Döbern

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Döbern (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Döbern
Döbern
Deutschlandkarte, Position der Stadt Döbern hervorgehoben
51.61666666666714.6144Koordinaten: 51° 37′ N, 14° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Spree-Neiße
Amt: Döbern-Land
Höhe: 144 m ü. NHN
Fläche: 15,79 km²
Einwohner: 3351 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 212 Einwohner je km²
Postleitzahl: 03159
Vorwahl: 035600
Kfz-Kennzeichen: SPN, FOR, GUB, SPB
Gemeindeschlüssel: 12 0 71 044
Webpräsenz: www.doebern.de
Bürgermeister: Jörg Rakete (SPD)
Lage der Stadt Döbern im Landkreis Spree-Neiße
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Über dieses Bild
Döbern, Blick Forster Straße hinab Richtung Cottbus

Die Stadt Döbern (niedersorbisch Derbno) ist eine amtsangehörige Gemeinde des Amtes Döbern-Land im Landkreis Spree-Neiße im Südosten von Brandenburg (Deutschland). Sie wurde 1969 zur Stadt erhoben.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Entfernungen zu den Mittelzentren Forst (Lausitz), Spremberg und Weißwasser betragen etwa 20 km, zum Oberzentrum Cottbus etwa 25 km.

Landschaft[Bearbeiten]

Die Landschaft in und um Döbern ist leicht hügelig. Markanter Punkt ist der Hohe Berg, die mit 184 m höchste Erhebung der Gegend (dritthöchster Gipfel im Land Brandenburg). An seinen Nordausläufern entspringt die Malxe.[3] Typisch für die Gegend um Döbern sind Kiefernwälder, in der Stadt selbst besteht ein umfangreicher Laubbaumbestand, welcher der Stadt ihr grünes Antlitz verleiht.

Geologische Besonderheit[Bearbeiten]

Die Gegend um die Stadt Döbern ist gekennzeichnet vom Muskauer Faltenbogen. Ein Gletscher formte durch gewaltigen Druck den deutlich erkennbaren Faltenbogen in Form eines Hufeisens, das sich in seiner Ausdehnung von Döbern über Weißwasser und Bad Muskau bis nach Trzebiel in Polen erstreckt. In seinem Bereich finden sich Sand-, Ton- und Kohleschichten. Sichtbar wird diese geologische Struktur durch Restseen der ehemaligen Braunkohlefördergebiete und durch so genannte Gieser (bis 50 m lange, 20 m tiefe sowie 30 m breite Geländefurchen, teils mit Wasser gefüllt), die sich hufeisenförmig über den gesamten Faltenbogen ziehen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Döbern gehört seit 1974 die früher selbständige Gemeinde Eichwege, die bis 1938 Dubraucke hieß und nach 1945 nicht mehr zurückbenannt wurde. Eichwege ist heute ein Gemeindeteil der Stadt Döbern.[2] Aber auch die „Siedlung“ wird ein wenig von Döbern abgegrenzt.

Klima[Bearbeiten]

Klimadiagramm 1961 bis 1990 von Döbern

Kontinentalklima – größere Amplitude zwischen Sommer und Winter. Etwa 550 mm Niederschlag pro Jahr ggf. mit Wirkung der Orographie (Einfluss von Erhebungen auf die Niederschlagsmenge, hier möglich durch den Muskauer Faltenbogen). Erheblicher Einfluss auf das regionale Klima entsteht auch durch umliegende Tagebaue. So wird durch großflächig vegetationsfreie Zonen eine besondere Thermik verursacht. Auch die Grundwasserabsenkung dieser Förderstellen bringt diverse Auswirkungen mit sich. Die Flutung der Lausitzer Seenlandschaft könnte über einen mittelfristigen Zeitraum eine neue Situation herbeiführen. Da es sich um eine große Fläche handelt, bleibt abzuwarten, wie das Gesamtklima sich verändert.

Geschichte[Bearbeiten]

Evangelische Christuskirche
Katholische Kirche Corpus Christi

Döbern, dessen Name vom altsorbischen Wort debṙ für Vertiefung oder Schlucht hergeleitet werden kann, liegt im äußersten Süden der Niederlausitz. Bei einer Befragung bezeichneten sich hier im Jahr 1850 noch 12 Prozent der 342 Einwohner als wendisch, 1867 kein einziger.

Nachdem das Königreich Böhmen im Prager Frieden das Markgraftum Niederlausitz 1635 an das Kurfürstentum Sachsen abtrat, wurde Döbern 1815 zusammen mit der Niederlausitz im Ergebnis des Wiener Kongresses zur preußischen Provinz Brandenburg geschlagen. Es lag von 1818 bis 1945 im Landkreis Sorau, dessen westlicher Rumpf bis 1952 von der kreisfreien Stadt Forst aus verwaltet wurde. Danach gehörte Döbern zum neugebildeten Kreis Forst, der ab 1990 als Landkreis Forst fortbestand und 1993 im Landkreis Spree-Neiße aufging.

Döbern erhielt mit Wirkung vom 3. Oktober 1969 Stadtrecht.

Sein Gründungsdatum aber bleibt ungewiss. Seit spätestens dem 15. Jahrhundert existiert Döbern als ein Vasallendorf der Herrschaft Forst, die bis 1667 im Besitz des Adelsgeschlechts der Bieberstein war und danach, ehe sie ganz unter sächsische Hoheit kam, an das Herzogtum Sachsen-Merseburg fiel.

Innerhalb einer langen Reihe adliger Besitzerfamilien erwarb im Jahr 1838 Johann Wilhelm August von Friedrich das Döberner Rittergut. Er ließ 1850 auf seinem Land eine Braunkohlengrube anlegen, eine der ersten in der Niederlausitz. Sie ging schon 1852 wieder ein. Ebenfalls auf Gutsland wurde 1857 durch den neuen Besitzer Heinrich Bruhn die Grube Heinrich in Betrieb genommen, die bis 1870 arbeitete. Hinzu kam 1864 die bis 1934 betriebene und sehr ergiebige Providentia. Mit der immer größer werdenden Kohleproduktion, die vor allem in den Fabriken der umliegenden Städte abgesetzt wurde, hatte für das kleine, gärtnerisch geprägte Döbern, das zuvor nur eine Wassermühle, eine Ziegelei und eine Brauerei besaß, die Entwicklung zum Industrieort begonnen.

Das galt erst recht, als in unmittelbarer Nähe der Grube im Jahr 1867 die Tafelglashütte Gebrüder Hirsch ihre Arbeit aufnahm und 1882 die Glashüttenwerke Fettke & Ziegler gegründet wurden. Die Bevölkerungszahl stieg stark an. Die Bebauung zu beiden Seiten der Chaussee nach Muskau, einige hundert Meter abseits der Dorfstelle gelegen, verdichtete sich weiter. Vor und nach der Jahrhundertwende folgten den ersten beiden Glasbetrieben, begünstigt durch den 1891 mit der Bahnstrecke Weißwasser–Forst vollzogenen Anschluss an das Eisenbahnnetz, zahlreiche andere. Es entstand eine Brikettfabrik. Um aufkommenden Absatzschwierigkeiten bei Tafelglas zu begegnen, begann die Produktion von Behälterglas eine größere Rolle zu spielen. Auch die Kristallschleiferei nahm zu.

Ein bedeutendes Unternehmen war ab den 30er Jahren auch die Destillation des Johann Kocemba, der unzählige Likörsorten, Fruchtsäfte, Sirups und Limonaden herstellte und bis in die 50er Jahre eine reichhaltige Produktpalette aufwies. Das aufgelöste Firmenarchiv mit Hunderten Etiketten von ca. 1930 bis 1960 wurden bei Internet-Auktionen angeboten.

Kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die größten Glasunternehmen enteignet, weitere aus Döbern und Umgebung traf es dann in den fünfziger Jahren. Für diese Betriebe, die den VEB Glashüttenwerk Döbern bildeten, errichtete man 1968 einen großen Hütten- und Verwaltungsneubau, der 1972 auch noch die letzten privaten und halbstaatlichen Betriebe aufsog. Die Gesamtzahl der Arbeitskräfte lag bei knapp 1800.

Mit dem Jahr 1990 fiel es dem Glaswerk zunehmend schwer, sich unter den veränderten wirtschaftlichen Bedingungen zu behaupten. Es kam zu Eigentümerwechseln. Die Beschäftigtenzahl begann immer stärker zu schrumpfen und fiel nach Insolvenzen auf einen Tiefpunkt. 1996 endete auch der Bahnverkehr.

Döbern, das bis 1910 nach Groß Kölzig eingepfarrt war, erhielt 1908 eine eigene evangelische Kirche. Über die eigene Schule verfügte es bereits seit 1877. Die meist zugezogenen Einwohner katholischen Glaubens erhielten ihre Gemeindeschule 1902, ihre Kirche 1906.

Döbern verfügt heute, von einigen Fabrikantenvillen und öffentlichen Gebäuden abgesehen, nur noch über eine bescheidene Zahl wertvoller baulicher Zeugnisse der Industrie- und Gemeindegeschichte. Das 1750 auf dem Gelände einer mutmaßlichen Wasserburg errichtete Gutshaus ist vernachlässigt, der Gutspark als solcher unkenntlich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen seit 1875
Döbern:
Bevölkerungsentwicklung in den Grenzen von 2013. [4]
Jahr Einwohner
1875 765
1890 1 068
1910 4 135
1925 4 168
1933 4 587
1939 4 632
1946 4 334
1950 4 856
1964 5 009
1971 5 150
Jahr Einwohner
1981 5 072
1985 4 883
1989 4 732
1990 4 672
1991 4 593
1992 4 515
1993 4 433
1994 4 389
1995 4 322
1996 4 259
Jahr Einwohner
1997 4 224
1998 4 186
1999 4 171
2000 4 118
2001 4 053
2002 4 047
2003 4 027
2004 3 983
2005 3 895
2006 3 851
Jahr Einwohner
2007 3 786
2008 3 696
2009 3 642
2010 3 618
2011 3 501
2012 3 399
2013 3 351

Politik[Bearbeiten]

Struktur[Bearbeiten]

Die Stadt Döbern hat keine eigene Verwaltung, sondern wird durch das Amt Döbern-Land verwaltet. Dieses Amt wurde mit Genehmigung des Innenministeriums des Landes Brandenburg am 31. Juli 1992 gebildet. Diesem gehören anfänglich 14 Gemeinden an. Nach einer Gemeindegebietsreform reduziert sich deren Gesamtanzahl durch Fusion auf 8. Diese Gemeinden bedienen sich der gemeinsamen Verwaltung, der Amtsverwaltung mit dem Sitz in Döbern und Hornow. Chef der Verwaltung ist der Amtsdirektor. Die Bürgermeister der amtsangehörigen Gemeinden, darunter auch der Döberner Bürgermeister, sind ehrenamtlich tätig.

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Döbern besteht aus 14 Abgeordneten und dem Bürgermeister

  • Haus- und Wohnungseigentümerschutzvereinigung & Alternative für Deutschland 3 Sitze
  • CDU 3 Sitze
  • SPD 2 Sitze
  • FDP 3 Sitze
  • Die Linke 3 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[5]

Der Bürgermeister, Jörg Rakete (SPD), hat sich keiner Fraktion angeschlossen.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 7. Juli 1993 genehmigt.

Blasonierung: „In Blau unter goldenem Schildhaupt mit quergelegter roter Hirschstange ein silberner Sparren, begleitet beiderseits von je zwei gekreuzten silbernen Berghämmern mit goldenen Stielen, im Winkel ein silberner Kelch.“[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

BW

In der Liste der Baudenkmale in Döbern und in der Liste der Bodendenkmale in Döbern stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmale.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Zur Stadt Rheinbach in Nordrhein-Westfalen bestehen seit 1990 partnerschaftliche Beziehungen. Weiterhin bestehen seit vielen Jahrzehnten partnerschaftliche Beziehungen zur polnischen Stadt Jasień. Die Zusammenarbeit mit Jasień ist seit dem 21. Februar 1999 in einem Partnerschaftsvertrag geregelt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Bundesstraße 115 (GörlitzBad MuskauCottbus). Die Bundesstraße 156 (Spremberg–Bad Muskau–Grenzübergang zur Republik Polen) ist in 3 km erreichbar. Zur Bundesautobahn 15 (Berlin–Breslau) sind es etwa 15 km über die B 115.

Döbern lag an der Bahnstrecke Weißwasser–Forst. Diese wurde 1996 stillgelegt.

Glaswerk[Bearbeiten]

Seit Jahren arbeitet das Glaswerk, das unter dem neuen Namen "Cristalica" firmiert, an der Überwindung seiner wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Belegschaft besteht gegenwärtig aus 55 Mitarbeitern, die Erhöhung auf 80 ist geplant.

Im Herbst 2013 wurde unter Anwesenheit des brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke auf dem Firmengelände eine 17 Meter hohe, der Produktionspräsentation und dem Verkauf dienende Glaspyramide eröffnet. Als zusätzlicher Blickfang fungiert unmittelbar an der Forster Straße eine wuchtige Mauer mit exotischen Bildnissen und Arabesken.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Die Stadt ist Sitz des Amtes Döbern-Land.
  • Stadtbibliothek
  • Heimatstube
  • Strandbad Badesee Eichwege

Kultur und Sport[Bearbeiten]

1929 errangen die Fußballer von FT Döbern den Vizemeistertitel im Wettbewerb um die Deutsche Meisterschaft des Arbeiter-Turn- und Sportbundes. Sie verloren das im Stadion des SC Victoria Hamburg ausgetragene Endspiel gegen den einheimischen SC Lorbeer Rothenburgsort knapp mit 4:5 Toren.

Die Fußballmannschaft von Chemie Döbern wurde im Jahr 1983 Bezirksmeister und qualifizierte sich damit für die zweitklassige DDR-Liga, der sie aber nur eine Spielzeit lang angehörte.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

  • Germanus Theiß (* 8. Juli 1867 in Lomnitz bei Bentschen; † 14. Januar 1945 in Döbern), Glasmacher und Glashüttenmeister, Verfasser von Lebenserinnerungen des Glasmachers Germanus Theiss
  • Michaela Andörfer (* 26. Oktober 1928 in Cottbus; † 26. September 2014 in Berlin), Ordensfrau, Generaloberin der Hedwigschwestern, wuchs in Döbern auf
  • Kristian Pech (* 14. September 1946 in Frankenthal/Oberlausitz), Schriftsteller, lebt und arbeitet in Döbern
  • René Rydlewicz (* 18. Juli 1973 in Forst), Fußballspieler, begann seine Laufbahn bei Chemie Döbern

Literatur[Bearbeiten]

  • Döberner Kultur- & Heimatblatt. Herausgeber: Döberner Heimatfreunde e.V. Jahreshefte seit 2002.
  • Kurt Mettke: Döbern N.-L. Seine Geschichte und Entwicklung. Forst 1939.
  • Rolf Müller: Döbern und seine Schulen. Verlag Reinhard Semmler, Cottbus 2002. ISBN 3-935826-27-3
  • von Schönfeldt, Erwin Stein (Herausgeber): Der Landkreis Sorau N.-L. Deutscher Kommunalverlag, Berlin-Friedenau 1925.
  • Wolfgang Schossig, Manfred Kulke: Braunkohlenbergbau auf dem Muskauer Faltenbogen. (Beiträge zur Geschichte des Bergbaus in der Niederlausitz, Band 6). Cottbus 2006.
  • Germanus Theiss, Konrad Theiss: Neues Glas und alter Glaube. Lebenserinnerungen des Glasmachers Germanus Theiss. St. Benno-Verlag, Leipzig 1982.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Hauptsatzung der Stadt Döbern (Version vom 24. Februar 2014 im Internet Archive)
  3. Bundesamt für Naturschutz: Lage der Malxe bei Döbern gem. Geodienste. Schutzgebiete in Deutschland. Abgerufen am 5. Mai 2013.
  4. Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  5. Stadtverordnete der Stadt Döbern
  6. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Döbern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien