Mettenheim (Bayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mettenheim
Mettenheim (Bayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mettenheim hervorgehoben
Koordinaten: 48° 16′ N, 12° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Mühldorf am Inn
Höhe: 411 m ü. NHN
Fläche: 27,24 km²
Einwohner: 3481 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84562
Vorwahl: 08631
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 83 127
Gemeindegliederung: 33 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Mettenheim
Klosterstr. 22
84562 Mettenheim
Webpräsenz: www.gemeinde-mettenheim.de
Bürgermeister: Stefan Schalk (CSU)
Lage der Gemeinde Mettenheim im Landkreis Mühldorf am Inn
Mühldorfer Hart Zangberg Waldkraiburg Unterreit Taufkirchen (Landkreis Mühldorf am Inn) Schwindegg Schönberg (Oberbayern) Reichertsheim Rechtmehring Rattenkirchen Polling (bei Mühldorf am Inn) Obertaufkirchen Oberneukirchen (Oberbayern) Oberbergkirchen Niedertaufkirchen Niederbergkirchen Neumarkt-Sankt Veit Mühldorf am Inn Mettenheim (Bayern) Maitenbeth Lohkirchen Kraiburg am Inn Kirchdorf (bei Haag in Oberbayern) Jettenbach (Oberbayern) Heldenstein Haag in Oberbayern Gars am Inn Erharting Egglkofen Buchbach (Oberbayern) Aschau am Inn Ampfing Landkreis Landshut Landkreis Rottal-Inn Landkreis Rosenheim Landkreis Ebersberg Landkreis Altötting Landkreis Erding Landkreis TraunsteinKarte
Über dieses Bild

Mettenheim ist eine Gemeinde im Landkreis Mühldorf am Inn (Bezirk und Regierungsbezirk Oberbayern) in Bayern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mettenheim liegt in der östlichen Hälfte des Landkreises Mühldorf am Inn, der sich im Norden der Planungsregion Südostoberbayern befindet; letztere liegt in der Osthälfte des Bezirks und des Regierungsbezirks Oberbayern im Südsüdosten Bayerns.

Der südliche Teil des Gemeindegebietes gehört zum Naturraum „Unteres Inn­tal“ (Ortslagen von Dingfurt, Fisching, Gaymoos, Hart, Harthausen, Haubing, Hechfelden, Holzen, Lochheim, Mettenheim, Neufahrn, Reit, Stenging, Zehenthof), der nördliche Teil zum Naturraum „Isar-Inn-Hügelland“ (Ortslagen von Amering, Au, Breitenloh, Dirnlech, Eibelsgrub, Ernsting, Gumattenkirchen, Haitzing, Hartmering, Hochgarten, Kirchisen, Metzenstegham, Peteratzing, Thal, Zeiling); die Grenze zwischen den Naturräumen verläuft ungefähr über die Ortslagen von Langenstegham, Hofisen, Stadlmoos und Solling.

Der Ort Mettenheim liegt in einer weitläufigen Talniederung zwischen den Flüssen Inn (im Südsüdosten) und Isen (im Nordnordwesten), fünf Kilometer nordwest-zu-westlich der Kreisstadt Mühldorf a. Inn.

Die A 94 führt über das Gemeindegebiet direkt östlich der Ortslage Hart, nördlich Ortslagen Mettenheim und Lochheim, südlich der Ortslagen Fisching, Neufahrn, Hechfelden, Haubing, Dingfurt und Stenging. Die nächstgelegene Anschlussstelle Mühldorf-West ist etwa drei Kilometer entfernt vom Zentrum der Ortslage Mettenheim in südwest-ein-halb-westlicher Richtung. Für knapp 915 m verläuft der Innwerkkanal über das Gebiet der Gemeinde; für etwa 40 m der Inn-Radweg und der Benediktweg über einen kleinen Zipfel des Gemeindegebietes zwischen Innwerkkanal und Inn.

Die Bahnstrecke München–Mühldorf, die zum Linienstern Mühldorf gehört, mit und auf dem das RegioNetz Südostbayernbahn (SOB) betrieben wird (dieses besteht jeweils aus einer Abteilung der DB RegioNetz Infrastruktur GmbH (RNI) und der DB RegioNetz Verkehrs GmbH (RNV)) verläuft für knapp 3 km über das Gemeindegebiet (am Südrand der Ortslage Hart), jedoch ohne dort einen Haltepunkt zu haben. Anschluss an diese Bahnstrecke besteht in der Nachbargemeinde Ampfing. Kaum weiter entfernt liegt der Bahnhof Mühldorf (Oberbay), der Eisenbahnknoten des Liniensterns, in der benachbarten Kreisstadt Mühldorf a. Inn. Auch die Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf verläuft in zwei Teilstücken für insgesamt 2 km über das südliche Gemeindegebiet, ebenfalls ohne Haltepunkt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Mettenheim hat 33 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Gumattenkirchen, Lochheim und Mettenheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mettenheim gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Mittels der Obmannschaft Mettenheim übte das Erzstift Salzburg bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1803 die niedere Gerichtsbarkeit über seine hiesigen Untertanen aus.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober 1934 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Lochheim eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Gumattenkirchen hinzu.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 1672 Einwohner
  • 1987: 2015 Einwohner
  • 2000: 2870 Einwohner
  • 2007: 3300 Einwohner (ca.)
  • 2009: 3400 Einwohner (ca.)
  • 2014: 3411 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Stefan Schalk (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1,4 Millionen Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 468 Tausend Euro.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Michael, Mettenheim

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 103 und im Bereich Handel und Verkehr 89 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 961. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 14 Betriebe, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2212 ha. Davon waren 1852 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 76 Kindern,
  • Volksschulen: eine mit elf Lehrern und 211 Schülern,
  • 2007 Fertigstellung des neuen Gemeindezentrums mit Volksbühne, Musikschule und Zweigstelle der VHS Mühldorf.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerd von Haßler (1928–1989), deutscher Journalist, Hörspielsprecher, Musiker, Autor und Produzent, lebte und arbeitete in Mettenheim (Bayern),
  • Ambros Seelos (1935–2015), deutscher Saxophonist, Klarinettist, Bandleader und Arrangeur.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120104/130243&attr=OBJ&val=406
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 525

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mettenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien