Neuching

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neuching
Neuching
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuching hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 11° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Erding
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberneuching
Höhe: 481 m ü. NHN
Fläche: 19,68 km²
Einwohner: 2527 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85467
Vorwahl: 08123
Kfz-Kennzeichen: ED
Gemeindeschlüssel: 09 1 77 131
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Neuching
St.-Martin-Str. 9
85467 Neuching
Webpräsenz: www.vg-oberneuching.de
Bürgermeister: Hans Peis (Kandidat für Neuching)
Lage der Gemeinde Neuching im Landkreis Erding
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Über dieses Bild

Neuching ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberneuching.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuching liegt in der Region München.

Es gibt die Gemarkungen Niederneuching und Oberneuching.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuching gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Schwaben des Kurfürstentums Bayern. Der Ort war Sitz einer Hauptmannschaft (sowohl für Ober- als auch Niederneuching).

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Siedlungsname ist 771 (Kopie des 11. Jh.) als Niuhinga, 782 (Kopie von 824) als Niuuihingas, 940 als Niuhinga, 1100 als Niuchingan, …1452 als Oberneuching … bezeugt.

Es ist der Personenname *Niwicho zu erschließen, der durch das Zugehörigkeitssuffix -ing abgeleitet ist.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Neuching wurde am 1. Januar 1970 durch den Zusammenschluss der damals selbständigen Gemeinden Oberneuching und Niederneuching neu gebildet.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Gemeinde hatte im Jahr 1970 1268, 1987 1001, im Jahr 2000 2162 Einwohner, im Jahr 2013 2473 und im Jahr 2014 2474 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Hans Peis (Kandidat für Neuching). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Johann Brunhierl (Freie Wähler Oberneuching) und 2008 sowie 2014 in seinem Amt bestätigt.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2012 umgerechnet 2604 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 401 T€.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Neuching wurde am 7. Juli 1975 festgelegt: „Gespalten von Gold und Rot; vorne eine blaue Gugel, hinten ein schräglinks gestelltes silbernes Haumesser.“

Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge in den Farben Rot-Gelb.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 112 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 105 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 773. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe neun Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 57 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1523 ha, davon waren 1313 ha Ackerfläche und 209 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Kindertagesstätte: Kindergarten mit 107 Kindern, Krippe mit 13 Kindern und Hort mit 14 Kindern (Stand: 2014)
  • Volksschule: Grundschule in Niederneuching (Stand: 2006)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2006, ISBN 978-3-406-55206-9, S. 177.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 457

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuching – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien