Jettenbach (Oberbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Jettenbach
Jettenbach (Oberbayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Jettenbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 10′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am Inn
Verwaltungs­gemeinschaft: Kraiburg am Inn
Höhe: 418 m ü. NHN
Fläche: 9,17 km2
Einwohner: 733 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84555
Vorwahl: 08638
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 122
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
84559 Kraiburg a.Inn
Webpräsenz: www.jettenbach-am-inn.de
Bürgermeister: Maria Maier (Jettenbacher Wählergem.)
Lage der Gemeinde Jettenbach im Landkreis Mühldorf am Inn
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Über dieses Bild

Jettenbach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg am Inn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jettenbach liegt in der Region Südostoberbayern im Alpenvorland im Tal des Inn. Die Ortschaft befindet sich rund 20 km nordöstlich von Wasserburg, 18 km südwestlich der Kreisstadt Mühldorf und nur 7 km von Waldkraiburg entfernt. Jettenbach verfügt über einen direkten Anschluss an das Bahnnetz der Südostbayernbahn.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Jettenbach hat 12 Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Jettenbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jettenbach in Oberbayern gehörte den Grafen Toerring-Jettenbach. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Schloss Jettenbach war. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Eröffnung der Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf erhielt Jettenbach am 1. Mai 1876 Anschluss an das Eisenbahnnetz.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 645 Einwohner
  • 1987: 722 Einwohner
  • 1991: 758 Einwohner
  • 1995: 734 Einwohner
  • 2000: 743 Einwohner
  • 2005: 738 Einwohner
  • 2010: 708 Einwohner
  • 2015: 731 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist Maria Maier (Jettenbacher Wählergemeinschaft).[3]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2011 gerundet 423.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 31.000 €.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 81 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 270. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es acht Betriebe, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 22 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 388 ha. Davon waren 258 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2012):

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Cappel, Klaus Leonhard: Jettenbach, 1348–1998 – Ortsgeschichte und Hausbesitzerchronik, 1998

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jettenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Jettenbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 17. Juni 2017
  3. Gut 90 Prozent für Maria Maier. 26. Juni 2017, abgerufen am 29. Juni 2017.