Studen BE

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BE ist das Kürzel für den Kanton Bern in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Studenf zu vermeiden.
Studen
Wappen von Studen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0749i1f3f4
Postleitzahl: 2557
UN/LOCODE: CH STU
Koordinaten: 589782 / 217898Koordinaten: 47° 6′ 43″ N, 7° 18′ 14″ O; CH1903: 589782 / 217898
Höhe: 437 m ü. M.
Fläche: 2.71 km²
Einwohner: 3256 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 1201 Einw. pro km²
Website: www.studen.ch
Karte
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Studen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt an Aegerten, Büetigen, Jens BE, Lyss, Schwadernau und Worben.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Einwohnergemeinde gibt es in Studen eine Burgergemeinde. Die Legislative wird von der Gemeindeversammlung gebildet. Der Gemeinderat ist die Exekutive und umfasst sieben Mitglieder. Gemeindepräsidentin Theres Lautenschlager ist seit 1. Januar 2016 im Amt. In Studen sind Sektionen der BDP, SVP, der SP und der FDP aktiv. Ein Freies Bündnis (FB) betreibt Gemeindepolitik.

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen: SVP 41.1 %, BDP 15.8 %, SP 15.3 %, FDP 8.8 %, glp 5.7 %, EVP 4.8 %, GPS 2.7 %, CVP 1.5 %, SD 1.2 %, EDU 1.2 %, Alpenparlament 1.0 %.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grundlage der Fondation Saner Studen[3] bildet die langjährige Sammlungstätigkeit von Gerhard Saner. In den letzten Jahrzehnten kam eine umfangreiche Sammlung zusammen, die die wichtigsten Exponenten der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts umfasst. In ihrem Zentrum stehen die Zürcher Konkreten.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studen liegt an der Bahnlinie Biel-Bern und besitzt seit 1999 einen eigenen Bahnhof. Ferner führt eine Busverbindung von Biel nach Lyss über Studen. Für den Privatverkehr gibt es einen Autostrassenanschluss an die T6 von Biel nach Bern.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Römerzeit hiess Studen Petinesca. Diese Siedlung wurde 58 vor Christus als Militärstation von den Römern errichtet und lag an der wichtigen Verbindungsstrasse von Aventicum über Salodurum nach Augusta Raurica. Zudem zweigte dort auch die Strasse durch den Jura ab. Die Station war bis 380 nach Christus besetzt.

Zu Petinesca gehörte auch eine ummauerte (vorrömische Wallanlagen, von denen der westlich gelegene Keltenwall am besten erhalten ist) Tempelanlage mit drei Toren, sie umfasste zwei Gruppen von je drei gallorömischen Umgangstempeln sowie drei Kapellen und ein Priesterhaus (errichtet im 1. und 2. Jahrhundert). In einer Urkunde vom 12. November 1257 wird Petinesca erstmals mit dem heutigen Namen Studen erwähnt. Viele der Ausgrabungsfunde sind im Museum Schwab in Biel zu besichtigen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Studen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017; abgerufen am 20. September 2017.
  2. Resultate der Gemeinde Studen BE. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015; abgerufen am 17. April 2016 (html).
  3. fondation-saner.ch: Fondation Saner Stiftung für Schweizer Kunst, Zugriff am 2. November 2009
  4. seeteufel.ch: Tier- & Erlebnispark, Restaurant, Erlebnisbar, Zugriff am 2. November 2009