Siselen

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Siselen
Wappen von Siselen
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Bern Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0499i1f3f4
Postleitzahl: 2577
Koordinaten: 581033 / 208999Koordinaten: 47° 1′ 54″ N, 7° 11′ 21″ O; CH1903: 581033 / 208999
Höhe: 460 m ü. M.
Höhenbereich: 434–494 m ü. M.[1]
Fläche: 5,51 km²[2]
Einwohner: 615 (31. Dezember 2021)[3]
Einwohnerdichte: 107 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
13,0 %
(31. Dezember 2021)[4]
Website: www.siselen.ch
Lage der Gemeinde
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Siselen (frz. Zezèle) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz. Unter dem Namen Siselen existieren neben der Einwohnergemeinde eine evangelisch-reformierte Kirchgemeinde und eine Burgergemeinde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die reformierte Kirche in Siselen

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siselen liegt im Grossen Moos, einem besonders fruchtbaren Gebiet mit fast schwarzen Böden im Berner Seeland.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Hagneck, Walperswil, Bargen BE, Kallnach, Finsterhennen und Lüscherz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siselen wurde 1159/60 erstmals urkundlich unter dem Namen Sisilli erwähnt; damals wurde die Kirche Siselen an das Domkapitel des Bistums Lausanne zurückgegeben.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Michael Althaus (Stand 2022).

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2019 betrugen: SVP 48,5 %, BDP 16,1 %, SP 11,0 %, FDP 4,7 %, GPS 6,1 %, EVP 3,5 %, glp 7,9 %.[5]

Partnergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1992 unterhält Siselen mit der tschechischen Gemeinde Albrechtice an der Moldau im Bezirk Písek eine Gemeindepartnerschaft.[6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siselen ist mit einem Bahnhof der Biel-Täuffelen-Ins-Bahn in die Richtungen Biel/Bienne und Ins erschlossen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andres Moser: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Landband 2: Der Amtsbezirk Erlach, der Amtsbezirk Nidau. Teil 1. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Wiese, Basel 1998, (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 90). ISBN 3-909164-63-3. S. 359–372.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Siselen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS – generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2022
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2021. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2021 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2022
  5. Resultate der Gemeinde Siselen. Staatskanzlei des Kantons Bern, 20. Oktober 2019, abgerufen am 20. August 2020.
  6. Partnergemeinde; abgerufen am 20. September 2022.