UEC-Bahn-Europameisterschaften 2016

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2016 fanden die Bahn-Weltmeisterschaften im Vélodrome National statt.
Mit fünf Medaillen die erfolgreichste Sportlerin dieser EM: die Niederländerin Kirsten Wild

Die 7. UEC-Bahn-Europameisterschaften der Elite fanden vom 19. bis 23. Oktober 2016 im Vélodrome National in Saint-Quentin-en-Yvelines, einem Vorort von Paris, statt.

280 Sportler (95 Frauen und 185 Männer) gingen an den Start, 23 Wettbewerbe standen zur Entscheidung an.

Diese Europameisterschaften waren von mehreren Neuerungen geprägt: Nachdem das Zweier-Mannschaftsfahren (in verschiedenen Formen) seit Ende des 19. Jahrhunderts eine reine Männerdomäne war, wurde es seit 1995 in der aktuellen Ausführung auch bei UCI-Bahn-Weltmeisterschaften weiterhin nur für Männer ausgetragen. Auf nationaler Ebene gibt es nur in wenigen Ländern eine Meisterschaft für Frauen in dieser Disziplin. 2016 wurde das Zweier-Mannschaftsfahren der Frauen erstmals in das Programm der Europameisterschaften aufgenommen und damit erstmals bei einem internationalen Wettbewerb ausgetragen.

Das bisher aus sechs Disziplinen bestehende Omnium besteht künftig nur noch aus vier Disziplinen. Sämtliche Zeitfahr-Disziplinen – Einerverfolgung, 1000-Meter-Zeitfahren, Fliegende Runde –, wurden gestrichen. Scratch, Ausscheidungsfahren und Punktefahren wurde stattdessen die Temporennen als vierte Disziplin hinzugefügt. Für die Männer gehen das Scratchrennen und die Temporunden über zehn Kilometer, für die Frauen über 7,5 Kilometer; das abschließende Punktefahren geht für Männer und Frauen jeweils über 25 Kilometer.[1]

Im Rahmen dieser Europameisterschaften wurden zum Auftakt die Steher-Europameisterschaften ausgetragen. Auch diese Integration von Steherrennen in die Bahn-Europameisterschaften war eine Novität.[2]

Einige Nationalmannschaften gingen bei diesen Europameisterschaften mit Sportlerinnen und Sportlern aus der „zweiten Reihe“ oder aus dem Nachwuchs an den Start, da viele Fahrer, die bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro starteten, bis zum Start der Weltcup-Saison am 4. November im Sir Chris Hoy Velodrome in Glasgow pausieren. Für viele Nachwuchssportler bot diese EM daher die Chance, sich in Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 zu profilieren.[3]

Die erfolgreichsten Mannschaften bei dieser EM waren die französische sowie die russische mit jeweils drei Goldmedaillen. Bei den Franzosen errang Corentin Ermenault, Sohn von Olympiasieger Philippe Ermenault, allein zwei Titel, in der Einer- sowie in der Mannschaftsverfolgung. Die drei russischen Goldmedaillen entfielen auf den Kurzzeitbereich: Während sich Darja Schmeljowa zwei Titel im 500-MeterZeitfahren sowie im Teamsprint sicherte, wurde ihr Landsmann Pawel Jakuschewski Europameister im Sprint. Die Schweizer Mannschaft landete dank zweier Goldmedaillen von Loïc Perizzolo im Ausscheidungsfahren sowie der von Gaël Suter auf Platz fünf der Medaillenwertung. Die deutsche Mannschaft, die mit vielen Nachwuchskräften angereist war, rangierte in der Endabrechnung auf Platz neun, darunter eine goldene für den Steher Stefan Schäfer.

Erfolgreichste SportlerIn dieser Europameisterschaften war die Niederländerin Kirsten Wild, die insgesamt fünf Medaillen gewann, darunter zweimal Gold im Ausscheidungsfahren und im Punktefahren, und hielt sich damit für den für sie enttäuschenden zweiten Rang im Straßenrennen der UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2016 schadlos. Elisa Balsamo, die bei der WM das Straßenrennen der Juniorinnen gewonnen hatte, entschied gemeinsam mit ihren Teamkameradinnen Tatiana Guderzo, Simona Frapporti und Silvia Valsecchi die Mannschaftsverfolgung für Italien. Die Britin Katie Archibald wurde zum dritten Mal in Folge Europameisterin in der Einerverfolgung, gewann das Omnium und belegte im Ausscheidungsfahren Platz zwei. Der Spanier Albert Torres wurde Europameister im Omnium sowie wie im Vorjahr gemeinsam mit Sebastián Mora im Zweier-Mannschaftsfahren. Die Belgierinnen Jolien D’hoore und Lotte Kopecky wurden die ersten Europameisterinnen im Zweier-Mannschaftsfahren in der Geschichte des Radsports.

Zeitplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Disziplinen Männer Disziplinen Frauen
Mittwoch, 19. Oktober 1000-Meter-Zeitfahren, Scratch, Steherrennen 500-Meter-Zeitfahren, Ausscheidungsfahren
Donnerstag, 20. Oktober Mannschaftsverfolgung, Teamsprint, Ausscheidungsfahren Mannschaftsverfolgung, Teamsprint, Scratch
Freitag, 21. Oktober Omnium Keirin, Einerverfolgung, Punktefahren
Samstag, 22. Oktober Punktefahren, Einerverfolgung, Sprint Omnium
Sonntag, 23. Oktober Keirin, Zweier-Mannschaftsfahren Sprint, Zweier-Mannschaftsfahren

Resultate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprint[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pawel Jakuschewski gewann den Sprint der Männer.
Männer
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Pawel Jakuschewski RusslandRussland RUS 10,495 (1)
10,970 (2)
Zilveren medaille.svg Roy van den Berg NiederlandeNiederlande NED
Bronzen medaille.svg Andrij Wynokurow UkraineUkraine UKR 10,303 (1)
10,287 (2)
4 Eric Engler DeutschlandDeutschland GER
5 Sébastien Vigier FrankreichFrankreich FRA
6 Quentin Lafargue FrankreichFrankreich FRA
7 Ryan Owens Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
8 Joseph Truman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
Frauen
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Simona Krupeckaitė LitauenLitauen LTU 11,557 (1)
11,595 (2)
Zilveren medaille.svg Anastassija Woinowa RusslandRussland RUS
Bronzen medaille.svg Tania Calvo SpanienSpanien ESP 11,497 (1)
11,219 (2)
4 Nicky Degrendele BelgienBelgien BEL
5 Pauline Grabosch DeutschlandDeutschland GER
6 Helena Casas SpanienSpanien ESP
7 Tatjana Kisseljowa RusslandRussland RUS
8 Kyra Lamberink NiederlandeNiederlande NED

Keirin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Tomáš Bábek TschechienTschechien CZE
Zilveren medaille.svg Andrij Wynokurow UkraineUkraine UKR
Bronzen medaille.svg Charlie Conord FrankreichFrankreich FRA
4 Marc Jurczyk DeutschlandDeutschland GER
5 Patryk Rajkowski PolenPolen POL
6 Joseph Truman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
7 Jack Carlin Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
8 Robin Wagner TschechienTschechien CZE
9 Sergei Omolschenko AserbaidschanAserbaidschan AZE
10 Juan Peralta SpanienSpanien ESP
Frauen
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Ljubow Bassowa UkraineUkraine UKR
Zilveren medaille.svg Nicky Degrendele FrankreichFrankreich FRA
Bronzen medaille.svg Simona Krupeckaitė LitauenLitauen LTU
4 Helena Casas SpanienSpanien ESP
5 Rachel James Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
6 Tatjana Kisseljowa RusslandRussland RUS
7 Anastassija Woinowa RusslandRussland RUS
8 Tania Calvo SpanienSpanien ESP
9 Shanne Braspennincx NiederlandeNiederlande NED
10 Shannon McCurley IrlandIrland IRL

Zeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Russin Darja Schmeljowa wurde Europameisterin über 500 Meter und im Teamsprint.
Männer (1000 m)
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Quentin Lafargue FrankreichFrankreich FRA 1:00,685
Zilveren medaille.svg Eric Engler DeutschlandDeutschland GER 1:00,807
Bronzen medaille.svg Tomáš Bábek TschechienTschechien CZE 1:00,966
4 Jiri Janosek TschechienTschechien CZE 1:01,612
5 Joseph Truman Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:01,669
6 Benjamin Édelin FrankreichFrankreich FRA 1:01,967
7 Marc Jurczyk DeutschlandDeutschland GER 1:01,985
8 José Moreno Sánchez SpanienSpanien ESP 1:02,072
9 Aleksandr Vasjuchno RusslandRussland RUS 1:02,106
10 Aleksandr Dubschenko RusslandRussland RUS 1:02,639
Frauen (500 m)
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Darja Schmeljowa RusslandRussland RUS 34,310
Zilveren medaille.svg Pauline Grabosch DeutschlandDeutschland GER 34,318
Bronzen medaille.svg Anastassija Woinowa RusslandRussland RUS 34,483
4 Tania Calvo SpanienSpanien ESP 34,497
5 Olena Starykowa UkraineUkraine UKR 34,906
6 Shanne Braspennincx NiederlandeNiederlande NED 35,132
7 Rachel James Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 35,139
8 Kyra Lamberink NiederlandeNiederlande NED 35,157
9 Miglė Marozaitė LitauenLitauen LTU 35,359
10 Miriam Vece ItalienItalien ITA 35,987

Teamsprint[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Maciej Bielecki
Kamil Kuczyński
Mateusz Lipa
Mateusz Rudyk
PolenPolen POL 43,211
Zilveren medaille.svg Jack Carlin
Ryan Owens
Joseph Truman
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 43,398
Bronzen medaille.svg Eric Engler
Robert Förstemann
Jan May
DeutschlandDeutschland GER 43,083
4 Kévin Sireau
Quentin Lafargue
Sébastien Vigier
FrankreichFrankreich FRA 43,547
5 Kyrill Samusenko
Alexei Tkatschow
Pawel Jakuschewski
RusslandRussland RUS
6 Uladsislau Nawik
Jauhen Weramtschuk
Arzjom Saizau
WeissrusslandWeißrussland BLR
7 Tomáš Bábek
Jiri Janosek
Robin Wagner
TschechienTschechien CZE
8 Sergio Aliaga
José Moreno Sánchez
Juan Peralta
SpanienSpanien ESP
Frauen
0# Name Nationalität Zeit (s)
Gouden medaille.svg Darja Schmeljowa
Anastassija Woinowa
RusslandRussland RUS 33,356
Zilveren medaille.svg Tania Calvo
Helena Casas
SpanienSpanien ESP 33,425
Bronzen medaille.svg Simona Krupeckaitė
Miglė Marozaitė
LitauenLitauen LTU 33,871
4 Shanne Braspennincx
Kyra Lamberink
NiederlandeNiederlande NED 33,955
5 Rachel James
Eleanor Richardson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
6 Gloria Manzoni
Miriam Vece
ItalienItalien ITA
7 Pauline Grabosch
Gudrun Stock
DeutschlandDeutschland GER
8 Ljubow Bassowa
Valeria Zalizna
UkraineUkraine UKR

Einerverfolgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum dritten Mal in Folge wurde Katie Archibald Europameisterin in der Einerverfolgung und gewann 2016 zudem das Omnium.
Männer
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Corentin Ermenault FrankreichFrankreich FRA 4:18,779
Zilveren medaille.svg Filippo Ganna ItalienItalien ITA 4:19,084
Bronzen medaille.svg Dion Beukeboom NiederlandeNiederlande NED 4:20,568
4 Daniel Staniszewski PolenPolen POL 4:21,905
5 Ivo Oliveira PortugalPortugal POR
6 Leif Lampater DeutschlandDeutschland GER
7 Niklas Larsen DanemarkDänemark DEN
8 Szymon Sajnok PolenPolen POL
9 Casper von Folsach DanemarkDänemark DEN
10 Sylvain Chavanel FrankreichFrankreich FRA
Frauen
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Katie Archibald Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 3:29,878
Zilveren medaille.svg Justyna Kaczkowska PolenPolen POL 3:33,188
Bronzen medaille.svg Anna Turvey IrlandIrland IRL 3:36,591
4 Ina Sawenka WeissrusslandWeißrussland BLR 3:36,372
5 Élise Delzenne BelgienBelgien BEL
6 Lotte Kopecky BelgienBelgien BEL
7 Gudrun Stock DeutschlandDeutschland GER
8 Francesca Pattaro ItalienItalien ITA
9 Sheyla Gutiérrez SpanienSpanien ESP
10 Gloria Rodriguez SpanienSpanien ESP 3:42,096

Mannschaftsverfolgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Thomas Denis
Corentin Ermenault
Florian Maitre
Benjamin Thomas
FrankreichFrankreich FRA 3:57,594
Zilveren medaille.svg Filippo Ganna
Simone Consonni
Francesco Lamon
Michele Scartezzini
ItalienItalien ITA 3:58,871
Bronzen medaille.svg Matthew Bostock
Oliver Wood
Kian Emadi-Coffin
Mark Stewart
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
4 Dion Beukeboom
Roy Eefting
Roy Pieters
Jan-Willem van Schip
NiederlandeNiederlande NED eingeholt
5 Niklas Larsen
Frederik Madsen
Casper Pedersen
Casper von Folsach
DanemarkDänemark DEN
6 Alexei Kurbatow
Wiktor Manakow
Dmitri Sokolow
Sergei Schilow
RusslandRussland RUS
7 Kenny De Ketele
Moreno De Pauw
Lindsay De Vylder
Robbe Ghys
BelgienBelgien BEL
8 Dawid Szubak
Szymon Sajnok
Daniel Staniszewski
Adrian Tekliński
PolenPolen POL
Frauen
0# Name Nationalität Zeit (min)
Gouden medaille.svg Elisa Balsamo
Tatiana Guderzo
Simona Frapporti
Silvia Valsecchi
Francesca Pattaro
ItalienItalien ITA 4:22,314
Zilveren medaille.svg Justyna Kaczkowska
Katarzyna Pawłowska
Daria Pikulik
Nikol Płosaj
PolenPolen POL 4:27,845
Bronzen medaille.svg Emily Kay
Dannielle Khan
Manon Lloyd
Emily Nelson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 4:26,744
4 Élise Delzenne
Coralie Demay
Roxane Fournier
Laurie Berthon
FrankreichFrankreich FRA 4:33,427
5 Marina Schmajankowa
Polina Piwowarowa
Ina Sawenka
Tazzjana Scharakowa
WeissrusslandWeißrussland BLR
6 Gilke Croket
Annelies Dom
Lotte Kopecky
Lenny Druyts
BelgienBelgien BEL
7 Gulnas Badykowa
Anastasija Jakowenko
Elisabeta Oschurkowa
Aleksandra Schekina
RusslandRussland RUS
8 Lydia Boylan
Eileen Burns
Lydia Gurley
Anna Turvey
IrlandIrland IRL

Punktefahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Niklas Larsen DanemarkDänemark DEN 83
Zilveren medaille.svg Kenny De Ketele BelgienBelgien BEL 53
Bronzen medaille.svg Raman Ramanau WeissrusslandWeißrussland BLR 36
4 Oliver Wood Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 33
5 Andreas Graf OsterreichÖsterreich AUT 32
6 Jan-Willem van Schip NiederlandeNiederlande NED 31
7 Wojciech Pszczolarski PolenPolen POL 31
8 Michele Scartezzini ItalienItalien ITA 27
9 Dmitri Strachow RusslandRussland RUS 26
10 Lucas Liß DeutschlandDeutschland GER 23
Frauen
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Kirsten Wild NiederlandeNiederlande NED 25
Zilveren medaille.svg Jolien D’hoore BelgienBelgien BEL 24
Bronzen medaille.svg Katarzyna Pawłowska PolenPolen POL 14
4 Charlotte Becker DeutschlandDeutschland GER 13
5 Elinor Barker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 11
6 Tazzjana Scharakowa WeissrusslandWeißrussland BLR 10
7 Maria Giulia Confalonieri ItalienItalien ITA 7
8 Élise Delzenne BelgienBelgien BEL 7
9 Anna Nahirna UkraineUkraine UKR 2
10 Jarmila Machačová TschechienTschechien CZE 2

Bei gleicher Punktzahl entscheidet die Platzierung im Endspurt über den Gesamtrang.

Scratch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europameisterin im Scratch: Aušrinė Trebaitė
Männer
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Gaël Suter SchweizSchweiz SUI
Zilveren medaille.svg Adrian Tekliński PolenPolen POL
Bronzen medaille.svg Wim Stroetinga NiederlandeNiederlande NED
4 Christos Volikakis GriechenlandGriechenland GRE
5 Felix English IrlandIrland IRL
6 Andreas Müller OsterreichÖsterreich AUT
7 Alex Buttazzoni ItalienItalien ITA
8 Morgan Kneisky FrankreichFrankreich FRA
9 Jiří Hochmann TschechienTschechien CZE
10 Filip Taragel SlowenienSlowenien SLO
Frauen
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Aušrinė Trebaitė LitauenLitauen LTU
Zilveren medaille.svg Elinor Barker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
Bronzen medaille.svg Kirsten Wild NiederlandeNiederlande NED
4 Rachele Barbieri ItalienItalien ITA
5 Alzbeta Pavlendova SlowakeiSlowakei SLO
6 Laurie Berthon FrankreichFrankreich FRA
7 Verena Eberhardt OsterreichÖsterreich AUT
8 Anita Stenberg NorwegenNorwegen NOR
9 Maryna Schmajankowa WeissrusslandWeißrussland BLR
10 Sheyla Gutiérrez SpanienSpanien ESP

Ausscheidungsfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Loïc Perizzolo SchweizSchweiz SUI
Zilveren medaille.svg Christos Volikakis GriechenlandGriechenland GRE
Bronzen medaille.svg Jiří Hochmann TschechienTschechien CZE
4 Morgan Kneisky FrankreichFrankreich FRA
5 Joao Matias PortugalPortugal POR
6 Raman Zischkou WeissrusslandWeißrussland BLR
7 Maksim Piskunow RusslandRussland RUS
8 Fintan Ryan IrlandIrland IRL
9 Sebastian Wotschke DeutschlandDeutschland GER
10 Kian Emadi-Coffin Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
Frauen
0# Name Nationalität
Gouden medaille.svg Kirsten Wild NiederlandeNiederlande NED
Zilveren medaille.svg Katie Archibald Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR
Bronzen medaille.svg Laurie Berthon FrankreichFrankreich FRA
4 Lucie Hochmann TschechienTschechien CZE
5 Olivija Baleišytė LitauenLitauen LTU
6 Katarzyna Pawłowska PolenPolen POL
7 Jewgenija Romanjuta RusslandRussland RUS
8 Marina Schmajankowa WeissrusslandWeißrussland BLR
9 Johanna Kitt Borissza UngarnUngarn HUN
10 Michaela Ebert DeutschlandDeutschland GER

Omnium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Albert Torres SpanienSpanien ESP 126
Zilveren medaille.svg Gaël Suter SchweizSchweiz SUI 123
Bronzen medaille.svg Benjamin Thomas FrankreichFrankreich FRA 114
4 Simone Consonni ItalienItalien ITA 112
5 Casper Pedersen DanemarkDänemark DEN 106
6 Mark Stewart Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 104
7 Felix English IrlandIrland IRL 92
8 Adrian Tekliński PolenPolen POL 85
9 Sergei Rostowtsew RusslandRussland RUS 83
10 Lucas Liß DeutschlandDeutschland GER 68
Frauen
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Katie Archibald Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 141
Zilveren medaille.svg Kirsten Wild NiederlandeNiederlande NED 135
Bronzen medaille.svg Lotte Kopecky BelgienBelgien BEL 131
4 Elisa Balsamo ItalienItalien ITA 122
5 Anita Stenberg NorwegenNorwegen NOR 118
6 Lydia Boylan IrlandIrland IRL 110
7 Roxane Fournier FrankreichFrankreich FRA 89
8 Lucie Hochmann TschechienTschechien ZE 79
9 Marina Schmajankowa WeissrusslandWeißrussland BLR 79
10 Jewgenija Romanjuta RusslandRussland RUS 75

Madison (Zweier-Mannschaftsfahren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sebastián Mora (r.) und Albert Torres (hier bei der EM 2015) konnten ihren Titelgewinn aus dem Vorjahr wiederholen.
Männer
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Sebastián Mora
Albert Torres
SpanienSpanien ESP 51
Zilveren medaille.svg Morgan Kneisky
Benjamin Thomas
FrankreichFrankreich FRA 45
Bronzen medaille.svg Kenny De Ketele
Moreno De Pauw
BelgienBelgien BEL 44
4 Andreas Graf
Andreas Müller
OsterreichÖsterreich AUT 37
5 Simone Consonni
Francesco Lamon
ItalienItalien ITA 20
6 Frederik Madsen
Casper von Folsach
DanemarkDänemark DEN 19
7 Wojciech Pszczolarski
Daniel Staniszewski
PolenPolen POL 19
8 Tristan Marguet
Loïc Perizzolo
SchweizSchweiz SUI 6
9 Roy Pieters
Wim Stroetinga
NiederlandeNiederlande NED - 1 Runde
45
10 Martin Bláha
Vojtěch Hačecký
TschechienTschechien CZE 4
Frauen
0# Name Nationalität Punkte
Gouden medaille.svg Jolien D’hoore
Lotte Kopecky
BelgienBelgien BEL 36
Zilveren medaille.svg Emily Kay
Emily Nelson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 26
Bronzen medaille.svg Nina Kessler
Kirsten Wild
NiederlandeNiederlande NED 22
4 Laurie Berthon
Coralie Demay
FrankreichFrankreich FRA 17
5 Alexandra Tschekina
Anastasiia Jakowenko
RusslandRussland RUS 12
6 Rachele Barbieri
Maria Giulia Confalonieri
ItalienItalien ITA 13
7 Lydia Boylan
Lydia Gurley
IrlandIrland IRL 7
8 Oksana Kliaschina
Anna Nahirna
UkraineUkraine UKR 5
9 Lucie Hochmann
Jarmila Machačová
TschechienTschechien CZE 4
10 Polina Piwowarowa
Ina Sawenka
WeissrusslandWeißrussland BLR 1

Steherrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer
0# Fahrer / Schrittmacher Nationalität Runden
Gouden medaille.svg Stefan Schäfer / Peter Bäuerlein DeutschlandDeutschland GER 0
Zilveren medaille.svg Franz Schiewer / Gerd Gessler DeutschlandDeutschland GER 0
Bronzen medaille.svg Giuseppe Atzeni / René Aebi SchweizSchweiz SUI - 8
4 Peter Jörg / Thomas Baur SchweizSchweiz SUI - 10
5 Émilien Clère / Francois Toscano FrankreichFrankreich FRA - 10

Bereits nach wenigen Minuten des einstündigen Finales fiel eine Vorentscheidung: Das niederländische Gespann Patrick Kos/Jan Willem Fack griff das deutsche Gespann Thomas Steger/Thomas Ruder an, was Kos, den Europameister von 2011, so viel Kraft kostete, dass er von der Rolle kam und das Rennen aufgab. Ende der ersten Rennhälfte holten sich Stefan Schäfer und Peter Bäuerlein eine Runde Vorsprung gegenüber Atzeni/Aebi, die die Schweizer nicht mehr aufholen konnten. Das zweite deutsche Gespann Franz Schiewer und Gerhard Gessler blieb mit Schäfer/Bäuerlein in einer Runde. Dieser Stand konnte bis zum Schluss gehalten werden. Von den acht gestarteten Gespannen kamen nur fünf ins Ziel.[4]

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Rang  Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 FrankreichFrankreich Frankreich 3 1 3 7
2 RusslandRussland Russland 3 1 1 5
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2 4 2 8
4 NiederlandeNiederlande Niederlande 2 3 3 8
5 SchweizSchweiz Schweiz 2 1 1 4
SpanienSpanien Spanien 2 1 1 4
7 LitauenLitauen Litauen 2 0 2 4
8 BelgienBelgien Belgien 1 3 2 6
9 DeutschlandDeutschland Deutschland 1 3 1 5
PolenPolen Polen 1 3 1 5
11 ItalienItalien Italien 1 2 0 3
12 UkraineUkraine Ukraine 1 1 1 3
13 TschechienTschechien Tschechien 1 0 2 3
14 DanemarkDänemark Dänemark 1 0 0 1
15 GriechenlandGriechenland Griechenland 0 1 0 1
16 IrlandIrland Irland 0 0 1 1
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 0 0 1 1
Gesamt 23 23 23 69

Aufgebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bund Deutscher Radfahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Swiss Cycling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Österreichischer Radsportverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: UEC-Bahn-Europameisterschaften 2016 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reformiertes Omnium und Frauen-Madison erstmals bei der Bahn-EM. In: rad-net.de. 29. September 2016, abgerufen am 29. September 2016.
  2. UEC bestätigt Termine der Steher- und Derny-EM. In: rad-net.de. 13. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016.
  3. Bahn-EM: Rio-Starter pausieren - zweite Reihe will sich beweisen – Radsport bei rad-net.de. In: rad-net.de. 25. März 2013, abgerufen am 19. Oktober 2016.
  4. Steher-EM: Deutsche feiern Doppelsieg durch Schäfer und Schiewer – Radsport bei rad-net.de. In: rad-net.de. 25. März 2013, abgerufen am 20. Oktober 2016.