Anna Thalbach

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Anna Thalbach bei der Filmpremiere von Esperanza in Berlin am 26. Mai 2008

Anna Maria Thalbach (* 1. Juni 1973 in Berlin, bürgerlich Anna Maria Joachim genannt Thalbach[1]) ist eine deutsche Schauspielerin.

Biographie[Bearbeiten]

Thalbach wurde in Ost-Berlin in eine Theaterfamilie hinein geboren. Ihre Mutter ist die Schauspielerin Katharina Thalbach, ihr Vater der Schauspieler Vladimir Weigl, Neffe von Helene Weigel. Ihr Stiefvater war der Autor Thomas Brasch, ihre Großeltern mütterlicherseits die Schauspielerin Sabine Thalbach und der Regisseur Benno Besson.

Bereits als Kind spielte sie kleinere Rollen. Nach der Mittleren Reife begann sie zunächst eine Hospitanz in der Kostümschneiderei des Berliner Schillertheaters, aber bald schon feierte sie ihren ersten Bühnenerfolg an der Seite ihrer Mutter in Brechts Mutter Courage. Ihr Spielfilmdebüt gab sie 1990 in Hark Bohms Herzlich willkommen. Für ihre Rolle in Zärtliche Erpresserin wurde Anna Thalbach 1993 auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. 2001 erhielt sie für den Tatort Kindstod den Deutschen Fernsehpreis in der Sparte Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle.

Anna Thalbach ist auch eine Hörbuchsprecherin. Für ihre Lesung des Romans Paint It Black von Janet Fitch wurde sie 2008 mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin bedacht. 2014 wurde sie für Das kleine Gespenst für den Deutschen Animationssprecherpreis beim Trickfilmfestival Stuttgart nominiert.

Anna Thalbach hat eine Tochter, Nellie. Auch sie trat in die Fußstapfen ihrer Mutter, Groß- und Urgroßmutter, spielte in Maria an Callas und veröffentlichte 2005 mit ihrer Mutter die Audio-CD Unsichtbare Wegbegleiter. Von Engeln und Schutzengeln.

Filmografie[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Hörbücher/Hörspiele[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Anna Thalbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katharina Thalbach im Interview. In: Gewandhaus-Magazin, Ausgabe Nr. 78 (Online-Version). Gewandhaus Leipzig, abgerufen am 19. Juli 2014.