Adelzhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Adelzhausen
Adelzhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Adelzhausen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 22′ N, 11° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Dasing
Höhe: 489 m ü. NHN
Fläche: 16,96 km2
Einwohner: 1667 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86559
Vorwahlen: 08258, 08208
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 111
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstr. 7
86453 Dasing
Webpräsenz: www.adelzhausen.de
Bürgermeister: Lorenz Braun (Parteilose Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Adelzhausen im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben)PöttmesTodtenweisAindlingPetersdorf (Schwaben)InchenhofenKühbachSchiltbergSielenbachAdelzhausenEurasburg (Schwaben)Ried (bei Mering)MeringMerchingSchmiechenSteindorf (Schwaben)KissingObergriesbachHollenbachRehlingAffingAichachFriedberg (Bayern)DasingAugsburgLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis DachauLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Donau-RiesLandkreis AugsburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis Donau-RiesLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild
Adelzhausen von Süden
Pfarrhof in Adelzhausen

Adelzhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dasing.

Geografie[edit | edit source]

Adelzhausen liegt an der Ecknach in der Region Augsburg im östlichen Teil des Landkreises Aichach-Friedberg, rund 15 Kilometer östlich der Stadt Augsburg.

Nachbargemeinden[edit | edit source]

Dasing (Landkreis Aichach-Friedberg) Sielenbach (Landkreis Aichach-Friedberg)
Nachbargemeinden Altomünster (Landkreis Dachau)
Eurasburg (Landkreis Aichach-Friedberg)

Gemeindegliederung[edit | edit source]

Zur Gemeinde Adelzhausen gehören seit der Gemeindegebietsreform folgende Ortsteile:

Geschichte[edit | edit source]

Bis zur Gemeindegründung[edit | edit source]

In Landmannsdorf befand sich zur Römerzeit ausweislich archäologischer Befunde eine Ziegelei.[2]

Adelzhausen wurde erstmals im Jahr 782 in einer Schenkungsurkunde an das Bistum Freising als „Adalhelmshusir“ erwähnt. Adelzhausen gehörte später zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

In und nahe Adelzhausen existieren, wenn auch nur noch als Bodendenkmäler, die Reste verschiedener mittelalterlicher Bauwerke (siehe: Burgstall Adelzhausen und Burgstall Bäckerberg).

Eingemeindungen[edit | edit source]

Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Heretshausen eingemeindet.[3] Am 1. Juli 1976 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Burgadelzhausen hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[edit | edit source]

  • 1961: 0853 Einwohner[4]
  • 1970: 0862 Einwohner[4]
  • 1987: 1084 Einwohner
  • 1991: 1173 Einwohner
  • 1995: 1257 Einwohner
  • 2000: 1431 Einwohner
  • 2005: 1535 Einwohner
  • 2010: 1608 Einwohner
  • 2015: 1680 Einwohner

Politik[edit | edit source]

Gemeinderat[edit | edit source]

Der Gemeinderat besteht aus zwölf Mitgliedern. Seit Mai 2014 sind neun Mitglieder der „Parteilosen Wählergemeinschaft“ und drei Mitglieder der „Alternative Adelzhausen“ vertreten.

Bürgermeister[edit | edit source]

Bürgermeister ist seit Mai 2008 Lorenz Braun (Parteilose Wählergemeinschaft).

Wappen[edit | edit source]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot über einem waagrecht gelegten silbernen Mühleisen ein halber silberner Adler mit goldenem Schnabel.

Sehenswürdigkeiten[edit | edit source]

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Adelzhausen

Wirtschaft und Infrastruktur[edit | edit source]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[edit | edit source]

Es gab 2013 insgesamt 210 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Wohnort Adelzhausen gab es insgesamt 688. Damit hatte die Gemeinde um 478 Personen mehr Aus- als Einpendler.

Im Jahre 2010 existierten 34 landwirtschaftliche Betriebe. Im Jahre 2013 waren 1085 Hektar (64,0 %) der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt, 383 Hektar (22,6 %) waren Wald. Die Siedlungsfläche betrug 204 Hektar (12,0 %).

Verkehr[edit | edit source]

Adelzhausen liegt unmittelbar an der Bundesautobahn 8 und ist über die gleichnamige Anschlussstelle leicht zu erreichen.

Bildung[edit | edit source]

Im Jahr 2014 existierten folgende Einrichtungen:

  • 70 Kindergartenplätze in einer Kindertageseinrichtung mit 60 Kindern (davon neun Krippenkinder unter drei Jahren)
  • Eine Grundschule mit acht Lehrern und 100 Schülern

Weblinks[edit | edit source]

 Commons: Adelzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[edit | edit source]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.