Schönberg (Oberbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Schönberg
Schönberg (Oberbayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönberg hervorgehoben

Koordinaten: 48° 20′ N, 12° 26′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am Inn
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberbergkirchen
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 25,33 km2
Einwohner: 1086 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84573
Vorwahl: 08637
Kfz-Kennzeichen: MÜ, VIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 143
Gemeindegliederung: 57 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hofmark 28
84564 Oberbergkirchen
Website: www.oberbergkirchen.de
Erster Bürgermeister: Alfred Lantenhammer (CSU / Freie Wählergem.)
Lage der Gemeinde Schönberg im Landkreis Mühldorf am Inn
Mühldorfer HartZangbergWaldkraiburgUnterreitTaufkirchen (Landkreis Mühldorf am Inn)SchwindeggSchönberg (Oberbayern)ReichertsheimRechtmehringRattenkirchenPolling (bei Mühldorf am Inn)ObertaufkirchenOberneukirchen (Oberbayern)OberbergkirchenNiedertaufkirchenNiederbergkirchenNeumarkt-Sankt VeitMühldorf am InnMettenheim (Bayern)MaitenbethLohkirchenKraiburg am InnKirchdorf (bei Haag in Oberbayern)Jettenbach (Oberbayern)HeldensteinHaag in OberbayernGars am InnErhartingEgglkofenBuchbach (Oberbayern)Aschau am InnAmpfingLandkreis LandshutLandkreis Rottal-InnLandkreis RosenheimLandkreis EbersbergLandkreis AltöttingLandkreis ErdingLandkreis TraunsteinKarte
Über dieses Bild

Schönberg ist eine Gemeinde und eine Ortschaft im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Region Südostoberbayern im tertiären Hügelland des nördlichen Landkreises Mühldorf am Inn.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 57 Gemeindeteile:[2]

Gemarkungen sind Aspertsham und Schönberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 928. Schönberg gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1970 wurde die Gemeinde Aspertsham eingegliedert.[3]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrgemeinden existieren in Schönberg und Aspertsham. Die ehemalige Pfarrkirche in Schönberg dürfte im 12. Jahrhundert erbaut worden sein, die jetzige in den Jahren 1911 bis 1914.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 915 auf 1082 Einwohner bzw. um 18,3 %.

  • 1970: 0966 Einwohner
  • 1987: 0909 Einwohner
  • 1991: 0917 Einwohner
  • 1995: 0932 Einwohner
  • 2000: 0941 Einwohner
  • 2005: 0943 Einwohner
  • 2010: 0925 Einwohner
  • 2015: 1008 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl 2020 erbrachte folgende Sitzverteilung:[4]

  • CSU/Freie Wählergemeinschaft: 6 Sitze
  • Parteifreie Wähler/SPD:3 Sitze
  • Wählergemeinschaft Aspertsham: 3 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erster Bürgermeister ist Alfred Lantenhammer (CSU/Freie Wählergemeinschaft).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DEU Schönberg (Obb) COA.svg
Blasonierung: „In Schwarz ein goldener Dreiberg, auf der mittleren Kuppe ein gestürztes goldenes Flammenschwert, auf den beiden Seitenkuppen je eine silberne Weizenähre“[5]

Wappenführung seit 1985

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 gab es im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 30 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren es zwölf Personen. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 288. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sechs, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 90 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1829 ha. Davon waren 1289 ha Ackerfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schönberg ist erreichbar über die Bundesstraße 12 (Abfahrt Ampfing oder Mühldorf) oder über die Bundesstraße 299 (Abfahrt Neumarkt-Sankt Veit).

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 31 Kindern
  • Volksschulen: eine mit zwölf Lehrern und 248 Schülern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schönberg (Oberbayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Schönberg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 20. Mai 2021.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 525.
  4. mmarxbauer: Gemeinderat. In: Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen. Abgerufen am 30. Dezember 2020 (deutsch).
  5. Eintrag zum Wappen von Schönberg (Oberbayern) in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte