Wikipedia Diskussion:Relevanzkriterien/Archiv/2005/Nov

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Kriterien zu Wissenschaftlern

Ist es Ziel möglichst alle Professoren aufzunehmen, also neben den heute aktiven auch Personen, die im Ruhestand oder verstorben sind? Ich frage deshalb, weil dies sehr viele Personen umfasst – alleine die Zahl der in Deutschland aktiven Professoren ist fünfstellig. --Matthäus Wander 15:32, 3. Nov 2005 (CET)
Privatdozenten auch? -- Cherubino 21:35, 3. Nov 2005 (CET)
Da Habil. ausreicht, eindeutig auch alle PD; ich wundere mich auch, Cehrubino. -888344

Mal wieder die falsche Frage. Wir haben hier keine Platzprobleme und ob wir irgendwanneinmal alle haben, ist irrelevant. Wenn jemand einen einstellt, dann ist das willkommenes Wissen und kein störendes. Privatdozenten sind habilitiert, fallen also unter das Kriterium. Wir arbeiten hier nicht systematisch eine ToDo-Liste ab, so funktioniert dieses Projekt nicht. --Historiograf 21:49, 3. Nov 2005 (CET)

Die Frage war nicht, ob wir alle haben werden, sondern ob wir alle haben wollen – auch die, die weitgehend erfolglos geforscht haben. --Matthäus Wander 22:24, 3. Nov 2005 (CET)

weitgehend erfolglos ist doch POVig, daher beantworte ich die Frage mal mit ja. --Wiggum 23:11, 4. Nov 2005 (CET)
Die Abschätzung der Relevanz ist immer irgendwo POVig. Kategorisch der Frage ausweichen führt nicht zu sinnvollen Kriterien. --Matthäus Wander 01:00, 5. Nov 2005 (CET)

Ich bin auch der Meinung, dass nicht jeder, der habilitiert ist, in Wikipedia erscheinen sollte. Nur weil die Grenzkosten eines Beitrags gegen 0 gehen, sollte dies kein Personenregister werden. Ein Lexikon wird nicht dadurch grundsätzlich besser, indem alles und jeder aufgenommen wird. Dazu kommt, dass durch die Kategorisierung möglicherweise der BA-Prof neben einem Nobelpreisträger steht. Während sicherlich auch an der BA ernsthaft gearbeitet wird, sollte hier differenziert werden.

Wer Informationen zu einem nicht Aufgenommenen sucht, kann beispielsweise die Homepage des gesuchten Professors oder Dozenten besuchen. Wikipedia ist nicht google.

Ich meine also, dass Folgendes überlegt werden sollte: Ein Wissenschaftler ist dann aufzunehmen, wenn er über längere Zeit hinweg eine bedeutende Position innerhalb seines Fachbereichs eingenommen hat und die Forschung und Erkenntnis signifikant vorangetrieben hat. Möglicherweise geht auch sein Wirken und seine Bekanntheit über den Fachbereich hinaus, was eine Aufnahme sehr nahe legen würde. Plainvanilla 10:53, 07.11.2005

Ich frage mich nur wie du das messen möchtest. Eine Habilitation setzt voraus, dass der sich Habilitierende "einen entscheidenen Beitrag zur Entwicklung des Fachgebiets beiträgt" (so steht es in den meisten Habil-Ordnungen). IdR ist ein Habilitierter in seinem Thema auch ein Experte und das Erreichen einer Professur ist nochmals ein strenger Selektionsprozess. Die Frage der Evalurierung von Forschung ist auch an den Universitäten ein ungelöstes Problem, da werden Citation Indices berechnet, Drittmitteleinwerbungen... Wie soll da eine Einzelfallprüfung innerhalb der WP funktionieren, wenn sie nicht mal durch universitäre Gremien wirklich eindeutig ist? Andererseits setzt eine Habilitation eine Promotion und idR mindestens etwa 10 Jahre intensiver Forschungs- und Publikationstätigkeit voraus, verbunden mit viel Entbehrungen, lausigen Stellenbedingungen... Andererseits kann man auch ketzerisch fragen, wenn ein Laiendarsteller aus einer Vorabendserie oder ein Busenwunder aus einem 0-8-15 Porno relevant genug sind, warum sollte jemand der, wenn auch vielleicht für den Laien nicht erkennbar, aktiv für den Wissenfortschritt arbeitet nicht ebenso erwähnt werden? Lange Rede, kurzer Sinn: Die Einzelleistungsprüfung ist in der WP nicht praktizierbar, man könnte allenfalls die Schwelle auf Universitätsprofessor anheben aber ob die Relevanzkriterien dann noch zwischen verschiedenen Personengruppen ausgewogen sind, wage ich zu bezweifeln. --Uwe G. ¿Θ? 14:41, 7. Nov 2005 (CET)
Ich habe auch darüber nachgedacht, wie ein Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Gruppen ausfallen würde (Laiendarsteller, etc.). Aber erstens wurden durchaus einige Vorabenddarsteller wieder entfernt. Zweitens bin ich für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass in erster Linie innerhalb der Gruppe "Wissenschaftlicher" diskutiert werden sollte.
Auch der Einwand, welcher Maßstab anzulegen ist, ist sehr berechtigt. Ohne Frage will ich nicht die Leistungen und Entbehrungen einer Habilitation herabwürdigen. Nur sind die Einwände mE eben nur dann relevant, wenn es sich beispielsweise um sehr junge Professoren handelt. Um im Beispiel, das diese Diskussion ausgelöst hat, zu bleiben: Prof. Homburg sollte sicherlich in der Wikipedia stehen, weil er im Gebiet Marketing zu einem der führenden deutschen Lehrer gehört. Harley Krohmer hat gerade erst seinen Lehrstuhl eingenommen. "Einen entscheidenen Beitrag leisten" ist nicht dasselbe, wie ein Fachgebiet entscheidend zu prägen. Das sollte vielleicht eher das Kriterium sein.
Eine Enzyklopädie sollte eben auch einen gesellschaftlichen Konsens über die Bedeutung einer Person oder des durch sie generierten Wissens darstellen und nicht bloß alle Wissenschaftler auszählen. Ansonsten enden wir mit Dutzenden Artikeln, die lediglich Informationen beinhalten wie: hat dort studiert, hat sein Auslandsemester hier absolviert, spezialisiert auf Fachgebiete X und Y. Das kann man (wie weiter oben gesagt) auch auf der Site des Professors oder der Fakultät nachlesen. Plainvanilla 15:15 CET, 07.11.2005

In diesem Zusammenhang finde ich die Darstellung Wikipedia ist keine Datenbank des Benutzers Ulrich Fuchs lesenswert. Daraus: "Wir laufen dann in das Problem das das Web heute schon hat: Das Wissen versinkt unter den vielen Einzelinformationen - man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Wir sollten vermeiden, dass die Wikipedia irgendwann ähnlich unstrukturiert und chaotisch wird wie das Web als ganzes, dessen Möglichkeit, Wissen abrufbar zu machen, mittlerweile ziemlich begrenzt ist und sich nur noch mit hochspezialisierten Suchmaschinen und einer lange Übung erfordernden Suchtechnik beherrschen lassen." Plainvanilla 16:13 CET, 07.11.2005

Erstens ist Wikipedia eine Datenbank. Die Systemarchitektur und die Serverkonfiguration dürften als Beleg genügen. Zweitens ist Wikipedia eine Enzyklopädie. Das bedeutet, wir sammeln das Wissen der Menschheit. Und zwar relevantes Wissen. Relevanz ist ein zwar subjektives, aber abgrenzbares Kriterium und wir haben uns hier für die sog. spezielle Relevanz als unteren Grenzwert entschieden. Damit kommen Pornodarsteller mit Sternchen ebenso in die Datenbank wie Tiere, die kein Mensch je zu sehen bekommt. Weder die Anzahl der Proffesuren, noch die Frage nach bedeutender Stellung begrenzt die Qualität einer tendenziell unendlich weiten Reihe von Eintragungen. Ich sehe in 10 bis 20 Jahren hier eine siebenstellige Artikelanzahl und selbstverständlich jeden habilitierten Professor mit Bild und Vita, so wie auch jede dem Laien unbekannte organische Verbindung oder sämtliche Gemeinden in Deutschland (diese Kategorie ist sogar mit 5000 (?) Artikeln schon komplett). Eine Enzyklopädie ist demnach die redatktionell bearbeitete Fassung des nicht privaten und nicht kommerziellen Intenet, wenn im Internet einmal wirklich alle wichtigen Bücher und Publikationen, Personen und Dinge beschrieben stehen. Solange ist unsere Datenbank eben noch nicht fertig und ich hoffe, sie wird nie geschlossen. Abgesehen davon hat Ulrich diese denkwürdigen Worte geschrieben, als er zu verhindern suchte dass hier sogar Straßen aufgenommen werden. Benutzer:Achim Raschka hat dem ein Ende bereitet und anschließend einen der ältesten Haldelswege Detuschlands, die Warschauer Straße hier in Berlin beschrieben, einen der heute besten Artikel in diesem Themengebiet (excellent). Damit war das Thema durch und Uli hat (stark verkürzt zusammengefasst) die Wikipedia verlassen. Ich sehe immer noch nicht den Untergang dieses Projektes seit diesem denkwürdigen Tag vor zwei Jahren... Bo Kontemplation 23:17, 14. Nov 2005 (CET)

Zu Erstens: Wikipedia ist nur dann eine Datenbank, wenn die Nutzer das wollen. Sie wird nicht durch Architektur oder Konfiguration dazu gemacht.

Ich denke weiter, dass man natürlich den fast unbegrenzten Speicherplatz und die geringen Produktionskosten nutzen sollte, um das Projekt so expansiv wie möglich zu gestalten. Aber wie Bo weiter oben schon sagte: Wir haben schon einen Ort, wo das gesamte Wissen der Menschheit "gesammelt" wird: das Internet. Die Aufgabe von Wikipedia kann es mE nicht nur sein, dieses Wissen zu strukturieren und vielleicht zu ergänzen, sondern ihm auch gesellschaftliche Relevanz zuzuordnen.

Wo soll im Fall der Wissenschaftler die Grenze gezogen werden? Mit jeder Diplomarbeit wird Wissen geschaffen, mit jeder Promotion ohnehin. Gehören diese Personen auch alle in die Wikipedia? (Vorausgesetzt, jemand möchte über sie schreiben. Da das oftmals nicht der Fall sein wird, ist die Versuchung der Selbstdarstellung recht hoch. Auch das würde einer Enzyklopädie schaden.) Plainvanilla 14:57 CET, 19.11.2005

"Mit jeder Diplomarbeit wird Wissen geschaffen, mit jeder Promotion ohnehin" - das glaube ich zwar nicht, möchte aber 'was ganz Anderes fragen: Was ist denn mit einer "anerkannten" Hochschule gemeint? -888344
Promotion und Diplom zählen aber eben nicht, in der Tat ist der Kandidat noch unter Obhut eines Hochschullehrers, der häufig stark unterstützend in die Arbeit eingreift, so dass sie nur bedingt als eigenständig angesehen werden kann. Erst mit der Hablitation erreicht man die Erlaubnis zur Durchführung selbstständiger Forschung. Eine "anerkannte Hochschule" ist eine, deren Abschlüsse staatlich anerkannt sind. --Uwe G. ¿首页? 18:41, 26. Nov 2005 (CET)
Problematisch finde ich den Passus "Namentliche Erwähnung in einem Fachartikel in einer anerkannten Publikation." Jeder der einen wissenschaftlichen Artikel verfasst hat, wird irgendwann mal mal in einem Fachartikel zitiert (also namentlich erwähnt). Dieses Kriterium sollte gestrichen werden. --Uwe G. ¿首页? 18:41, 26. Nov 2005 (CET)
Genau das denke ich auch die ganze Zeit. Man kann das gerne exemplarisch an mir durchspielen: Ich bin Student und Co-Autor eines Artikels in einem mathematischen Journal - weil ich ziemlich viele Simulationen programmiert und durchgespielt habe. Bin ich jetzt relevant? Ich für meinen Teil denke: Nein. Und das ist bei vielen Wissenschaftlern so. Co-Autor zu sein ist gut und schön, aber man muss schon eigene Ideen publiziert haben. --Scherben 10:51, 31. Dez 2005 (CET)

Wie sollte mit Honorarprofessoren verfahren werden? In den Relevanzkriterien heißt es "Habilitation und/oder Professur an einer anerkannten Hochschule", da ist ein Honorarprofessor mit eingeschlossen, nicht habiliert, aber lehrt an einer anerkannten Hochschule. siehe: Wikipedia:Löschkandidaten/3._Januar_2006#Udo_Wengst --Solid State 10:11, 3. Jan 2006 (CET)

Ich bin auch entschieden gegen die Aufnahme von Professoren allein aufgrund der Eigenschaft des Professor-Seins. Meines Erachtens nach führt dies dazu, dass in der Wikipedia Personen gelistet werden, deren Relevanz absolut nicht gegeben ist, weil sie nur in einem kleinen Kreis bekannt sind und auch nichts entscheidenes geleistet haben. Es sollte zumindest erkennbar sein, dass die Erwähnung von Person und Werk einen Sinn (nämlich den einer Wissensvermittlung) haben könnte. Und an die, die meinen, in der Wikipedia sei genug Platz für sowas: Dann kann man auch gleich Artikel zu jeder x-beliebigen Person zulassen, allerdings um den Preis der Aufgabe des Status einer Enzyklopädie

Also Professor wird man nicht ohne etwas geleistet zu haben (es steht vielleicht nur nicht im Artikel). Ich sehe hier lieber jeden "x-beliebigen" Professor, als Darsteller von Seifenopern oder Pornostreifchen, Kinderdarsteller in der Werbung, DSDS-"Superstars"... Die Relevanzkriterien der einzelnen Personengruppen sollten schon in einem gesunden Verhältnis stehen. --Uwe G. ¿⇔? 15:50, 25. Jan 2006 (CET)

Also irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier einige Professoren nur vom Hörensagen kennen. Ich kann Uwe G. nur zustimmen. Hier wird seitenlang voller Überzeugung dafür plädiert, dass irgendwelche lippenaufspritzende Fli****en unbedingt ihren Artikel brauchen, weil sie doch jeder kennen würde. Dagegen wird in Deutschland niemand ordentlicher Professor, der nicht zumindest in irgendeinem Bereich eine bestimmte Leistung gebracht hat, in den meisten Fällen gilt das sogar für Promovierte. Anscheinend haben sich in unserer Spaßgesellschaft die Relationen schon so verschoben, dass man das heute erklären muss... --Historyk 21:03, 16. Feb 2006 (CET)

Dieses Habilitations-Kriterium spiegelt mE nur das Statusdenken der deutschen Akademikerwelt wieder. Hochschulen und ihre Titel funktionieren doch nach eigenen Gesetzen. Es gibt Promotionen, die Meilensteine in ihrem Fachgebiet sind, und Habilitationen, die völlig nebensächliche Themen behandeln. Tatsächlich ist die Promotion oft die größere Leistung. Ob jemand überhaupt zur Habilitation gelangt, hängt auch davon ab, wie weit er sich im Universitätsbetrieb verankern kann. Es gibt sehr rege Wissenschaftler, die nicht einmal promovieren, weil sie zuerst einen Beruf zum Geldverdienen ausüben müssen. Auch die Auflage der Veröffentlichungen ist da kein aussagekräftiges Kriterium, es gibt wichtige Dissertationen, die nur in der erforderlichen Mindestauflage (wenige hundert Stück) gedruckt wurden und dennoch wesentlich für ihr Fach sind, genauso ist es mit Zeitschriftenartikeln. Das alles hat mit Zeit, Geld und Status zu tun. Damit will ich, wohlverstanden, keineswegs die Mühen und Verdienste von Habilitierten schmälern! Aber es als Relevanzkriterium für WP obenan zu stellen, finde ich schief. Übrigens werden (ordentliche) Professoren an Kunst- und Musikhochschulen "einfach so" berufen, d.h., ohne akademische Vorleistung. --Feijoo 12:34, 12. Mär 2006 (CET)

Ich meine, das Relevanzkriterium an sich ist schon in Ordnung, nur sollten wir uns dann trotzdem von dem Artikel trennen, wenn wir über den Kandidaten eben nur Namen, Geburtstag und eben die Tatsache, das er Professor an XYZ-Universität in Stadt ist. Für jeden Professor sollte sich doch zumindest das Fachgebiet genauer beschreiben lassen und Veröffentlichungen sind doch zwangsläufig vorhanden. Wenn man sowas löschen will, sollte es nicht genügen, das mit Professor - relevant - LA entfernt - Löschtroll abzubügeln. --Bahnmoeller 20:03, 17. Mai 2006 (CEST)

Vereine

Ich habe gerade - erschreckt, muß ich zugeben - gelesen, daß das Relevanzkriterium für Vereine u.a. bei "mindestens 1000 Mitglieder" liegt. Das schafft doch jeder halbwegs aktive Kleinstadtsportverein, und den halte ich nun wirklich nicht für relevant - besonders, weil es in den Löschdiskussionen ganz anders gehalten wird. Beispielsweise sind Fußballvereine, die nie die Oberliga erreicht haben, per se nicht relevant. Diese Regelung halte ich für deutlich sinnvoller als von 1000 Mitgliedern auszugehen. Könnte das irgendwie geändert werden, oder wo kann das ausdiskutiert werden? --Silberchen ••• 22:22, 17. Nov 2005 (CET)

Ich halte die Mitgliederzahl für eine schlechte Größe, das ist wie Masse statt Klasse, es sei denn man man setzt sie als Mindestgröße und fordert drauf hin weitere relevante Merkmale. Für einen Sportclub sind 1000 wirklich keine Hürde, für da sollte zusätzlich auch die weiteren Relevanzkriterien für Sportvereine gelten. --Uwe G. ¿Θ? 13:49, 18. Nov 2005 (CET)
Ich halte die Bedeutung eines Vereins für sein Wirkungsfeld das einzig sinnvolle Kriterien. Greenpeace etwa hat ganz wenige echte mitglieder. Oder Donum vitae hat auch nicht soo viele mitglieder. Dennoch wollte niemand sie hier löschen... Aljoscha 14:15, 18. Nov 2005 (CET)
Der Fall, wegen dem ich nachgeguckt habe, war ein Blasmusikverein mit vielen Mitgliedern. OK, über tausend sind für ein Blasmusikverein schon viel, aber ich weiß nicht, ob er dadurch gleich relevant wird. --Silberchen ••• 20:40, 18. Nov 2005 (CET)
Wo die 1.000 herkommt weiß ich leider nicht. Ich vermute mal, daß es sich weniger auf Sport/Musikvereine etc. bezieht sondern auf Wissenschaftliche Vereine etc.. 1.000 als Mindestgröße festzulegen geht gar nicht! Dann sind plötzlich Bundesligisten draußen, die keine passiven Mietglieder aufnehmen. Letztendlich werden an dieser Stelle ja auch keine Regeln gemacht, sondern zusammengetragen ... aber ich muß gestehen, daß ich von der 1.000 bislang in keiner Diskussion gelesen habe. Keine Ahnung. Vielleicht lagen ja die "Kneipenmannschaften", die gelöscht wurden gleichzeitig unter der 1.000er Regelung? Gulp 15:34, 19. Nov 2005 (CET)
Es gehr ja nicht um Mindestgrößen, unterhalb derer auf jeden Fall gelöscht wird, sondern um Grenzen, oberhalb derer auf jeden Fall behalten wird (ausreichende Artikelqualität angenommen) - ich erinnere daran, dass diese Seite hinreichende Bedingungen für enzyklopädische Relevanz zusammenstellt, nicht notwendige Bedingungen. grüße, Hoch auf einem Baum 11:59, 21. Nov 2005 (CET)
Eben, es geht um Mindestgrößen, oberhalb derer ein Verein in keinem Fall gelöscht wird. Und damit würde die Wikipedia sehr schnell zum Vereinsregister werden. --~~

Die "1000" ist mit diesem interessanten Edit entstanden; da ist möglicherweise noch mehr stillschweigend mal eben so reingeschoben worden. Da ich bisher überhaupt noch keine Diskussion gefunden habe, die je diese merkwürdige Ziffer herausgestellt hätte (außer Löschdiskussionen, die im Anschluss(!) an die Kriterien hier stattfanden), nehme ich sie jetzt raus. Einmal wegen der fehlenden Diskussion, zweitens wegen der Einwände oben, drittens weil dieses Kriterium der Vorgabe bei WP:WWNI, Regel 7.2 widerspricht. Gruß --Rax dis 05:39, 21. Nov 2005 (CET)

Innen und AussenWirkung

Die reine rumreiterei auf den Mitgliederzahlen halte ich für ein falsches Kriterium. Man sollte vielleicht nach der organisatorischen Wirkung ausgehen. Ein reiner Spendensammelverein, in dem man nur Mitglied ist um eine Spendequittung zu bekommen, kommt schnell auf 1000 oder 500 Mitglieder, eine Gruppe mit hoher inhaltlicher Identifikaion, Arbeitsaufwand etc kann wesentlich weniger Mitglieder haben.

Das man die Aussenwirkung berücksichtigen soll ist schon in den Kriterien Verstrickung in einen überregional publizierten Skandal, solange sie im Fernsehen auftreten oder aufgetreten sind. teilweise vertreten.

Nur weil die Innenwirkung nicht in die Welt publizert wird ist sie nicht minder relevant; der bedrohte Artikel CPK hat für dessen Mitglieder und derern ganze Weltanschauung ein vielleicht höherer Bedeutung als die C-base für deren Besucher.

Ich will jetzt gar nicht auf den sicherlich gut repräsentierten geekCultur Artikeln zielen, nein im Gegenteil ich finde diese intressant, gerade weil das nicht meine Welt ist. Aber ist für jemand der nicht aus der einen oder anderen Organisation kommt gerade die unbekannnte Organisation interessant?

Das Argument mit abschieben ins VereinsWiki, ist eigentlich ein Grund gegen das Löschen; weil wenn ein Verein einen Eintrag im Vereinswiki (einem Vereinslexikon auf Wikibasis) wert ist, dann ist er es in einer Universalität beanspruchenden Enzyklopädie wie der Wikipedia erst recht. greetz vanGore 20:41, 13. Mai 2006 (CEST)

Autor

Auflage, was gilt? 5.000 oder 10.000

  • "Autoren, Editoren und Fotografen, deren Werke in Büchern oder Zeitschriften mit einer Auflage von 5000 oder mehr publiziert wurden"
  • "Werk(e), die in Zeitschriften mit einer Auflage von 10.000 oder mehr oder als Buch kommerziell publiziert wurden (ausgenommen Druckkostenzuschuss- (Vanity) und Book on Demand-Verlage)" -- 195.93.60.116 12:53, 31. Okt 2005 (CET)
Die 10.000 bezieht sich m.E. auf die Auflage bei Beiträgen in Zeitschriften, die 5000 auf die Buchauflage.--Wiggum 16:43, 1. Nov 2005 (CET)

Und wo läßt sich die Auflage nachprüfen? Was, wenn 4900 Exemplare der Auflage eingestampft wurden? Woher weiss man, welche Verlage gegen Bezahlung Bücher verlegen? Schon beim Verlag stellt sich die Frage der Relevanz. Ich halte die Kriterien noch nicht für sehr ausgereift bzw. schwer nachprüfbar. Lorem ipsum 17:27, 26. Nov 2005 (CET)

Was soll der Quatsch mit den Zeitschriften? Damit ist jeder Journalist der irgendeinen Beitrag in Spiegel, Stern ... oder ähnlichem publiziert ein renommierter Autor? --Uwe G. ¿⇔? 23:31, 26. Dez 2005 (CET)

Hihi, und wann haben wir den ersten Artikel über Achim Raschka? Das ist doch spitzfindig mit den Auflagezahlen, die deutsche Regulierungswut geht da etwas zu weit. Wenn es einen neutral geschriebenen Artikel zu einem Autoren gibt, der über etwas geschrieben hat, was einen kleinen Kreis Fachpublikum anspricht, kann das durchaus relevant sein, genauso wie ein 10.000 mal verkauftes Buch Müll sein kann. Sowas läßt sich doch im konkreten Fall am Artikel besprechen. Ralf digame 17:59, 5. Jan 2006 (CET)

Zeitschriften

Ab welcher Auflage sind Zeitschriften relevant? Frage mich hier Eigentümlich frei nämlich grad, ob da Theorien promotet werden sollen, will aber auch niemandem Unrecht tun. --Barb 01:40, 6. Nov 2005 (CET)

Welche Art von Zeitschriften? Magazine? Ich habe gerade auf BDSM die ISSNs der beiden aufgeführten Magazine ergänzt, die Auflage von "Schlagzeilen" beträgt 6.000 Exemplare. Ich weiß nicht wie relevant die Zeitschrift für die "Subkultur" BDSM ist, ist es sogar die wichtigste?

Markennamen / Produktbezeichungen

ich habe vergeblich nach einer Regelung dafür gesucht. Da häufig versucht wird, Artikel zu Produktnamen und Marken zu plazieren, sehe ich hier Bedarf einer Regelung. Andreas König 21:07, 14. Nov 2005 (CET)

Feste

Zunehmend werden Feste aller Art in die Wikipedia eingetragen. Wo wollen wir da die Relevanzkriterien festmachen? Aljoscha

Hmm - gute Frage. Überregionale Bekanntheit ist schwer zu überprüfen. Eine lange Historie macht so ein Fest sicher relevant. Weitere Vorschläge? --Silberchen ••• 20:42, 18. Nov 2005 (CET)
Länge der Geschichte allein reicht mir nicht. Ob ein Dorfkerb seit 40 oder 440 Jahren gefeiert wird, so ist es immer noch ein Dorfkerb. Ereignisreichheit der Geschichte wäre mir da lieber. Z.B. wenn das Fest Anlass für das Kennenlernen irgendwelcher berühmten Personen wäre, und am besten auch gleich mehrmals "Beim Harxheimer Dorfkerb lernten sich bereits 1955 Carl Zuckmayer und Karl Barth kennen. Ebenfalls bei diesem berühmten Fest waren Johannes Paul I. und Ronald Reagan gleichzeitig anwesend im Jahr 1983." Aber ich denke der Ruhm des Festes wird eher ausschlaggebend sein, da solche Zusammentreffen ohnehin eher nur bei berühmten und nicht lokalen Feste stattfinden.--Bhuck 22:29, 20. Nov 2005 (CET)
Besucherzahlen wär noch ein Kriterium. Hadhuey 22:34, 20. Nov 2005 (CET)
Wie ist es mit einem jährlichen Fest, das 1832 mal 5.000 Besucher hatte, aber heute nur 150 Leute zieht? Darf man den historischen Spitzenwert nehmen, oder soll es den Durchschnitt im Verlauf der Geschichte sein? Und wie ist es für Feste, bei denen keine genaue Besucherstatistik geführt wird, aber wo "jeder, der aus der Gegend kommt, weiß, dass das zu den meistbesuchten gehört"?--Bhuck 11:24, 22. Nov 2005 (CET)

So wird Wikipedia nicht ausführlich

Soldaten von Generalsrang aufwärts, für Politiker reichen Kandidaturen nicht aus, wo bleibt hier noch die Enzyklopädie? Diese Regeln mögen für die Britannica gut sein, aber nicht für eine Internetenzyklopädie. Es gibt sehr viele Soldaten, die auch unter dem Generalsrang bedeutend sind, z.B. all jene mit Auszeichnungen. Politiker die eine Wahl verloren haben sind geschichtlich sehr interessant, aber auch für potentielle Wähler, falls der Politiker ein zweites Mal antritt. Diese Kriterien sind viel zu rigide, und verhindern, daß die Wikipedia umfangreich wird.

Bitte mit 4 Tilden ~~~~ unterschreiben. Zum Thema: das sind nicht nicht unbedingt Ausschlusskriterien, sondern Einschlusskriterien. Also: wenn einer General war, reicht das, da muss er nicht noch die Welt gerettet/verwüstet haben. Wenn einer ein Hitler-Attentat geplant hat und es nicht zum General gebracht hat, ist das doch kein Hinderungsgrund. --AndreasPraefcke ¿! 13:58, 30. Nov 2005 (CET)

Ändert aber nix daran, dass die IP in VOLLEM UMFANG recht hat. Die Kriterien sind zu rigide. --Historiograf 01:15, 3. Dez 2005 (CET)

Nein, die IP hat natürlich in VOLLEM UMFANG unrecht. Die Kriterien sind zu locker. -P --Rax dis 08:01, 3. Dez 2005 (CET)