Bruno Giordano

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Dieser Artikel behandelt den italienischen Fußballspieler Bruno Giordano. Für den uruguayischen Fußballspieler siehe Bruno Giordano (Fußballspieler, 1991) und für den Philosophen siehe Giordano Bruno.



Bruno Giordano
Spielerinformationen
Geburtstag 13. August 1956
Geburtsort RomItalien
Größe 167 cm
Position Stürmer
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1975–1985
1985–1988
1988–1989
1989–1990
1990–1992
Lazio Rom
SSC Neapel
Ascoli Calcio
FC Bologna
Ascoli Calcio
203 (72)
78 (23)
26 (10)
33 (7)
37 (3)
Nationalmannschaft
1976–1983
1979
1978–1985
Italien U-21
Italien Olympia
Italien
13 (5)
2 (3)
13 (1)
Stationen als Trainer
1993–1994
1995–1996
1996–1997
1997–1998
1998–1999
1999–2000
2000–2001
2001–2002
2002–2003
2003–2005
2006
2006–2007
2009
2011
Pol. Monterotondo Lupa
Alma Juventus Fano 1906
FC Crotone
Frosinone Calcio
AC Ancona
ASG Nocerina
Calcio Lecco
SSD Tivoli Calcio
L’Aquila Calcio
AC Reggiana
FC Catanzaro
ACR Messina
AC Pisa
Ternana Calcio
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Bruno Giordano (* 13. August 1956 in Rom, Italien) ist ein italienischer Fußballtrainer und ehemaliger Spieler.

Karriere als Spieler[Bearbeiten]

Bruno Giordano spielte auf der Position des Stürmers. Er begann seine Karriere 1975 bei Lazio Rom und spielte insgesamt 10 Jahre für den Verein. In den folgenden Jahren spielte er für SSC Neapel, Ascoli Calcio und FC Bologna. Während seiner Zeit in Neapel bildete er zusammen mit Diego Armando Maradona und Careca die sogenannte "Ma-Gi-Ca"-Angriffslinie (Maradona-Giordano-Careca), die Neapel zu zwei italienischen Meisterschaften und einem UEFA-Pokal-Sieg führte[1]. In 319 Spielen in der Serie A erzielte er 110 Tore.

Er war 13 Mal für die italienische Nationalmannschaft im Einsatz, wobei ihm ein Tor gelang.

Karriere als Trainer[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu seiner Karriere als Spieler verlief seine Tätigkeit als Trainer lange Zeit wenig erfolgreich. Er war bei verschiedenen unterklassigen Vereinen tätig, wurde meistens aber nach kurzer Zeit wieder entlassen.

Zur Saison 2006/2007 wurde er vom Serie-A-Verein FC Messina engagiert. Nach einem gelungenen Saisonstart sackte die Mannschaft auf einen Abstiegsplatz ab und schließlich wurde Giordano am 30. Januar 2007 entlassen, nachdem insbesondere die Fans Druck auf die Vereinsführung ausübten.

Kurioserweise übernahm er am 2. April 2007 wieder den Trainerposten von seinem Nachfolger Alberto Cavasin, der die Mannschaft nicht in die Erfolgsspur zurückführen konnte.

Am 23. April wurde er wieder entlassen, nachdem drei Niederlagen in drei Spielen zu Buche gestanden hatten.

Zitat in der Kunst[Bearbeiten]

Im französischen Dokumentarfilm Maradona, der Goldjunge von Jean-Christophe Rosé wird der Gewinn dieser Meisterschaft durch Neapel thematisiert und ein Kurzinterview gezeigt, das Maradona mit Giordano führte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel über Giordano in The Guardian (englisch)