Eurasburg (Oberbayern)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Bad Tölz-Wolfratshausen | |
| Höhe: | 600 m ü. NN | |
| Fläche: | 40,9 km² | |
| Einwohner: |
4.318 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 106 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 82547 | |
| Vorwahl: | 08179 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TÖL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 73 123 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemeinde Eurasburg Beuerberger Str. 10 82547 Eurasburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Bromberger (Gemeinsame Wählervereinigung) | |
| Lage der Gemeinde Eurasburg im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen | ||
Eurasburg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Sie erstreckt sich vom Tal der Isar im Osten bis auf den Tischberg, den Höhenrücken zwischen Isar und Starnberger See.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Daten und Fakten
Seit der Gebietsreform von 1978 besteht die Gemeinde aus 52 Ortsteilen bei einer Fläche von 40,9 km². Die beiden größten Orte sind Eurasburg und Beuerberg.
[Bearbeiten] Ortsteile
Die 52 Ortsteile sind: Achmühle, Adelsreuth, Babenstuben, Bachbauer, Baierlach, Berg, Bergbauer, Beuerberg, Bierbichl, Blöcken, Brandstätt, Bräumann, Bruggen, Eurasburg, Faistenberg, Filz, Filzbuch, Frettenried, Haag, Habichtgraben, Haidach, Hainzenau, Happerg, Hofstätt, Hohenleiten, Höhl, Impleiten, Lengenwies, Loh, Maierwald, Mandl, Märzanderl, Oberfeld, Oberherrnhausen, Oberhof, Oed, Putzlehen, Quarzbichl, Rohr, Schaberer, Schwaig, Schwarzlehen, Speck, Sprengenöd, Steingrub, Sterz, Unterherrnhausen, Waltersteig, Wammetsberg, Winkl, Ziegelstadel, Zwitzenlehen[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Die Lage nahe dem Starnberger See bewog wahrscheinlich die ersten Iringer, die alte Iringsburg im Loisachtal zu errichten. Die Hofmark der Iringer – die der Gemeinde den Namen gab – reichte von Herrnhausen bis zum Starnberger See und von Wolfratshausen bis an das Gebiet des Klosters Benediktbeuern.
Albert von Iringsburg wurde als Anhänger Kaiser Heinrichs IV. von Papst Gregor mit dem Kirchenbann belegt. Als Sühne für ihren Ehemann und Vater gründeten Berta von Iringsburg und ihre Söhne Otto und Eberhard im Jahre 1121 das Augustinerstift Kloster Beuerberg, das heutige Kloster der Salesianerinnen. Das Kloster betreute die kirchlichen Einrichtungen der ganzen Hofmark.
Der „Leuchtenberger“ Herzog Albrecht VI. ließ 1626 die alte Iringsburg abreißen. Das heutige Schloss wurde im Stil der Spätrenaissance auf dem Tischberg über der Stadt erbaut. Wer die Pläne des Schlosses entwarf, ist unklar; der immer wieder in der Literatur genannte Peter Candid ist nicht in Eurasburg nachgewiesen. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Das Schloss fiel 1976 mit seiner wertvollen Innenausstattung einem Brand zum Opfer. Im wiederaufgebauten Schloss befinden sich heute ausschließlich Eigentumswohnungen.
[Bearbeiten] Bauwerke
→ Liste der Baudenkmäler in Eurasburg
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 16 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,0%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU | 3 Sitze | (20,1%) | |
| GRÜNE | 3 Sitze | (11,5%) | |
| Gemeinsame Wählervereinigung | 4 Sitze | (20,0%) | |
| Einheitsgemeinde | 3 Sitze | (15,7%) | |
| Freie Wählerschaft Achmühle | 2 Sitze | (12,1%) | |
| Unabhängige Wähler | 1 Sitz | (7,6%) | |
| Herrnhauser Liste | 1 Sitz | (8,1%) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
[Bearbeiten] Verschiedenes
Die bekannten Lausbubengeschichten von Franz Seitz nach Ludwig Thoma wurden in Beuerburg und Eurasburg, sowie der näheren Umgebung gedreht.
Ferner wurde auf dem Einödhof „Sprengenöd“ zwischen den Orten Eurasburg und Beuerberg 1993 von Dagmar Wagner der Dokumentarfilm „Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe“ über die Familie Geisberger gedreht.[3][4]
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Hermann von Barth (1845–1876), Bergsteiger
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Plan mit allen Ortsnamen
- ↑ Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe auf der Internetseite des Bayerischen Rundfunks
- ↑ Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Homepage der Gemeinde
- Eurasburg (Oberbayern): Wappengeschichte vom HdBG
- Eurasburg (Oberbayern): Amtliche Statistik des LStDV
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