zum Relegationsplatz reichten. Dort setzte sich Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Bochum durch.

In seine Amtszeit fallen mit Dante, Marco Reus, Håvard Nordtveit, Granit Xhaka, Christoph Kramer und Max Kruse viele namhafte Transfers, die durch eine Reihe von erfolgreichen Spielern aus der eigenen Jugend, wie Tony Jantschke, Marc-André ter Stegen, Patrick Herrmann und Julian Korb, flankiert werden und die erste Teilnahme in der Champions League 2015.

Erfolge[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Max Eberl hat sein Abitur und eine Weiterbildung zum Sportfachwirt erfolgreich abgeschlossen.[3]

In seiner aktiven Zeit ist Max Eberl in keinem seiner Pflichtspiele ein Tor gelungen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Bach: Jlabacher Jonges. Max Eberl – Ein Indianer am Niederrhein, Verlag abbv, Viersen, 2005, ISBN 3-938697-00-8.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel auf spiegel.de
  2. Artikel auf wz-newsline.de
  3. Artikel auf ist.de