Rennes-les-Bains

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Rennes-les-Bains
Wappen von Rennes-les-Bains
Rennes-les-Bains (Frankreich)
Rennes-les-Bains
Region Languedoc-Roussillon
Département Aude
Arrondissement Limoux
Kanton Couiza
Koordinaten 42° 55′ N, 2° 19′ O42.9188888888892.3188888888889336Koordinaten: 42° 55′ N, 2° 19′ O
Höhe 254–822 m
Fläche 18,77 km²
Einwohner 258 (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km²
Postleitzahl 11190
INSEE-Code
Website http://www.renneslesbains.org

Rennes-les-Bains ist eine Gemeinde mit 258 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) mit keltischem/römischen Ursprung in Südfrankreich im Département Aude in der Region Languedoc-Roussillon ca. 40 Kilometer südlich von Carcassonne und etwa zwölf Kilometer entfernt von dem Berg Pic de Bugarach. Bekannt ist es für seine vier Warmwasserquellen, derentwegen bereits die Römer ein Heilbad neben diesem Ort errichtet hatten.

Rennes-les-Bains ist ein Nachbarort von Rennes-le-Château. Nur ein Weg – heute eine kleine Straße – verbindet die beiden Ortschaften über den dazwischen liegenden Berg.

Der kleine Ort wird oft mit dem „Mysterium“ um Rennes-le-Château in Verbindung gebracht, da der dortige Pfarrer Henri Boudet (1872–1914) in Verbindung mit Bérenger Saunière, dem damaligen Pfarrer von Rennes-le-Château, gebracht wird. Ob diese zwei Kirchenmänner tatsächlich eine freundschaftliche Beziehung hatten, ist jedoch umstritten.

Boudet beschreibt in seinem Buch „la vraie langue celtique“ (1891) zwei keltische Steinkreise um Rennes-les-Bains herum, von denen Teile tatsächlich existieren.

Heute ist das Dörflein mit sehr wenigen Einwohnern ein Touristenpilgerort für Mysterienforscher, Vorpyrenäenliebhaber und Anhänger der New Age-Bewegung.

Römisches Heilbad bei Rennes-les-Bains

Literatur[Bearbeiten]

  • Jean-Jacques-Henri Boudet: La vraie langue celtique et le Cromleck de Rennes-les-Bais. Belfond, Paris 1978, ISBN 2-7144-1186-X (unveränderter Nachdr. d. Ausg. Carcassonne 1886)
    • deutsch: Die Wahre Sprache der Kelten und der Kromleck von Rennes-les-Bains. Selbstverlag Jakobskötter, Waldkraiburg 2007, ISBN 978-3-00-021219-2 (übersetzt von Olaf Jacobskötter).