Max Kruse (Fußballspieler)

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Max Kruse

Max Kruse (2014)

Spielerinformationen
Voller Name Max Bennet Kruse
Geburtstag 19. März 1988
Geburtsort ReinbekDeutschland
Größe 180 cm
Position Mittelfeld, Sturm
Vereine in der Jugend
1992–1998
1998–2005
2006–2007
TSV Reinbek
SC Vier- und Marschlande
Werder Bremen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2006–2009
2007–2009
2009
2009–2012
2012–2013
2013–2015
2015–
Werder Bremen II
Werder Bremen
FC St. Pauli II
FC St. Pauli
SC Freiburg
Borussia M'gladbach
VfL Wolfsburg
68 0(7)
1 0(0)
1 0(0)
96 (22)
34 (11)
66 (23)
0 0(0)
Nationalmannschaft2
2006–2007
2007–2008
2008
2013–
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland U-21
Deutschland
17 0(6)
6 0(1)
1 0(1)
13 0(3)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2014/15
2 Stand: 13. Juni 2015

Max Bennet Kruse[1] (* 19. März 1988 in Reinbek) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht ab der Saison 2015/16 beim VfL Wolfsburg unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Der Mittelfeldspieler begann 1992 bei der TSV Reinbek mit dem Fußballspielen. Im Sommer 1998 wechselte Kruse zum Hamburger Klub TSV Kirchwerder, der sich ein Jahr später mit dem SV Ochsenwerder-Moorfleet zum SC Vier- und Marschlande, aus dem auch Martin Harnik hervorging, zusammenschloss. Im Januar 2006 wechselte er zu Werder Bremen,[2] zu deren zweiter Mannschaft er von 2006 bis 2009 gehörte. Bis in das Jahr 2006 hatte Kruse auch regelmäßig als Schiedsrichter in unteren Ligen agiert, entschied sich aber nach dem Ruf in die Jugendmannschaften von Werder Bremen gegen eine Schiedsrichterkarriere.[3] In der Saison 2007/08 berief ihn Trainer Thomas Schaaf aufgrund von Personalsorgen in den Profikader. Am 29. September 2007 bestritt er beim 8:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld sein erstes Bundesligaspiel, in dem er in der 63. Minute für Jurica Vranješ ins Spiel kam und das 6:1 von Markus Rosenberg vorbereitete.

Zur Saison 2009/10 wechselte Kruse ablösefrei zum FC St. Pauli und unterschrieb einen Zweijahresvertrag. 2011 verlängerte er bis 2014 und ging mit dem abgestiegenen Verein in die Zweite Bundesliga, in der er zum torgefährlichen Mittelfeldspieler und neben Fin Bartels und Florian Bruns zum Leistungsträger im Mittelfeld avancierte. Nach dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München, zu dem Kruse zwei Tore beitrug, wurde er mit seinen Mannschafts-Kollegen Marius Ebbers und Sebastian Schachten nach sieben Spieltagen zum dritten Mal in der kicker Elf des Tages aufgeführt.

Zur Saison 2012/13 wechselte Kruse zum SC Freiburg.[4] Dort zog er mit dem vermeintlichen Abstiegskandidaten erstmals in das Halbfinale des DFB-Pokals und in die UEFA Europa League ein. Nachdem er in Freiburg im Laufe der Saison 2012/13 zum Leistungsträger geworden war, wurden auch andere Vereine auf ihn aufmerksam.

Zur Saison 2013/2014 verpflichtete Borussia Mönchengladbach Kruse. Er wechselte für eine festgeschriebene Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro[5] an den Niederrhein und erhielt dort einen Vertrag mit Laufzeit bis zum 30. Juni 2017.[6] Im Juli 2013 verlieh ihm die Vereinigung der Vertragsfußballspieler den „Silbernen Pfeil“ als bester Newcomer der Vorsaison.[7] Am 17. August 2013 erzielte er im Heimspiel gegen Hannover 96 in der 21. Minute sein erstes Tor für die Borussia.

Im Mai 2015 verpflichtete ihn der VfL Wolfsburg zur Saison 2015/16.[8] Bei den „Wölfen“ unterschrieb Kruse einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2019.[9]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Max Kruse bestritt mehrere Länderspiele für die deutsche U-19- und -U-20-Nationalmannschaft. Sein einziges Spiel für die U-21-Nationalmannschaft absolvierte er am 28. Mai 2008 gegen Dänemark, als er zur Halbzeit eingewechselt wurde und kurz vor Schluss den 4:0-Endstand erzielte.[10]

Am 16. Mai 2013 wurde er von Joachim Löw für die Länderspiele gegen Ecuador (29. Mai 2013) und die Vereinigten Staaten (2. Juni 2013) in den Kader der deutsche A-Nationalmannschaft berufen.[11] Sein A-Länderspieldebüt gab er am 29. Mai 2013 beim 4:2-Sieg im Testspiel gegen die Auswahl Ecuadors in Boca Raton (Vereinigte Staaten); in der 79. Minute wurde er für Dennis Aogo ausgewechselt. Sein erstes Länderspieltor erzielte er am 2. Juni 2013 in Washington bei der 3:4-Niederlage gegen die Auswahl der Vereinigten Staaten mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:4 in der 79. Minute.

Im Aufgebot für die WM 2014 fehlte Kruse, der in der Saison 2013/14 europaweit die meisten Torchancen (98) aufgelegt hatte.[12]

Trivia[Bearbeiten]

Im Juni 2014 nahm Kruse in Las Vegas an der World Series of Poker, dem größten Poker-Event der Welt, teil. Er belegte im Event 2-7 Draw Lowball (No-Limit) unter 241 Spielern den dritten Platz und kassierte dafür 36.000 Dollar Preisgeld.[13] Am 13. Februar 2015 nahm Kruse bei der TV total PokerStars.de Nacht teil. Dabei setzte er sich gegen Stefanie Heinzmann, Stefan Raab, Steven Gätjen, Ken Duken und einen Online-Qualifikanten durch und gewann 50.000 Euro, die er spendete.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Max Kruse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Max Kruse in der Datenbank von Weltfussball.de
  • Max Kruse in der Datenbank von Fussballdaten.de
  • Max Kruse in der Datenbank von Transfermarkt.de

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. die persönlichen Informationen auf der Facebook-Seite von Max Kruse
  2. Max Kruse wechselt zum FC St. Pauli, www.bergedorfer-zeitung.de vom 5. Mai 2009
  3. RevierSport 44/2013, S, 24 f.
  4. Sport-Club verpflichtet Max Kruse, auf scfreiburg.com
  5. Freiburger unterschreibt bis 2017, auf kicker.de
  6. Wechsel von Max Kruse zu Borussia ist perfekt, auf borussia.de
  7. „Kruse als Newcomer des Jahres geehrt“. Borussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH. 25. Juli 2013. Abgerufen am 25. Juli 2013.
  8. Max Kruse wechselt zum VfL Wolfsburg. Borussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH. 11. Mai 2015. Abgerufen am 11. Mai 2015.
  9. Max Kruse wird ein Wolf. VfL Wolfsburg. 10. Mai 2015. Abgerufen am 10. Mai 2015.
  10. U-21-Spielstatistik Deutschland-Dänemark auf dfb.de
  11. dfb.de: Kader der Nationalmannschaft für die Länderspiele gegen Ecuador (29. Mai) und USA (2. Juni)
  12. Die Welt-Elf der Aussortierten
  13. Nationalspieler Max Kruse räumt in Las Vegas ab, Handelsblatt vom 20. Juni 2014.