Citroën BX

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Citroën
Citroën BX (1982–1986)

Citroën BX (1982–1986)

BX (XB)
Verkaufsbezeichnung: BX
Produktionszeitraum: 1982–1994
Klasse: Mittelklasse
Karosserieversionen: Kombilimousine, Kombi
Motoren: Ottomotoren:
1,1–2,1 Liter
(40–147 kW)
Dieselmotoren:
1,8–1,9 Liter
(44–66 kW)
Länge: 4230–4440 mm
Breite: 1650–1680 mm
Höhe: 1350–1380 mm
Radstand: 2665 mm
Leergewicht: 885–1180 kg
Vorgängermodell: Citroën GSA
Nachfolgemodell: Citroën Xantia

Der Citroën BX (Werksbezeichnung XB) ist ein von Sommer 1982 bis Ende 1994 im bretonischen Rennes gebautes Mittelklassemodell des französischen Automobilherstellers Citroën.

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten]

Die Entwicklungsarbeiten am Citroën BX begannen im Frühjahr 1977, und zwar einerseits, weil zwischen den Modellen GS und CX eine Lücke klaffte, und andererseits aus Gründen der Übernahme von Citroën durch Peugeot am 8. April 1976.

Die Eingliederung der Marke Citroën in den PSA-Konzern läutete den Beginn der Plattform-Ära ein. Beispiele hierfür sind die Modelle LN/LNA und Visa, deren Basis der Peugeot 104 bildete. Das neue Mittelklassemodell von Citroën sollte möglichst viele Teile aus den Peugeot-Regalen beziehen, in erster Linie Motoren und Getriebe. Dennoch sollte auch das neue Modell über die markentypische Hydropneumatik verfügen.

Schließlich erhielt der Designer Marcello Gandini aus dem Hause Bertone den Auftrag, das Erscheinungsbild des künftigen Mittelklassemodells zu bestimmen. Sein Entwurf, basierend auf der für Volvo angefertigten Studie „Tundra“ von 1979 und dem Reliant-FW11-Prototyp, wurde im Citroën-Design-Zentrum Vélizy einem Feinschliff unterzogen. Die Produktion des BX begann im September 1982.

Die kantige Karosserie wies nur halb so viele Schweißpunkte auf wie sein Vorgänger GSA und wurde bereits mit Hilfe von Computern (CAD) entwickelt. Aus Gewichtsgründen wurden Motorhaube und Heckklappe aus Kunststoff gefertigt. Das konsequent durchgeführte Leichtbau-Konzept sorgte dafür, dass der BX kaum schwerer, in manchen Fällen sogar leichter war als der kleinere GSA.

Trotz des Verzichts auf die für Citroën typischen fließenden Formen galt der BX während seiner gesamten Bauzeit als unverwechselbar. Bei der Aerodynamik erreichte der BX allerdings nicht ganz die Werte des GSA. Ein zunächst den Topversionen (16 TRS und 19 TRD) des BX vorbehaltener Styling-Gag waren dunkel getönte Polycarbonat-Seitenscheiben in den C-Säulen.

Einzigartig waren die Bedienungselemente: ein Walzentacho, von der Fachpresse häufig „Badezimmerwaage“ genannt, und Bedienungssatelliten. Eine typische Citroën-Lösung stellte der Drehzahlmesser in Form einer Vakuum-Fluoreszenzanzeige als grüne Leuchtkette dar, der allerdings nur in den Modellen BX 16 TRS und BX 19 TRD (ab Januar 1984) zu finden war.

Im April 1985 folgte mit der Vorstellung der Break genannten Kombis der letzte Schritt zur Ablösung des nach wie vor parallel weitergebauten und mittlerweile auch betagten Modells GSA. Der BX Break wurde von dem französischen Design-Büro Heuliez entwickelt und überzeugte durch sein sehr großes Ladevolumen, das durch das höher gestellte Dach noch vergrößert wurde. Seine Auslieferung begann im August 1985.

Modellpflege[Bearbeiten]

Im Juli 1986 wurde der BX innen und außen überarbeitet. Von da an bezeichnet man den BX als „Serie II“ .

Die vorderen Blinker wurden großflächiger und erhielten eine farblose Verglasung, zudem wurde das Armaturenbrett vollständig umgestaltet. Walzentacho und Bedienungssatelliten wichen normalen Analoginstrumenten und konventionellen Bedienelementen.

Das Design des BX wurde im XM weiterentwickelt.

Modellpalette[Bearbeiten]

In den ersten Jahren war es noch recht einfach, von der Typenbezeichnung auf das Ausstattungsniveau zu schließen. Zwar waren einige Details vom jeweils installierten Motor abhängig, aber grundsätzlich galt: Je mehr Buchstaben das Typenschild zierten, desto höher war das Ausstattungsniveau.

Das recht karg ausgestattete Basismodell wurde auf den meisten Märkten schlicht und einfach mit der Bezeichnung BX angeboten, verfügte über ein 4-Gang-Getriebe, kunststoffbezogene Türverkleidungen und Stahlfelgen. Das Fehlen von Zierleisten unterstrich den eher spröden Charme der Einstiegsversion.

Der Break genannte Kombi war in dieser Ausstattung nicht verfügbar. Optisch aufgewertet und mit 5-Gang-Getriebe, Radzierdeckeln, stoffbezogenen Türverkleidungen und Radiovorbereitung ausgestattet, waren die Versionen mit zwei Buchstaben am Ende der Typenbezeichnung, zum Beispiel BX 14 RE, 15 RE (nur Break), 16 RS, 19 RI, 17 RD und 19 RD. Dies war auch die häufigste Ausstattungsstufe für den Break, der – mit Ausnahme des 1700er-Saugdiesels und des 16-Ventilers – mit allen Motoren angeboten wurde.

Einen großen Fortschritt lieferten die „Drei-Buchstaben-Modelle“, wie beispielsweise BX 14 TRE, BX 16 TRS/TRI, BX 19 TRS/TRI und BX 19 TRD (ab September 1988 wurden diese Modellkürzel zu 14 TGE, 15 TGE, 16 TZI/TZS, 16 TGI, 19 TZI/TZS und 19 TZD). Hier gehörten Zentralverriegelung (teilweise mit Infrarotfernbedienung), vier elektrische Fensterheber, Heckscheibenwischer, elektrische Ölstandkontrolle, Türmonitor, Kartenleselampen, Velourspolsterung, Servolenkung und einiges mehr bereits zur Serienausstattung.

Die Spitze der Palette bildeten die ab 1985 angebotenen Versionen BX 19 GT (später GTi), BX Sport und GTi 16V, der in Frankreich GTi 16S („Soupape“, franz. für Ventil) genannt wurde. Die GTi-Modelle verfügten unter anderem zusätzlich über Spoiler, Nebelscheinwerfer, elektrisch verstellbare Außenspiegel sowie Ölthermometer. Später wurden die Buchstabenkürzel durch Namen wie Pallas, Tecnic oder Millesime ersetzt.

4WD[Bearbeiten]

Im Herbst 1989 stellte Citroën die Modelle BX 4WD Break und BX GTi 4WD mit permanentem Allradantrieb vor.

Im 4WD verrichtete der 1,9-Liter-Benzinmotor mit 71–89 kW (96–121 PS) und auf einigen Märkten der 1,7-Liter-Turbodiesel mit 66 kW (90 PS) seinen Dienst. Er wurde auf den meisten Märkten bei einfacherer Ausstattung mit der Karosserie des BX Break vermarktet. Der gleiche Motor, allerdings mit geändertem Motormanagement und 88 kW (120 PS), kam auch im großzügig ausgestatteten GTi-4WD zum Einsatz – wenn auch nur mit der Limousinenkarosserie.

Der Allradantrieb erfolgte über ein manuell sperrbares Mittendifferential auf beide Achsen, war also tatsächlich „permanent“ – im Gegensatz zu Antriebskonzepten mit Viscokupplung, bei denen zuerst Schlupf an einer Achse auftreten muss, ehe die Viscokupplung kraftschlüssig wird. Mit ABS ausgerüstete Fahrzeuge hatten an der Hinterachse anstelle eines herkömmlichen Differenzials ein Torsen-Differenzial, das bei Schlupf an einem Hinterrad selbsttätig eine Sperrwirkung aufbaut.

Bemerkenswert ist, dass trotz des erhöhten Platzbedarfs im Fahrzeugheck weder der Innenraum noch der Kofferraum verkleinert wurden. Der hohe Preis verhinderte einen größeren Absatz dieses Modells, obwohl gerade die Kombination von permanentem Allradantrieb mit sperrbarem Mittendifferenzial und dank Hydropneumatik einstellbarer Bodenfreiheit den BX 4WD wesentlich geländegängiger machten als manches Mitbewerbermodell.

Die Verzahnung der Wellen zwischen Schaltgetriebe und Verteilergetriebe ist zu schwach ausgelegt und versagt ab einer gewissen Laufleistung. Der Ausfall legt den Antrieb lahm, Ersatzteile sind nicht mehr verfügbar, und gebrauchte Teile sind rar und meistens ebenfalls vorgeschädigt. Der gegenüber den 2WD-Modellen stark veränderte Unterboden machte es notwendig, einige Teile, wie beispielsweise die Abgasanlage und die Schwingarme der Hinterräder, speziell an das 4WD-Modell anzupassen, so dass Ersatzteile für zweiradgetriebene Modelle hier nicht passen.

Sondermodelle[Bearbeiten]

BX-Sondermodell für Finnland
  • BX Leader (1985), zweifarbige Lackierung,
  • BX Digit (1985), mit vollelektronischen Digitalinstrumenten, Bordcomputer mit 15 Funktionen, Zentralverriegelung mit Infrarotfernbedienung (PLIP) und Pioneer-Autoradio.
  • BX Fit
  • BX Royale (1988), Metallic-Lackierung, Alufelgen, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Schiebedach, Royale-Schriftzug
  • BX Le Rouge (1989), GTi-Radzierblenden und -Samtvelours-Stoffbezüge
  • BX Calanque (1990), Metallic-Lackierung in Hellgrau oder Blau, Dekorstreifen, Karo-Stoffbezüge
  • BX Deauville (1990), Metallic-Lackierung, Dekorstreifen, ABS, Servolenkung, Zentralverriegelung
  • BX Image, BX Évasion Image (1990), Metallic-Lackierung in Gris-Silex, Dekorstreifen, Schwarze Innenausstattung mit rotem Streifenmuster, verchromter Lufteinlass
  • BX Millésime (1990), Metallic-Lackierung in Grau oder Blau, Dekorstreifen, Millésime-Schriftzug
  • BX Village (1992), Lackierung in Weinrot, Dekorstreifen, Village-Schriftzug, Stoffbezüge, Servolenkung, Zentralverriegelung
  • BX LeMans, Metallic-Lackierung, GTi-Lenkrad, Heckspoiler

In Finnland wurde ein Sondermodell mit zusätzlichem Dachaufbau und fehlenden Rücksitzen verkauft. Es erfreute sich großer Beliebtheit, weil es als LKW zugelassen werden konnte und deswegen deutlich niedrigere Steuern zu zahlen waren als bei einem vergleichbaren PKW.

Motoren[Bearbeiten]

Motorraum des BX 19 TRD mit 47 kW (64 PS)
Benziner
Modell Ausstattung Hubraum
cm³
Max. Leistung Max. Drehmoment Gemischaufbereitung Katalysator 0–100 km/h Vmax Baujahr
BX 11 1124 43 kW (58 PS) bei 6250 min−1 79 Nm bei 2750 min−1 Vergaser Nein 17,3 s 150 km/h 1986–1988
BX 11 1124 40 kW (55 PS) bei 5800 min−1 89 Nm bei 3200 min−1 Vergaser Nein 16,3 s 154 km/h 1988–1991
BX 14 1360 46 kW (62 PS) bei 5500 min−1 108 Nm bei 2500 min−1 Vergaser Nein 14,1 s 162 km/h 1982–1987
BX 14 1360 40 kW (55 PS) bei 5000 min−1 103 Nm bei 2500 min−1 Vergaser Ja 18,5 s 154 km/h 1986–1988
BX 14 E, RE 1360 53 kW (72 PS) bei 5750 min−1 108 Nm bei 3000 min−1 Vergaser Nein 13,5 s 163 km/h 1982–1988
BX 14 TE, TGE 1360 53 kW (72 PS) bei 5600 min−1 111 Nm bei 3400 min−1 Vergaser Nein 14,9 s 167 km/h 1988–1992
BX 14 TE, TGE 1360 55 kW (75 PS) bei 6200 min−1 109 Nm bei 4000 min−1 Einspritzung Ja 13,3 s 170 km/h 1988–1994
BX 15 RE, TGE 1580 59 kW (80 PS) bei 5600 min−1 132 Nm bei 2800 min−1 Vergaser Nein 12,6 s 170 km/h 1986–1992
BX 15 RE 1580 53 kW (72 PS) bei 5600 min−1 111 Nm bei 3400 min−1 Vergaser Ja 14,1 s 165 km/h 1988–1990
BX 16 RS, TRS 1580 66 kW (90 PS) bei 6000 min−1 128 Nm bei 3500 min−1 Vergaser Nein 11,5 s 176 km/h 1982–1983
BX 16 RS, TRS 1580 68 kW (92 PS) bei 6000 min−1 131 Nm bei 3500 min−1 Vergaser Nein 11,3 s 176 km/h 1983–1984
BX 16 RS, TRS, TZS, TGE 1580 69 kW (94 PS) bei 6000 min−1 137 Nm bei 3250 min−1 Vergaser Nein 11,3 s 176 km/h 1984–1992
BX 16 RS, TRS 1580 55 kW (75 PS) bei 5600 min−1 120 Nm bei 3500 min−1 Vergaser Ja 14,9 s 167 km/h 1986–1988
BX 16 TGI 1580 65 kW (88 PS) bei 6000 min−1 128 Nm bei 2700 min−1 Einspritzung Ja 12,6 s 174 km/h 1988–1994
BX 16 TRI 1580 77 kW (105 PS) bei 6250 min−1 134 Nm bei 4000 min−1 Einspritzung Nein 11,0 s 185 km/h 1986–1990
BX 16 GTi 1580 83 kW (113 PS) bei 6250 min−1 131 Nm bei 3000 min−1 Einspritzung Nein 10,2 s 194 km/h 1988–1992
BX 19 TRS, GT 1905 77 kW (105 PS) bei 5600 min−1 162 Nm bei 3000 min−1 Vergaser Nein 10,0 s 185 km/h 1984–1989
BX 19 TRI 1905 77 kW (105 PS) bei 6000 min−1 141 Nm bei 3000 min−1 Einspritzung Ja 14,1 s 180 km/h 1986–1989
BX 19 TZS 1905 79 kW (107 PS) bei 6000 min−1 163 Nm bei 3500 min−1 Vergaser Nein 10,7 s 187 km/h 1989–1992
BX 19 TZI 1905 80 kW (109 PS) bei 6000 min−1 162 Nm bei 3000 min−1 Einspritzung Ja 10,9 s 189 km/h 1989–1993
BX 19 TZI 1905 90 kW (122 PS) bei 5500 min−1 169 Nm bei 2750 min−1 Einspritzung Nein 9,1 s 192 km/h 1990–1994
BX 19 TZI 1905 88 kW (120 PS) bei 6000 min−1 150 Nm bei 3000 min−1 Einspritzung Ja 10,9 s 189 km/h 1990–1994
BX 19 Sport 1905 93 kW (126 PS) bei 5800 min−1 169 Nm bei 4200 min−1 Vergaser Nein 8,9 s 195 km/h 1985–1986
BX 19 GTi 1905 92 kW (125 PS) bei 5500 min−1 175 Nm bei 4500 min−1 Einspritzung Nein 8,5 s 198 km/h 1986–1990
BX 19 GTi 1905 90 kW (122 PS) bei 5500 min−1 169 Nm bei 2750 min−1 Einspritzung Nein 9,8 s 198 km/h 1990–1992
BX 19 GTi 1905 88 kW (120 PS) bei 6000 min−1 150 Nm bei 3000 min−1 Einspritzung Ja 10,9 s 196 km/h 1990–1993
BX 19 GTi 16V 1905 118 kW (160 PS) bei 6500 min−1 181 Nm bei 5000 min−1 Einspritzung Nein 8,6 s 220 km/h 1987–1992
BX 19 GTi 16V 1905 108 kW (147 PS) bei 6400 min−1 166 Nm bei 5000 min−1 Einspritzung Ja 9,6 s 215 km/h 1988–1993
BX 4TC 2141 147 kW (200 PS) bei 5250 min−1 294 Nm bei 2750 min−1 Einspritzung Nein 7,5 s 220 km/h 1985
Diesel
Modell Ausstattung Hubraum
cm³
Max. Leistung Max. Drehmoment Gemischaufbereitung Katalysator 0–100 km/h Vmax Baujahr
BX 17 D –, TD, TGD 1769 44 kW (60 PS) bei 4600 min−1 110 Nm bei 2000 min−1 Wirbelkammer Nein 17,2 s 155 km/h 1985–1992
BX 17 D Turbo TZD 1769 66 kW (90 PS) bei 4300 min−1 180 Nm bei 2000 min−1 Wirbelkammer Nein 10,8 s 180 km/h 1988–1992
BX 17 D Turbo TZD 1769 66 kW (90 PS) bei 4300 min−1 180 Nm bei 2100 min−1 Wirbelkammer Ja 11,0 s 180 km/h 1992–1994
BX 19 D RD, TRD 1905 48 kW (65 PS) bei 4600 min−1 120 Nm bei 2000 min−1 Wirbelkammer Nein 15,5 s 157 km/h 1983–1987
BX 19 D TD, TGD, TZD 1905 52 kW (71 PS) bei 4600 min−1 123 Nm bei 2000 min−1 Wirbelkammer Nein 16,3 s 165 km/h 1987–1992

Nachfolger[Bearbeiten]

Die Ablösung des BX erfolgte ähnlich wie beim Vorgänger GSA in zwei Schritten:

Die Präsentation des Nachfolgers Xantia im März 1993 bedeutete für die BX-Limousine die Produktionseinstellung im Dezember desselben Jahres.

Der Kombi wurde noch bis Ende 1994 weitergebaut. Im Sommer 1995 begann die Einführung des Nachfolgers Xantia Break.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die schwedische Versicherungsgruppe Folksam wertet für verschiedene Automodelle Daten realer Unfälle aus. Dadurch ermittelt sie das Risiko auf Tod oder dauerhafte Behinderung im Fall eines Unfalls für die jeweiligen Automodelle im Verhältnis zu allen ausgewerteten Automodellen. In den Reporten Hur säker är bilen? ist der Citroën BX wie folgt klassifiziert:

Report Klassifikation
2007[1] schlechter als Durchschnitt
2009[2] schlechter als Durchschnitt
2011[3] schlechter als Durchschnitt

Bestand in Deutschland[Bearbeiten]

Aufgeführt ist der Bestand an Citroën BX mit Erstzulassung ab 1990 und auswertbarer Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) in Deutschland zum 1. Januar jedes Jahres seit 2003 laut Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes. Bis 2007 beinhaltete der Bestand neben der Anzahl der angemeldeten Fahrzeuge auch die Anzahl der vorübergehenden Stilllegungen. Seit 2008 enthält der Bestand lediglich den „fließenden Verkehr“ einschließlich der Saisonkennzeichen. Der Bestand zum 1. Januar 2007 wurde rückwirkend auf die neue Erfassungsmethode umgerechnet.

Einschließlich vorübergehender Stilllegungen und Außerbetriebsetzungen
Stichtag 1.1.2003[4] 1.1.2004[5] 1.1.2005[6] 1.1.2006[7] 1.1.2007[8]
Anzahl 24.242 19.725 15.751 12.227 9.367
Veränderung - 18,6 % - 20,1 % - 22,4 % - 23,4 %
Ohne vorübergehende Stilllegungen und Außerbetriebsetzungen
Stichtag 1.1.2007[9] 1.1.2008[9] 1.1.2009[10] 1.1.2010[11] 1.1.2011[12] 1.1.2012[13] 1.1.2013[14]
Anzahl 5.927 4.488 3.455 2.431 1.884 1.474 1.201
Veränderung - 24,3 % - 23,0 % - 29,6 % - 22,5 % - 21,8 % - 18,5 %

In der Bestandsstatistik zum 1. Januar 2014 wurde der Citroën BX nicht mehr ausgewiesen.[15] Das heißt, die Anzahl der angemeldeten Citroën BX mit Erstzulassung ab 1990 und auswertbarer FIN hatte die Marke von 1.000 Fahrzeugen unterschritten.

Nach dem Abschlussbericht des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle wurden 472 Citroën BX zugunsten der Umweltprämie zwischen dem 27. Januar 2009 und dem 31. Juli 2010 verschrottet.[16]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Citroën BX – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hur säker är bilen? 2007. Folksam, November 2007, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF).
  2. Hur säker är bilen? 2009. Folksam, Mai 2009, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF).
  3. Hur säker är bilen? 2011. Folksam, 2011, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF).
  4. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2003 nach Segmenten und Typgruppen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 109 kB).
  5. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2004 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 121 kB).
  6. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2005 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 131 kB).
  7. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2006 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 143 kB).
  8. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2007 gegenüber 1. Januar 2006 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 140 kB).
  9. a b Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2008 gegenüber 1. Januar 2007 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 181 kB).
  10. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2009 gegenüber 1. Januar 2008 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 177 kB).
  11. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2010 gegenüber 1. Januar 2009 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 352 kB).
  12. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2011 gegenüber 1. Januar 2010 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 298 kB).
  13. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2012 gegenüber 1. Januar 2011 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 603 kB).
  14. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2013 gegenüber 1. Januar 2012 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 182 kB).
  15. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2014 gegenüber 1. Januar 2013 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF).
  16. Abschlussbericht – Umweltprämie. Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und Kraftfahrt-Bundesamt, 1. November 2010, abgerufen am 26. Juli 2014 (PDF; 1,6 MB).