Müntschemier

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Müntschemier
Wappen von Müntschemier
Staat: Schweiz
Kanton: Bern BE
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0498i1f3f4
Postleitzahl: 3225
Koordinaten: 577738 / 204982Koordinaten: 46° 59′ 44″ N, 7° 8′ 45″ O; CH1903: 577738 / 204982
Höhe: 438 m ü. M.
Fläche: 4.9 km²
Einwohner: 1309 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 258 Einw. pro km²
Website: www.muentschemier.ch
Bahnhof Müntschemier

Bahnhof Müntschemier

Karte
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Müntschemier (frz. Monsmier) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz. Müntschemier gehört zur Kirchgemeinde Ins, die Burgergemeinde wurde 1876 aufgelöst.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müntschemier liegt im Grossen Moos, einem besonders fruchtbaren Gebiet mit fast schwarzen Böden im Berner Seeland. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Brüttelen, Treiten, Kerzers, Ried bei Kerzers, Murten, Mont-Vully und Ins.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Raynald Richard (SVP, Stand 2015).

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 50.7 %, BDP 15.4 %, EVP 8.1 %, FDP 6.8 %, SP 5.9 %, glp 4.1 %, GPS 3.4 %, EDU 2.4 %, CVP 0.9 %, Piraten 1.0 %.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müntschemier liegt an der Bahnlinie NeuenburgBern. Die Züge der Linien S5 und S52 der S-Bahn Bern halten dort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kloster Erlach hatte 1185 Grundbesitz in Münteschmier. 1474 kam das Dorf als Teil der Herrschaft Erlach an Bern und wurde in der Landvogtei Erlach verwaltet. Nach dem Brand von 1827 wurde das Dorf teilweise neu angelegt. Die finanzielle Belastung durch die Juragewässerkorrektion in den Jahren 1874 bis 1883 zwang die Burgergemeinde zum Verkauf ihrer Allmend. Die Burgergemeinde löste sich 1876 auf. Die Urbarisierung des Mooses und der Bau der Staatsstrasse durch das grosse Moos sowie der Bahnlinie Bern-Neuenburg im Jahr 1902 führte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem Bevölkerungswachstum. Meliorationen und Güterzusammenlegungen machten Müntschemier zu einem bedeutenden Gemüseanbauort der Schweiz.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Müntschemier gibt es mehrere Sportvereine

  • FC Müntschemier
  • Damenturnverein Müntschemier
  • Turnverein Müntschemier
  • UHC Kerzers-Müntschemier

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Löffel: Müntschemier. Chronik der Gemeinde, Oberdiessbach 1977.
  • Andres Moser: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Landband 2: Der Amtsbezirk Erlach, der Amtsbezirk Nidau. Teil 1. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Wiese, Basel 1998, (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 90). ISBN 3-909164-63-3. S. 346–353.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Resultate der Gemeinde Müntschemier. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 17. April 2016 (html, deutsch).