Barbara Bush

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Barbara Bush, 1989

Barbara Pierce Bush (* 8. Juni 1925 in Rye, Westchester County, New York) ist die Frau des 41. US-Präsidenten George Bush sowie die Mutter des 43. US-Präsidenten, George W. Bush, und des 43. Gouverneurs von Florida, Jeb Bush. Während der Amtszeit ihres Mannes als Präsident war sie von 1989 bis 1993 First Lady der Vereinigten Staaten; nach ihr ist die erste Tochter von George W. und Laura Bush benannt.

Barbara Pierce wurde geboren im Booth Memorial Hospital in Flushing, Queens in New York. Sie wuchs in Rye auf, einem Vorort von New York. Sie war das dritte Kind von Pauline Robinson (1896–1949) und deren Ehemann Marvin Pierce (1893–1969), dem späteren Präsidenten der McCall Corporation und dem Herausgeber der populären Frauenzeitschriften Redbook und McCall’s. Ihre Geschwister sind Martha Pierce Rafferty (1920–1999), James Pierce (1921–1993) und Scott Pierce (* 1930). Einer ihrer Vorfahren war Thomas Pierce, ein früher New England-Kolonist; er war auch ein Vorfahr von Franklin Pierce, dem 14. Präsidenten der Vereinigten Staaten.[1]

Barbara Bush besuchte von 1931 bis 1937 die Rye Country Day School und von 1940 bis 1943 das Internat Ashley Hall in Charleston, South Carolina. Sie war bereits als Jugendliche sportlich aktiv und mag Schwimmen, Tennis und Fahrradfahren. Ihr Interesse an der Literatur begleitet sie seit ihrer Kinderzeit.[2]

Barbara Bush ist Mitglied der Vorstände von AmeriCares und der Mayo Clinic und sie leitet ihre eigene Stiftung, die Barbara Bush Foundation for Family Literacy.

Barbara Bush fiel in der Vergangenheit mehrmals durch umstrittene Aussagen auf, so etwa, als sie 2003 die gefallenen US-Soldaten des Irakkriegs angeblich als „bedeutungslos“ bezeichnete[3] oder als sie 2005 angeblich abschätzige Bemerkungen über Opfer des Hurrikans Katrina machte.[4]

Quellenangaben[Bearbeiten]

Ihre Autobiographie Barbara Bush: A Memoir veröffentlichte sie 1994.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Barbara Bush – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.merrill.org/genealogy/newsletters/200001/6-1barbaracx.html
  2. http://www.firstladies.org/biographies/firstladies.aspx?biography=42
  3. Joyce Marcel: Her Beautiful Mind (englisch) Commondreams.org Newscenter. April 2004. Abgerufen am 18. November 2008: „it's not relevant“
  4. Houston, we may have a problem (englisch, embedded audio file) Marketplace. September 2005. Abgerufen am 18. November 2008: „were underprivileged anyway“