Anneliese Michel

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Grabstein der Anneliese Michel, andere Namen geschwärzt

Anneliese Michel (eigentlich Anna Elisabeth Michel,[1][2] * 21. September 1952 in Leiblfing; † 1. Juli 1976 in Klingenberg am Main) war eine deutsche Studentin, die an den Folgen extremer Unterernährung starb. Große Aufmerksamkeit erregte der Todesfall, weil in den Monaten vor ihrem Tod zwei katholische Priester insgesamt 67 Mal den großen Exorzismus an ihr vollzogen hatten.

Das Gerichtsverfahren, mit dem die strafrechtliche Verantwortung der Beteiligten aufgearbeitet wurde, erregte Aufmerksamkeit weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Neben den Prozessen vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal und dem ersten Prozess gegen die Begründer der Rote Armee Fraktion in Stammheim soll es keinen weiteren Strafprozess in Deutschland gegeben haben, der mehr Aufmerksamkeit fand.[3]

Die Ereignisse, die auch als Exorzismus von Klingenberg bekannt wurden, veränderten die Praxis der Ausübung der Teufelsaustreibung innerhalb der römisch-katholischen Kirche Deutschlands.

Michels Schicksal war Motiv für den vielfach preisgekrönten Film Requiem von Hans-Christian Schmid.

Herkunft und Elternhaus[Bearbeiten]

Anneliese Michel entstammte einem streng katholischen Elternhaus und einem ebensolchen Milieu in dem Weinort Klingenberg am bayerisch-fränkischen Untermain.

Anneliese Michels Vater Josef Michel stammte aus einer alteingesessenen Bürger- und Handwerkerfamilie Klingenbergs. Nach dem Wunsch seiner tief religiösen Mutter, deren drei Schwestern Nonnen waren, hätte er Priester werden sollen. Nachdem er im elterlichen Betrieb eine dreijährige Lehre zum Zimmermann absolviert hatte, wurde er zunächst zum Reichsarbeitsdienst, später zur Wehrmacht und schließlich zum Kriegseinsatz an der West- und Ostfront eingezogen. Aus der US-amerikanischen Kriegsgefangenschaft kehrte er im Sommer 1945 zurück, besuchte in München die Bauhandwerkerschule und legte 1948 die Meisterprüfung ab, um den Familienbetrieb zu übernehmen.[4] Das Glaubens- und Weltbild des Vaters war durch die Prophezeiungen von Fátima, das bayerische Medium Alois Irlmaier, die Seherin Barbara Weigand und andere Inhalte konservativer Strömungen innerhalb des Katholizismus geprägt.[2][5]

Michels Mutter Anna Michel arbeitete im Büro ihres Vaters in Leiblfing, als sie Josef Michel kennenlernte.[4] Die Verbindung beider wurde von Michels Großmutter väterlicherseits arrangiert, die hierzu über die Diözese Würzburg ging. Michels Mutter brachte eine 1948 geborene Tochter mit in die Beziehung. Dies nährte Gerüchte im Ort, dass zugunsten der Familie Michel Geld geflossen sei, um die Heirat herbeizuführen.[6] Das Kind starb 1956 an einem Nierentumor, bekam als außereheliches Kind aber keinen Platz im Familiengrab, sondern wurde an der Friedhofsmauer in einem gesonderten Grab beigesetzt.[7] Anna und Josef Michel heirateten 1950.[4]

Kindheit, Jugend und Krankengeschichte[Bearbeiten]

Michel wurde am 21. September 1952 als zweites Kind ihrer Mutter und erstes gemeinsames Kind der Eheleute Michel geboren. Ihre drei jüngeren Schwestern sind 1954, 1956 und 1957 geboren. Sie war bereits als Kleinkind kränklich und zeigte wenig Widerstandskraft gegen Krankheiten.[8]

Ab 1959 besuchte Michel die Volksschule in Klingenberg, zur 6. Klasse wechselte sie an das Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium in Aschaffenburg.[8] Zu dieser Zeit war sie Mitglied im Sportverein und erhielt Klavier- und Akkordeonunterricht. Bereits damals war sie stark religiös geprägt: Michel ging mehrmals wöchentlich zur Messe, betete regelmäßig Rosenkränze und schlief zur Sühne für Andere gelegentlich auf dem Fußboden.[9] Ihr Umfeld beschrieb sie als freundlich und umgänglich, indes auch ernst und introvertiert. Auch nach außen zeigte sie eine anhaltende Frömmigkeit und führte religiöse Gespräche als Überzeugungsarbeit.[10]

Im September 1968 erlitt Michel einen ersten Krampfanfall. Der nächste Anfall folgte im August 1969 und war Anlass für eine neurologische Untersuchung. Anhand eines dabei abgeleiteten Elektroenzephalogramms (kurz: EEG) wurde die Diagnose cerebrales Anfallsleiden gestellt.[11] Kurze Zeit später erkrankte sie an einer Lungenentzündung sowie Tuberkulose.[12] Während ihres sechsmonatigen Aufenthalts in einem Lungensanatorium im Allgäu von März bis August 1970 wurden ebenfalls mehrfach epilepsieartige Anfälle dokumentiert.[11] Hier sollen ihr erstmals teuflische Fratzen erschienen sein.[13] Nach der Rückkehr aus dem Sanatorium musste sie aufgrund der versäumten Unterrichtszeit in eine neue Schulklasse wechseln. Als Folge vereinsamte sie zusehends und litt unter Depressionen; die Leistungen in der Schule ließen deutlich nach.[14]

Michels Pubertät war durch das strenge Elternhaus geprägt: Ihre Mutter verbot aufgrund strenger Moralvorstellungen Michel mit 16 Jahren den Umgang mit dem ersten Freund, das Tanzengehen und Besuche bei Freundinnen.[15]

Im Frühjahr 1973 soll Michel erstmals über ein beständiges Klopfen im Schrank, unter dem Fußboden und über der Zimmerdecke geklagt haben; zudem hätten Stimmen zu ihr aus der Hölle gesprochen.[16] Jedenfalls im September 1973 schilderte sie diese Eindrücke auch gegenüber einem Arzt, der dies als beginnende paranoide Psychose deuten wollte. Im gleichen Jahr legte sie, begleitet von großen Versagensängsten, das Abitur ab.[17]

Zum Wintersemester 1973 begann sie ihr Studium an der Pädagogischen Hochschule in Würzburg, weshalb sie im November desselben Jahres ins Ferdinandeum, das katholische Wohnheim der Pädagogischen Hochschule, umsiedelte.[18] In Würzburg begab sie sich noch im November 1973 in Behandlung an der Universitäts-Nerven- und Poliklinik. Bei der Untersuchung gab sie an, seit 1972 an fast täglichen Anfallszuständen, die in Form von Absencen auftreten, zu leiden. Dort wurde die Diagnose einer neurotischen Depression mit Entwicklungscharakter gestellt, der Befund einer Epilepsie zudem durch ein neuerliches EEG gestützt.[18] Bei einem weiteren EEG im Frühjahr 1974 fand sich unverändert ein Hinweis auf eine Hirnschädigung im linken Schläfenbereich, der sehr wahrscheinlich der Ausgangspunkt der Anfälle war.[19]

Im November 1975 legte Michel erfolgreich ihre Prüfung zur Erlangung der kirchlichen Lehrerlaubnis ab.[20] Ihre Staatsexamensarbeit mit dem Titel Die Aufarbeitung der Angst als religionspädagogische Aufgabe reichte sie im Mai 1976 ein.[21]

Anneliese Michel wurden von Herbst 1970 bis kurz vor ihrem Tod Medikamente verordnet, die eine Krampfentladung des Nervensystems verhindern sollten.[22] Zeitweilig ging dies mit einer Besserung ihres Zustandes einher.[11][19] Unklar ist allerdings, ob Michel die Medikamente über den ganzen Zeitraum ordnungsgemäß und regelmäßig einnahm. Daran bestehen erhebliche Zweifel, da die verordneten Mengen in Relation zum tatsächlichen Bedarf häufig zu gering waren.[23]

Die Exorzismen[Bearbeiten]

Nachdem Michel wohl erstmals 1970 über die Erscheinung von Stimmen und Fratzen geklagt hatte,[13] glaubte die Leiterin einer Wallfahrt in dem von der katholischen Kirche nicht anerkannten marianischen Wallfahrtsort San Damiano[24] (südlich von Piacenza in Norditalien gelegen) bei Michel spirituelle Probleme zu erkennen: Als Michel im Sommer 1973 erstmals an einer solchen Fahrt unter Führung der Wallfahrtsleiterin teilnahm, soll sie dort insbesondere eine große Abneigung gegen alle der Religionsverehrung dienenden Gegenstände gezeigt haben.[25][26] Auf Veranlassung der Wallfahrtsleiterin stellte sich Michel einem Geistlichen aus Aschaffenburg vor, dieser sah jedoch keinen Anhaltspunkt für eine Besessenheit. Allerdings vermittelte der dortige Kaplan den Kontakt zu dem Geistlichen Ernst Alt, der damals Pfarrer in Ettleben war. Nachdem Michel mit diesem Kontakt aufgenommen hatte, verwies er sie zunächst erneut auf ärztliche Hilfe.[27] Da die Wallfahrtsleiterin weiterhin nicht an eine medizinische Erklärung glaubte, stellte sie den Kontakt mit Pater Adolf Rodewyk her, der aus den Schilderungen Indizien für eine Besessenheit festgestellt haben wollte.[28] Als Verfasser zweier Standardwerke im theologischen Fach Dämonologie galt der Jesuit Rodewyk in katholischen Kreisen als unangefochtener Experte für Besessenheit und Austreibung. Zudem hatte er selbst häufig den großen Exorzismus gebetet und war auf dem Gebiet der Dämonologie theologischer Berater der Deutschen Bischofskonferenz.[29]

In der Folge traf Alt Anneliese Michel ab dem Herbst 1973 zunächst alle zwei Wochen, später einmal im Monat bis November 1974.[30] Im Rahmen der Gespräche stellte Alt im September 1974 die spirituelle Diagnose Umsessenheit und forderte Michel auf, sich einen Seelenführer zu wählen, um nach dessen Maßgabe ein geordnetes religiöses Leben zu führen. Michel entschied sich daraufhin für Alt.[31] Die Diagnose kam Michel als auch ihren Eltern wohl nicht ungelegen, bestand doch keine Akzeptanz für eine medizinische Erklärung ihres Leidens; vielmehr suchte man Zuflucht in einer religiösen Deutung der Symptome.[30]

Am 1. Juli 1975 sprach Alt einen ersten Exorzismus (einen sogenannten Exorzismus probativus) über sie, worauf sie mit dem Zerreißen des Rosenkranzes reagiert haben soll.[32] Etwa zu dieser Zeit zog sich Michel erstmals in das Haus ihrer Eltern zurück, da sie durch die Anfälle und ihren zwischenzeitlich eingetretenen Gewichtsverlust für die Fortsetzung des Studiums zunächst zu geschwächt war. Auf Befragen Alts stimmte der Würzburger Bischof Josef Stangl erstmals einem kleinen Exorzismus zu,[33] der am 3. August 1975 durchgeführt wurde.[34] Ab diesem Zeitpunkt verschlechterte sich der Geisteszustand Michels rapide: Sie fand kaum Schlaf, litt unter starkem Bewegungsdrang, schrie und tobte, begann zu fasten, aß jedoch Insekten und trank Urin.[35] Alt habe zu diesem Zeitpunkt nach eigenem Bekunden eine Einweisung in eine Nervenklinik angeraten, was für Michel und deren Eltern inakzeptabel gewesen sei. Vor allem die Eltern befürchteten, dass ihr dadurch die Karriere als Lehrerin verschlossen werde.[36]

Anfang September 1975 besuchte Rodewyk Michel und erstellte ein Gutachten für Stangl, in dem er die Abhaltung des großen Exorzismus empfahl.[37] Als Exorzist wurde Pater Arnold Renz bestimmt, der zustimmte. Er war zu dieser Zeit Pfarrer in Schippach (Gemeinde Elsenfeld) und Ordensmann der Salvatorianer. Renz hatte damals in Kirchenkreisen eine gewisse Bekanntheit erlangt, da er sich intensiv für die Seligsprechung der in Schippach gestorbenen Seherin Barbara Weigand einsetzte.[38]

Bischof Josef Stangl (hier Mai 1959) ordnete am 16. September 1975 den großen Exorzismus an

Am 16. September 1975 ordnete Stangl schließlich den großen Exorzismus nach dem Rituale Romanum an.[39][40] Insgesamt wurden ab dem ersten großen Exorzismus am 24. September 1975[41] bis zum Tod Michels Anfang Juli 1976 an ihr 67 exorzistische Sitzungen vorgenommen,[42] wobei Renz ab der zweiten Sitzung ein Tonbandgerät mitlaufen ließ.[43] Aus den Tonbandaufzeichnungen geht hervor, dass Michel mit stark veränderter Stimme sprach und immer wieder spontane Schreie ausstieß. Sie benutzte grob unflätige Ausdrücke, welche die Exorzisten Dämonen zuschrieben. Die Exorzisten wollen die Besessenheit Michels durch Luzifer sowie die menschlichen Dämonen Judas, Nero, Kain, Hitler und Fleischmann festgestellt haben.[44] Bei Valentin Fleischmann handelt es sich um einen gefallenen Priester. Er war von 1572 bis 1575 in der Gemeinde Ettleben tätig und damit ein Vorgänger von Alt. Fleischmann soll vier Kinder gehabt haben und Totschläger gewesen sein.[45]

Als Grund für die Besessenheit gab Renz an, Michel habe durch einen Dämonen mitgeteilt, dass sie an Sühnebesessenheit leide, um andere Menschen vor der Hölle zu bewahren. Grund hierfür sei wiederum ein Fluch, den eine ehemalige Nachbarin der Mutter Michels über Anneliese Michel bereits vor ihrer Geburt ausgesprochen habe.[42]

In den Phasen, in denen Michel ihr Studium fortsetzte, pendelte sie zwischen Würzburg und Klingenberg, um Studium und Austreibungen weitgehend nebeneinander betreiben zu können. Dies gelang ihr ohne größere Aufmerksamkeit zu erregen, da der Kreis der in den Exorzismus eingeweihten Personen bewusst sehr klein gehalten wurde.[46] Dies geschah, weil Michel und ihre Familie Renz so verstanden haben wollen, dass Bischof Stangl angeordnet habe, dass keinerlei Informationen über den Exorzismus an Dritte dringen dürften.[47] Dies ging bei Michel derart weit, dass sie ihre Anfälle weitgehend auf Zeiten beschränkte, in denen nur Eingeweihte anwesend waren und so der Kreis des Vertrauens gewahrt bleiben konnte.[46]

Mit Beginn der Fastenzeit am 3. März 1976 (Aschermittwoch) stellte Michel die Nahrungsaufnahme gänzlich ein. Sie behauptete hierzu, Stimmen hätten ihr das Essen verboten. Der geistige und körperliche Zustand verschlechterte sich ab diesem Zeitpunkt dramatisch. Zudem marterte sie sich, indem sie zum Beispiel stundenlang kniete oder den Kopf auf den Boden schlug.[48] Ab Mitte April 1976 konnte Michel das Bett in Würzburg nicht mehr verlassen. Um sie gleichwohl abzuschirmen, kam ihre älteste Schwester in das Wohnheim.[49] Befreundete Kommilitoninnen aus einer Rosenkranzgebetsgruppe berichteten aus dieser Zeit, dass die Schwester unter Hinweis auf anderweitige ärztliche Betreuung das Herbeirufen eines Arztes verhindert habe.[50] Eingeweihte Freundinnen wurden ebenfalls auf das vermeintliche Verschwiegenheitsgebot des Bischofs eingeschworen.[51]

Ab Mai war ein Verbleib Michels in Würzburg nicht mehr tragbar. Alt holte sie daher ab und brachte sie zunächst in seine Gemeinde nach Ettleben und sodann in das elterliche Haus nach Klingenberg. Ab diesem Zeitpunkt steigerte sie ihre körperliche Verausgabung abermals: 500 bis 600 Kniebeugen am Tag, um-sich-schlagen, beißen, kratzen und Selbstverletzungen waren nun die tägliche Regel.[52] Michel brachte sich in dieser Zeit nach den Aussagen der Anwesenden auf vielfältige Weise schwere Verwundungen bei. So versuchte sie zum Beispiel Löcher in die Wand zu beißen, wobei sie sich einen Zahn abbrach.[53]

In den letzten Wochen ihres Lebens wurde Michel zeitweise ans Bett gefesselt, um weitere Verletzungen zu verhindern. In dieser Zeit bis zu ihrem Tod glaubte Michel, die Wundmale Jesus Christus an sich zu erkennen.[48] So hatte Michel wunde Füße, weil sie zu jener Zeit zu kleine Schuhe trug, wenn sie im Haus umherlief.[54] Außerdem wies der Körper offene Druckgeschwüre über den Knien auf, welche wohl auf lang andauerndes Knien zurückzuführen waren.[55] Michel war der Überzeugung, dass ihr der Gnadenakt der Stigmata auch an den Händen zuteilwurde, diese jedoch nicht sichtbar seien: Der Heiland habe diese auf ihr Bitten hin nicht aufbrechen lassen, damit sie ihre Examensarbeit fertigstellen könne.[54] Aller Wahrscheinlichkeit nach beruhten sämtliche sichtbaren Verletzungen auf Selbstgeißelungen oder unkontrollierten Handlungen während spontaner Anfälle. Die Verletzungen sind auf vielen Fotos dokumentiert.[56]

Am 30. Juni 1976 wurde letztmals der Exorzismus an Michel durchgeführt.[57] Sie starb am 1. Juli 1976 an den Folgen des schlechten Ernährungszustands und der hochgradigen Abmagerung. Bei der Obduktion wurde zudem eine Lungenentzündung festgestellt, die ihren Zustand in der Endphase wohl weiter kompliziert hatte. Eine pathologische Veränderung im Schläfenlappenbereich ließ sich nicht feststellen, allerdings ist dies kein Beleg dafür, dass sie keine Epilepsie hatte. Bei ihrem Tod wog sie nur noch 31 kg bei einer Körpergröße von 1,66 m.[58]

Gerichtliche Aufarbeitung und Exhumierung[Bearbeiten]

Ermittlungsverfahren[Bearbeiten]

Das Ermittlungsverfahren wegen der ungeklärten Todesursache Michels wurde von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Aschaffenburg noch an deren Sterbetag eröffnet. Anlass hierfür war ein Anruf von Alt unmittelbar bei den Ermittlungsbehörden. Dabei teilte er mit, dass eine junge Frau verstorben sei, welche seit einigen Monaten exorziert worden sei. Die von der Staatsanwaltschaft mit den Ermittlungen betraute Kriminalpolizei erstreckte diese sodann wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung auf die Eltern Michels sowie Alt, Renz und Stangl. Später wurde das Verfahren zudem auf Rodewyk ausgedehnt.[59]

Das Ermittlungsverfahren gegen Stangl und Rodewyk wurde von Seiten der Staatsanwaltschaft im Juli 1977 eingestellt. Dies wurde damit begründet, dass beide keinen wirklichen Kontakt zum Opfer gehabt hätten und damit keine genaue Kenntnis von dessen Gesundheitszustand hätten haben können, was eine mögliche Strafbarkeit ausschließe.[60]

Exhumierung[Bearbeiten]

In zeitlichem, nicht jedoch sachlichem Zusammenhang mit dem gerichtlichen Verfahren erfolgte am 25. Februar 1978 eine Exhumierung der Verstorbenen auf dem Friedhof von Klingenberg. Zur Begründung des Schritts gaben die Eltern Michels an, dass der Leichnam aus dem zur Bestattung verwendeten hölzernen Kindersarg in einen mit Zink ausgeschlagenen Eichensarg umgebettet werden solle. Im Hintergrund stand vermutlich auch die Behauptung einer Laienschwester, Anneliese Michel sei ihr erschienen und habe angekündigt, dass ihr Körper unverwest sei, wodurch die übernatürliche Natur des Geschehens belegt werde. Bei der Öffnung des Sargs in der Leichenhalle des Friedhofs waren der Bürgermeister von Klingenberg, der Leiter des Bestattungsinstituts und dessen Helfer, ein Vertreter des Landratsamtes sowie zwei Polizisten anwesend. Von den Angeklagten war niemand bei der Öffnung des Sarges dabei.[61] Renz behauptete hierzu, von Polizisten am Betreten der Leichenhalle gehindert worden zu sein.[62] Die anderen Beteiligten bezeugten indes, dass er nur ein paar Schritte auf die Leichenhalle zugegangen, dann jedoch freiwillig umgekehrt sei. Weiter bestätigten sie eine dem Zeitrahmen entsprechende Verwesung.[63] Alt hielt sich zwar in der Nähe des Friedhofs auf, bezweifelte aber von Anfang an den Wahrheitsgehalt der Visionen der Allgäuer Ordensfrau.[64][65] Bei der visionären Laienschwester handelte es sich um die Leiterin eines Kinderheims im Allgäu. Nachdem sich Renz von seiner ehemaligen Pfarrstelle zurückziehen musste, war er eine Weile in diesem Kinderheim einquartiert. Über einen Zusammenhang kann man nur spekulieren; dieser wurde jedenfalls damals nicht öffentlich thematisiert.[63]

Strafverfahren[Bearbeiten]

Der Ort des Prozesses: Das Landgericht Aschaffenburg im Justizzentrum

Nachdem die Anklageschrift im Juli 1977 bei Gericht eingegangen war, begann das Verfahren, das als Aschaffenburger Exorzismus-Prozess weltweit bekannt wurde, gegen die vier Angeklagten am 30. März 1978 vor dem Landgericht Aschaffenburg.[66] Der Prozess erregte mediale Aufmerksamkeit weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. So stellten zahlreiche ausländische Medien Gesuche für Drehgenehmigungen.[67] Auch der Vatikan beobachtete das Verfahren aufmerksam: Der Apostolische Nuntius in Deutschland befürchtete durch den Prozess einen Verstoß gegen den im Reichskonkordat gesicherten Schutz des Beichtgeheimnisses.[68]

Der auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Gericht bestellte Gutachter der Nervenklinik der Universität Würzburg stellte hinsichtlich Michel fest, dass diese an einem epileptischen Anfallsleiden gelitten habe. Durch die medikamentöse Behandlung habe sich die Krankheit eine andere Ausdrucksform gesucht und sei zu einer paranoiden Psychose geworden. Dies werde auch durch die Tonbänder der Exorzismussitzungen bestätigt. Es sei eine Erfahrungstatsache, dass Epilepsiepatienten häufig übertriebene oder krankhafte religiöse Einstellungen sowie depressive und paranoide Phasen aufweisen könnten. Die ab April 1976 auftretende Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei auf Autosuggestion infolge von endgültigem Kontrollverlust zurückzuführen. Ihr Tod sei schließlich durch Verhungern eingetreten. Weitere Ursachen dieses schweren, komplexen Krankheitsbildes lagen nach Ansicht des Gutachters in einer nicht diagnostizierten, extremen Form der Magersucht, die schließlich zum Tode geführt habe.[69]

Der Tod Michels hätte nach Feststellung des Gutachters durch rechtzeitige Hinzuziehung eines Arztes, später durch medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung, zuletzt durch die Einleitung einer Zwangsernährung, welche spätestens ab April 1976 erforderlich war, verhindert werden können. Zu diesem Zeitpunkt wäre auch eine Einweisung nach dem Bayerischen Verwahrungsgesetz möglich gewesen, da sich Michel im höchsten Maße selbst gefährdete und aufgrund ihrer Geisteskrankheit nicht mehr in der Lage gewesen sei, eine für ihr Überleben so weit reichende und bedeutende Entscheidung zu treffen.[70]

Auf Antrag der Verteidiger der beiden Geistlichen wurden durch das Gericht zwei weitere Gutachter von der Psychiatrie der Universität Ulm[71] bestellt, die im Wesentlichen zu denselben Ergebnissen kamen. Lediglich hinsichtlich der Diagnose eines Hirnschadens widersprachen sie dem Erstgutachter. Darüber hinaus vermuteten die beiden Autoren des zweiten Gutachtens eine verkannte, nicht behandelte, schwere Schizophrenie als eine Komponente der Krankheit.[72]

Auch hinsichtlich der Angeklagten fand eine Begutachtung statt. Dabei stellte der Erstgutachter fest, dass bei allen vier Angeklagten eine stark ausgeprägte Religiosität vorliege, die zu der subjektiven Wahrnehmung geführt habe, dass Michel nur durch göttliche Hilfe zu retten gewesen sei.[70] Die angeklagten Priester hätten dabei aufgrund ihres religiösen Glaubens gehandelt; dieser sei auf dem Boden naiver – um nicht zu sagen primitiver – religiöser Überzeugungen entstanden.[73]

Die Zweitgutachter gelangten zu dem Ergebnis, dass die Schlüsse des Erstgutachters auch in Hinblick auf die Angeklagten korrekt seien. Zudem diagnostizierten sie bei Renz eine Gehirnverkalkung. Hinsichtlich Alt erklärten sie, dass dieser als psychisch abnorm zu bezeichnen sei.[73][74] Dies wurde dergestalt konkretisiert, als dass bei ihm die Möglichkeit des Bestehens einer Psychose des schizophrenen Formenkreises naheliege, ohne dass sich jedoch aus dem Befund der Begutachtung eine beweisende Symptomatik ableiten ließe.[75]

Die Eltern Michels beriefen sich zu ihrer Verteidigung darauf, dass sie das Schicksal und das Leben ihrer Tochter der Kirche und den handelnden Priestern anvertraut hätten.[76] Renz wiederum schob die Verantwortung auf die Eltern. Die ärztliche Betreuung und die Ernährung sei nicht Aufgabe eines Exorzisten. Die Eltern hätten alles Erforderliche veranlassen müssen.[77] Sämtliche Angeklagten verwiesen zudem darauf, dass ihnen Rodewyk versichert habe, dass noch niemand während eines Exorzismus gestorben sei.[78]

Schlussendlich beantragte die Staatsanwaltschaft am 19. April 1978 die Bestrafung der Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassung. Die Geistlichen sollten eine Geldstrafe in Höhe von jeweils 120 Tagessätzen erhalten; für die Eltern wurde kein Strafmaß gefordert, da sie am Verlust der Tochter schon schwer genug zu tragen hätten. Die Verteidiger der Angeklagten beantragten allesamt deren Freispruch.[79]

Urteil[Bearbeiten]

Das Gericht ging über den Antrag der Staatsanwaltschaft weit hinaus und verurteilte sowohl die Eltern als auch Renz und Alt am 21. April 1978 jeweils zu sechsmonatigen Haftstrafen, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden. Das Gericht warf den Angeklagten vor, sie hätten für medizinische Hilfe sorgen und einen Arzt hinzuziehen müssen. Zugunsten der Angeklagten sah das Gericht eine erhebliche Verminderung der Einsichtsfähigkeit, da diese „unumstößlich an die personale Existenz des Teufels glaubten“, was im Sinne von § 21 StGB zu einer verminderten Schuldfähigkeit führe. Zur Frage einer Besessenheit Michels äußerte sich das Gericht in der schriftlichen Urteilsfassung nicht.[80] Lediglich in der mündlichen Begründung des Urteils soll das Gericht gesagt haben: „Anneliese Michel war nicht besessen. Sie war seit dem 1. Mai 1976 geisteskrank.“[81]

In juristischen Fachkreisen traf das Urteil überwiegend auf Zustimmung.[82] Vereinzelte kritische Stimmen bemängelten, dass das Gericht mit der Entscheidung in unzulässiger Weise Glaubensfragen beurteilt habe. So nahm zum Beispiel der Amtsrichter und Autor Harald Grochtmann Anstoß daran, dass in der Entscheidung der Teufelsglaube zu einer verminderten Schuldfähigkeit führte. Man könne schlecht allen Christen, die der Glaubenslehre ihrer jeweiligen Kirche ganz folgten, unterstellen, dass sie deswegen möglicherweise vermindert schuldfähig seien.[83]

Alle vier Angeklagten legten zunächst Rechtsmittel gegen die Entscheidung ein, nahmen die Revisionsanträge dann aber zurück,[84] weshalb das Urteil rechtskräftig wurde. Nach Ansicht der Beteiligten sei das Urteil über die Sache einzig Gottes Angelegenheit, weltliche Gerichte seien nicht zuständig.[85] Tatsächlich haben sich zumindest die Geistlichen bei ihrer Entscheidung auch von rechtlichen Erwägungen leiten lassen: Nach einer Bewertung durch die Diözese Würzburg soll die Durchführung einer Revision ohne Aussicht auf Erfolg gewesen sein.[86]

Deutungen der Ereignisse[Bearbeiten]

Medizinische Deutung[Bearbeiten]

Durch die Feststellungen im gerichtlichen Verfahren bedingt, überwiegen naturwissenschaftlich-medizinische Deutungen. Nach den Aussagen aller behandelnden Ärzte machten die – je nach Zählung – fünf bis sechs dokumentierten großen epileptischen Anfälle zwischen 1968 und 1972 die Diagnose einer Epilepsie erforderlich, welche unter anderen bei insgesamt neun neurologischen Untersuchungen seit 1969 Bestätigung fand.[11] Auch die gerichtlich bestellten Gutachter kamen unter Berücksichtigung der Behandlungsakten der behandelnden Ärzte sowie der Tonaufzeichnungen der Exorzismen ebenso zu dem Ergebnis, dass Michel zweifelsfrei an Epilepsie gelitten habe. Bei Erkrankungen dieser Art könnten jedoch nicht selten sehr betonte, übertriebene und krankhaft religiöse Einstellungen auftreten, über die Michel schließlich im Sommer 1975 die Kontrolle verloren habe.[87] In der Folge habe sich bei Michel eine schwere psychogene Psychose entwickelt.[88]

Zusammengefasst lautet die medizinische Diagnose der Ereignisse: „Paranoid-halluzinatorische Psychose bei Epilepsie auf dem Hintergrund besonderer psychosozialer Faktoren, wobei eine psychogene Identifizierung krankhafter Art mit der Rolle einer Besessenen gegeben war.“[89]

Psychologische Deutung[Bearbeiten]

Der evangelische Theologe und Kulturwissenschaftler Uwe Wolff, der sich intensiv mit der Kulturgeschichte von Engeln und der Dämonologie beschäftigt, schließt sich den gerichtlichen Gutachtern weitgehend an. Sein Interesse gilt aber weniger der wissenschaftlich-medizinischen Erklärung als der Frage: Warum ist Anneliese Michel krank geworden? Als Antwort bietet er die streng katholische Erziehung Michels an, die väterlich-autoritär gewesen sei, vor allem aber auch moralisch überfordernd und angstbesetzt. Im Gegensatz zur Mehrheit ihrer Generation habe sie sich nicht einfach von ihrer Erziehung durch Übertretung und Provokation befreien können. Nur eine Rolle habe in der Welt ihres Heimatortes überhaupt die Möglichkeit zur Befreiung geboten: die der Besessenen. Als Besessene konnte sie alles Katholische, ihre Eltern und die sie umgebende Kultur beschimpfen, ohne dafür mit Bestrafung rechnen zu müssen. Die extrem traditionalistischen Aussagen während der Exorzismen, so zum Beispiel gegen die Handkommunion, erklärt Wolff als suggestiv hervorgerufen durch Alt und Renz.[90]

Gleichzeitig verfolgt Wolff noch eine zweite Erklärung, die der ersten in gewisser Weise gegenläufig ist. Demnach sei es gerade ihre tiefe Verwurzelung in der katholischen Frömmigkeit gewesen, die Michels Misstrauen gegen die Hilfe der Ärzte hervorgerufen habe. Denn keiner der Ärzte sei in der Lage gewesen, ihr eine Sinndeutung ihres Leidens zu geben. Ganz anders die Religion: Hier habe sie ihr Leid als stellvertretendes Sühneleiden verstehen können, durch das anderen Menschen das Fegefeuer verkürzt oder gar die Hölle erspart würde. Andererseits habe ihr die katholische Kirche den immer wieder bedachten Selbstmord verboten – dieser hätte als Todsünde die Sühnedeutung gerade zerstört. Folglich sei als letzte Möglichkeit nur der Tod aufgrund des schon bestehenden Leidens geblieben. Daher habe sie sich ab Ostern 1976 allmählich zu Tode gehungert.[91]

Andere Autoren sehen eine gestörte Vater-Tochter-Beziehung als Ursprung unterdrückter Aggressionen, welche die Ereignisse ausgelöst hätten. Diese zunächst unterdrückten Impulse hätten sich im Laufe der Entwicklung verselbstständigt und zu bösen Geistern umdefiniert.[92]

Der Theologe und Lehrstuhlinhaber der Katholischen Fakultät der Universität Freiburg, Herbert Haag, sieht zudem bei Michel eine Beziehung zwischen ihr als Besessener und dem Exorzisten entsprechend eines psychologischen Regelkreises. Renz habe mit seinen Beschwörungen auf die Erwartungen Michels reagiert, wodurch deren körperliche und seelische Belastungen derart weiter stiegen, dass ihre innere Widerstandskraft brach und sie sich ihre für sie unverständliche Erkrankung nur noch in einem religiösen Wahn erklären konnte.[93]

Offizielle kirchliche Deutung[Bearbeiten]

Joseph Kardinal Höffner, damals Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und damit höchster Vertreter der Katholischen Kirche Deutschlands, behauptete am 28. April 1978 in der Presseerklärung zum Fall Klingenberg die grundsätzliche Möglichkeit einer dämonischen Besessenheit. Hierzu berief er sich auf die ununterbrochene Glaubenslehre der Kirche über die von Gott geschaffenen unsichtbaren Wesen, die Engel genannt werden. Einige hätten sich in freier Entscheidung gegen Gott als den Urheber alles Guten gewandt und seien dadurch aus sich böse geworden. Solcherlei böse Geister, auch Dämonen genannt, versuchten in vielen Formen, einen unheilvollen Einfluss auf die Welt und die Menschen auszuüben, wobei eine mögliche Ausprägung die Besessenheit sei.[94]

In einer Erklärung der Bischofskonferenz aus dem Jahr 2005 erkannte die katholische Kirche an, dass die Todesursache Michels indirekt im Großen Exorzismus selbst liege. Zur Frage ihrer möglichen Besessenheit wurde jedoch keine Stellung bezogen.[95]

Kultisch-religiöse Deutung[Bearbeiten]

Die US-amerikanische Anthropologin Felicitas Goodman versuchte die Geschehnisse auf der Grundlage ihrer selbst entwickelten kulturanthropologischen Vorstellungen zu erklären. Demnach gebe es in allen Religionen das sogenannte Phänomen eines religiösen Ausnahmezustandes, der sowohl positiv als auch negativ auftreten könne. Dieser Ausnahmezustand sei im Menschen prinzipiell angelegt, wobei verschiedene Menschen unterschiedlich begabt für das Erreichen dieses Zustands seien.[96] Werde der Ausnahmezustand positiv erfahren, so wirke er sich im Lustzentrum des Gehirns aus, andernfalls erreiche er das Strafzentrum.[97] Besonderes Zeichen des religiösen Ausnahmezustandes sei ein Sprechen in einer bestimmten, immer wiederkehrenden Vokalisation, das heißt in bestimmten Rhythmen und Melodien. Diese Vokalisation sei bei Mitschnitten der Exorzismen nachweisbar.[98]

Nach Goodman gibt es in allen Religionen auch Heilmittel für den Fall, dass der Ausnahmezustand negativ erfahren wird.[99] Die katholische Kirche habe dafür den seit Jahrhunderten verfeinerten großen Exorzismus. Der beim Exorzismus verursachte heftige psychische Schock diene dazu, das Gehirn des Betroffenen anzuleiten, den Ausnahmezustand vom Straf- ins Lustzentrum umzulenken. Genau dies sei auch bei Michel geschehen: Am 31. Oktober 1975 seien alle Dämonen ausgefahren, nachdem sie schon zuvor immer wieder Visionen und Auditionen der Muttergottes, verschiedener anderer Heiliger und Engel sowie angeblich von Christus selbst hatte.[100][101]

Fatal habe sich aber die Medikation ausgewirkt. Von Anfang an hätten die neurochemisch wirkenden Mittel das Gehirn beruhigt und damit die gewünschte Hirnreaktion auf den Exorzismus behindert und letztlich dazu geführt, dass die Dämonen nur wenige Augenblicke nach der Austreibung zurückgekommen seien. Von diesem Augenblick an hätten die Medikamente bestimmend gewirkt. Die zuvor namentlich bekannten Dämonen seien immer weniger zu Wort gekommen und nach dem 29. Februar 1976 ganz verstummt. Auch die positiven Stimmen hätten nach Karfreitag 1976 nichts mehr von sich hören lassen. Nachdem ihr das Schlucken unmöglich geworden war, konnte Michel schließlich auch das Medikament Tegretal (Wirkstoff Carbamazepin) nicht mehr einnehmen. Nun stellten sich nach Goodmans These die Entzugserscheinungen des Medikaments ein, die sich nach ihrer Auffassung in auffälliger Weise mit den Symptomen Michels decken. Schließlich sei sie an einer durch Tegretal verursachten Schädigung der roten Blutkörperchen gestorben.[102][103]

Goodmans These wird von Anhängern kultisch-religiöser Deutungsversuche regelmäßig als Beleg einer teuflischen Besessenheit ins Feld geführt,[104][105] obwohl ihre Arbeit auf breiter Basis als unwissenschaftlich und nicht nachvollziehbar bezeichnet wird.[106][107]

Kirchenpolitische Deutung[Bearbeiten]

Die Aussagen Michels im Rahmen der Exorzismen lassen unter anderem eine Nähe zum Programm der Gruppe um den französischen Erzbischof und Gründer der Pius-Bruderschaft Marcel Lefebvre erkennen. Die Bruderschaft steht unter anderem den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils ablehnend gegenüber. Renz wurde eine Nähe zu dieser Gruppierung nachgesagt,[108][109] teilweise galt er gar als ein hundertprozentiger Anhänger.[110] So gab er in einem Brief an Stangl zu, dass er in seiner Gemeindekirche in zwei Fällen vergeblich versucht habe, die Mundkommunion gegen den Willen der Gottesdienstbesucher durchzuführen.[111] Die Region um Klingenberg gilt als von Anhängern der Pius-Bruderschaft unterwandert, in Miltenberg nutzten sie den alten Bahnhof als Verkündigungsort.[108]

Nach Behauptung von Renz sowie Michels Eltern habe die Jungfrau Maria die Dämonen dazu gezwungen, Michel Botschaften in den Mund zu legen, die die Welt unbedingt erfahren müsse.[112] Durch die suggestive Fragetechnik von Renz im Rahmen der Exorzismen kam der Verdacht auf, dass er Michel Worte förmlich in den Mund gelegt habe, um diese später als religiöse Wahrheiten zu verbreiten.[113] So hat Renz zum Beispiel im Exorzismus vom 23. Januar 1976 durch Michel den Teufel über Lefebvre sowie den damaligen reformorientierten Theologie-Professor Hans Küng sprechen lassen:

Renz: Du bist schuld an den Irrlehren zum Beispiel von Küng?
Luzifer: Ja, wir haben noch mehr.
Renz: Der Bischof Lefebvre?
Luzifer: Ach der, auf den hören sie ja nicht, wie schade!
Renz: Wer sagt, wie schade?
Luzifer: Ich nicht![114]

Viele Inhalte der Aussagen der Dämonen richten sich gegen die Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils, so zum Beispiel die Handkommunion, die Abschaffung der Kommunionsbänke, den Volksaltar sowie andere zeitgemäße Elemente kirchlicher Veränderungen.[115] Aber auch politische Themen wie die Reform des Abtreibungsrechts sind Gegenstand der Äußerungen.[116][117][118] Da Renz von Anfang an beabsichtigte, die Tonaufnahmen zu veröffentlichen,[119] liegt die Vermutung nahe, dass Michel von den beteiligten Priestern lediglich als Demonstrationsobjekt für die Existenz des Teufels und zur Verbreitung religionspolitischer Botschaften missbraucht wurde.[120] Selbst innerhalb der Würzburger Diözesanleitung ging man davon aus, dass eine konzilfeindliche Strömung mit dem Besessenheitswahn sympathisiere und den Teufel jedem an die Wand male.[121]

Deutung der Beteiligten[Bearbeiten]

Während Michel noch lebte, war der Kreis der ihr nahestehenden und in den Exorzismus eingeweihten Personen von ihrer dämonischen Besessenheit überzeugt. Zu dem Kreis zählten insbesondere ihre Familie, die Geistlichen Alt, Renz und Rodewyk sowie die Wallfahrtsleiterin.

Von einer Schwester Michels weiß man, dass sie sich nach deren Tod einer weltlich-psychologischen Deutung anschloss.[122] Es ist nichts darüber bekannt, dass einer der anderen Beteiligten seine Meinung zu den Vorkommnissen nach dem Tod Michels geändert hat.

Alt rechtfertigt sein Verhalten sogar noch Jahrzehnte nach dem Geschehen. So schrieb er zehn Jahre nach dem Tod Michels: „Ich kann nicht sagen, Dämonen sind Gebilde einer überreizten Phantasie! Ich kann nicht sagen, Hölle gibt es nicht. Ich kann nicht sagen, Klingenberg ist abgehakt; Anneliese Michel war geisteskrank!“[123] Dreißig Jahre nach den Ereignissen schrieb er: „Der Auftrag lautet: Treibt die Dämonen aus (Mt 10,8 EU)! … wenn wir es nicht tun, was geschieht dann mit der Kirche und der Welt?“[124]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Die Ereignisse um Anneliese Michel wirken bis in die heutige Zeit nach.

Unter dem Druck der nicht nachlassenden öffentlichen Diskussion entschied sich die Deutsche Bischofskonferenz 1979 zur Einberufung einer multidisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppe zur Klärung grundsätzlicher Fragen im Kontext von Besessenheit und Exorzismus. In die Kommission wurden ganz bewusst neben Theologen auch Psychologen berufen; den Vorsitz hatte Prälat Josef Homeyer.[125] Die Arbeitsgruppe empfahl die Überarbeitung der herkömmlichen Besessenheitskriterien, die Ablehnung der imperativen Exorzismusform und die Garantie ärztlicher und psychiatrischer Begutachtung und Hilfe vor und während des Rituals.[95] Die Ergebnisse der Kommission veranlassten die Deutsche Bischofskonferenz 1984 zu einem Gesuch bei der vatikanischen Gottesdienstkongregation, den Exorzismus als Liturgie zur Befreiung vom Bösen umzugestalten.[126] Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe fanden nur in Details Eingang in die überarbeitete Fassung des Exorzismusritus von 1999.[127] So nimmt die Neufassung des Exorzismusrituals weiterhin den Begriff Exorzismus statt Liturgie zur Befreiung vom Bösen im Titel auf. Allerdings ist mit dem neuen Ritus ein Exorzismus abzubrechen, wenn der Betroffene die Hinzuziehung eines Arztes ablehnt.[128]

Die öffentliche Diskussion über die Rolle der katholischen Kirche im Rahmen der Ereignisse führte dazu, dass es in Deutschland nur noch wenige genehmigte Exorzismen gab und gibt.[129] Letzte verlässliche Zahlen aus 2008 bestätigen lediglich einzelne offizielle Austreibungen in den Diözesen Augsburg und Paderborn.[130] Allerdings ist von einer hohen Dunkelziffer an ungenehmigten Austreibungen auszugehen.[131]

In Teilen von konservativ-religiösen Kreisen genießt Michel das Ansehen einer Heiligen. So wird vielfach über Pilgerreisen von ganzen Reisebusgruppen aus vielen Ländern Europas an das Grab Michels berichtet.[107][131] In der Literatur finden sich Beschreibungen hierüber noch für das Jahr 2009.[3] Bei einer Mahnwache für Exorzismusopfer 2010 fanden sich indes nur drei Teilnehmer zusammen.[132]

Zu Ehren Michels hat ihr Vater auf seinem Privatgrundstück in unmittelbarer Nähe des Friedhofs nach ihrem Tod eine kleine Kapelle bauen und weihen lassen. Dort haben die Eltern Michels zu ihren Lebzeiten Pilger empfangen.[131][133] In der Kapelle von San Damiano soll ein Bild Michels hängen.[134]

Auch in den Medien finden die Ereignisse regelmäßig wiederkehrende Resonanz. So erreichte im Juni 2013 der Fall erneut Aufmerksamkeit, als das ehemalige Sägewerk der Familie Michel ausbrannte. Medien brachten diese Ereignisse zunächst mit Satanisten in Verbindung.[135] Tatsächlich wurde der Brand von einem geltungssüchtigen Feuerwehrmann gelegt.[136]

Rezeption[Bearbeiten]

Filmische Dokumentation[Bearbeiten]

  • Tod durch Teufelsaustreibung. Reportage, Deutschland 1976, 45 Minuten, Buch und Regie: Helge Cramer, Produktion: Bayerischer Rundfunk, Reihe: Der Weiße Fleck, Erstausstrahlung am 2. August 1976. Erste Dokumentation über den Exorzismusfall unter anderem mit ausführlichem Interview mit Pater Renz.[137]
  • Der Fall Anneliese M. Feature, Deutschland 1978, 45 Minuten, Buch und Regie: Helge Cramer, Produktion: Bayerischer Rundfunk, Reihe: Der Weiße Fleck, Erstausstrahlung am 21. März 1978. Aufarbeitung aus Anlass der Exhumierung.[138]
  • Satan lebt. Feature, Deutschland 2006, 44 Minuten, Buch und Regie: Helge Cramer, Produktion: Westdeutscher Rundfunk Köln, Reihe: Die Story, Erstausstrahlung am 27. März 2006. Schwerpunkt insbesondere auf Gesprächen mit ehemaligen Kommilitonen Michels.[139]
  • Teufels Werk und Gottes Beitrag. Dokumentarfilm, Deutschland 2011, 95 Minuten (Fernsehfassung 88 Minuten), Buch und Regie: Helge Cramer, Produktion: Bayerischer Rundfunk in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk Köln, Erstausstrahlung am 21. April 2011. Darstellung der heutigen Exorzismuspraxis in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Nachwirkungen des Falls Michel.[140]

Spielfilm[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

  • Im Auftrag des Burgschauspielvereins aus dem nahe Klingenberg gelegenen Freudenberg schrieb Bernhard Setzwein das an den Fall Anneliese Michel angelehnte Theaterstück Fremde Stimmen, das im Sommer 2005 auf der Burg Freudenberg aufgeführt wurde.[141]

Musikalische Auseinandersetzung[Bearbeiten]

  • Die Gruppe Public Image Ltd. verarbeitete den Tod Anneliese Michels in dem Stück Annalisa auf ihrer 1978 erschienenen Debüt-LP.
  • Die österreichische Black-Metal-Gruppe Seduced verwendete originale Tonaufnahmen des Exorzismus als Intro für das Lied Die Teufelseintreibung.
  • Die amerikanische Power-Metal-Band Cage behandelte den Fall im Stück Anneliese Michel auf dem 2011 erschienenen Album Supremacy Of Steel.

Literatur[Bearbeiten]

Nicht-religiöse Aufarbeitungen[Bearbeiten]

Kultisch-religiöse Aufarbeitungen[Bearbeiten]

  • Elisabeth Becker (Hrsg.): Der Exorzismus der Kirche unter Beschuss. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1995, ISBN 3-7171-0991-X.
  • Kaspar Bullinger: Das Leben und Sterben der Anneliese Michel und die Aussagen der Dämonen. 2. erweiterte Auflage. Ruhland-Verlag, Altötting 1983, DNB 948879831.[Anm. 7]
  • Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. Der Fall Klingenberg in wissenschaftlicher Sicht. 5. Auflage. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 2006, ISBN 3-7171-0781-X.[Anm. 6][Anm. 8]
  • Lisl Gutwenger (Hrsg.): „Treibt Dämonen aus!“ Von Blumhardt bis Rodewyk. Vom Wirken katholischer und evangelischer Exorzisten. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1992, ISBN 3-7171-0956-1.
  • Georg Siegmund (Hrsg.): Von Wemding nach Klingenberg. Vier weltberühmte Fälle von Exorzismen. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1985, ISBN 3-7171-0869-7.

Anmerkungen zur Literatur[Bearbeiten]

  1. Bei dem Werk handelt es sich um die erste und bisher einzige wissenschaftliche Aufarbeitung der Ermittlungsakte als auch der Unterlagen aus dem Diözesanarchiv Würzburg (Stand: Januar 2015).
  2. Buchbesprechung: Bernhard Schweßinger: Erste wissenschaftliche Aufarbeitung. bistum-wuerzburg.de, 4. April 2014, abgerufen am 13. Januar 2015.
  3. Buchbesprechung: Christian Wölfel: Anneliese Michel : Exorzismus-Tod wird noch heute instrumentalisiert. In: welt.de. 7. April 2014, abgerufen am 13. Januar 2015.
  4. TV-Bericht: Tod durch Teufelsaustreibung. Der Fall Anneliese Michel aus Klingenberg. Auf: sat1bayern.de, vom 4. April 2014, abgerufen am 13. Januar 2015.
  5. Wolff verfügte für sein Werk über eine umfangreiche Materialsammlung, welche ihm die Familie Michel aushändigte. Darüber hinaus war er im Besitz des Nachlasses von Rodewyk, soweit dieser die Vorgänge um Anneliese Michel betraf. Die Tonbänder der Exorzismen wurden ihm von der Wallfahrtsleiterin ausgehändigt. Darüber hinaus hatte er Kontakt mit Michels Mutter als auch mit Alt; vergleiche hierzu  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 243 f., insbesondere Fußnote 962.
  6. a b Bisher waren die Werke von Wolff und Goodman die einzige Möglichkeit, Hintergründe zu den Vorgängen in Erfahrung zu bringen. Beiden Werken ist allerdings auch die mangelnde Nachprüfbarkeit gemein. Vergleiche hierzu:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 248.
  7. Sammlung sämtlicher Gesprächsprotokolle der Exorzismen. Veröffentlicht auf Veranlassung der Eltern Michels sowie Renz.
  8. Der Autorin stand die gerichtliche Verfahrensakte, welche ihr von der Verteidigerin Alts zugereicht wurde, zur Verfügung. Darüber hinaus hatte sie Briefkontakt mit Alt und Renz. Letzterer händigte ihr auch Kopien sämtlicher Mitschnitte der Exorzismen aus. Zudem hatte sie persönlichen Kontakt mit der Familie Michel, welche ihre Erinnerungen an die Ereignisse schilderten und Fotos übergaben. Vergleiche hierzu:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 239–242. Da die Überlassung der Verfahrensunterlagen wohl mit einer Entlastung Alts gedankt werden sollte, versagte die Familie Michel später die Zusammenarbeit, vergleiche hierzu:  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 37 f. Goodman gesteht in ihrem Werk selbst zu, sich nicht immer an Fakten gehalten zu haben: „Für die, diesen Teil Deutschlands und seine katholische Frömmigkeit nicht aus eigener Anschauung kennen, habe ich ein wenig Farbe eingesetzt.“ Vergleiche hierzu:  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 24.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. Heyne, München 2006, ISBN 3-453-60038-X, S. 56.
  2. a b  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. Königshausen & Neumann, Würzburg 2014, ISBN 978-3-8260-5230-9, S. 20.
  3. a b  Marcus Wegner: Exorzismus heute. Gütersloher Verlagshaus, München 2009, ISBN 978-3-579-06476-5, S. 71.
  4. a b c  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 2006, ISBN 3-7171-0781-X, S. 28.
  5. Ausführlich zum religiösen Hintergrund:  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 46–71.
  6. Auch das Gerücht, es habe sich um das Kind eines katholischen Geistlichen gehandelt, schien umzugehen. Vergleiche hierzu:  Marcus Wegner: Exorzismus heute. Gütersloher Verlagshaus, München 2009, ISBN 978-3-579-06476-5, S. 74.
  7. Ausführlich zum Aspekt der unehelichen Tochter:  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 52–55.
  8. a b  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 33.
  9.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 34.
  10. Unter Verweis auf die Ermittlungsakte:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 21.
  11. a b c d  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 22.
  12.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 38.
  13. a b Allerdings nur hier erwähnt:  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 44. In ihrer Korrespondenz aus dieser Zeit schildert sie keine dämonischen Erlebnisse. Auch ihren epileptischen Anfall kommentiert sie nüchtern und ohne Zuweisung an Übernatürliches, vergleiche hierzu ihre Briefe. In:  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 84 ff.
  14.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 47 f.
  15. Unter Verweis auf die Explorationsprotokolle des Instituts für Psychotherapie und medizinische Psychologie der Universität Würzburg aus den Jahren 1973 und 1974:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 22.
  16.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 52.
  17.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 23.
  18. a b  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 28.
  19. a b Unter Verweis auf die Ermittlungsakte:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 29.
  20.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 45.
  21.  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 303.
  22.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 286.
  23. Unter Verweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 30.
  24. Das Diözesanblatt des Bistums Würzburg spricht von einer abwegigen Form der Marienverehrung in San Damiano. Vergleiche hierzu: Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg: Dokumentation. Auswahl wichtiger kirchlicher Verlautbarungen zum „Fall Klingenberg“. 21. November 2005, S. 12, abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF; 2,12 MB).
  25. Unter Verweis auf die Ermittlungsakte:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 24 f.
  26. Ausführlich zur Wallfahrt und den daraus resultierenden Ereignissen:  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 54–61.
  27. Unter Verweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 25 f.
  28. Unter Verweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 26.
  29.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 39.
  30. a b  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 27.
  31.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 31.
  32.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 34.
  33.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 36.
  34.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 111 ff.
  35.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 113 ff.
  36.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 37. Dort insbesondere Erläuterung in Fußnote 90.
  37. Mit umfangreichen Fundstellen:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 37 ff.
  38.  Der Exorzismus von Klingenberg. In: Materialien und Informationen zur Zeit. Nr. 3, 1976, S. 3–15 (online, abgerufen am 4. Dezember 2014). (PDF; 2,36 MB).
  39. Wörtliche Wiedergabe der Anordnung in:  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 121 f. Online unter Bezugnahme auf Goodman: Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg: Dokumentation. Auswahl wichtiger kirchlicher Verlautbarungen zum „Fall Klingenberg“. 21. November 2005, S. 3, abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF; 2,12 MB).
  40. Ausführliche Schilderung der Vorgeschichte der Anordnung nebst Verweis auf Fundstellen:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 39 ff., S. 41.
  41. Ausführliche Schilderung in:  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 126–129.
  42. a b Unter ausführlichen Verweis auf die Ermittlungsakte:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 44.
  43.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 42.
  44.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 135.
  45. Ernst Alt: Aussagen der Dämonen im Fall Klingenberg. In:  Lisl Gutwenger (Hrsg.): Treibt Dämonen aus. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1992, ISBN 3-7171-0956-1, S. 235–245, S. 242.
  46. a b  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 46.
  47. Unter Hinweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 41 f.
  48. a b  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 47.
  49.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 47 f.
  50.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 48.
  51. Unter Hinweis auf die Ermittlungsakte:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 49.
  52. Unter Bezugnahme auf Briefe von Renz und Alt an Stangl:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 49 f. Dort insbesondere Fußnote 144.
  53. Ebenfalls unter Bezugnahme auf einen Brief eines der Geistlichen an Stangl: Jean-Marie Faerber. Zeitzeichen Fall Klingenberg. In:  Georg Siegmund (Hrsg.): Von Wemding nach Klingenberg. Vier weltberühmte Fälle von Exorzismen. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1985, ISBN 3-7171-0869-7, S. 93–169, S. 150.
  54. a b  Marcus Wegner: Exorzismus heute. Gütersloher Verlagshaus, München 2009, ISBN 978-3-579-06476-5, S. 81.
  55. Unter Bezug auf den rechtsmedizinischen Befund: Eric Hilgendorf: Teufelsglaube und freie Beweiswürdigung. Würzburger Rechtswissenschaftliche Schriften, Band 80. In: Festschrift für Rainer Paulus. Klaus Laubenthal, 20. Januar 2009, S. 97, abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF; 9,6 MB).
  56.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 157–159.
  57.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 218.
  58. Unter Verweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 55.
  59. Unter Verweis auf die Ermittlungsakte:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 53–55.
  60. Unter Verweis auf die Sachdokumentation des Diözesanarchiv Würzburg:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 62.
  61.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 63 f.
  62.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 223.
  63. a b  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 65 f.
  64.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 64. Dort eingehend Fußnote 206.
  65.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 222.
  66.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 62 f.
  67. Unter Verweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 66.
  68.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 85 f.
  69. Mit vielfältigen Verweisen auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 67–69.
  70. a b Unter Verweis auf die Verfahrensakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 69.
  71.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 237.
  72. Unter Verweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 70.
  73. a b  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 239.
  74.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 70.
  75.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 70.
  76.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 241.
  77. Mit Verweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 50 f.
  78. Unter Verweis auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 50.
  79.  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 34.
  80. Mit Verweis auf Fundstellen im Urteil: Eric Hilgendorf: Teufelsglaube und freie Beweiswürdigung. Würzburger Rechtswissenschaftliche Schriften, Band 80. In: Festschrift für Rainer Paulus. Klaus Laubenthal, 20. Januar 2009, S. 97, abgerufen am 27. November 2014 (PDF; 9,6 MB).
  81. Jean-Marie Faerber. Zeitzeichen Fall Klingenberg. In:  Georg Siegmund (Hrsg.): Von Wemding nach Klingenberg. Vier weltberühmte Fälle von Exorzismen. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1985, ISBN 3-7171-0869-7, S. 93–169, S. 93.
  82. Vergleiche Beispielhaft: Eric Hilgendorf: Teufelsglaube und freie Beweiswürdigung. Würzburger Rechtswissenschaftliche Schriften, Band 80. In: Festschrift für Rainer Paulus. Klaus Laubenthal, 20. Januar 2009, S. 98, abgerufen am 27. November 2014 (PDF; 9,6 MB).
  83. Harald Grochtmann: Urteil des Landgerichtes Aschaffenburg im sogenannten Klingenberg-Fall: Unrichtig in der Begründung und insoweit unhaltbar im Ergebnis. In:  Elisabeth Becker (Hrsg.): Der Exorzismus der Kirche unter Beschuß? Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1995, ISBN 3-7171-0991-X, S. 98–122.
  84. Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg: Dokumentation. Auswahl wichtiger kirchlicher Verlautbarungen zum „Fall Klingenberg“. 21. November 2005, S. 2, abgerufen am 4. Dezember 2014 (PDF; 2,12 MB).
  85.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 242.
  86.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 86. Dort unter Bezug auf die Handakte des Generalvikars der Diözese Würzburg, erläutert in Fußnote 273.
  87. Mit vielfältigen Verweisen auf die Ermittlungsakten:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 67–70.
  88. Unter Bezug auf Ausführungen in der dortigen Fußnote 221:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 68.
  89. Mit ausführlicher Bewertung:  Ernst Schulz: Besessenheit und Exorzismus im Jahre 1976. In: Zeitschrift für Rechtsmedizin. Nr. 82, 1979, S. 313–321.
  90.  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 235 ff.
  91.  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 263.
  92.  Sepp Maderegger: Dämonen. Die Besessenheit der Anneliese Michel im Licht der analytischen Psychologie – ein Beitrag zur Diskussion über die Personalität des Teufels. Verlag Ovilava-Libri, Wels 1983, ISBN 3-85410-030-2, S. 91. Zum Einfluss der weiteren Beteiligten siehe S. 29 f.
  93.  Herbert Haag: Vor dem Bösen ratlos. 2 Auflage. Piper Verlag, München 1989, ISBN 3-492-10951-9, S. 175.
  94. Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz: Erklärung vom 28. April 1978 gegen den übereilten Exorzismus. Die Kirche und der Teufel. In: Dokumentation: Auswahl wichtiger kirchlicher Verlautbarungen zum „Fall Klingenberg“. 28. April 1978, abgerufen am 27. November 2014 (PDF; 2,12 MB).
  95. a b Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz: Der Fall Klingenberg und die Konsequenzen. In: weltanschauungsfragen.de. 15. November 2005, abgerufen am 27. November 2014 (PDF; 68 kB).
  96.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 253.
  97.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 260.
  98.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 254 ff.
  99.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 261.
  100.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 296 f.
  101. Zur Theorie des religiösen Ausnahmezustandes und deren Anwendung in der Sache Michel siehe insgesamt:  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. 9. Kapitel: Die Entdeckung der biologischen Basis in der religiösen Erfahrung, S. 243–268.
  102.  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 294 f.
  103. Zum Komplex der Medikation insgesamt siehe: Statt einer alten Heilmethode (Exorzismus) – Tod durch Drogen, (Kapitel 10) in:  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 269–295.
  104. Beispielhaft: Jean-Marie Faerber. Zeitzeichen Fall Klingenberg. In:  Georg Siegmund (Hrsg.): Von Wemding nach Klingenberg. Vier weltberühmte Fälle von Exorzismen. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1985, ISBN 3-7171-0869-7, S. 93–169, S. 155.
  105. Ebenso beispielhaft: Ernst Alt. Aussagen der Dämonen im Fall Klingenberg. In:  Lisl Gutwenger (Hrsg.): Treibt Dämonen aus. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1992, ISBN 3-7171-0956-1, S. 235–245, S. 235.
  106. Statt vieler:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 241. Insbesondere Fußnote 946.
  107. a b Ebenso: Hoch im Himmel. In: spiegel.de. 8. Dezember 1980, abgerufen am 16. Januar 2015.
  108. a b  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 241.
  109. Ausführlich bei:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 180–183.
  110.  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 223.
  111.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 181.
  112.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 169.
  113.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 169 ff. Kapitel Die Instrumentalisierung und Verbreitung der „Botschaften“ der Anneliese Michel.
  114. Insgesamt zitiert nach  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 180. Werk verweist dabei auf Kaspar Bullinger: Das Leben und Sterben der Anneliese Michel und die Aussagen der Dämonen. 2. erweiterte Auflage. Ruhland-Verlag, Altötting 1983, DNB 948879831, S. 74.
  115.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 177.
  116.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 180.
  117. Zu den Aussagen der Dämonen insgesamt:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 176–183. Kapitel: Die „Aussagen der Dämonen“ in konservativer und traditionalistischer Lesart.
  118. Veröffentlichung sämtlicher Protokolle:  Kaspar Bullinger: Das Leben und Sterben der Anneliese Michel und die Aussagen der Dämonen. 2. erweiterte Auflage. Ruhland-Verlag, Altötting 1983. DNB 948879831.
  119.  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 175.
  120.  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. S. 57.
  121. So der damalige Generalvikar Wittig. Vergleiche hierzu  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 88. Dort mit Verweis auf die Handakte des Generalvikars.
  122.  Uwe Wolff: Der Teufel ist in mir. ISBN 3-453-60038-X, S. 302.
  123. Zehn Jahre danach. Stellungnahme von Pfarrer Ernst Alt, 1986. In: Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 305–317, S. 317.
  124. Dreißig Jahre später. Zweite Stellungnahme von Pfarrer Ernst Alt, 2006. In:  Felicitas D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen. 5. Auflage. S. 346-351, S. 351.
  125. Klemens Richter: „Liturgie zur Befreiung vom Bösen“ statt „Exorzismus“. In: Ulrich Niemann, Marion Wagner (Hrsg.). Exorzismus oder Therapie? Ansätze zur Befreiung vom Bösen. Pustet, Regensburg 2005, ISBN 3-7917-1978-5, S. 94–110.
  126. Manfred Probst und Klemens Richter: Exorzismus oder Liturgie zur Befreiung vom Bösen. Informationen und Beiträge zu einer notwendigen Diskussion in der katholischen Kirche. Aschendorff, Münster 2002.
  127. Mit weiteren Nachweisen:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 83.
  128.  Marcus Wegner: Exorzismus heute. Gütersloher Verlagshaus, München 2009, ISBN 978-3-579-06476-5, S. 90.
  129. Philipp Gessler: Und erlöse uns von dem Bösen. In: taz.de. 1. Oktober 2008, abgerufen am 8. Januar 2015.
  130. Unter Bezug auf die Tageszeitung Die Welt:  Petra Ney-Hellmuth: Der Fall Anneliese Michel. S. 264.
  131. a b c Bruno Schrep: Verschwindet, raus im Namen Gottes! In: spiegel.de. 2. Dezember 1996, abgerufen am 8. Januar 2015.
  132. Bekenntnis zur Teufelsaustreibung: Mahnwache für Exorzismus-Opfer. In: main-netz.de. 3. März 2010, abgerufen am 13. Januar 2015.
  133.  Marcus Wegner: Exorzismus heute. Gütersloher Verlagshaus, München 2009, ISBN 978-3-579-06476-5, S. 92.
  134.  Marcus Wegner: Exorzismus heute. Gütersloher Verlagshaus, München 2009, ISBN 978-3-579-06476-5, S. 91.
  135. Exemplarisch für vielfältige Darstellungen: Klingenberg-Exorzismus: Haben Satanisten dieses Haus angezündet? SAT.1 Bayern, 12. Juni 2013, archiviert vom Original am 15. Juni 2013, abgerufen am 12. November 2014.
  136. Brandserie: Bewährungsstrafe für Feuerwehrmann. In: merkur-online.de. 12. März 2014, abgerufen am 22. Januar 2015.
  137. Tod durch Teufelsaustreibung. Auf: cramerfilm.de, abgerufen am 19. September 2014.
  138. Der Fall Anneliese M. Auf: cramerfilm.de, abgerufen am 19. September 2014.
  139. Satan lebt. Auf: cramerfilm.de, abgerufen am 19. September 2014.
  140. Teufels Werk und Gottes Beitrag. Auf: cramerfilm.de, abgerufen am 19. September 2014.
  141. Eine gelungene, wagemutige Inszenierung. Auf: bernhardsetzwein.de, abgerufen am 19. September 2014.
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