Hamfelde (Stormarn)

From Wikipedia
Jump to navigation Jump to search
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hamfelde
Hamfelde (Stormarn)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hamfelde hervorgehoben

Koordinaten: 53° 36′ N, 10° 27′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Trittau
Höhe: 36 m ü. NHN
Fläche: 2,72 km2
Einwohner: 530 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner je km2
Postleitzahl: 22929
Vorwahl: 04154
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 026
Adresse der Amtsverwaltung: Europaplatz 5
22946 Trittau
Website: www.hamfelde-stormarn.de
Bürgermeister: Ulrich Borngräber (WGH)
Lage der Gemeinde Hamfelde im Kreis Stormarn
HamburgKreis Herzogtum LauenburgKreis OstholsteinKreis SegebergLübeckAhrensburgAhrensburgAmmersbekBad OldesloeBadendorfBargfeld-StegenBargteheideBarnitzBarsbüttelBraakBrunsbekDelingsdorfElmenhorst (Stormarn)Elmenhorst (Stormarn)FeldhorstGlindeGrabau (Stormarn)GrandeGrönwohldGroßensee (Holstein)GroßhansdorfHambergeHamfelde (Stormarn)HammoorHeidekampHeilshoopHohenfelde (Stormarn)HoisdorfJersbekKlein WesenbergKöthel (Stormarn)LasbekLütjenseeMeddewadeMönkhagenNeritzNienwohldOststeinbekPölitzRausdorf (Holstein)RehhorstReinbekReinfeld (Holstein)Rethwisch (Stormarn)RümpelSiek (Holstein)StapelfeldSteinburg (Stormarn)Tangstedt (Stormarn)TodendorfTravenbrückTremsbüttelTrittauTrittauTrittauWesenberg (Holstein)WesterauWitzhaveZarpenKarte
Über dieses Bild

Hamfelde (niederdeutsch Hamfellen) ist eine Gemeinde im Südosten des Kreises Stormarn in Schleswig-Holstein. Außer dem Hauptort Hamfelde hat die Gemeinde keine weiteren Ortsteile.[2]

Geografie[edit | edit source]

Hamfelde liegt an der Bille, gegenüber von Hamfelde in Lauenburg.

Geschichte[edit | edit source]

Hamfelde wurde ursprünglich als Siedlung beiderseits der Bille gegründet. Durch unterschiedliche Lehensvergabe rechts und links der Bille wurde es im frühen Mittelalter in eine Stormarner und eine lauenburgische Gemeinde geteilt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hamfelde 1230.

Seit dem 16. Jahrhundert gehörte Hamfelde zum alten landesherrlichen Amt Trittau, wo es zu den 17 Holzdörfern gerechnet wurde. Im Ort gab es eine Wassermühle, die zuerst als Säge-, später als Kupfermühle genutzt wurde. Albert Ballin hat sie seit 1906 als Landsitz genutzt, später war in der Mühle ein Schullandheim untergebracht.

Politik[edit | edit source]

Bürgermeister[edit | edit source]

Bürgermeister ist Ulrich Borngräber (WGH).

Wappen[edit | edit source]

Blasonierung: „Von Grün und Gold durch einen gold-blauen Wellenbalken schräglinks geteilt. Oben ein silberner schreitender Hirsch, unten eine grüne bewurzelte Buche.“[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[edit | edit source]

In der Liste der Kulturdenkmale in Hamfelde (Stormarn) stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Hamfelde ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Hahnheide.

Wirtschaft und Infrastruktur[edit | edit source]

Unternehmen[edit | edit source]

In Hamfelde ist mit dem Hamfelder Hof ein landwirtschaftlicher Biolandbetrieb ansässig. Auf dem Hofgelände befindet sich ebenso der Hamfelder Hofladen, in dem ein umfangreiches Naturkostsortiment erhältlich ist.

Bildung[edit | edit source]

Die Fahrbücherei der Büchereizentrale Schleswig-Holstein hält im Drei-Wochen-Rhythmus an einem Haltepunkt in Hamfelde.[4]

Verkehr[edit | edit source]

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Hamfelde sind Teil des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV). Es verkehrt eine Schulbuslinie (8763) und ein Anruf-Sammel-Taxi (8769-AST, 8889-AST) von und nach Trittau, sowie eine Buslinie von und nach Mölln (8760).

Feuerwehr[edit | edit source]

Hamfelde verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr.

Literatur[edit | edit source]

  • Wolfgang Buchwald: Chronik Hamfelde/Stormarn 2003

Weblinks[edit | edit source]

Commons: Hamfelde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[edit | edit source]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2020 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 4: Groß Sarau - Holstenniendorf. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2004, ISBN 978-3-926055-75-0, S. 100 (dnb.de [abgerufen am 1. Mai 2020]).
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  4. Fahrplan 2017 der Fahrbücherei, Webseite der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, abgerufen am 5. Juni 2017