Täuffelen

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Täuffelen
Wappen von Täuffelen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern BE
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0751i1f3f4
Postleitzahl: 2575
Koordinaten: 581874 / 212878Koordinaten: 47° 4′ 0″ N, 7° 12′ 0″ O; CH1903: 581874 / 212878
Höhe: 492 m ü. M.
Fläche: 4.4 km²
Einwohner: 2691 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 573 Einw. pro km²
Website: www.taeuffelen.ch
Täuffelen

Täuffelen

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Täuffelen (französisch früher Chouffaille) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung Täuffelen

In Blau mit einem goldenen oder dunkelgelben Rand, ein silbernes oder weisses Monogramm, T und F, unten in eine Pfeilspitze endigend

Die Gemeinde verwendet seit 1944 das seit dem 15. Jahrhundert bekannte Sujet als Gemeindewappen

Blasonierung Gerolfingen

Dreizinken Fischfanggabel, links und rechts je ein senkrechter Fisch, alles auf blauem Hintergrund

Die Ortschaft trägt ein Wappen, welches 1950 gestaltet wurde,

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Täuffelen liegt am Südufer des Bielersees. Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Gerolfingen, weshalb sich die Gemeinde selber Täuffelen-Gerolfingen nennt. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Mörigen, Epsach, Walperswil und Hagneck.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide Ortschaften haben keltische Wurzeln und wurden im 13. und 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Einige Pfahlbaufunde am Ufer des Bielersees, belegen die Besiedlung in der Jungsteinzeit. Die Grafen von Fenis und anschliessend die Grafen von Neuenburg sind als Herrscher über Täuffelen belegt, bevor es als Teil der Grafschaft Nidau der bernischen Vogtei Nidau zugewiesen wurde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 35.2 %, SP 18.5 %, BDP 14.0 %, FDP 11.9 %, glp 6.8 %, GPS 5.6 %, EVP 3.2 %, EDU 1.5 %, CVP 1.3 %.[2]

Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Oberstufenzentrum Täuffelen ist die regionale öffentliche Schule für Jugendliche der 7. bis 9. Klassen. Einzugsgebiet: Hagneck, Epsach, Täuffelen-Gerolfingen, Mörigen und Sutz-Lattrigen. Etwa 20 Lehrpersonen unterrichten durchschnittlich 180 Schülerinnen und Schüler in 10 Klassen.

Das Schulhaus verfügt über Räumlichkeiten und Infrastruktur, welche für Kultur, Vereine und Freizeitangebot der Region wichtig sind: Turnhalle, Hallenbad, Aula, Mehrzweckraum, Bibliothek, Luftschutzanlage und Fussballplatz.

Persönlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andres Moser: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Landband 2: Der Amtsbezirk Erlach, der Amtsbezirk Nidau. Teil 1. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Wiese, Basel 1998, (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 90). ISBN 3-909164-63-3. S. 399–414.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Täuffelen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Resultate der Gemeinde Täuffelen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 17. April 2016 (html, deutsch).