Simona Krupeckaitė

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Simona Krupeckaitė Straßenradsport
Simona Krupeckaitė mit der Silbermedailleim Keirin bei der Bahn-EM 2017
Simona Krupeckaitė mit der Silbermedaille
im Keirin bei der Bahn-EM 2017
Zur Person
Geburtsdatum 13. Dezember 1982
Nation LitauenLitauen Litauen
Disziplin Bahn (Kurzzeit)
Funktion Fahrerin
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2018 Bronze - Keirin
2010 Weltmeister - Keirin
2009 Weltmeister - 500-Meter-Zeitfahren
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2016 Europameister2016 - Sprint
Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2018

Simona Krupeckaitė (* 13. Dezember 1982 in Utena, Litauische SSR, Sowjetunion) ist eine litauische Radrennfahrerin. Sie betreibt Bahnradsport in Kurzzeitdisziplinen und zählt hier zu den stärksten Sportlerinnen.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simona Krupeckaitė ist seit 2003 international aktiv. Ihre bevorzugten Disziplinen sind der Sprint und die Einerverfolgung. Sie belegte zahlreiche vordere Plätze bei Weltcups, Europa- und Weltmeisterschaften. Ihr bisher größter Erfolg war der Gewinn des Titels bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2009 in Pruszków im Zeitfahren über 500 m; dabei stellte sie einen neuen Weltrekord (33,296 Sek.) auf. Sowohl 2009 als auch 2010 wurde Krupeckaitė gemeinsam mit Gintarė Gaivenytė Dritte im Teamsprint bei den Bahn-Weltmeisterschaften, im Keirin errang sie 2010 den Weltmeistertitel.

Beim Grand Prix von Moskau stellte Simona Krupeckaitė am 29. Mai 2010 einen neuen Weltrekord über 200 Meter bei fliegendem Start über 10,793 Sekunden auf. Damit brach sie den 17 Jahre alten Rekord von Olga Sljussarewa über 10,831 Sekunden.

2016 wurde Krupeckaitė für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wo sie im Keirin Rang zwölf und im Sprint Rang sieben belegte. Im selben Jahr wurde sie Europameisterin im Sprint.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009, 2010 und 2016 wurde Krupeckaitė als Litauens Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krupeckaitė (in Gelb) im Sprint-Halbfinale der Bahn-EM 2016 (gegen Anastassija Sergejewna Woinowa)
2003
  • Silber Europameisterschaft (U23) – Sprint, 500-Meter-Zeitfahren
2004
2008
2009
2010
2011
2012
2016
2017
2018

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004 Aliverti, Bianchi, Kookai
  • 2005 Team Bianchi, Aliverti
  • 2007–2008 Safi, Pasta Zara, Manhattan
  • 2009 Safi, Pasta Zara, Titanedi

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Simona Krupeckaitė – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Iš Lietuvos sportininkių lūpų – žodžiai apie sunkius metus ir įkvėpimą. In: sportas.lrytas.lt. 28. November 2017, abgerufen am 31. Januar 2018 (litauisch).