Wikipedia Diskussion:Relevanzkriterien

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Abkürzung: WD:RK, WD:REL
Eine umfangreiche und intensive Löschdiskussion zu dieser Projektseite wuchs sich zum Meinungsbild über Sinn und Unsinn von Relevanzkriterien aus (siehe: Debatte vom 29. August 2006, vorangehend die Debatte vom 7. Januar 2006). Ergebnis: bleibt, weil LA-Diskussion das falsche Mittel ist, um eventuelle Probleme mit dieser Seite zu lösen.
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RK für Autoren belletristischer Werke[Quelltext bearbeiten]

Als ein Merkmal für Relevanz wird die Vergabe eines "renommierten Literaturpreises" genannt. Doch es ist nicht präziert, nach welchen Kriterien ein Preis als "renommiert" gilt. Relevant sei lt. unseren RK ein Literaturpreis, wenn "er eine besondere Bedeutung in einem bestimmten literarischen Teilgebiet" hat. Beides kann sich imo auszuschließen: ein Preis kann als bedeutsam für ein bestimmtes literarisches Teilgebiet behauptet werden, ohne renommiert zu sein. Oder: welches sind die Kriterien für die "besondere Bedeutung"?

Für Autoren, die in Pseudoverlagen veröffentlichen, sind RK-Ausnahmen genannt, die imo für belletristische Werke kaum Geltung haben können und gestrichen werden sollten. Denn was ein Pseudoverlag ist, ist nicht genau definierbar und beweisbar.

Fiona (Diskussion) 09:39, 23. Okt. 2017 (CEST)

Nein, das mit dem Pseudoverlag muss drin bleiben, einfach mal die Diskussion dazu lesen. Das Problem ist eben das "regulären Verlag" auch nicht genau definiert werden kann. Dazu kommt eben dass die viele regulären Verlag auch gegen Geld verlegen, also Bücher mit Druckkostenzuschuss "verlegen". Und sobald der Autor das Risiko des Verlegens übernimmt, zählt es in der Regel nicht.
Zum anderen Punkt, dass ist dann eben die Frage ob das im Artikel dargestellt werden kann, wie bedeuten der gewonnene Preis für dieses Genre ist. Das ist durchaus so gewollt, dass es offen formuliert ist. --Bobo11 (Diskussion) 10:00, 23. Okt. 2017 (CEST)
Danke. Doch meine Fragen sind nicht wirklich beantwortet und die Problemlage ist nicht erfasst. Ich denke, wenn WWNI noch Gültigkeit haben soll, so sind Präzisierungen notwendig. Wikipedia wird mit solchen offen gelassenen Formulierungen zur PR- und Vermarktungsplattform nicht nur im Bereich der Unternehmen, sondern insb. auch von Autoren.Fiona (Diskussion) 10:09, 23. Okt. 2017 (CEST)
Kannst Du mir bitte mitteilen, in welchen der viele Archive die Diskussionen zu Pseudoverlagen zu finden sind. Es geht nicht um Zuschussverlage, sondern v.a. um Selbstverlage mit Gastautoren bzw. grenzwertige Formen.Fiona (Diskussion) 10:13, 23. Okt. 2017 (CEST)
Vorherige Diskussionen finden sich z.B. unter Wikipedia:Relevanzkriterien/Register#Autoren. --Magiers (Diskussion) 13:31, 27. Okt. 2017 (CEST)

Was ist eigentlich mit Verkaufszahlen und Bestsellerlisten? Vor allem Autoren, die heute vorrangig in Form von E-Büchern veröffentlichen, werden durch die aktuellen RK benachteiligt. Ein Eintrag bei der DNB sollte für die Relevanz auch von Bedeutung sein.--Sinuhe20 (Diskussion) 15:15, 25. Okt. 2017 (CEST)

Verkaufszahlen sind meist nicht nachweisbar. Bestsellerlisten auf amazon.de sind nichts wert.
E-Books kann auf amzon.de jeder veröffentlichen.
Einen Verlag kann man gründen, wenn man ein Gewerbe anmeldet.
Wenn man dann die Bücher seiner Freunde und Bekannten dort als Ebooks veröffentlicht, kann das keine Relevanz stiften.
In der dnb werden alle Bücher, die veröffentlicht worden sind, archiviert und eingetragen, auch Book on Demand. Das kann kein Relevanzmerkmal sein. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 15:21, 25. Okt. 2017 (CEST)
"Bestsellerlisten auf amazon.de sind nichts wert" Sagt wer? [1] --Sinuhe20 (Diskussion) 15:30, 25. Okt. 2017 (CEST)
Sie werden außerhalb von amazon.de nicht wahrgenommen. Wer zitiert denn die Amazon-Bestsellerlisten? Anerkannte Bestsellerlisten in Deutschland sind die von Buchreport und Buchmarkt.
Amazon stellt für jeden Bereich seine eigenen Nischen-Bestsellerlisten auf. Außerdem werden billige Ebooks und gedruckte Bücher miteinander gemischt. Manche dieser elektronischen Bücher sind sogar völlig konstelos über ein Amazon-Abomodell erhältlich. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 15:59, 25. Okt. 2017 (CEST)

Was mich bei den RK auch stört ist, dass für Sachbücher und Belletristik fast dieselben Kriterien gelten. Bei Sachbüchern und wissenschaftlichen Werken ist es denke ich schon wichtig, dass diese in regulären Verlagen veröffentlicht werden. Bei belletristischen Werken spielt das doch nur eine untergeordnete Rolle, hier geht es allein um Verbreitung und Verkaufszahlen, egal ob nun in Form von Hardcover-, Taschen- oder E-Büchern. Auch wird "großen Verlagen" eine viel zu hohe Bedeutung beigemessen (genauso wie renommierten Labels bei Musikveröffentlichungen), im 21. Jahrhundert sollten Independent-Verlage und Selbstveröffentlichungen kein Tabu mehr sein (wie gesagt macht die DNB da auch keine Unterschiede). Man wird spezielle Sparten wie Fantasy-Literatur oder Science Fiction auch nie in irgendwelchen wissenschaftlichen Bibliotheken oder bei Literaturmagazinen wie Perlentaucher finden.--Sinuhe20 (Diskussion) 12:29, 27. Okt. 2017 (CEST)

Ich glaube ja, man hat die Ausnahme eher genau wegen den Sachbüchern drin, weil es z.B. im Wissenschaftsbereich nicht unüblich ist, mit Druckkostenzuschuss zu veröffentlichen. Bei Belletristik sehe ich es schon so, dass nur die Auswahl durch einen regulären Verlag automatisch relevant macht. Sonst muss man die Bedeutung halt anders nachweisen. Independent-Verlage sind aber aus meiner Sicht auch reguläre Verlage und nicht bei den RKs ausgenommen, solange sie nicht die Druckkosten auf den Autor abwälzen, sondern ein echtes verlegerisches Risiko tragen (und damit ihr Verlagsprogramm auswählen müssen und nicht einfach alles veröffentlichen). --Magiers (Diskussion) 13:31, 27. Okt. 2017 (CEST)
"die DNB macht da auch keine Unterschiede" - die DNB ist eine Rohdatensammlung, die nimmt zwangsweise alles auf, was eine ISBN hat (auch Schokolade und Kuscheliere). --Logo 18:47, 27. Okt. 2017 (CEST)
Nein, die nimmt einfach alles auf, was in Deutschland gedruckt (oder als eBook veröffentlicht) wird - die ISBN spielt dabei keine Rolle. Rein theoretisch müssen sogar von der Festschrift zum 50. Geburtstag des Abteilungsleiters Bux von Firma Te aus Hude zwei Exemplare bei der DNB abgeliefert werden. Es gibt ein paar Ausnahmen im nicht professionellen Bereich, aber grundsätzlich hat das mit ISBNs herzlich wenig zu tun.--Sarkana frag den ℑ Vampirbewerte mich 20:41, 30. Okt. 2017 (CET)

Zum Thema Bestseller-Listen bei amazon ist dieser Ratgeber für Selfpublishing-Autoren aufschlussreich: Wie der Verkaufsrang von Amazon funktioniert. Auf dem Verkaufsrang basieren die Bestseller-Listen.Fiona (Diskussion) 09:21, 30. Okt. 2017 (CET)

Es wäre schön, wenn sich das präzisieren ließe, ich persönlich kann aber leider nicht sehen wie. :( Bei den Preisen ist wie Fiona zurecht gesagt hat zu viel grau. Drin bleiben muss es trotzten, denn zumindest bei einigen besteht ja Einigkeit dass sie renommiert sind. Der Rest ist dann halt Ermessensspielraum vom Admin. Zu Ebook Autoren und selbstpublishing: Da wurde auch schon gesagt das es derzeit keine vernünftigen quantifizierbaren Daten gibt. Mit der Zuname von Ebooks ändert sich das vielleicht bald, aber noch ist es IMO zu früh da was aufzusetzen. Bis dahin bleibt auch hier nur auf die allgemeinen Relevanzanzeichen wie überregionale Berichterstattung und Rezessionen in (Print) Medien zu schauen und daran festzumachen, ob das Ebook genug Aufmerksamkeit erzeugt hat um mit einem richtigen Buch gleichgesetzt zu werden. Da zählen in der Summe dann auch Preise, die bei nur einem Werk alleine nicht reichen würden einfach um das Werk, nicht den Autor, einzuschätzen. --Fano (Diskussion) 12:21, 30. Okt. 2017 (CET)

Also mal unterstellt, dass WP-Autoren von Schriftstellerbiografien damit leben können, dass Heftromane und EBooks nur dann wie ein Buch/"Monografie" Relevanz für ihre Autoren verschaffen, wenn sie in offiziellen Bestsellerlisten (nicht Amazon- oder andere Büchereien) im vorderen Bereich geführt werden, einen renommierten (im Normalfall auch mit entsprechendem Preisgeld dotierten) Preis oder in entsprechenden Umfang in der (Überregionalen) Presse besprochen wurden. Dann könnte man das ja vorläufig so als expliziten Punkt für den (vorläufigen) Umgang mit Ebooks und Heftromanen mit aufnehmen.--Kmhkmh (Diskussion) 17:36, 30. Okt. 2017 (CET)
Mich beschäftigt eher, ob es überhaupt möglich ist, einen akzeptablen Artikel zu schreiben, der unseren Qualitätsnormen bzgl. Neutralität und Belege genügt. Ich fände einen Artikel über einen Heftromanautor toll, wenn man sich auf unabhängiges Material stützen kann. Ob das eine Studie über Heftromane, eine Rezension in einem anerkannten Blatt oder ein Special-Interest-Bericht über einen Senkrechtstarter ist, ist nicht so entscheidend. Wenn das aber nicht geht, weil es das gar nicht gibt, muss man sich allein auf die Eigenwerbung des Autors oder die Verlagswerbung stützen, evtl. noch auf Fanpost (oder Hasspost) im Netz. Meines Erachtens kann man daraus nichts Gescheites machen. Man reproduziert die Werbung, sonst nichts. Ansprüche an Neutralität gehen flöten. Ohne unabhängige Rezeption sollte gar kein Artikel geschrieben werden.--Mautpreller (Diskussion) 18:07, 30. Okt. 2017 (CET)
Es gibt bei Heftromanautoren nur externe Rezeption, wenn sie langjährige Hauptautoren oder Entwickler einer erfolgreichen Heftromanserie waren. Gegen solche Artikel wie Helmut Rellergerd ist auch nichts einzuwenden.
Einzelne Heftromane können schon von Hobbyautoren geschrieben werden, die nicht in der Öffentlichkeit stehen. Ein Verlag bot 2013 einem Hobbyautor pro Heftroman 150,00 Euro. [2] --AlternativesLebensglück (Diskussion) 18:22, 30. Okt. 2017 (CET)
Ja, gegen Rellergerd habe ich gar nichts. Kurz, aber interessant. Rezeption vorhanden und verwendbar.--Mautpreller (Diskussion) 18:30, 30. Okt. 2017 (CET)
@Mautpreller: Ein "akzeptabler" Artikel so einem eindeutig relevanten Thema beginnt im Zweifelsfall mit einen besseren Stub und das geht oft auch basierend auf Verlagsinformationen und Eigenquellen. Da erfährt statt etwas "Interessantem" eben nur die Basisinformationen also wie alt und woher, worüber er schreibt und was er schon veröffentlicht hat. Das geht auch ganz ohne Werbung bzw. werbenden Charakter. Ansonsten besteht der Witz der speziellen RK ja gerade darin, dass sie regeln welche Lemmata man anlegen kann auch ohne dass sie eine größere Rezeption in den Medien existieren muss.--Kmhkmh (Diskussion) 18:40, 30. Okt. 2017 (CET)
Einzelne Heftromane sind keine Monografien. Sie werden nicht in Bibliotheken geführt. Deswegen sind solche Autoren nicht relevant.
Bei Autoren in ordentlichen Verlagen wird es wenigstens in Lokalzeitungen Rezeption geben. Bei unbekannten Heftromanautoren oder Autoren in Selbst- oder Pseudoverlagen gibt es so etwas nicht. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 18:46, 30. Okt. 2017 (CET)
Das Autoren, die 2 bzw. 4 "Monografien" publiziert haben auch immer zumindest eine lokale Rzezeption in der Presse aufweisen ist eine reine Spekulation und ein völlig unnötiger Proxy. Wenn man das möchte, kann bzw. soll man das in den RK direkt formulieren, d.h. Autoren ohne entsprechende (zur Not auch nur lokale) Medienberichte sind nicht relevant. Da kann man das die Sache mit den 2/4 Monografien einfach streichen.--Kmhkmh (Diskussion) 04:10, 31. Okt. 2017 (CET)
Es geht nicht um "größere", es geht überhaupt um Rezeption. Wo sich keine nachweisen lässt, gibt es nichts zu schreiben. Selbst "wie alt, woher, worüber, was schon veröffentlicht" übernimmt man dann vom Autor (oder der Verlagswerbung). Ob es stimmt oder nicht, kann niemand beurteilen. Ich meine, dass bereits hier die Grenze vom Enzyklopädieartikel zur Werbung überschritten ist. Im Übrigen: Der Verlag kann den Artikel ja nicht kontrollieren. Was passiert denn, wenn ein Konkurrent böse Sachen in den Artikel schreibt? In Abwesenheit jeglicher unabhängiger Rezeption hat man keinerlei Mittel zu entscheiden, was im Artikel stehen soll. Diese Situation sollte prinzipiell vermieden werden.--Mautpreller (Diskussion) 19:10, 30. Okt. 2017 (CET)
Nya, die Angaben auf diversen Internetseiten stammen auch bei Buchautoren häufig nur von den Autoren. Wobei ich bislang eh nicht erkenne, daß es da größere Probleme gäbe, schon gar keine die eine Überarbeitung der RK verlangen.
Heftromane können im Übrigen durchaus Monographien sein - in frühen Zeiten waren Serien auch eher die Ausnahme und monographische Reihen die Regel. Der Witz am Heftroman ist einfach, daß das eine Zeitschrift ist, und einzelne Zeitschriftenveröffentlichungen natürlich noch nicht relevant machen. Bislang sehe ich aber auch nicht, daß wir von Artikel zu Autoren von ein oder zwei Heftromanen überflutet werden. Bislang waren das eh nur solche, die mehrere Dutzend bis etliche Hundert Hefte veröffentlicht haben. Insofern sehe ich da jetzt auch keinen dringenden Regelungsbedarf.--Sarkana frag den ℑ Vampirbewerte mich 20:41, 30. Okt. 2017 (CET)
Ich seh da durchaus sehr große Probleme. Es besteht die Gefahr, dass wir zu einer Art offenem PR-Portal für Autoren und Verlage werden. Das ist nicht das, was ich mir unter der Wikipedia vorstelle.--Mautpreller (Diskussion) 20:45, 30. Okt. 2017 (CET)
Ich weiß nicht, wo du da keinerlei Mittel siehst. Ohne Rezeption bleibt der Artikel auf Basisinformation beschränkt, die im gegebenen Kontext als "verlässlich" gelten können. Eine Werbeproblem jenseits von "jede Information ubüer X ist Werbung für X" kann ich nicht sehen. Und wenn ein Konkurrent oder wer auch immer unbelegte Gerüchte bzw. Negatives in den Artikel, wird es eben wieder entfernt, so wie ganz allgemein bei Vandalismen und anderem Unbelegtem in Artikeln auch. Auch das geht ohne im Prinzip Rezeption.
Die Verlässlichkeit der Verlagsangaben ist zwar ein ein potenzielles Problem, aber das wird auch eine einfache Rezeption nicht wirklich besser. Denn wenn man ein paar überregionale Zeitungsartikel hat, die das Werk bzw. einige der Bücher besprechen und einordnen, so ist damit keineswegs automatisch eine investigative Hintergrundrecherche zum Autor verbunden, stattdessen wird auch auf Verlagsinformationen zu den Basisdaten zurückgegriffen. Die Verlässlichkeit/Sicherheit der Basisdaten steigt da also zunächst nicht wirklich, sondern man hat nur Einordnungen und Bewertungen des Werkes unabhängig vom Verlag. Erst viel später bei einer Rezeption die weit über reine Werkbesprechungen hinausgeht wird man eine größere Sicherheit bzw. unabhängige Überprüfing der Basisdaten erhalten.
Man muss das alles nicht toll finden, aber so funktionieren die RK dezeit nunmal. Wenn man das nicht will müsste man die speziellen RK wieder löschen und auf die allgemeinen RK zurückführen, denn letztere laufen ja nur über die Rezeption bzw. Berichte in den Medien. Das heißt kein Autor wird dann automatisch durch 2 bzw. 4 Publikationen relevant, sondern nur wenn entsprechend ausreichende Medienberichte über ihn vorliegen bzw. eine (publizierte) Fachrezeption existiert. Autoren, die viel geschrieben und publiziert haben, über die aus welchen Gründen auch immer aber kaum Medienberichte (mehr) existieren können dann eben keine WP-Einträge erhalten.--Kmhkmh (Diskussion) 04:05, 31. Okt. 2017 (CET)
Ich schreib von Probleme, nicht weit weit her geholten theoretischen Erwägungen über mögliche Gefahren. Was Verlage angeht, garantiere ich dir, daß du die entsprechenden RKs nur via Meinungsbild geändert bekommst. Die haben sich nämlich sehr gut bewährt. Und bei den Autoren warte ich ja immer noch auf die große PR. Autoren die sich so tolle PR leisten, dürften auch ohne selbige schon relevant sein. Ein paar praktische Beispiele wären hilfreich, ohne Die bestreute ich die Existenz eins Problems jetzt einfach mal.--Sarkana frag den ℑ Vampirbewerte mich 15:03, 31. Okt. 2017 (CET)
Mein Problem sind nicht so sehr Autoren von irgendwann, sondern Produktionen in der Gegenwart. Man muss sich doch mal die Frage stellen: Wollen wir so was wie eine OpenPR-Portal für Verlage und Jungschriftsteller sein, die auf diesem Wege ihre Produktion bekannt machen? Oder wollen wir (halbwegs) neutral das abbilden, was bereits ein gewisses Echo gefunden hat? Wenn Ihr mit ersterem kein Problem habt, schön. Ich hab damit ein Problem. Man kriegt den Leuten kaum mehr erklärt, dass es hier eben nicht ist wie bei Xing, dass man sich hier also nicht ein Profil anlegen kann, in dem keiner rumschmieren darf; dass ein Beleg, ich habs direkt vom Verlag oder vom Autor, nicht sinnvoll ist, usw. Man schafft es kaum mehr, das zu kommunizieren, und das hängt mit den entsprechenden Fehlentwicklungen auf LK zusammen. Tatsächlich wäre ich entschieden dafür, die "automatische Relevanz" bei einer gewissen Publikationszahl abzuschaffen, es sei denn, man nimmt die Bedingung "seriöser Verlag" bitterernst.--Mautpreller (Diskussion) 11:20, 31. Okt. 2017 (CET)
Gibt es denn irgendwelche Belege dafür, dass Wikipedia ein OpenPR-Portal für Verlage und Jungschriftsteller ist, oder wird? Belege im Sinne von konkreten, handfesten Zahlen mit Hand und Fuss? Oder ist das eher so ein diffuses Bauchgefühl? Ausserdem besteht hier ein ziemlicher Widerspruch. Wenn ein Autor/Buch ein gewisses Echo gefunden hat, dann liegt das nicht selten an der PR-Arbeit des Verlags (und zunehmend des Autors selbst). Du willst also (leicht überspitzt formuliert) PR verhindern, indem du den Nachweis von PR-Erfolgen verlangst. --MatthiasGutfeldt (Diskussion) 11:41, 31. Okt. 2017 (CET)
Also mir scheinen die Artikel Nicole Böhm und Andreas Suchanek (Autor) schon ganz gute Belege zu sein. Eine Statistik habe ich aber nicht parat. Wäre vielleicht mal interessant, eine solche zusammenzustellen. Helft mir doch mal, vielleicht kriegen wir dann eine gute Datenbasis.
Mein Eindruck speist sich eher daraus, dass es auf ganz verschiedenen Feldern (Unternehmen, Autoren, Vereine) einen zunehmenden Andrang auf die Wikipedia gibt, offenbar teilweise mit Erfolg, und dass die Artikelautoren sehr häufig die Vorstellung haben, dass sie die Wikipedia einfach für ihre Zwecke benutzen dürfen. Es ist ihnen schlicht nicht klar (oder vielleicht wollen sie es auch nicht sehen), dass die Wikipedia nicht den Charakter eines Portals wie Xing oder LinkedIn oder OpenPR hat, wo man einfach "sein Profil" einstellt. Wenn ihr Text bearbeitet, gekürzt oder gar gelöscht wird, fühlen sie sich ungerecht behandelt; sie halten es oft für ein Argument, dass die Informationen direkt vom Autor/Verlag/Unternehmen/Verein kommen (und wollen gar nicht kapieren, dass das den entgegengesetzten Effekt hat). Es gibt auch bereits eine ganze Latte an Fällen, wo Leute leichtfertig einen Artikel über sich einstellen und dann entsetzt sind, was schließlich alles drinsteht; oder auch wo über Leute ein Artikel angelegt wird, die allenfalls grenzwertig relevant sind und die ihn deshalb lieber loswerden möchten. Genau aufgrund dieser Probleme, die uns allmählich über den Kopf wachsen, bin ich für deutlich striktere Relevanzgrenzen bei lebenden und aktiven Personen (und Institutionen). Meiner Meinung nach sollte man viel deutlicher machen, dass die Wikipedia kein Ort für Autoren-/Firmenprofile ist, sondern nur für (halbwegs) neutrale Information. Wenn man das wirklich rüberbrigen will, muss man deutlich konsequenter sein als heute.
Dein Argument, dass ein externes Echo oft auf gute PR zurückgeht, ist valide. Das stimmt. Ich hab ja auch gar nichts gegen PR (hab selbst schon welche gemacht, und zwar auch für einen Kleinverlag). Bloß ist es eben ein Unterschied, ob sie "geklappt hat" oder nicht. Wenn ein Buch tatsächlich in den einschlägigen Zeitschriften besprochen wird, gibt es Material. In den meisten Fällen klappt es aber eben nicht, weil man mit der PR eben die Gatekeeper nicht überzeugen konnte. Für die Wikipedia sind nur diejenigen interessant, bei denen es "klappt". Das ist kein Qualitätsurteil, es ist einfach der Charakter der Wikipedia.--Mautpreller (Diskussion) 18:25, 31. Okt. 2017 (CET)
Ich frage mich nur, wie Nischensparten wie Fantasyliteratur es schaffen sollen, mal in überregionaler Presse rezensiert zu werden (wenn es nicht gerade ein Bestseller wie "Harry Potter" ist). Rezensionen dazu findet man meist in Spezial- oder Fanmagazinen, aber dann heißt es das Magazin sei nicht relevant genug, wird ein in der Szene angesehener Preis gewonnen, heißt es der Preis sei nicht relevant genug, da undotiert oder nur auf Fanbasis eines angeblich unbedeutenden Onlinemagazins verliehen, steht das Buch (als E-Book) auf Platz 1 einer Amazon-Bestsellerliste im Bereich Fantasy-Jugendliteratur (wohlgemerkt des mit Abstand größten Onlinebuchhändlers) heißt es, solche Listen wären unbedeutend (obwohl selbst der Börsenverein des Deutschen Buchhandels dorthin verweist), hätten keine Aussagekraft, das E-Book wäre ja deutlich günstiger als ein Taschenbuch zu haben, hat der Autor ein Profil bei der Deutschen Nationalbibliothek (mit aufgeführten 17 Titeln) heißt es, dass dort ja jeder Hinz und Kunz aufgeführt wird. Egal welche Erfolge man aufführt, es ist den Kritikern nie genug, dann wird weiterhin auf die RK verwiesen, dass man nicht in einem renommierten Verlag veröffentlicht hat (über diesen Weg verdient ein Autor nicht mal 10% vom Verkauf des Buches).--Sinuhe20 (Diskussion) 19:59, 31. Okt. 2017 (CET)
Ja, das ist so, aber das ist nicht die Schuld der Wikipedia. Ich meine, die Wikipedia sollte nicht "gerecht" sein, sondern belegtes und halbwegs verlässliches (und daher unabhängiges) Wissen vermitteln. Wenn es solches nicht gibt, sollte sie nichts schreiben. Das ist kein Urteil über die Leistung der Autoren. Dafür haben wir überhaupt keine Kriterien, woher auch. Um mal zu Deinen Punkten was zu sagen: Rezensionen in Spezial- oder Fanmagazinen wären ja was. Wo sind sie? Ein angesehener Preis wäre ja was. Wird er nach Kriterien verliehen, die eine unabhängige Prüfung beinhalten? Es gibt sehr wohl Fanatasy-Literatur-Preise, bei denen das so ist. Eine Amazon-Bestsellerliste kann ich nicht finden. Es ist, anders als beim SPIEGEL oder beim Börsenblatt (die ja nun schon eine bestimmte Prozedur verlangen), nur eine Ziffer ("1"). Bei der DNB steht wirklich jeder, weil bei ihr das Pflichtex. abgeliefert werden muss. Ja doch, Spezialitäten haben es schwerer. Das kann aber doch nicht heißen, dass die Wikipedia dann einspringt, um den Bekanntheitsgrad zu heben.--Mautpreller (Diskussion) 20:41, 31. Okt. 2017 (CET)
Das wird auch nicht verlangt. Natürlich muss das Wissen für einen Artikel aus neutralen, unabhängigen Quellen geschöpft werden. Es wird nur verlangt die RK an heutige Gegebenheiten anzupassen. Dazu zählen auch Rezensionen in für das Genre nicht unbedeutenden Onlinemagazinen (nicht nur Onlinemagazine, die Feuilletons der Leitmedien auswerten), das Akzeptieren traditionsreicher Publikumspreise (die auf für das Genre bedeutenden Conventions verliehen und deren Nominierungen mittlerweile von einer unabhängigen Jury vorausgewählt werden), die Anerkennung von Genre-Bestsellerlisten bei großen Onlinebuchhändlern sowie die Anerkennung unabhängiger Verlage (auch Selbstverlage, allerdings nur für Belletristik).--Sinuhe20 (Diskussion) 22:58, 31. Okt. 2017 (CET)
Die Rezension von Carsten Kuhr würde ich akzeptieren. Die Zeitschrift hat eine Redaktion, zu der Kuhr zählt, die Rezension ist namentlich gezeichnet, Kuhr schreibt auch anderswo und schon länger. Das ist Medienecho. Beim Preis bin ich definitiv anderer Ansicht. Eine durch Leserabstimmung verliehene Auszeichnung hat (vor allem) keine Begründung und bietet nichts für eine unabhängige Darstellung. Die bloße Nominierung ist nichts wert. Auch bei Amazon kann ich Dir nicht zustimmen. In einem von Amazon selbst entworfenen, nirgends nachzuvollziehenden Setting zählen sie auf, welche ihrer (!) Produkte am beliebtesten sind. Der Spiegel macht das nicht so und auch das Börsenblatt macht das nicht so. Und Selbstverlage sind eben nichts Unabhängiges. Da geht es nicht darum, dass ein Verlag nach Prüfung ein Buch für druckwürdig hält, sondern dass ein Autor sein Buch für druckwürdig hält (nicht verwunderlich) und das dann auch gleich selbst macht (oder in Auftrag gibt).--Mautpreller (Diskussion) 23:43, 31. Okt. 2017 (CET)
Unsere Kat Fantasyliteratur hat fast 1000 Lemmata. Dazu kommen die Autoren und Werke, die dem Genre nach Fantasy sind, dort aber nicht einsortiert werden, weil es zu ihrer Zeit diesen Genre-Begriff noch nicht gab. (Doderer: Das letzte Abenteuer.) Es kann also keine Rede davon sein, das diese Sparte irgendwie benachteiligt würde. Das Problem ist vielmehr, dass Leute, die aus unerfindlichen Gründen Bücher schreiben wollen, obwohl sie es nicht können, sich überproportional oft auf "Fantasy" verlegen; darin wird das Genre allenfalls noch vom "Haiku" übertroffen. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass die Kunden der Grau- und Pseudoverlage nicht etwa die Leser sind, sondern die Autoren. Das Argument, man solle "nicht in einem renommierten Verlag veröffentlichen weil man über diesen Weg nicht mal 10% vom Verkauf erhält" stammt geradewegs aus dem Katalog des Pseudoverlages. Keine Ahnung, warum Kehlmann und Lewitscharoff bei Rowohlt und Suhrkamp veröffentlichen, während sie doch bei Books on Demand so reich würden. --Logo 21:02, 31. Okt. 2017 (CET)
Könnte damit zusammenhängen, dass 10 % vom Erlös von 50.000 Büchern irgendwie mehr ist als 50 % von 500 Büchern ;-) Ansonsten Zustimmung, gerade als Fantasy-Fan. -- Perrak (Disk) 00:21, 1. Nov. 2017 (CET)
Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass man ein Buch nicht bei einem normalen Verlag unterbringen konnte. Und das heißt wieder: Man muss vermutlich die Satz-, Druck- und Vertriebskosten (und solche fallen auch bei ebooks an) selber zahlen und vielleicht braucht es dann mehr als 500 Exemplare, um überhaupt aus dem Minus rauszukommen.--Mautpreller (Diskussion) 12:46, 1. Nov. 2017 (CET)
Dass Kehlmann Probleme hätte, Bücher bei normalen Verlagen unterzubrigen halte ich für eher unwahrscheinlich ;-) -- Perrak (Disk) 15:15, 4. Nov. 2017 (CET)
Nicht zwingend. Ich kenne einen Autor der auf Selbstverlag umgeschwenkt ist (Das erste selbst verlegte Buch wäre vom einem renommierten Fachverlag verlegt worden), weil mit regulärem Verlag das Buch seiner Meinung nach zu teuer geworden wäre. Um seine Ausgaben herein zu bekommen, hätte er einen etwa 50% höher Verkaufspreis ansetzen müssen, als über Eigenverlag (was auch bei mir definitiv über der Schmerzgrenze gewesen wäre). Er hatte eben einen "alternativen" Vertriebskanal bei dem er wusste, dass der ausreichend Kunden generieren würde, um über Eigenverlag mit dem Preis auf eine schwarze 0 zu kommen. Inzwischen sind seine Bücher auch im spezialisierten Fachhandel erhältlich. --Bobo11 (Diskussion) 13:14, 1. Nov. 2017 (CET)
Mir fehlen hier nach wie vor handfeste, mit Fakten untermauerte Argumente. Es werden nur Einzelfälle genannt und Vermutungen angestellt. Mit anderen Worten: Belege fehlen. Das ist keine Entscheidungsgrundlage für Änderungen an den Relevanzkriterien. --MatthiasGutfeldt (Diskussion) 15:15, 1. Nov. 2017 (CET)
Zudem ist bei solch aktuelle Beispielen erst mal die LP abzuwarten, statt sofort die RK ändern zu wollen. Suchanek war der Ermessensspielraum überschritten - oder der Seriencharakter der Heftromane nicht wirklich berücksichtigt. Nachdem der Artikel gelöscht ist, taugt der Autor als Beispiel nicht mehr. Bleibe Frau Böhm und die trägt angesichts ellenlanger LD und LP auch nicht recht als Präzedenzfall - zumal die IMO sogar knapp relevant ist.--Sarkana frag den ℑ Vampirbewerte mich 11:33, 4. Nov. 2017 (CET)
Es ist zwar rausgeschmissene Zeit, hier noch was zu zu schreiben, aber ich machs mal trotzdem. In der Entscheidung zur LP heißt es:
In diesem Fall kann man den Artikel behalten oder auch löschen, für beide Aktionen lassen sich Gründe anführen. Insgesamt wurden aber keine überzeugenden Gründe genannt, dass der Admin hier ermessensfehlerhaft gehandelt hat. [...] --Kurator71 (D) 12:43, 4. Nov. 2017 (CET)
Was die RKs betrifft: die sind derzeit also derart, daß sie so etwas ermöglichen. Sie sollten präzisiert werden (werden es aber sicher nicht, wie ich den Laden hier kenne). Und was sich auch mal wieder bestätigt hat, ist unser de-wiki-Grundmotto mit der alten, aber nach wie vor aktuellen Hymne Der Admin, der Admin, der hat immer recht.... Und auch das wird sich in dem Laden hier nicht mehr ändern. EOD. --Methodios (Diskussion) 20:19, 4. Nov. 2017 (CET)
Der Admin hat nicht immer recht, ich habe schon etliche Artikel nach LP wiederhergestellt bzw. gelöscht, und viele andere Kollegen auch. Aber in Grenzfällen wäre es Unfug, eine Entscheidung zu revidieren. Soll man Artikel im Wochen- oder Monatstakt abwechselnd löschen und wiederherstellen? Nein, wenn in einem Grenzfall eine Entscheidung einmal gefallen ist, dann sollte sie bleiben. Nur wenn die Entscheidung fehlerhaft ist, sollte sie korrigiert werden. -- Perrak (Disk) 20:39, 4. Nov. 2017 (CET)
Das Problem ist eher, daß die RK Positivkriterien sind. Es wird nicht bestimmt, was irrelevant ist, sondern nur was sicher relevant ist. Da wird es also immer grenzwertige Relevanz geben, egal wie detailliert die RK sind. Das wäre sogar dann der Fall wenn man die RK extrem ausufern läßt. Das der Admin nicht immer Recht hat, siehst du im aktuellem Fall ja auch daran, daß Andreas Suchanek eben in der LP gelöscht wurde. Aber irgendeiner mußte letztlich entscheiden. Für jede LD und/oder LP ein Meinungsbild wäre wohl übertrieben.--Sarkana frag den ℑ Vampirbewerte mich 21:26, 4. Nov. 2017 (CET)
Ob man RK als Einschluss- oder als Ausschlusskriterien formuliert, ist für dieses Problem eher egal, Grenzfälle gibt es immer. -- Perrak (Disk) 21:45, 4. Nov. 2017 (CET)
Stimmt schon, als Ausschlusskriterien ist die Zahl der Grenzfälle allerdings tendenziell etwas höher - was ich allerdings nicht grundsätzlich bemängeln würde.--Sarkana frag den ℑ Vampirbewerte mich 16:34, 12. Nov. 2017 (CET)

Stiftungen[Quelltext bearbeiten]

Was ist der Grund, warum Stiftungen automatisch als relevant angesehen werden, wenn sie einen hauptamtlichen Geschäftsführer haben, egal, ob sie nennenswert öffentlich in Erscheinung treten oder nicht? Warum gibt es hier keinen entsprechenden Zusatz wie bei anderen RK, sinngemäß „Geschäftsführer und öffentliche Wahrnehmung vorhanden“? Hauptamtliche Geschäftsführer hat jedes Steuerbüro... Ich empfinde dieses RK als sehr lasch. --Schnabeltassentier (Diskussion) 18:10, 26. Okt. 2017 (CEST)

das soll wohl als Äquivalent für die Höhe des Stiftungsvermögens dienen. faktisch ist das aber auch nur selten zu belegen, da ein GF noch lange kein Hauptamtlicher ist. Graf Umarov (Diskussion) 21:28, 26. Okt. 2017 (CEST)
Warum das relevant machen sollte, erschließt sich mir nicht. Sonst setzen wir immer auf Außenwahrnehmung/wirkung... --Schnabeltassentier (Diskussion) 16:36, 21. Nov. 2017 (CET)
Weil das ein hartes, und damit relativ leicht prüfbares Kriterium ist. Außenwahrnehmung ist wischi-waschi und damit immer umstritten. Die RK brauchen diese pragmatische Grundlage. Grüße --h-stt !? 16:46, 21. Nov. 2017 (CET)

Relevanz von Teilnehmern der Europaspiele[Quelltext bearbeiten]

Hallo,
wie seht ihr das mit der Relevanz von Sportlern, die Teilnehmer der Europaspiele sind? Beispielsweise bei der Leichtathletik war der 2015er Wettbewerb "die Austragung der dritten Liga der Leichtathletik-Team-Europameisterschaft 2015", was für mich nicht danach klingt, als seien die Einzelsportler automatisch (durch die Teilnahme an den Spielen) relevant. Wenn das Konsens ist, könnte man die Rotlinks entlinken. -- Perrak (Disk) 15:40, 27. Okt. 2017 (CEST)

Das klingt für dich falsch und da ist kein Konsenz für. Wie du dem Artikel entnehmen kannst, sind die Europaspiele die europäische Variante der Panamerikanischen- und der Asienspiele. Das ist Olympia auf kontinentaler Ebene. Es gab bei ersten Mal noch ein paar Anlaufschwierigkeiten. Aber das wird sich einpendeln, spätestens beim zweiten Mal, wo nicht alles nochmal so Holterdipolter geht. Es waren auch nur ein paar Sportarten, wo Deutschland nur die zweite Garde geschickt hatte. Die zum Teil aber eh schon erste Garde ist, weil das der Perspektivkader war. Das lag aber an Planungsproblemen. Andere Länder waren da ganz anders. Das ist keine, in Worten KEINE Dritte Liga in Irgendwas. Das ist ein Wettbewerb von an jetzt herausragender Bedeutung. In Deutschland merkt man sowas aber immer erst später siehe etwa Fußball- WM und -EM. Es ist typisch Deutsch, wegen unserer Bräsigkeit etwas abzuwerten. Marcus Cyron Reden 15:59, 27. Okt. 2017 (CEST)
Was soll der persönliche Angriff? Ich werte nichts ab, und schon gar nicht weil ich Deutscher bin. Außerdem solltest Du bemerkt haben, dass ich hier eine frage stelle, und nicht eine Behauptung aufstelle.
In der Leichtathletik haben ausweislich unseres Artikels (und dem, was ich im Netz gefunden habe) nur Athleten aus Österreich, Slowakei, Israel, Bosnien, Luxemburg usw. teilgenommen. Das sieht mir schon nach dritter Liga aus. Auch die erzielten Ergebnisse lassen sich mit olympischen Spielen kaum vergleichen.
Da nehmen sicher viele relevante Sportler teil. Ich bezweifle aber, dass jeder Sportler, der dort teilnimmt, für uns automatisch relevant sein sollte. Wenn es Argumente dafür gibt, dass diese Sportler doch automatisch relevant sind, um so besser. Dein Rant, Marcus, ist aber argumentfrei. Ob der Wettbewerb in Zukunft wirklich bedeutend sein wird, muss sich erst noch zeigen. "Perspektivkader" heißt doch gerade, es sind Leute, die noch nicht relevant sind. Und das mit der dritten Liga habe ich mir nicht ausgedacht, das steht so belegt im Artikel. -- Perrak (Disk) 18:12, 27. Okt. 2017 (CEST)
Es ist traurig, daß du statt dich etwas genauer zu informieren nur nach Ergebnislisten gehst. Und das ist die erste persönliche Aussage, die ich treffe. Alles andere war allgemein. Wenn du da mehr rein liest, kann ich echt nichts für. Im übrigen - wenn du dein Urteil schon gefällt hast - warum die Nachfrage? mache doch den typischen Löschhöllenadmin der letzten Zeit - weg damit! Artikel braucht doch eh Niemand. Wo kämen wir denn dahin, daß hier Jemand enzklopädische Artikel mit Informationen einstellt... Hoch und lang lebe die "Relevanz", unsere Gottheit! Hat doch alles keinen Sinn mehr, gegen all das kommt man doch nicht mehr an. Lebt in eurer kleinen Welt, wo nur das bis zum Ende der Nase von Bedeutung ist. Scheißt auf den Rest der Welt. Was euch nicht interessiert, kann nicht interessant sein, darf nicht interessant sein. Und jedes Vertreten einer anderen Meinung ist ein Angriff oder gar Rant. Manchmal frage ich mich, wie ihr ausserhalb der Wikipedia überlebt. Ich bin hier raus. Das ist mir alles echt zu dumm. Marcus Cyron Reden 18:36, 27. Okt. 2017 (CEST) PS: Jetzt war es ein Rant - und warum? Weil es berechtigt ist!
@ Marcus Cyron: Wiedo wirfst Du mir vor, ich würde mich nicht genauer informieren? Was denkst Du, warum ich hier eine Frage stelle? Ich frage, weil ich hoffe, von Leuten, die sich besser auskennen als ich, eine Antowrt zu bekommen. Leider bekomme ich aber keine Antwort, sondern nur allgemeines Lamento. Sorry, ich kenne dich eigentlich anders, aber das hier kann ich nicht ernstnehmen. Zumindest hilft es mir nicht bei meinem Problem. Ausgangspunkt war nämlich, dass ich angefangen habe, einen Artikel zu einer der teilnehmenden Sportlerinnen zu schreiben. Als bekennender Löschadmin arbeite ich aber genauso ungern für die virtuelle Rundablage wie andere Menschen. -- Perrak (Disk) 15:12, 4. Nov. 2017 (CET)

Die Teilnehmer der Europaspiele wurden von den jeweiligen NOKs nominiert und waren somit im Einsatz in einer Nationalmannschaft. Ob da einzelne Fachverbände nur eine B-Mannschaft hingeschickt (und sich nachher vermutlich darüber geärgert) haben, spielt keine Rolle, ebensowenig, dass dieses Ergeignis von deutschen Medien aus politischen Gründen weitgehend boykottiert wurde. Von daher: Klare Relevanz, aber IMHO eher kein Bedarf, das in den RK gesondert zu erwähnen. --HyDi Schreib' mir was! 22:13, 5. Nov. 2017 (CET)

Wieso B-Mannschaft? Darum geht es ja gerade: Die wichtigsten Länder in der Leichtathletik haben überhaupt keine Mannschaft geschickt, da zeitgleich an einem anderen Orten die Wettbewerbe für die oberen Ligen der Leichtathletik-Team-Europameisterschaft 2015 stattgefunden haben. Alle Länder, die in der Superliga, der ersten oder zweiten Liga starten durften, waren in Baku nicht am Start. In den RK für Sportler wird verlangt, dass ein Sportler "bei (...) Kontinentalmeisterschaften (...) auf einen vorderen Platz gekommen" sein muss, um relevant zu sein. Zwar steht da auch "n der Nationalmannschaft eingesetzt", aber das bezieht sich offensichtlich nur auf Mannschaftssportarten, sonst wäre das erste zitierte Kriterium unsinnig. -- Perrak (Disk) 23:27, 5. Nov. 2017 (CET)
Ich gehe auch da it der Argumentation von Hydi. Sportler an Europaspielen waren Teil einer nationalen Auswahl, offenbar sogar von den NOCs. Dies sollte relevant machen. Wenn jetzt in einer Sportart aufgrund eines Terminkonflikts nicht alle Sportler teilgenommen haben, ist dies kein Argument dagegen. Medienpräsenz des Anlasses war, zumindest in der Schweiz, auch gegeben. Daher bin ich auch ganz auf der Linie, dass Teilnehmer automatisch relevant sind. Ansonsten betreiben wir hier Haarspalterei. fundriver Was guckst du?! Winterthur! 09:42, 15. Nov. 2017 (CET)

Relevanzkriterien Bücher[Quelltext bearbeiten]

Aufgrund dieses neuen Lemmas The Concept of Polymediality wollte ich mal fragen, wie es mit den Relevanzkriterien für Fachbücher ist. Sind die hier angegebenen Kriterien für Bücher, Literatur einschließlich Fachbücher gemeint? --Mirkur (Diskussion) 11:23, 31. Okt. 2017 (CET)

Auf den Artikel habe ich SLA gestellt, aber nicht wegen relevanz (die könnte gegeben sein), sondern wegen URV. Es handelt sich offenkundig um eine Maschinenübersetzung des Klappentexts.--Mautpreller (Diskussion) 21:01, 31. Okt. 2017 (CET)

Finanzämter[Quelltext bearbeiten]

Nicht betroffen, weil unter Denkmalschutz stehend: Finanzamtsgebäude in Schwetzingen

Manch einer mag sich das Finanzamt zum Teufel wünschen. Dementsprechend ist der Artikel zum Finanzamt Rottweil in der Löschhölle aufgeschlagen. Da es dort um die generelle Relevanz von Finanzämtern geht, stelle ich das hier mal zur Debatte. Ich persönlich würde die wie Amtsgerichte behandeln, und die sind generell relevant. LG von -- Kallewirsch (Ugh, Ugh!) (Iiek?) 06:58, 19. Nov. 2017 (CET)

Warum sollten Finanzämter so wichtig sein wie Gerichte? Für Finanzbehörden brauchen wir keine speziellen RK sondern es reichen völlig die allgemeinen für Ämter und Behörden: „Behörden und Ämter auf nationaler Ebene (Bundesebene) sind grundsätzlich relevant.“ Und Behörden auf subnationaler Ebene dann eben nur, wenn es über sie etwas besonderes zu berichten gibt, z.B. besonders oft in der Presse wegen xyz. --Count² (Diskussion) 09:13, 19. Nov. 2017 (CET)
Finanzämter sind reine ausführende Behörden, sie haben keinerlei Bedeutung für die Wikipedia. Natürlich können Finanzämter in Gebäuden untergebracht sein, die als Denkmal geschützt sind. Dann schreibt man halt, dass im Gebäude das Finanzamt XYZ sitzt. Das war's. Grüße --h-stt !? 16:34, 21. Nov. 2017 (CET)

Bundesverdienstkreuz und Ehrenbürger[Quelltext bearbeiten]

Ein Bundesverdienstkreuz erzeugt offenbar nicht per se WP-Relevanz, das hat man mir vor 2 1/2 Jahren beigebracht als man von mir erstellte Artikel zu Trägern des Bundesverdienstkreuzes gelöscht hat. Und in den RK steht nix von von Ehrenbürgern, obwohl diese immer relevant sind AF666 (Diskussion) 00:17, 21. Nov. 2017 (CET)

Sagt wer? Ich würde jetzt mal sagen, da kommt es schon bisschen an von was man Ehrenbürger ist. 200 Seelendorf oder Grossstadt. Es ist auch nicht jeder Bürgermeister relevant, auch das hängt von der Grösse der Gemeinde ab. --Bobo11 (Diskussion) 22:25, 21. Nov. 2017 (CET)
Seh ich wie Bobo. In der Kleinstadt in der Kurpfalz, in der ich aufgewachsen bin, haben die im ersten Weltkrieg zwei Industrielle aus dem Ruhrgebiet kurzerhand zu Ehrenbürgen ernannt, weil die in Notzeiten ein paar Eisenbahnwaggons mit Kohle zum Heizen hingeschickt hatten. Ehrenbürger mag ein Hinweis auf Relevanz sein, reicht aber per se IMO nicht aus. -- Kallewirsch (Ugh, Ugh!) (Iiek?) 02:41, 22. Nov. 2017 (CET)
Ich denke, wir sollten diesbezügich einen Konsens schaffen AF666 (Diskussion) 09:18, 22. Nov. 2017 (CET)
Man könnte doch die Ehrenbürger an die Größe der Gemeinde koppeln, wie es bei den Bürgermeistern ist. --K@rl 09:23, 22. Nov. 2017 (CET)
Das Problem ist: Wenn wir die Größe der Gemeinde bestimmen, für die Ehrenbürgerwürde relevanzstiftend ist, müssen wir mindestens 50% aller Personenartikel zur Löschdiskussion stellen. Ich bin dafür, eine Ehrenbürgerwürde unabhängig von der Größe der Kommune als relevanzstiftend einzuführen, weil sie im Gegensatz zum Bundesverdienstkreuz keineswegs inflationär vergeben wird/wurde und das jeweilige Kommunalparlament das mit 2/3-Mehrheit absegnen muss. "Ehrenbürger" zu sein heißt immer "mit einen gewissen Prestige verbunden", man muss für die Kommune also schon etwas gleistet haben, für das innerhalb des betreffenden Ortes ein Konsens existieren mus, deswegen 2/3-Mehrheit eines Ratsbeschlusses notwendig AF666 (Diskussion) 09:39, 22. Nov. 2017 (CET)
Warum eigentlich 50% aller Personenartikel? 99,9 % aller Personenartikel schaffen die Relevanz ohne Ehrenbürger oder wurden nie von irgend jemanden zum Ehrenbürger ernannt. Ich würde es weiter als Indiz für Relevanz lassen und im Einzelfall entscheiden, anhand dessen wofür er zum Ehrenbürger ernannt wurde. Jemand der wie oben geschrieben Kohle gespendet hat, egal wie viel ist als Ehrenbürger für mich nicht relvant, aber eine Bürgermeister einer Stadt unter 20.000 Einwohner könnte durch seine Verdienste für die Stadt so relvant werden. Wobei auch die Verdienste beachtet werden sollten. Also quasi wie bisher--Adnon (Diskussion) 09:54, 22. Nov. 2017 (CET)
Ich meinte 50% der Personen, die die Ehrenbürgerwürde verliehen bekommen haben und bereits einen WP-Artikel besitzen AF666 (Diskussion) 10:09, 22. Nov. 2017 (CET)
+1 zu Bobo, Kallewirsch und Adnon. Ich sehe keinen Änderungsbedarf. Die Ehrenbürgerwürde ist als Hinweis auf Relevanz durchaus geeignet und kann auch durchaus mal "in dubio pro reo" ausgelegt werden, aber angesichts der sehr uneinheitlichen Kriterien, der großen Bandbreite der jeweiligen Auszeichnungsgründe und nicht zuletzt der Gemeindegrößen halte ich gar nichts davon, per se Relevanz anzunehmen. Hier sind Einzelfallentscheidungen gefragt und der Problematik angemessener. --Wdd. (Diskussion) 10:21, 22. Nov. 2017 (CET)
Es geht hier doch nur um ein paar wenige lokale Größen, die die normale Relevanzhürde für Personen nicht schaffen, aber doch Ehrenbürger sind? Man könnte das an ein paar Listen von Ehrenbürgern durchspielen - aber ohne weitere Informationen sehe ich da aus dem Stand keinen Handlungsbedarf. Alexpl (Diskussion) 10:24, 22. Nov. 2017 (CET)
Je nach Anzahl der Ehrenbürger könnte man diese als einfache Aufzählung in den Artikeln derer mit einbauen, die ihnen diesen Titel verliehen haben oder bei sehr vielen Aufzählungen das in eine Liste auslagern, eventuell falls nachvollziehbar aus welchen Grund sie den Titel erhalten haben. --Adnon (Diskussion) 12:25, 22. Nov. 2017 (CET)