Wahlkreis Main-Kinzig II

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Wahlkreis 41: Main-Kinzig II
Wahlkreis Main-Kinzig II
Staat Deutschland
Bundesland Hessen
Region Main-Kinzig-Kreis
Wahlkreisnummer 41
Wahlbeteiligung 68,7 %
Wahldatum 22. September 2013
Wahlkreisabgeordneter
Name Heiko Kasseckert
Vertreter Max Schad
Partei CDU
Stimmanteil 43,4 %

Der Wahlkreis Main-Kinzig II (Wahlkreis 41) ist einer von drei Landtagswahlkreisen im hessischen Main-Kinzig-Kreis. Er umfasst die Städte und Gemeinden Erlensee, Großkrotzenburg, Niederdorfelden, Hanau und Maintal[1] im Südwesten des Kreises. Die bis dahin zum Wahlkreis Main-Kinzig I gehörende Gemeinde Niederdorfelden wurde durch Gesetz vom 18. Dezember 2017 (GVBl. S. 478) in den Wahlkreis eingegliedert.

Wahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landtagswahl 2013 - Zweitstimmen
41 Main-Kinzig II
 %
40
30
20
10
0
37,6 %
29,6 %
10,5 %
6,0 %
5,0 %
11,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-1,1 %p
+8,7 %p
-3,0 %p
-0,1 %p
-11,5 %p
+7,1 %p
Ergebnis der Landtagswahl vom 22. September 2013
Gegenstand der Nachweisung Wahlkreis-
stimmen
Landes-
stimmen
Kreiswahlbewerber/in Partei Anzahl % Anzahl %
Wahlberechtigte 98.372 100,0 98.372 100,0
Wähler 67.570 68,7 67.570 68,7
Ungültige Stimmen 2.778 4,1 2.196 3,2
Gültige Stimmen 64.792 100,0 65.374 100,0
davon[2]
Heiko Kasseckert CDU Hessen 28.112 43,4 24.573 37,6
Sebastian Maier SPD Hessen 22.570 34,8 19.370 29,6
Holger Vogt FDP Hessen 2.006 3,1 3.255 5,0
Uwe Ringel Bündnis 90/Die Grünen Hessen (GRÜNE) 5.275 8,1 6.867 10,5
Emine Pektas DIE LINKE 4.205 6,5 3.930 6,0
Freie Wähler Hessen x x 560 0,9
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) x x 937 1,4
Die Republikaner (REP) x x 572 0,9
Emanuel Schach Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) 1.935 3,0 1.391 2,1
Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) x x 48 0,1
Aktive Demokratie direkt (ADd) x x 169 0,3
Die Grauen (AGP) x x 68 0,1
Alternative für Deutschland (AfD) x x 2.922 4,5
Autofahrer- und Volksinteressenpartei (AVIP) x x 65 0,1
Lärmfolter-Umwelt-Politik-ehrlich (LUPe) x x 34 0,1
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) x x 87 0,1
Ursel Viktoria Beyer Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) 689 1,1 491 0,8
Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale (PSG) x x 35 0,1

Heiko Kasseckert zog als Gewinner des Direktmandats in den Landtag ein. Der Wahlkreis gehört zu denen mit der niedrigsten Wahlbeteiligung und zugleich höchsten Anteil an ungültigen Stimmen (4,1 %) in Hessen.

Wahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landtagswahl 2009 - Zweitstimmen
Wahlbeteiligung: 56,7 %
 %
40
30
20
10
0
38,7 %
20,9 %
16,5 %
13,5 %
6,1 %
1,4 %
2,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-0,8 %p
-12,5 %p
+7,6 %p
+6,5 %p
+0,3 %p
-0,4 %p
-0,7 %p

Wahlkreisergebnis der Landtagswahl in Hessen 2009[3][4]:

Direktkandidat Partei Erststimmen
in %
Zweitstimmen
in %
Aloys Lenz CDU 43,4 38,7
Thomas Straub SPD 26,3 20,9
Siegmund Braun FDP 11,7 16,5
Heinz Hunn Grüne 10,4 13,5
Ulrike Feistel Die Linke 05,3 06,1
Bert-Rüdiger Förster REP 01,9 01,4
FW 01,3
Daniel Knebel NPD 00,9 00,8
PIRATEN 00,6
BüSo 00,3

Wahl 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Landtagswahl in Hessen 2008 traten folgende Kandidaten an[5][6]:

Direktkandidat Partei Erststimmen
in %
Zweitstimmen
in %
Aloys Lenz CDU 40,9 39,5
Jörg Mair SPD 34,5 33,4
Heinz Hunn Grüne 06,6 07,0
Holger Vogt FDP 07,1 08,9
Ulrike Feistel Die Linke 04,7 05,8
Bert-Rüdiger Förster REP 02,5 01,8
Astrid Seibt-Behrmann Tierschutzpartei 01,9 01,0
Frank Ullmann NPD 00,8 00,9
Jörg Schuschkow FW 01,0 00,5

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anlage zu § 7 des hessischen Landeswahlgesetzes
  2. Wahlkreisbewerberinnen und Wahlkreisbewerber sowie Wahlergebnisse der Landtagswahl 2013 auf der Homepage des Hessischen Statistischen Landesamts
  3. Ergebnisse der Landtagswahl beim Landeswahlleiter
  4. Die Kandidaten 2009 beim Wahlportal des Hessischen Rundfunks
  5. Die Kandidaten 2008 in der Frankfurter Rundschau
  6. Wahlergebnis 2008